Günni bei 21000 umin? Funzt das in nem leichten Pylon?

Hallöchen,

nach dem der Schraubenverschleiß langsam überhand nimmt, hier die Frage, hält ein Günni die 21000 umin aus? Wäre so viel billiger!!!!

Nette Grüße

Christoph
 
Oft hat man von Günnis gehört, die bei zu hoher Drehzahl flattern, Aber probiers halt selbst aus.
Propeller anbauen, Schutzbrille auf, Vollgas, plötzliche Unwucht durch Verlust eines Blattes.
Das Problem ist, dass die Dinger mit jeder Landung etwas Schaden nehmen, du siehst das dem Prop aber nicht unbedingt an. irgendwann machts halt plopp.

Dass noch niemand einen gescheiten Klappropeller entwickelt hat, der die Drehzahl aushält wundert mich etwas.
 
oki,

beim Twinjet mit 480ger an 10 Zellen (auch so 20000 umin) haben die Props aber durchaus 20 Flüge gelebt, und wenn Sie ab sind, dann im Flug und da ist eigentlich nichts weiter passiert.... Will mich ja aber auch beim Start nicht umbringen... :p und immer mit Schutzbrille ist auch nicht so das Wahre ... :D

Bist Du das schonmal geflogen?

Nette Grüße

Christoph
 
Ja, ich bin den TJ auch schon mit 10 Zellen an den 480 Race geflogen, früher. Aber das war suboptimal. Nur alles heiss geworden und keine Laufzeit beinander bekommen, allerdings nicht mit günni sondern Graupner 5,5x4,3. Beim Twinjet gehts aber auch besser, die Motoren liegen ja einigermassen hoch und der Propeller ist geschützt im Gegensatz zu einem Pylon.
den TJ flieg ich jetzt mit nem 4ccm Verbrenner weil ich für Brushless zu viel Arbeiten muss.
 

Michael Brakhage

Vereinsmitglied
hi

sollte nicht das problem sein.
habe selbst den günni im projeti mit fun400-23 und 9 zellen draufgehabt. keinerlei strukturelle probleme. drehzahl war auch so etwas über 20000 1/min.
 
@ Michael: Hast du einen anderen Mitnehmer verwendet? Sicher Ja.

Ein Versuch ist es sicher Wert ob das dann auch am Pylon geht. Was soll auch schon gross passieren?
 
Hallöchen,

wisst ihr was mich gerade fertisch :shy: macht? Warum hält ein kleiner Plastik Prop 21000 umin aus und eine Klapplatte nur 12000? Warum baut man Cam Carbon Props für ein Hundegeld, wenn die das dann nicht können?

nette Grüße

Christoph
 
Bei APC gibt es eine Klapplatte in der passenden Größe, ist vieleicht einen Test wert?
uwe

[ 31. Dezember 2004, 11:25: Beitrag editiert von: uwe neesen ]
 

plinse

User
Original erstellt von Frostfalke:

...
Warum baut man Cam Carbon Props für ein Hundegeld, wenn die das dann nicht können?

nette Grüße

Christoph
Moin,

guck dir mal die Anwendungen an und die Propeller. Klappprops werden verwendet, wenn der Flieger unter Motor steigen und dann segeln soll. Starrprops sind für Dauerfeuer. Wenn du dir jetzt die Props genau ansiehst, dann haben die Starrprops einen Großteil ihrer Propellerfläche innen, da wo die Klappprops den Klappmechanismus haben und keinen Vortrieb erzeugen. Je kleiner der Prop, desto größer der Anteil, der da verloren geht. Wenn die Eigenheit "starr" beim restlichen Flug kein Hindernis ist, hat der den besseren Wirkungsgrad! Normalerweise eigentlich egal, die verlorenen % merkt man denke ich ohne Messung oder Wettbewerb nicht. Andererseits habe ich bei RCGroups vor kurzem einen Thread gesehen, da war so ein kleiner CAM Klappprop am BL geplatzt, den Plastespinner hatte es einseitig zerrissen und danach den Flieger. So viel zu dem, was passieren kann, wenn ein Blatt dran bleibt. Habe keinen Bock jetzt den Thread zu suchen, war in "High Performance" und der Flieger war ein Quick400. Danach könnte man suchen wenn es interessiert.

der APC 5x5 Klapp ist aber meines Wissens von der Drehzahl genau so freigegeben wie die starren. Bitte überprüfen und nicht stumpf drauf vertrauen, ist nur meine dumpfe Erinnerung ;) . Der könnte interessant sein, habe ihn aber noch nie gesehen.

Ich habe früher mit Propsavern rumgespielt. Hat meistens geklappt, ein paar wenige Male hat sich aber bei Einsatz eines Hacker B20 der Prop gelöst. So wie der dann im Rasen steckte, hatte ich keinen Bock mehr auf Experimente und das waren auch nur 4,7x4,7 Props, also nichts großes. Heutige "Klein-BL-Setups" haben aufgrund besserer Akkus schon mehr Feuer als ich damals bei der Erfahrung ;) .
 
Die GRP Camprop sind auch nicht für die Drehzahlen der FAI-Boliden gemacht, halten aber trotzdem. Sie werden sogar teilweise mit dem Feuerzeug an der Blattwurzel heiß gemacht und verdreht! Ob sich das der Herr GRP so gedacht und berechnet hat? :D Mit so kleinen Props und endsprechender Vorsicht hätte ich mit testen keine Probleme.
Uwe

[ 31. Dezember 2004, 12:39: Beitrag editiert von: uwe neesen ]
 

plinse

User
Moin,

http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=289742&highlight=quick+400

Post 7&8 wären hier speziell interessant.

Bei manchen Propellern kann man weitgehend ungestraft die Limits überschreiten, bei anderen wird es kritisch. Weiß nicht mehr wo der Thread war, wo das explizit behandelt wurde, den Rumpf hat es dabei zerrissen. So viel zum "mal testen".

Die Drehzahl geht quadratisch in die Kräfte ein.

[ 31. Dezember 2004, 18:46: Beitrag editiert von: plinse ]
 
Ich befürchte meine Ironie ist nicht ganz durchgedrungen.
In einem Beitrag weiter oben habe ich geschrieben wie gefährlich das sein kann, wenn es den Propeller zerreist.
 

plinse

User
Original erstellt von joerg.zaiss:
Ich befürchte meine Ironie ist nicht ganz durchgedrungen.
In einem Beitrag weiter oben habe ich geschrieben wie gefährlich das sein kann, wenn es den Propeller zerreist.
Nun ja, du hast von einer Schutzbrille geschrieben, die ist so normal wenn man etwas testet, dass man keine besondere, zusätzliche Gefahr, ... vermuten würde ;) . "Kevlarganzkörperkondom" wäre deutlicher Flax ;) .

Frohes Neues!
 
OK, ok
Bloß nix ausorbieren, was nicht vorgesehen ist! Es ist dumm, teuer und gefährlich!!!
Nix für ungut, aber zum Glück benötige ich diese Latte nicht.

Wir hatten vor einigen Jahren einmal für undere Club20 Pylonrenner mit 3,5ccm Motoren eine Einblattluftschraube gebaut. Diese hatte ein metallenes Gegengewicht auf der Blattlosenseite und irgendwer mußte das Ding ja schließlich mal testen. Also hat unser Kollege Thomas seinen HP-Motor mit ca. 25000U/min röhren lassen und alle habe die Nasen und Füße weggehalten. Ergebnis: das Gewicht schlug astrein vor unseren Füßen in den Boden!
"if you never trie, you'll never know!"

Na klar, man muß bei solchen Experimenten sehr, sehr vorsichtig sein, aber ohne Versuche und Tests geht es wohl kaum. Aber das muß halt jeder selbst wissen, wie weit er gehen will.

Uwe
 
ach ja, noch was:
auf meinem Microjet rotiert ein aufgeborter (!) Günniprop mit fast 19000 U/Min seid langer Zeit ohne Probleme.
Uwe
 

plinse

User
Original erstellt von uwe neesen:

...
Na klar, man muß bei solchen Experimenten sehr, sehr vorsichtig sein, aber ohne Versuche und Tests geht es wohl kaum. Aber das muß halt jeder selbst wissen, wie weit er gehen will.

Uwe
Moin Uwe,

das ist klar, war aber wohl nicht im Flieger und mit einer abgerissenen Motorwelle muss man gegebenenfalls rechnen. Verbrennerwellen sind da vielleicht etwas robuster aber so eine B20 von 3mm auf 2,3mm mit scharfer Phase runtergeschliffen, ... ich weiss ja nicht, speziell bei einem leicht laminierten Rumpf, ...

Auf dem Teststand mit fest verschraubtem Motor sehe ich da kein Problem, wenn man gewillt ist, das Risiko zu tragen. "Mal eben testen" kann heißen, dass man einen neuen Motor braucht und das wegen des Günnis? Ein CAM und dann ist Ruhe, alle tun so als wäre das so teuer, so lange wie ich mit einem Pack auskomme, ist das Benzin für die Fahrt zum Platz immer noch teurer ;) .
 
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