FXj (RS-Aero): Baubericht

Leitwerke und Verstärkungen...
Pimp #3: Rovings und CarboWeave
Die Holme und Stege der Dämpfungsfläche des Höhenleitwerks habe ich mit dünnen Rovings belegt und die gesamte Fläche dann mit dünnem Balsa beplankt. Die Felder zwischen den Stegen habe ich dann freigelegt und die Beplankung weitestgehend runtergeschliffen bis sich die Rovings als dunkle Schatten abgezeichnet haben. Das Ruder des Höhenleitwerks habe ich direkt laminiert
Für das Seitenleitwerk habe ich wiedermal die Vakuumpumpe angeschmissen und vorgeschnittene Beplankungsteile mit Carboweave überzogen. Die Dampfungsfläche und das Ruder des Seitenleitwerks werden damit dann voll-beplankt. Wenn die Teile komplett fertig sind, wird die Briefwaage bemüht...

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Die Tragflächen bleiben auch nicht nackig:

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Leitwerke und Verstärkungen...
Pimp #4 (geplant): Versteckte Anlenkung des Höhenruder im Rumpf...
Meine Rohbaugewichte der Teile wie abgebildet bislang:
Höhenleitwerk: 25 g
Seitenleitwerk: 22,5 g
Fläche rechts (inklusive der Klappen): 199 g
Fläche links (mit Klappen): 203 g
Vielleicht gehen ja noch 1,25 g runter, wenn ich den einen Anstrich mit Porenfüller wieder anschleife. Das wollte ich aber nicht vor den Fotos machen.

Ich werde den Akku möglichst weit vorne positioniern (Servos und Empfänger unter die Fläche) und hoffe, dass ich damit das schwerere Leitwerk ausgleichen kann. Schön robust ist alles bislang jedenfalls :-)

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Inzwischen habe ich auch mit dem Rumpf begonnen. Die Servos für Höhe und Seite kommen liegend unter die Fläche, der Empfänger und die ganzen Kabel darüber. Akku und Regler dann vorne unter die Haube...

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Passt (gerade so).
Und an dieser Stelle muss ich sagen, dass es mir lieber ist, wenn bei einem Bausatz so manche Tätigkeit dem Modellbauer überlassen wird.
Die vorgelaserten Bohrungen für die Flächenschrauben lagen einfach fast 2 mm zu weit vorne. Habe ich meine Nasenleiste tatsächlich so viel zu lang gelassen???? Das hat bei mir einiges an Nacharbeit an der Fläche und am Haltespant vorne erfordert (Profil abstumpfen, Anschlag am Spant leicht einfeilen, damit die Fläche vorne weiter in die Aussparung rutscht)
Da wäre es für mich einfacher gewesen, die Konstruktion hätte eine einfache aber robuste Gegenplatte für die Flächenverschraubung ohne Bohrungen vorgesehen. Dann könnte man einfach nach dem Ausrichten der Fläche die Löcher der Verschraubung durch die vorhandenen Löcher in der Fläche in die Gegenplatte im Rumpf bohren und mit Einschlagmuttern von unten versehen. Das passt dann immer.
Genauso finde ich es etwas übertrieben, die Rumpfdeckel-Teile fertig auszulasern anstatt einfach ein Brett dafür dazuzulegen. Die Passgenauigkeit dieser Teile ist ja nun tatsächlich überhaupt nicht gefordert. Ein bis zwei Millimeter seitlicher Überstand lassen sich ja in 0,nix wegschleifen. Ich habe nämlich etwas dickeres Material dafür genommen, um den Rumpf später stärker verrunden zu können und kann das ursprüngliche zerstückelte Teile-Brett nachher eigentlich nur noch entsorgen. Ein durchgehendes Brett hingegen hätte bestimmt eine spätere, alternative Verwendung gefunden...
LG
Andreas

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Hallo Andreas,
Genauso finde ich es etwas übertrieben, die Rumpfdeckel-Teile fertig auszulasern anstatt einfach ein Brett dafür dazuzulegen.
...aber genau das ist es, das mir persönlich an der Sache so taugt, dass ich nicht extra ein Stanley bemühen muss, um mir die Teile von einem Brett runter zu schneiden, sondern die Bauteile direkt aus der Schachtel gleich verbauen kann. Aber so hat jeder seine eigenen Vorlieben.

Die quer zur Längsachse gemaserten Boden und Deckel-bretter machen gerade beim FXj-Rumpf Sinn, da diese die Verdrehsteifigkeit erhöhen. Der Rumpf ist ja großteils mehr breit als hoch ;).

Habe ich meine Nasenleiste tatsächlich so viel zu lang gelassen????
Das Planmaß der Nasenleiste ist 4x7mm. Dem Bausatz liegt eine 5x8mm Balsaleiste bei ... somit etwas Spielraum für ein genaues Herstellen/Zurechtschleifen dieser.

Dein zusätzlicher Aufwand, den du betreibst, ist gewaltig. Sicher auch die Festigkeit, die Du damit erzielst. Bin echt schon auf die Flugdynamik, die dann möglich ist, gespannt. Bitte unbedingt weiter berichten.

schöne Grüße
Robert
 
Die quer zur Längsachse gemaserten Boden und Deckel-bretter machen gerade beim FXj-Rumpf Sinn, da diese die Verdrehsteifigkeit erhöhen. Der Rumpf ist ja großteils mehr breit als hoch ;).
Das ist natürlich Standardbauweise!
Ob der Fxj allerdings auch "planmäßig" komplett ohne Stanley (damit ist doch ein scharfes Cutter-Messer gemeint, oder?) zu bauen ist, würde ich doch glatt bezweifeln ;-)
Gruß
Andreas

PS: Der Antrieb hat inzwischen auch seinen Platz gefunden:

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Zuletzt bearbeitet:
Positivabruck
So gestalte/verstärke ich den Rumpf-Flächen-Übergang gerne: Ein wenig Gewebe und Rovings (klar!) auf die Fläche laminiert und dann mit angedicktem Harz in die grobe Struktur des Rumpfes geschraubt.
Diesmal hatte ich es zum ersten Mal mit Paketklebeband (Tesa) als Trennmittel versucht (sonst hatte ich immer Frischhaltefolie auf den Flügel gespannt). Das ging aber fast nach hinten los. Zum ersten habe ich den Flügel nur mit Mühe wieder demontieren können, das Laminat haftet doch recht gut auf dem Klebeband und dann die schönen Klebe-Rückstände auf der zarten Balsafläche. Grrrrr!!!!!
Naja, auseinander bekommen habe ich die Teile ohne Schaden. Bin mit dem Stanley-Cuttermesser (!) vorsichtig zwischen Laminat und Klebeband und habe so ein wenig bei der Trennung nachgeholfen. Dann habe ich den Rumpf beidseitig mit festen Latten verstärkt (mittels Schraubzwingen in Höhe der Spanten auf den Rumpf gepresst) und konnte dann die Fläche mit sanfter Gewalt abhebeln. War schon spannend!!!!
Aber wartet mal, bis das alles in Form gebracht ist :-)

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Hallo Leute!
...gestern nach getaner Arbeit, war dann irgendwie die Luft draussen und die Lust auf Faulenzen vorhanden.
Als ich dann so auf der Terrasse saß und bemerkte, dass sich kein Blatt rührte, die Sonne vom Himmel lachte ..und ich sowieso nix machen wollte, kam die Idee auf, wieder mal den FXj zu bewegen.
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Gesagt, getan ... war ein sehr entspanntes Fliegen, wobei Thermik nicht wirklich angezeigt wurde, aber anscheinend Nullschieber vorhanden waren, denn ich hab es nicht geschafft, den 1200er Akku in 60min leer zu fliegen.
Viel hat aber nicht gefehlt, denn ich hab dann genau 1000mA nachgeladen.
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wie geht's Euch so mit dem Modell?

schöne Grüße
Robert
 

Svener

User
Hallo Robert,
bin immer noch total begeistert vom FXj. Mit dem neuen Antrieb macht er mir noch mehr Spaß.
Finde es immer wieder beeindruckend was für Flugleistungen in so einem "Holzmodell" stecken...vom gemütlichen abgleiten in der Abenddämmerung, Auskurbeln der Bodenthermik (nicht zu vergessen, das Kreisen auf dem Tellerrand) und leichter Kunstflug. Auch Wind bis ca 30Km/h ist kein Problem...eine klare Kaufempfehlung. Ein Richtiger F5J aus Holz, eine tolle Konstruktion:D
Leider habe ich keine Bilder oder Video's vom Flug:(...schade, naja.

Grüße Sven
 

koegs

User
Ich komme gerade vom Erstflug. Ich habe ihn gleich mit laufendem Motor seinem Element übergeben, wo er sich auch gleich recht wohlgefühlt hat. Mit dem Hacker Getriebeantrieb ging es mit gefühlten 20-30° nach oben. Zu Anfangs noch bei Windstille zeigte er gleich seine Stärken im geringen Sinken, engem Kreisen aber auch ein Looping ging sich aus. Die Einstellungen aus der Anleitung passen ganz gut zum Modell, den Schwerpunkt hab ich auf 78mm eingestellt.
Während des Fluges kam dann durch einen nahen Regenschauer etwas böiger Wind auf, was dem Fxj dann eher nicht so gefällt. Das liegt ja auch nicht unbedingt in seiner DNA.
Alles in allem ein gemütlicher Floater, beim nächsten Mal nehme ich mir einen Klappstuhl mit ;)
 
Hallo,

Robert hat ja gefragt was unsere FXJ so machen, nach langer Pause mit viel Gitarrenunterricht geht es bei mir endlich an die Flächen.
Dazu eine kleine Frage. Robert beschreibt ja in der Anleitung das die Rippen am einfachsten mit Seku zu verkleben sind.
Ist es eigentlich genauso möglich die positionierten Rippen mit Holzleim zu vermuffen ? Oder ist es bei Holzleim erforderlich auch die Kontaktflächen Rippe, Holm, Beplankung zu verleimen.

Allen einen schönen Tag

Michael
 

redpyle

User
Ich habe komplett auf Sekundenkleber verzichtet (hauptsächlich weil ich sehr allergisch darauf reagiere) und habe außer dem zeitlichen Faktor keine Nachteile feststellen können. Ich habe halt einfach mehrere Baustellen gleichzeitig bearbeitet während der Holzleim ausgehärtet hat. Sauber mit einer kleinen Spritze mit Kanüle punktgenau aufgetragen kann man mit Holzleim sehr präzise und Gewicht sparend arbeiten.

Gruß, Mario
 
Hallo Leute!
Es gibt nun den FXj auch als gefrästen Bausatz in kleiner Menge immer wieder (wer zuerst kommt, malt zuerst, wie's so schön heißt)
... bei Interesse einfach eine PN oder gleich per email.
Fräs_01.jpg Fräs_02.jpg
Das Holz der ersten 4 Bausätze ist auf der leichten Seite angesiedelt. Somit perfekt für reines Thermikfliegen.
Ein Abfluggewicht in der E-Ausführung sollte also mit 800-850g möglich sein.

schöne Grüße
Robert
 

redpyle

User
So,
ich hab's auch geschafft -er fliegt! Und zwar ganz fantastisch :D
Vielen dank an den Konstrukteur für die tolle Arbeit!
Wo bekomme ich denn diese tollen Schriftzüge her? Ich bräuchte einen Satz in Schwarz und einen in Neon-Gelb weil ich mich noch nicht entscheiden kann wo ich sie hin mache. :rolleyes: Natürlich zahle ich auch dafür wer auch immer sie für mich fertigen kann!!

Ich habe mit einem 850mAh Lipo ein Abfluggewicht von punktgenau 850g erreicht.
Hier ein paar Bilder zu meinem FXj:


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Ich habe sogar die Ruderhörner Schwarz angemalt 🤣

Gruß, Mario
 
Grundsätzlich nur die, die seit heuer serienmässig im Bausatz dabei sind.
silber oder dunkelblau ... und in 2 Größen (1x für die Fläche und den kleineren für sonst wohin - Rumpfseite oder so)
Pickerl_01.jpg
Picker_01.jpg Pickerl_02.jpg
der silberne würde bei dir grundsätzlich auch schon funktionieren.
andere Farben brauchen ein wenig, muss ich extra ordern.

schöne Grüße
Robert
 
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