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FX-32 kompletter Kontrollverlust

Hallo,
hatte im letzten halben Jahr zwei Mal kompletten Kontrollverlust mit meiner FX-32 an verschiedenen Modellen. Das Fehlerbild war in beiden Fällen gleich: Motorsegler im Gleitflug in ca. 150 m Höhe. Telemetrie mit Variometer war aktiv über R7008sb. In beiden Fällen bekam ich die Modelle nicht mehr unter Kontrolle. Einen Fehler am Modell kann man denke ich damit ausschließen, die Empfänger gingen in Failsafe (leicht Seitenruder). Die FX-32 zeigte ebenfalls keinen Fehler. Geprüfte Komponenten nach Absturz zeigten keinen Fehler, Reichweitetest OK. Es wird wohl schwierig, die genaue Ursache zu lokalisieren, da die Ausfälle hochsporadisch sind. :confused: Hab im Moment keine Ideen mehr.
 

Reinhard

User
Hi,
hast eine PN.
 

Reinhard

User
Hallo Dieter,

ich wollte es hier nicht "öffentlich" schreiben, weil es in der Vergangenheit immer wieder so "Hinweise" gibt wie "Bashing" und "Hörensagen" ......
Und den Hinweis auf die PN hatte ich auch nur geschrieben, weil der Themenstarter anscheinend nicht so "aktiv" ist --> Beitrittsdatum/Anzahl Beiträge.
Ich habe es hier schon sehr oft erlebt, dass wohl etliche Mitglieder kaum bis nie in den PN-Postkasten schauen/die automatische Benachrichtungsfunktion nicht eingerichtet haben.

Nachtrag (7.28h):
Diese Bedenken um so mehr, seit es diese "Daumen" gibt ................

Aber ok, das hier hatte ich dem Themenstarter geschrieben:
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Hallo,

einen ähnlichen Fall gab es vor längerer Zeit im Nachbarverein.
Senderausfall, plötzlich, nach langer problemloser Zeit, also Sender nicht neu.
Scale-DO27 eingeschlagen.
Ursache waren kalte Lötstellen/fehlende Lötungen an Kabeln im Innern --> Knüppelagregate
Irgendwann bei bestimmter Temp. oder Verwindung des Sendergehäuses ist der Fehler aufgetreten.

War bei Begutachtung am offenen Sender sofort mit bloßem Auge erkennbar.
Der Schaden wurde damals von Robbe beglichen, weil def. ein Produktionsfehler von Futaba.

Kann vielleicht auch bei dir eine Möglichkeit sein. Schau mal rein, evtl. auch mit Lupe.

Will das aber nicht öffentlich schreiben, weil ich das nur aus 2. Hand habe --> Arbeitskollege ist dort Mitglied und war dabei, ich nicht.
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Was war baugleich in den Modellen?

Stromversorgung?

Servos?

Dioden in der Empfängerstromversorgung?

und und und

Beschreib mal in beiden Modellen die Ausstattung!
 

Julez

User
Ursache waren kalte Lötstellen/fehlende Lötungen an Kabeln im Innern --> Knüppelagregate
Wie funktioniert das denn? Wenn ein Kabel am Knüppel abgeht oder sonstwie fehlerhaft ist, hat man entweder 0V oder die Versorgungsspannung (3-5V) am Signalkabel. Das wird in der Regel als Vollausschlag registriert und gesendet, löst aber keinen Failsafe modellseitig aus.
 
sehe ich auch so.
Ergibt Verlust der Steuerung auf diesem Knüppel,
aber kein Failsafe .
 
Hallo zusammen und vielen Dank für Eure Tipps!!!
Sorry war im Urlaub und hab erst jetzt mit der Fehleranalyse fortgesetzt !!! Also baugleich an den beiden Fliegern war an sich nur der verwendete Empfänger. Flugregler unterschiedlich, Servos unterschiedlich. Empfänger R7008 SB mit Telemetriesensor Variometer \ Höhe. Empfängerantennen in beiden Modellen im 90° Winkel aus Rumpf herausgeführt.
Ich vermute das Problem im Sender, denn der Flieger ging in Kurvenflug über, was ich als Failsafe programmiert hatte. (kleiner Seitenruderausschlag) Beim Ausfall war der Segler im Geradeausflug, Motor aus. Die Telemetrie blieb bei letzter Höhenmeldung von 120 m stehen. Den Sender hab ich unter die Lupe genommen, konnte aber nichts feststellen. Keine losen Drähte etc, Lötungen sahen auch gut aus. Die Empfängerstromversorgung ging über externes BEC , nicht über den Flugregler. Hab auch keine Dioden verbaut. Keine redundante Stromversorgung. Stromversorgung hatte ich auch in Verdacht aber da wär der Flieger nicht in die programmierte Failsafe Position gegangen mit Seitenruder. Bat- Failsafe hatte ich keins programmiert, nur Failsafe bei Ausfall des Sendesignals. Senderantenne war seitlich gedreht, hat also nicht auf das Modell gezielt. Entfernung zum Modell während der letzten Kurvenflüge (Failsafe) waren ca. 80 m.
Habe die Stromversorgung beider Modelle mittels Oszilloskop geprüft. Strom und Spannung, an Kabeln gewackelt und Ruder belastet. Keine Auffälligkeiten.
Bei den Abstürzen wurde der Antriebsakku bei beiden Modellen getrennt. Nach Anstecken funktionierte alles fehlerfrei.


Und hier die Ausstattung beider Modelle:
Mandarin:
Empfänger: Futaba R7008 SB mit Variometer und Höhenmesser
Servos: 6 * SAVÖX SH255
Motor: Hacker A20-6 XL 10-Pole EVO + 4,4:1 mit 16*8 Klappluftschraube
Regler: Hacker Speed Controller X-40-SB-Pro

Last Down 3XL V3 (der aktuelle Crash):
Empfänger: Futaba R7008 SB mit Variometer und Höhenmesser
Servos: 4 * Graupner DES488 BB MG Höhe\ Seite Dymond Servos
Motor und Regler Dymond
Stromversorgung 5A BEC Dymond

Grüße Geierwally
 
Neues Übertragungsprotokoll

Neues Übertragungsprotokoll

Hallo,
wenn es sich um ein Problem des "Listen before talk" , also der neuen Übertragungsraten handelt, warum haben es dann nicht alle Hersteller?
Stefan
 

ThomasE

User
Hallo,
wenn es sich um ein Problem des "Listen before talk" , also der neuen Übertragungsraten handelt, warum haben es dann nicht alle Hersteller?
Stefan
Das LBT was hier so abgekürzt wird hat erstmal nur Futaba FASST. Bei FASSTest fiunktioniert das wieder anders. Andere Hersteller werden das auch wieder etwas anders machen. Wird vom Chipset abhängig sein welches eingebaut wird und wie man mit diesem spricht. Daher glaube ich mal kann man hier kein System mit einem anderen vergleichen.
 

Puschi

User
Hallo,
wenn es sich um ein Problem des "Listen before talk" , also der neuen Übertragungsraten handelt, warum haben es dann nicht alle Hersteller?
Stefan
Hi, LBT ist nur eine von mehreren Möglichkeiten die neue Norm zu erfüllen. Die Hersteller können auch das Verhältnis Sendeleistung zu Sendedauer in bestimmten Grenzen halten und brauchen dann kein LBT machen.

Manche Hersteller machen LBT mit voller Sendeleistung und dem normalen Sendeintervall solange, bis eine gewissen Schmerzgrenze an aufgrund LBT nicht abgesendeten Paketen erreicht ist und wechseln dann in den Modus ohne LBT bei reduzierter Leistung im normalen Intervall zu senden. Nennt sich dann umgangsprachlich "sich den zustehende Anteil am Bandspektrum aktiv aneignen".

Was Futaba in Ihren Protokollen implementiert hat entzieht sich meiner Kenntnis.

Gruß Andreas
 
Neues Übertragungsprotokoll

Neues Übertragungsprotokoll

Danke für die Informationen. Ich komme mir vor wie zu den Anfangszeiten von 2.4
 

ThomasE

User
Hi, LBT ist nur eine von mehreren Möglichkeiten die neue Norm zu erfüllen. Die Hersteller können auch das Verhältnis Sendeleistung zu Sendedauer in bestimmten Grenzen halten und brauchen dann kein LBT machen.

Manche Hersteller machen LBT mit voller Sendeleistung und dem normalen Sendeintervall solange, bis eine gewissen Schmerzgrenze an aufgrund LBT nicht abgesendeten Paketen erreicht ist und wechseln dann in den Modus ohne LBT bei reduzierter Leistung im normalen Intervall zu senden. Nennt sich dann umgangsprachlich "sich den zustehende Anteil am Bandspektrum aktiv aneignen".

Was Futaba in Ihren Protokollen implementiert hat entzieht sich meiner Kenntnis.

Gruß Andreas
Danke Puschi... .. .genau so hat man mir das am Telefon bei Ripmax erklärt.. Wie erstes funzt wohl FASSTest, FASST mit den Firmware Upgrades nach der neuen Norm nutzt dann LBT direkt.



P.S. Suche Telemetrie Log Files von FASSTest zur Recherche!
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
Hallo Thomas,
ich möchte deine Erkenntnisse keineswegs in Abrede stellen !
Für mich ist es aber unerklärlich, dass eine Firma wie Futaba, nur LBT nutzt, ohne eine Hintertür offen zu lassen.
Andere Hersteller nutzen LBT, wenn es denn möglich ist, ansonsten weichen sie auf duty cycle <10% oder auf eine geringere Sendeleistung aus.
Ich denke da hat sich ein Bug eingeschlichen, deshalb gehört die Problematik n.m.M. auf den Tisch von Futaba.

Weiterhin viel Erfolg bei deiner Recherche !


P.S. Hast du mal mit einem anderen Sender getestet ?
 
Zuletzt bearbeitet:
FASSTest

FASSTest

Hallo,
mit FASSTest und dem 7008 Empfänger hatte ich noch nie den Hauch eines Problems. Ich nutze es in Seglern mit und ohne Antriebsleistung bei Flügen bis an die Sichtgrenze GPS 1,1 km über Grund in 400m Höhe , auch sehr niedrig. Sender FX 22. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fx32 andere Übertragungstechnik nutzt.
Stefan
 
Version und Mobilfunk

Version und Mobilfunk

Hallo,
ich bin überrascht, dass es in dieser Diskussion so ruhig ist. Möglicherweise sind die Probleme nicht so weit verbreitet?

Ergänzende Info von mir: Ich habe eine FX 30 der ersten Generation, die auch die Probleme mit dem Kabelbaum hatte, im Service kostenfrei beseitigt. Aktuell fliege ich meistens eine FX 22, gekauft 11/2014 Version 5.0 ohne Updates, verschiedene FASST Empfänger und meistens FASSTest mit R7008SB: Nie irgendwelche Probleme.

Mein Sohn hat eine steinalte T8FG, inzwischen etwas ausgeleiert, aber noch ok und seit ein paar Wochen eine gebrauchte T14FG, ebenfalls keine Probleme.

Noch eine Nachfrage: Macht es Sinn, dass Mobilfunk- Telefon im PKW zu lassen, insbesondere wenn die WLAN Funktion eingeschaltet ist?

Stefan
 
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