Geiz ist geil

FamZim

User
Ich hatte immer probleme kleine harzmengen anzurüren für reparaturen, kleine laminate oder klebeflächen!
Den meine wage zeigt nur in 1g schritten an und springt auch ein g rauf oder runter.
Das ist bei 5 g schon heftig wenn man das in % ausdrückt.
Bei 20% härter geht da ganix mehr.
Darum habe ich jetzt eine 10 g spritze ohne nadel im einsatz mit härterfüllung, und 0,2 g einteilung und bin damit zufrieden.
Wie macht IHR das denn, welche tricks benutzt IHR ?
Man will ja nicht immer 80% wegschmeissen!

Neugierig bin

Gruß Aloys.
 
Moin Aloys,

das mit den Spritzen ist bekannt und auch ganz gut. Dran denken, dass die Volumenprozente andere sind wegen unterschiedlicher Dichten bei Harz und Härter.
Ich nehme ansonsten ne Waage mit 0,1g Teilung, gibt es bei Ebay bei Münz-Feinwaagen ab ca. 8 €. Damit mische ich aber auch nicht unter 5g + Härter an. Darunter wäre es mir zu ungenau, zumal je nach Gefäß ja trotz Rührens und Abstreifens am Rand ungemischtes Harz und Härter verbleiben können.
Für mich als jemandem, der hin und wieder Flieger in Formen baut, ist das Harz aber auch ein in etwas größeren Mengen vorhandenes und somit recht günstiges Grundprodukt.

Gruß Arne

Gruß Arne
 
Aaahh - der Herr Finkeldey hat ja immer nur das beste
Equipment am Start :)

Ich bin faul und mache es auch mit Spritzen - die gibt's ja
auch in "klein" und "ganz klein" - z.B. 5 ml und 3 ml,
damit gelingen seit Jahren problemlos Harzmengen
von 2,0 + 0,9 (Harz+Härter, Verhältnis 100:45)
die man häufig für Befestigungen, Verklebungen, etc.
braucht.
Die Einteilung auf den Spritzen ist bei den kleinen dann
0,1 ml - das ist mehr als ausreichend genau....

Und für den Flächenbau dann noch einige 20er und 10er
dazu.

Die Spritzen gleich im 100 er Pack kaufen - sind dann
im Einzelpreis deutlich preiswerter.

Mann kann sie gelegentlich auch mit Aceton reinigen, aber
im Normalfall kann man die leere "Harz"spritze wochenlang
liegen lassen, ohne dass irgendetwas passiert. Die
"Härter"spritze versoddelt allerdings schneller, da ist
gelegentlich mal ne neue fällig.....

Gruß
Peer
 
Hallo !

also ich gehör da eher zu den verschwenderischen, nehme Spritzen (Waage zuviel Aufwand), mische generell immer nen bisschen mehr an...

die großen Flaschen die ich mir am Anfang des Jahres hole halten gewöhnlich das ganze Jahr, des reicht... und danach wird das Zeug sowieso nur alt...

MFg,Chris

ps.: @ Aloys: Wann fliegst mal wieder deine "große schwarze" ? würd ich gerne mal im Flug sehen, nicht nur als Standmodell am Auberg...
 
Tach,

@ Peer
Jopp, ist schon echter Luxus die Waage :D
Wenn man weniger Harz anrührt, nimmt man auch weniger, das ist doch mein rezept für die leichten Flieger ;) aber bitte pssst
Ansonsten hatte ich die auch aus der Motivation für richtig leichte Inddorflieger gekauft, da geht es ohne eigentlich nicht.

Waage=Aufwand? Kann ich nicht finden, das geht sehr schnell und ich muss nicht mit den Spritzen rumhantieren (diese kaufen auch nicht, selbst wenn sie billig sind, aber die 8 € für die Waage hat man da auch schnell zusammen).
Und je nach harzgefäß bekommt man das Harz mit der Spritze auch nicht gut raus.
Aber jeder wie er mag, da ist wohl auch viel Geschmackssache dabei.

Gruß Arne
 
Momentengleichgewicht und Strahlensatz lassen grüßen

Momentengleichgewicht und Strahlensatz lassen grüßen

Ich habe mir aus einem 1m langen Aluprofil eine einfache Balkenwaage gemacht. Die wird mit den Flanken zweier Unterlegscheiben auf den Wangen eines Schraubstockes gelagert.

An dem Profil habe ich auf jeder Seite ein Körbchen hängen, welche entlang des Profiles verschieblich sind. (Werden dann mit nem Stück Tape gesichert.)

Zusammen mit Bleischrot zu je 0,16gr/Kügelchen kann ich jetzt jede beliebige Harzmenge und Mischungsverhältnis feinst abwiegen.

Und das beste: Die Waage besitzt keine Temperatur oder Batteriedrift...
 
@Arne:

Digger, Du musst das Harz auch nicht raussaugen,
sondern einfach in die geöffnete Spritze reinkippen.......:)

Vorteil 2 : wenn Du mal zuviel von irgendwas (Harz / Härter) hast,
lässt Du's unten wieder rauslaufen.... bevor es in den Mischtopf kommt.

Ansonsten ist so 'ne Feinwaage eine feine Sache
(aber was sind Indoor-Flyer - tsss tsss.....?)

Peer
 
Hallo,

hab mir vor Jahren mal ne laborwaage mit 0,01 Gramm Teilung gekauft, die sogar eine Prozentwägung durchführt. D.h. Becher drauf, Tara drücken, Harz rein, , Taste drücken und dann kann man direkt die Prozente ablesen, die man an Härter reingekippt hat. Besser gehts nicht mehr. Hat leider auch 600 DM gekostet (war Auslaufmodell). Laborwaagen mit Prozentanzeige gibts normal nicht unter 500 Euro.

Der Grund zum Kauf war aber nicht das Abwiegen von Harz, sondern das Anrühren von kleinen Mengen Polyesterspachtel (3%Härter), was auf andere Art nicht möglich ist, es sei denn man schätzt die Härtermasse per Augenmaß oder man rührt jedesmal größere Mengen an.
 
Digger, Du musst das Harz auch nicht raussaugen,
sondern einfach in die geöffnete Spritze reinkippen.......

Vorteil 2 : wenn Du mal zuviel von irgendwas (Harz / Härter) hast,
lässt Du's unten wieder rauslaufen.... bevor es in den Mischtopf kommt.

Laminarer, das ist doch alles viel zu viel Ölkram, den kein Mensch braucht. Waage nehmen, mischen, feddich. Kein weiteres Equipment.

So, ich gehe jetzt Katana fliegen, bin ja nicht son einseitiger Modellflieger wie du :D :D

Gruß Arne
 
Ich habe mir zu Weihnachten so eine kleine elktronische Waage schenken lassen. Max. 600 g und 0,1 g Teilung, Tara, autom. Abschaltung, usw.

Das Funktioniert perfekt. Für kleine Klebungen kann ich so 2,5 g Harz und 1 g Härter abwiegen.

So eine Waage gibt's für 13 bis 18.- € neu beim bekannten Auktionshaus.

Die Wiederholgenauigkeit ist völlig problemlos.

Auch wenn so 1 kg Harz nur so um die 20.- € kostet, so möchte ich es dennoch nicht unnötig verschwenden ... bin halt Schwabe :-)

Grüßle

Peter
 
Noch mehr geiz

Noch mehr geiz

Hi

Ich baue gerade ein neues NULLBLATT, heist ein prop endsteht aus dem nichts.
Es bedeutet viel spachtelarbeit bis das profiel stimmt.
Eine mischung aus harz dient zum laminieren einer glasschicht und der rest wird bei 5 grad kaltgestellt.
Das bauteil bei 45 grad 1 st in den ofen.
Danach mikrobalons in das restliche harz und einmal gespachtelt!
Mischung wieder kaltgestellt und den prop 1 st im ofen.
Nach 2 stunden nun wieder mit der gleichen mischung weitergespachtelt ohne probleme u s w bis alles verbraucht ist.
Zwischendurch schleifen geht natürlich nicht denn alles ist noch etwas weich.
Nur das "werkzeug" ist immer zu reinigen.
Das ist doch optimale nutzung oder ?
Und hart wird es auch noch.

Gruß Aloys.
 
Hallo Aloys und alle anderen Mischer

Dieses "Kühlstellen" habe ich auch schon erfolgreich praktiziert.

Wenn's draußen nicht ( mehr ) kalt genug ist, geht auch der Kühlschrank ( +8°C ) prima.

So kann man den Aushärtevorgang um Stunden verlängern.

Grüßle

Peter
 
Arne schrieb:
Moin Aloys,

das mit den Spritzen ist bekannt und auch ganz gut. Dran denken, dass die Volumenprozente andere sind wegen unterschiedlicher Dichten bei Harz und Härter.
Ich nehme ansonsten ne Waage mit 0,1g Teilung, gibt es bei Ebay bei Münz-Feinwaagen ab ca. 8 €. Damit mische ich aber auch nicht unter 5g + Härter an. Darunter wäre es mir zu ungenau, zumal je nach Gefäß ja trotz Rührens und Abstreifens am Rand ungemischtes Harz und Härter verbleiben können.
Für mich als jemandem, der hin und wieder Flieger in Formen baut, ist das Harz aber auch ein in etwas größeren Mengen vorhandenes und somit recht günstiges Grundprodukt.

Gruß Arne

Gruß Arne


Danke Arne!

hab gerade eine um 8,44€ ersteigert:)
 
Die Harz/Härterflaschen habe ja eine Schraubkappe und innen noch einen gesteckten Verschluß. Die Schraubkappe lege ich ins Regal, in den gestekcten Verschluß bohre ich ein 3mm Loch und stecke als Verschluß einfach eine Spritze rein - dichtet vollkommen ausreichend. Eine Volumen-Mischtabelle (100:45) klebe ich noch auf die Harzflasche. Schneller und einfacher gehts jetzt nicht mehr. Ein Griff zur Flasche, Spritzen aufziehen, mischen, laminieren.
Zu den Spritzen: auch Spritzen haben ein ABLAUFDATUM (kein Scherz, meine Frau ist Ärztin)! Redet doch mit Euren Hausärzten ob die solche übrighaben. Die verschenken die sicher. Da gibt's dann gleich eine 100er Packung die Ihr dann unter Kollegen aufteilen könnt.
Sepp
 
Mischbehälter

Mischbehälter

Also ich kauf immer bei IKEA die Teekerzen (100Stück 1,99€)
Kerze rauß, landet im Müleimer, dann hat man einen wunderschönen Behälter zum Harzanmischen.

Soviel zum Behälter zum anmischen.
 
Hi Memo

Schade um die kerzen !
Die behälter kanst Du auch nach dem abbrennen noch benutzen.
Einfach in den kühlschrank und dann ein bisschen biegen .
Die reste kanste mir mir dann schicken--lach!
Dem bastelzimmi.de
Ich mache jedes jahr aus 50 bis 100 kg kerzenresten neue--AUS GEIZ !
Ärlich
Zum anrühren von harz nehme ich 150 g joghurtbecher und lasse die reste bis zum nächsten mal drinn.
Dann sind SIE schön standfest und müssen nicht immer festgehalten werden.
Wenn sie 2/3 voll sind gehen sie in den hausmüll !

Gruß Aloys.
 
FamZim schrieb:
Hi Memo

Schade um die kerzen !
Die behälter kanst Du auch nach dem abbrennen noch benutzen.
Einfach in den kühlschrank und dann ein bisschen biegen .
Die reste kanste mir mir dann schicken--lach!
Dem bastelzimmi.de
Ich mache jedes jahr aus 50 bis 100 kg kerzenresten neue--AUS GEIZ !
Ärlich
Zum anrühren von harz nehme ich 150 g joghurtbecher und lasse die reste bis zum nächsten mal drinn.
Dann sind SIE schön standfest und müssen nicht immer festgehalten werden.
Wenn sie 2/3 voll sind gehen sie in den hausmüll !

Gruß Aloys.

Du Aloys!

Ich könnte ja sammeln und dann schicke ich sie dir im Paket (Scherz)

Ich brenne zu wenig ab um mein Bedarf zu decken;)
 
Hallo zusammen,

zum Anrühren von kleinen Harzmengen oder 2K-Klebern eignen sich hervorragend die kleinen Plastikverpackungen von Schrauben und anderem Kleinkram, die sich bei mir immer in ausreichender Menge ansammeln. Die flachen Deckel vorzugsweise für Uhu plus etc., das eigentliche Behältnis für Harz.

Zum Abwiegen habe ich mir mal den Luxus einer kleinen Laborwaage von Kern gegönnt (vor etlichen Jahren ca. 800,- DM mit Justiergewicht). Hat eine Auflösung von 0,1 g, einen Wägebereich bis 1000 g und eine zertifizierte Genauigkeit von 0,2 g. Ich glaube nicht, daß man für 8,- € eine Waage bekommt, die auf 0,1 g genau misst. Man darf nämlich die Auflösung der Waage nicht mit deren Genauigkeit verwechseln. Ein guter Indikator für die Qualität einer Waage ist schlicht und einfach die Tatsache, daß sie mit Justiergewicht geliefert wird.

Gruß, Reinhardt
 
Ich möchte nun auch noch mein Mischbehältnis für kleine Mengen vorstellen:

Leere Fotodosen. Kriegt man in jedem Fotogeschäft geschenkt, wenn man danach fragt.
Die Deckel mit der Einbuchtung nehme ich meist für 10 Minuten Epoxy.
 
Und noch ein Vorschlag zum Thema Kleinstbehälter: Ich nehme die "Eierbecher-Platten" von den Ü-Eiern zum Anrühren. Kosten nix!
 
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