FW 190 A Freud und Leid

senek

User
könne ganz nahe beisammen sein wie ihr ja wisst und selbst erlebt..

Hallo

Melde mich nach langem wieder mal hier bei euch.
Zwar paßt der Tread nicht 100% zum Combat da die Maschine nicht 1:12 ist aber denk mir noch immer am besten zu den Warbirdlern ;)

Hab mir vor einigen Wochen die FW 190 natürlich A ( wie sollte es auch anders sein) zugelegt... den Rohbau hat mir der Heri vom Forum hier gemacht.
Er hat sich dazu geopfert mir eine zu bauen da ich sie mal in einem Tread gesehen hab und für mich die schönste A war die unter 160cm zu bekomme ist. Und der Rumpf natürlichin GFK

Hier mal ein paar Fotos vom fertigen Modell

Focke002.JPG
Focke003.JPG
Focke005.JPG


Hat knapp 1200mm Spannweite und ein Abfluggewicht von 1533g.

Erstflug recht unspecktakulär...
Bischen Schwanzlastig ... aber sonst gut am Ruder
Hatte gestern Erstflug... beim zweiten Start hat sich der Motorträger gelockert da ich ihn aus Alu gedreht habe ( war ein versuch um leichter Sturz und Verzug zu justieren) was ich als Fehler heraus stellte da der nicht wirklich gut mit Epox gehalten hat..:confused:

Hab dann gestern nen neuen aus Sperrholz gemacht und ordentlich eingeharzt..

Heut gleich nach der Arbeit war zweiter Versuch angesagt und wie es sich heraus stellte auch der letzte :cry: :cry:

Nach dem Start wieder bischen nachgetrimmt und dann mal geschaut wie sie fliegt und liegt...
Dann wollte ich mal ne Runde mit Speed fliegen und sie wirklich auf Vollspeed bringen, indem ich ne große Kurve flog mit fast vollgas.
Nach der Kurve wollt ich sie drücken um Max Speed zu erreichen und so recht tief über die Wiese knallen ,,, das sollte zum verhängniss werden...

Nachdem ich die in die Gerade eingelenkt hatte und sie drückte, gab es ein komisches brummgeräuscht...... und danach ein Pfeifen.... hat sich wenn ich mir das so im nachhinein ansehe und höre so angehört als ob vorher der Prob die ganze Zeit im Abriss gelegen ist und auf einmal wirklich gegriffen hat und deshalb recht still wurde. Kenn das von den Pylon. Erst sind sie recht laut und wenn der Prob dann greift hört man fast ein nurmehr ein leichtes zischen.

Aber wie auch immer... nach dem lauten kurzen brummen hat sie so gut wie nicht mehr auf Höhe reagiert.

Jetzt im nachhinein ist halt schwer festzustellen was da passiert ist.
Ob der Servo verreckt ist( steckt fest. aber kann vom einschlag sein) ob das Ruderhorn aus dem Höhenruder rausgerissen wurde. Oder ob der Kohlestab mit dem ich das Höhenruder angelenkt habe gebrochen ist und kurz an den Runpf geschlagen hat bis durch die Geschwindigkeit der Fahrtwind wieder den Stab gestrafft hat..

Aber seht selbst auf dem Video .... laut aufdrehen damit man dann kurz das brummen und den anderen Motorton gleich danach hört..

http://de.youtube.com/watch?v=CGqHU5gET5g
 
Prop, Motorträger noch alles im Stück und da wo sie sein sollten?
Konnte da nicht viel hören, da hat aber irgendwas geschreddert.
Gruß Daniel
 

senek

User
Daniel Lux schrieb:
Prop, Motorträger noch alles im Stück und da wo sie sein sollten?
Konnte da nicht viel hören, da hat aber irgendwas geschreddert.
Gruß Daniel
Ja da ist alles im ganzen geblieben..
hört man am Pc leider recht schlecht..
aber auf der Stereoanlage hört man es genau wie es kurz brummt und dann still wird
 

senek

User
Christian Schirmer schrieb:
Das klingt sehr nach Ruderflattern... *pppffffrrrrr*

Gruß,
Christian
Ja denk mir das das Kohlerohr genickt ist und kurz an die Seitenwand geschlagen hat bis der Fahrtwind das Ruder wieder gestrafft hat.

Aber jetzt ist es natürlich schwer das ganz zu prüfen da das Kohlerohr mehrmals geknickt ist und der Servo natürlich steckt beim dem Einschlag.

Hab mal nachgesehen was sie gedreht hat.... waren 14300 U/min mit ner 9x8 er Latte...

Sollten 174 km/h wind am Prop sein :eek:
 
Ich war jetzt nicht live dabei, würde aber von den Ansätzen zum Ruderflattern am HLW tendieren, mit anschließendem Abriss des Ruderhorns durch Vibration. Daher 0 HLW Action.
Das ein Kohlestab an den kurzen Hebekn bricht, halte ich für ausgeschlossen. Das dürfte erst beimmassiven Einschlag passiert sein.
Motorträger aus Alu kann ich auch ein Lied von singen. Daniel bezeichnet die immer als Granat Kartuschen....
Ich lass dich mit dem Bericht esrtmal hier, da du dich in nächster Nähe zu Aircombatgröße befindest.

Yankee 009.jpg

Bild 062.jpg
 

senek

User
Klaus Petersen schrieb:
Ich war jetzt nicht live dabei, würde aber von den Ansätzen zum Ruderflattern am HLW tendieren, mit anschließendem Abriss des Ruderhorns durch Vibration. Daher 0 HLW Action.
Das ein Kohlestab an den kurzen Hebekn bricht, halte ich für ausgeschlossen. Das dürfte erst beimmassiven Einschlag passiert sein.
Motorträger aus Alu kann ich auch ein Lied von singen. Daniel bezeichnet die immer als Granat Kartuschen....
Ich lass dich mit dem Bericht esrtmal hier, da du dich in nächster Nähe zu Aircombatgröße befindest.

Hallo Klaus

Den Schluss hab ich ja auch gezogen das das Höhenruder zu flattern begonnen hat. Hab ja gedacht das vielleicht das Kohlerohr ( nicht Kohlestab) gebrochen ist da es der Belastung nicht stand gehalten hat! Ist ein 4/2mm Hohlrohr! Glaubst nicht das es in der Größe knicken kann?
Liegt auf recht langer Strecke völlig frei! Ist nur vorne am Servo befästigt und die nächste Auflage ist da wo es den Runpf verlässt.
Hab mal zwei Fotos gemacht damit man sieht wie es befästigt ist!
Und das Ruderhorn wurde am Höhenruder eingeharzt von unten. ( Ist das zu schwach? )

crash001.JPG
crash002.JPG
 
Hallo Senek,
dein Gestänge ist schon mal krass, eine kleine Gestängeführung auf halber Strecke wäre da angebracht gewesen.
Hast du alle Teile des Höhenleitwerkes eingesammelt?
Mach doch mal ein bessere Bild deines Rumpfes, denn so kann ich da nix sehen.

Crash2.1.JPG
Der Bereich ist wichtig, speziell die Naht Rumpf > Leitwerk

Bei der DK TA hatte ich im Anfang Probleme mit den Flächen (war ja auch mal Anfänger:D ), später dann bei höheren Geschwindigkeiten Probleme mit der Steifigkeit des Rumfhecks, ging ins Schwingen.

Meist gibt es Probleme mit Brettchenleitwerken in Verbindung mit dünnen Speedflächen wenn der Grenzschichtumschlag kommt, dann wechselt die Anströhmung so schnell am Leitwerk das es demontiert oder Anlenkungen ausbrechen, lange Gestänge wegen Vibration unwirksam werden oder Getriebe am Servo Karies bekommen.
Gruß Daniel
 
Bei meinen Firebrands hab ich Schubstange mit CfK-Rohr und nie Probleme gehabt. Allerdings ist das Rohr dicker, die Servos C507 und dieselbigen in einem stabilen Sperrholzträger montiert. Rohr war über die ganze Länge frei in der Luft. Das Microservo an der Rumpfseite macht einen zu schwachen Eindruck, das kann Schwingungen auf dem Ruder nichts entgegensetzen.

Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole, die Fluggeschwindigkeit lässt sich mittels Drehzahl und Steigung nicht mal annähernd berechnen....
 
Timo Starkloff schrieb:
Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole, die Fluggeschwindigkeit lässt sich mittels Drehzahl und Steigung nicht mal annähernd berechnen....
Kannst du das noch mal im Bereich E-Regeln wiederholen, denn unser Rainer glaubt da ganz heftig daß das geht.:rolleyes: :D :D :D
Gruß daniel
 

senek

User
Daniel Lux schrieb:
Hallo Senek,
dein Gestänge ist schon mal krass, eine kleine Gestängeführung auf halber Strecke wäre da angebracht gewesen.
Hast du alle Teile des Höhenleitwerkes eingesammelt?
Mach doch mal ein bessere Bild deines Rumpfes, denn so kann ich da nix sehen.

Meist gibt es Probleme mit Brettchenleitwerken in Verbindung mit dünnen Speedflächen wenn der Grenzschichtumschlag kommt, dann wechselt die Anströhmung so schnell am Leitwerk das es demontiert oder Anlenkungen ausbrechen, lange Gestänge wegen Vibration unwirksam werden oder Getriebe am Servo Karies bekommen.
Gruß Daniel
Hallo Daniel

Foto kann ich erst am Abend machen und einstellen wenn ich von der Arbeit wieder zu Hause bin.
Hab leider nicht alle Teile gefunden. Nur den grossen Teil vom HLW, das Ruder selbst nimmer.

Ja jetzt im nachhinein betrachtet am Foto finde ich auch das die Anlenkung krass ist. Aber beim Bau hatte ich anscheinend Scheuklappen und nur den Spruch: Geiz ist geil ( Gewicht) vor Augen. Und nur deshalb weil ja meine andere wie dich erinnern kannst ja mit dem Übergewicht so schwierig zu starten und zu landen ist und ich das aus Angst das die dann gleich ist verhindern wollte. :( Sonst hätt ich ja wieder Stahlanlenkung mit 2-3 Führungen gemacht. Denke das der Stab durch den Druck zu Schwingen begann und dann schlussendlich gebrochen ist da er ja keine Führung und somit sehr viel Spiel zum Schwingen hatte.

Aber jetzt so ich das so lese bzg demontieren der HLW! (was ist ein Grenzschichtumschlag?)
Hab das HLW erst im Nachhinein, sprich nach dem Lackieren eingeklebt. Hab sekundenkleber hineinrinnen lassen und dann aussen noch überall mit Silicon abgedichtet.
Und Ruderhorn wird nur von unten eingeharzt.

@ Timo
Ja weiss das man die Geschwindigkeit nicht damit berechnen kann. Aber ist ein Anhaltspunkt und am Video sieht man ja das sie nicht langsam ist bei Vollgas, sondern nen ordentlichen Zahn drauf hat. Besonders bei 1.20 min im Video sieht man wie schnell sie am Horinzont verschwindet.
 
Hallo Zeno,
jedes Profil ist ja für eine gewisse Geschwindigkeit gemacht, übertreibt man es dann, wird die eigentlich fast sauber anliegende Strömung turbulent und der Schleppwirbel hinter deinem Flügel verläßt seine ihm zugedachte Richtung und kommt so hier und da mal in den Bereich deines Höhenruders, bzw. sorgt dort für ein anderes Druckverhältniss, somit liegt dann mal oben oder unten die Strömung am Höhenruder an und das mit einer ziemlichen Frequenz, was dann dein Höhenruder ins schwingen bringt...... bis es bricht oder deine Anlenkung überbelastet.
Bei den kleinen Pylonis hat man es früher so gelöst das man sie mit einem T-Leitwerk ausgerüstet hat, bei besseren Kisten sind die Leitwerke auch dann profiliert.
Nasenradius am Höhenruder ist auch nicht so ganz unwichtig was die sauber anliegende Strömung angeht, habe schon einige Speeder gesehen die es einfach zerissen hat, wenn da wie früher bei Hacker üblich einfach ein Brettchenleitwerk mit stumpfer Nase verbaut wurde.
Finde es auch immer wieder komisch das die Leitwerke an Timo's Kisten halten, bei mir würden die nach Sekunden brechen, von daher ist meine Mindestdicke immer 5mm, stumpf eliptisch verschliffen auf gut 15 bis 20mm Tiefe.

Zu den Profilen wurde schon einiges veröffentlicht, sollte man sich mal richtig drin vertiefen wenn man richtig schnell fliegen möchte, Re-Zahlen sollte man hier und da auch mal beachten.
Gruß Daniel
 

senek

User
Daniel Lux schrieb:
Hallo Zeno,
jedes Profil ist ja für eine gewisse Geschwindigkeit gemacht, übertreibt man es dann, wird die eigentlich fast sauber anliegende Strömung turbulent und der Schleppwirbel hinter deinem Flügel verläßt seine ihm zugedachte Richtung und kommt so hier und da mal in den Bereich deines Höhenruders, bzw. sorgt dort für ein anderes Druckverhältniss, somit liegt dann mal oben oder unten die Strömung am Höhenruder an und das mit einer ziemlichen Frequenz, was dann dein Höhenruder ins schwingen bringt...... bis es bricht oder deine Anlenkung überbelastet.
Gruß Daniel
Hallo Daniel

Danke für die informative Aufklärung.
Also ich bin mal davon ausgegangen das der Flieger für Speed konstruiert worden ist da er ja auch beim Reno -Elektrisch mitmacht bzw für das gedacht ist.
Jetzt war gerade einer von einem nachen Flugverein bei mir in der Firma, und der meinte die Anlenkung die ich da fabriziert habe ohne irgendeiner Führung ist eingentlich zum scheitern verurteilt wenn es nicht gerade ein Fieseler Storch ist. Er ist auch der Meinung das der Stab zu schwingen begonnen hat bei dem hohen Tempo und dem Druck nicht standgehalten hat.
Finde es wirklich toll. Bei jedem Absturz und jedem neuen Modell denkt man
: so jetzt ist eh schon alles passiert, jetzt gibts keine Überraschung mehr :(
Aber das Schicksal zeigt einem doch das es noch genug Sachen gibt die man auser acht läßt.
 
Na warte mal ab was du noch so erleben wirst, ich jage mir wegen Überdrehzahl meine Motoren in Serie im Steigflug gerade durch oder habe auch Vibrationen die eine größere E-Kiste wie einen V8 Dragster dröhnen lassen.
Wünsche dir bei deinen nächsten Projekten mehr Glück und viel Spaß beim tüfteln.
Gruß Daniel
 

senek

User
Daniel Lux schrieb:
Na warte mal ab was du noch so erleben wirst, ich jage mir wegen Überdrehzahl meine Motoren in Serie im Steigflug gerade durch oder habe auch Vibrationen die eine größere E-Kiste wie einen V8 Dragster dröhnen lassen.
Wünsche dir bei deinen nächsten Projekten mehr Glück und viel Spaß beim tüfteln.
Gruß Daniel
Ja danke.... werd als nächstes die Corsair angehen von Stein.
Hoffe das ich da keinen Denkfehler habe und die Maschine dann deshalb das Zeitliche segnet .
Wie klebst du denn das HLW bei der fest? Der Rumpf ist ja recht dünn? Vor dem Lacken oder beides für sich lackieren und dann einkleben?
 
Ich mache das erst mal dicht, mit dicken Harz oder so und Schäume dann von innen einen dicken Klecks PU auf das Höhenruder, Pu-Kleber hält nicht dauerhaft auf dem GFK, muß es aber auch nicht, Formfüllend reicht, damit knickt das Leitwerk in seinem Schwachpunkt nicht mehr ein. Vorher lackieren ist meist übel, denn dann klebt so richtig nix mehr vernünftig.
Bei der DO von Patrik habe ich vorher noch einen CFK-Stab mit 3mm in das Seitenruder gefrickelt und mit dem Höhenruderblatt verbunden, Spitze vom Seitenruder und Berührungsfläche am Höhenruderblatt wieder mit PU-Klecks dicht geschäumt, ergab einen richtig steifen Verbund. Problem ist meist ein schwingendes Seitenruder, was dann die Klebenähte zum Höhenruder hin knackt.
Gruß Daniel
 
Ich kenn das geräusch eigentlich auch nur von meiner ersten Me109 wenn da die Ruder angefangen haben zu flattern. So ein fießes Brummen... hatte das aber bisher zum Glück nur auf den Querrudern.

Gruß
Korbi
 

senek

User
Daniel Lux schrieb:
Ich mache das erst mal dicht, mit dicken Harz oder so und Schäume dann von innen einen dicken Klecks PU auf das Höhenruder, Pu-Kleber hält nicht dauerhaft auf dem GFK, muß es aber auch nicht, Formfüllend reicht, damit knickt das Leitwerk in seinem Schwachpunkt nicht mehr ein. Vorher lackieren ist meist übel, denn dann klebt so richtig nix mehr vernünftig.
Bei der DO von Patrik habe ich vorher noch einen CFK-Stab mit 3mm in das Seitenruder gefrickelt und mit dem Höhenruderblatt verbunden, Spitze vom Seitenruder und Berührungsfläche am Höhenruderblatt wieder mit PU-Klecks dicht geschäumt, ergab einen richtig steifen Verbund. Problem ist meist ein schwingendes Seitenruder, was dann die Klebenähte zum Höhenruder hin knackt.
Gruß Daniel

Also ich fixiere es meist mit Sekundenkleber und danach wird der Rest mit Epoxy festgeklebt. Problem war bis jetzt immer das das Epoxy bei härteren Landungen gerissen ist da es relativ spröd ist. Deshalb dachte ich diesmal, Epoxy nur innen wo man nichts sieht und Aussen Silicon damit es elastisch bleibt.
Anbei noch ein größeres Foto. Wie man sieht hab ich beim Übergang vom rechten zum linken Teil des Ruders eine 2mm Kohleleiste eingeklebt da ich von dem Drahtbügel nicht überzeugt bin da er nur Punktuell die Kraft verteilt.



crash006.JPG





@ Korbi... Also hatte noch bei keinem dieses Fiese Geräusch.
Und ehrlich gesagt möchte ich das auch niieeeeeeeeeee wieder hören;)
 
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