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GRAUPNER HOBBY A1 von H. Finus

WIESEL

User
Suche den Schriftzug vom Baukasen für meinen A1 Flieger "Hobby" von Hans Finus!
Foto reicht!

Gruß Peter Gernert Unterfranken
 
Peter,

hoffentlich hast Du dir für den 5x5 mm-Kiefern(haupt)holm (soweit ich mich erinnere) eine Leiste mit perfektem(!) Faserverlauf ausgesucht?!

Meine Hochstartversuche in den 50ern endeten zweimal mit sofortigem Hollerbusch.
Ich hab`s dann gelassen ...

Gruß
Herbert
 
Das lag dann aber wohl an der Schäftungsstelle des Holmes, denn im Baukasten waren nur 2 kurze 5X5 Kiefernholme, die in der Mitte geschäftet werden sollten.

Da ich damals noch nicht wußte, was "schäften" bedeutet und wie man das macht, hatte ich das gleiche Ergebnis, stumpf zusammengeleimt hat der Holm nicht viel gehalten. :cry:

Aber man lernt ja dazu!!!!!

mfg
der Nichtflügler
 

WIESEL

User
Ich hatte mein Original A1 Modell Hobby Im Wettbewerb 1958 am Sauberg Hofgeismar
geflogen und erreichte Tagesbestzeit bei 5 Durchgängen, sogar gegen die A2 Modelle)
Beim 5 Durchgang ist das Modell entflogen (Glimmschnur hat die Thermikbremse nicht ausgelöst).

Die 5x5 mm Kiefernleiste als Holm war nie ein Problem beim Hobby A1 Modell von Hans Finus!
Wir haben auch mit 50m Leine per Hand mit viel Gefühl gezogen!

Gruß Peter
 

hastf1b

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Das Hobby A1 Modell hatte 1035 cm Spannweite. Wenn man die Ohren von zwei mal 20 cm abzieht bleiben fürs Mittelstück 95 cm. Wenn ich nun die Größe vom Baukasten sehe würde ich sagen das der Hauptholm in voller Länge dabei war. Ich muss allerdings gestehen das ich das/den Hobby nie gebaut habe da mein Bruder und ich auf Wettbewerben dem Bamby von Janez Zoran den Vorrang gegeben haben. (Ab 1956)

Heinz
 

hastf1b

User
Sorry, irgendwann fällt man immer darauf rein. Es muss natürlich 135 cm heißen. :)

Heinz
 
... doch, doch, die gelieferte Kieferleiste war schon das Problem - wie mir seinerzeit ein älterer und wissender Modellflieger erklärt hat, denn der Faserverlauf war so schräg, dass die Leiste eigentlich schon vom Zugucken gebrochen ist.
Learning by doing - seither weiß ich es ... ;-)

Gruß
Herbert
 

hastf1b

User
Kommando zurück. :) Carsten (Nichtflügler) hatte Recht der Hauptholm musste geschäftet werden. Siehe unten Auszug aus der Bauanleitung. Damit ist meine Vermutung das der Holm in ganzer Länge beilag widerlegt.

Heinz
 

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hastf1b

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Der Bauplan vom Hobby wurde auch im "Hobby-Heft" unter dem Konstrukteur Hans F. Finus veröffentlicht. Dort wird die Tragfläche interessanter Weise mit Doppelholm gebaut. ;)

Heinz
 

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Der Bauplan vom Hobby wurde auch im "Hobby-Heft" unter dem Konstrukteur Hans F. Finus veröffentlicht.
Weißt du in welchem Heft?

Segelflugmodell_Hobby_in_hobby.jpg

Das Bild ist im '55er Graupnerkatalog und in der BA in beschnittener Weise gesetzt, Hucke-Archiv und Kirchert bezeichnen den fälschlich mit dem Erscheinungsjahr '58.

servus,
Patrick
 
"Teufelsklaue"?

"Teufelsklaue"?

Eppo fand mir das Juliheft 1954 für das Segelflugmodell Hobby. Begleitend lief ebenfalls das Modellboot Hobby I vom Stapel. Im Augustheft darauf befand sich dann das "Flugmodell Hobby im Drachenschlepp mit Teufelsklaue". Den "Drachenschlepp" deute ich als Hochstart nach Winkler, aber welche Gerätschaft ist dabei diese "Teufelsklaue"?

servus,
Patrick
 
Der Graupner Hobby war mein erstes Modell 1963, das eine Papierbespannung hatte. Den Baukasten hatte ich zu Weihnachten 1962 bekommen und das Modell wurde mit Hilfe eines etwas älteren Nachbarjungen im elterlichen Keller gebaut. Das Modell gelang sehr gut und durfte daher anfangs nicht geflogen werden, sondern kam an die Zimmerwand als Dekoration. Dort hing es dann mehr als ein Jahr soweit ich mich erinnere.
Eines Tages wurde es heruntergenommen und mit dem Fahrrad ging es zu unserem Fluggelände, dem Donnerberg in Bottrop. Nach ein paar Handstarts zum Einstimmen erfolgte der erste Hochstart mit einer kurzen Leine und das Modell nicht zu hoch kommen zu lassen. Der Start beanspruchte den nur stumpf "geschäfteten" Holm zu sehr und die Fläche klappte zusammen. Ich war entsetzt und traute mich kaum es meinen Eltern zu sagen, dass der Hobby stark beschädigt war.
Meine Baufähigkeiten ließen damals keine gute Reparatur zu und so war es das Ende des Hobby. Den Rumpf und das Leitwerk bekam dann ein Freund geschenkt der noch einen passenden Flügel übrig hatte.

Diese Geschichte damals führte dazu, dass ich mir vor ein paar Jahren den Bauplan vom Archiv Hucke schicken ließ um den Hobby irgendwann noch einmal zu bauen aber mit RC-Ausrüstung.
Jetzt in der Corona Zeit wurde der Bauplan herausgeholt und festgestellt, das es nur wenige Bauteile sind die man zeichnen musste um die Teile mit der Fräse zu erstellen. Recht schnell wurde der Plan eingescannt und die Bauteile abgezeichnet. Nur wenige Änderungen waren Notwendig um zwei Servos, den Empfänger und einen einzelligen Akku im Rumpf unterzubringen. Die 5mm Balsa Seitenwände des Rumpfes wurde dafür mit sogenannten Taschen tiefer gefräst auf nur 2,5mm Wandstärke um den Hohlraum im Rumpf von 5mm der Freiflugversion auf 10mm zu bringen. Als Haube wurde eine klappbare Haube für den Zugang zum Empfänger und Akku verwirklicht, die ich schon einige Zeit bei meinen RES-Modellen nutze. Die beiden Servos stammen noch von einem Indoormodell und waren über. Auch das Baumaterial kam überwiegend aus der Restekiste. Das Modell ist nicht groß und daher sind auch die nötigen Materilstücke sehr klein. Die Leisten wurden nicht extra gekauft sondern mit der kleinen Modellbaukreissäge auf die notwendigen Abmessungen aus dickeren Kieferleistenresten gesägt.
Innerhalb eines Tages wurden alle Bauteile gefräst und die Leisten gesägt und am nächsten Tag der vollständige Rohbau erstellt! Das ging viel schneller als gedacht. Sofort wurde der Rohbau verschliffen und mit Schnellschliffgrung von Clou grundiert. Die Rohbaubilder sind von dem grundierten Hobby.
Bespannt wurden Flächen und Leitwerk mit Japanpapier und Tapetenkleister wie früher. Das Papier hatte ich noch aus den 70iger Jahren und daher sollte es auch verwendet werden um möglichst das Modell zu erhalten, das ich in meiner Jugend hatte. Im Moment ist die Bespannung drauf und gewässert. Das lackieren mit Spannlack kann ab morgen beginnen wenn es draußen nicht regnet. Den Geruch möchte ich nicht im Haus haben, soweit geht die Nostalgie doch nicht.

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