Grupp 33% Aviat Husky 1:3

Hallo zusammen,
vorab meinen absoluten Respekt vor Euren BauanleitungenđŸ‘đŸ». Wirklich super gemacht und sehr ausfĂŒhrlich. Ich habe mehr als nur ein Auge auf das Modell geworfen, habe jedoch ein grĂ¶ĂŸeres Problem. Ich suche ein Modell fĂŒr einen vorhandenen Motor. Ich habe einen 152er MVVS zu Hause liegen, welcher ein neues Modell sucht. Abgesehen davon, dass jeder von Euch den passenden Motor verbaut hat, mit hĂ€ngendem Vergaser, meiner ist rĂŒckseitig angebracht, weiß ich nicht ob der Rumpf die Leistung verkraftet. Eine Dreiblatt Schraube wĂ€re wahrscheinlich so oder so fĂ€llig. Was meint Ihr dazu? Vielen Dank vorab fĂŒr Eure Meinung.
Gruß Nico
 
Hallo Nico!
Nach meiner Meinung ist ein 150er ne Nummer zu groß. Auch mit Blick auf die Einbau-Situation von Motor und DĂ€mpfern. Das wird nicht ohne grössere Anpassungen gehen.

Gruss
Marko
 
Danke Marko. Die Kollegen von Grupp haben mir gestern auch geantwortet und direkt nein gesagt. Naja, muss ich wohl leider weiter suchen oder den Motor verkaufen.
 

3cl

User
Hallo in die Husky-Runde,
ich möchte einen 4-takter einbauen (Kolm 120 BX oder Valach 120 BX). Passt der unter die Haube? vielleicht hat diese Kombination schon jemand umgesetzt? Wie breit ist die Motorhaube vorne auf Höhe der beiden Zylinder?
Vielen Dank fĂŒr die Antworten.
vg Thomas
 
Hallo Nico!
Nach meiner Meinung ist ein 150er ne Nummer zu groß. Auch mit Blick auf die Einbau-Situation von Motor und DĂ€mpfern. Das wird nicht ohne grössere Anpassungen gehen.

Gruss
Marko

Da gebe ich Marko recht. Das wird definitiv zu groß sein. Die Anpassungen dafĂŒr wĂ€ren enorm und wĂŒrden den Nutzen bei weitem ĂŒbersteigen.



Hallo in die Husky-Runde,
ich möchte einen 4-takter einbauen (Kolm 120 BX oder Valach 120 BX). Passt der unter die Haube? vielleicht hat diese Kombination schon jemand umgesetzt? Wie breit ist die Motorhaube vorne auf Höhe der beiden Zylinder?
Vielen Dank fĂŒr die Antworten.
vg Thomas
Hallo Thomas,

"Wie breit ist die Motorhaube vorne auf Höhe der beiden Zylinder?" - kommt natĂŒrlich ganz darauf an, wie weit deine Zylinder vorne sitzen. Die Motorhaube lĂ€uft leicht komisch zu.
Ich könnte mal ca. messen.



Nach diesem Wochenende kommt von mir auch mein Abschlussbericht und hoffentlich Bilder des Erstfluges ;-)

GrĂŒĂŸe
Simon
 
Hallo zusammen,
jetzt hat es doch lÀnger gedauert, als ich das eigentlich wollte.
Aber hier gehts nun weiter:


DĂ€mpfer und KrĂŒmmer
Wie schon bereits erwĂ€hnt habe ich mich fĂŒr die DĂ€mpfer von Melanie entschieden. Dabei konnte ich leider nicht die standartmĂ€ĂŸigen DĂ€mpfer verbauen, sondern musste sie abĂ€ndern lassen.
Dazu habe ich einen Dummy (nach den Maßen von Melanie) im Drucker angefertigt. Diesen konnte ich somit, wie das spĂ€tere Orginal, in den DĂ€mpfertunnel schieben und den Sitz bestimmen.
Ich habe mir, um den Auslass anzupassen, drei unterschiedliche Winkel und LĂ€ngen gedruckt. Somit konnte ich mit einem Stecksystem alles so lange zurechtstecken, drehen und schieben, bis alles meinen AnsprĂŒchen entsprach.
Ich habe mich fĂŒr einen Auslasswinkel von 60° entscheiden, mit einer VerlĂ€ngerung (vor der KrĂŒmmung) auf 5cm. Nach der KrĂŒmmung ist der Auslass höhenbĂŒndig mit dem DĂ€mpfer abgeschnitten, um diese immer sauber ein- und ausbauen zu können.
FĂŒr die KrĂŒmmer musste ich einfach nur den Versatz von Höhe und Breite, des Zylinderauslasses, auf die DĂ€mpfertunnelmitte ausmessen.
Im Bild sieht man den angefertigten Dummy und die Zeichung fĂŒr die KrĂŒmmer (bei Melanie auf der HP). Wie man erkennen kann wurden die Teile von Zimmermann, in bester QualitĂ€t, nach meinen Vorgaben angefertigt. Nochmals vielen Dank dafĂŒr!
Übersicht Zimmermann.jpg


Wie man auf dem oberen Bild schon erkennen kann, lagere ich die DĂ€mpfer in den Tunneln mit Silikonschlauch.
DafĂŒr habe ich ganz gewöhnlichen Shisha-Schlauch verwendet. Dieser wurde mit dickerem Bindedraht, 90° versetzt zu einander, festgezurrt. Damit dieser nicht verrutscht, habe ich die SchlauchstĂŒcke mit hitzebestĂ€ndigem Silikon angeklebt.
Bei dieser Befestigungsform bitte darauf achten, den Draht nicht all zu sehr anzuziehen. Hier vibriert sich sonst das Silikon sehr schnell durch.
Zum Einbau wurden die Tunnel mit etwas Teflonspray von innen benetzt.
Silikonschlauch angeklebt.jpg


Eingebaut
20210826_123307556_iOS.jpg


Da die AuslĂ€sse bĂŒndig mit der Oberkante des DĂ€mpfers abschliesen, mir somit den ganzen Tunnel auf kurz oder lang versauen wĂŒrden, habe ich sie mit Silikonschlauch vor dem Einbau verlĂ€ngert.
13er Silikonschlauch passt hier perfekt.
Fertig zum Einschub.jpg


Den Silikonschlauch am Auslass habe ich mir auch zu Nutzen gemacht, um der Verdrehung der DĂ€mpfer vorzubeugen. Ich halte nichts davon Schrauben in den PTFE Schlauch, zwischen KrĂŒmmer und DĂ€mpfer, zu drehen. Das mache ich nur im Ă€ußersten Notfall.
Hier habe ich mir ein paar Haltekonsolen inkl. eines Befestigungsrings gezeichnet. So kann ich die Konsolen jederzeit wieder abschrauben, wenn ich an die DĂ€mpfer ran muss/ sie herausbauen muss etc.
Haltekonsole.jpg


Nachdem der erste Versuch aus Holz gut aussah und saß, habe ich den Haltering aus Holz gefrĂ€st und die Konsolen selbst aus CFK.
Wie die aktuelle Erfahrung zeigt, ging der Plan auf und die DÀmpfer verdrehen sich nicht. ZusÀtzlich ist der verlÀngerte Auslass nochmals gegen ein Aufschwingen und damit verbundenem Abvibrieren gesichert.
Haltekonsole fertig.jpg



Motor und drum herum:
In meinem letzten Post habe ich gezeigt wie ich den Spant fĂŒr den Motoreinbau vorbereitet habe.
Somit ist es nun an der Zeit diesen anzuschrauben. Dabei nicht vergessen, die Schrauben von hinten (SpantrĂŒckseite) mit einer Sicherungsmutter zu sichern.
Nachdem die DĂ€mpfer, somit auch die KrĂŒmmer und der Motor saßen, konnte ich das "drum herum" am Motor entwerfen und anbringen.
HauptsĂ€chlich ging es mir hier um den Choke. Diesen wollte ich nicht mit einem zweiten Servo ansteuern, sondern Manuell ĂŒber einen Stab.
DafĂŒr habe ich mir viele Gedanken gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, den Stab (unten) am Ende der Haube herauszufĂŒhren.
Dazu habe ich ein Druckteil entworfen, welches den Anlenkungsstab genau zum Chokearm fĂŒhrt und stĂŒtzt.
Dieses Bauteil geht unten ĂŒber die Kante des Brandschott, kann sich somit nicht verdrehen und wird mit einer Schraube befestigt. Am oberen Ende habe ich eine "RĂ€ndelmutter" gedruckt. Diese kann ich schön festhalten und den Choke bewegen.
Ebenso sieht man, wie der Vergaser mit dem Servo verbunden wurde. DafĂŒr nehme ich immer (den altbekannten) M3er Gewindestab mit CFK-Rohr.
Motor fertig eingebaut.jpg


Auch die Spritleitung zum Vergaser wurde direkt verlegt. Zwischen Tank und Vergaser klemme ich immer einen kleinen Sinterfilter. Somit ist auch dafĂŒr gesorgt, dass definitv keine LuftblĂ€schen in den Vergaser kommen. ZusĂ€tzlich dient das FiltergehĂ€use nochmals als kleiner Hoppertank.

Verbindung Tank - Motor.jpg

Hier wird auf Dauer die Lagerung des Filters noch geĂ€ndert. Die Aktuelle Befestigung diente allein nur fĂŒr die ersten FlĂŒge.

Da ich die großen DurchfĂŒhrungen fĂŒr die ZĂŒndkerzenstecker nicht einfach (in Richtung Rumpfinneres) offen lassen wollte, habe ich kleine Deckel gedruckt und diese angeschraubt. Somit ist der Motorbereich und das Rumpfinnere so gut als nur möglich von einander getrennt.
Abdeckung fĂŒr Löcher.jpg



Tankanschluss:
Wie schon erwĂ€hnt, benutze ich auf meiner Colaflasche das Tankventil von Markus Richter. Des Weiteren habe ich alle meine AnschlĂŒsse fĂŒr Be- und Enttankung auf Festo ausgelegt.
Um diese Verbindungen herzustellen gehe ich von den Messingrohren auf ein StĂŒck Vitonschlauch und mit den Verbindern auf den Festoschlauch.
Einzig meine Tank-Vergaser Verbindung wird komplett mit Vitonschlauch realisiert.
Dies hat sich bei mir bewÀhrt da ich so, bei eventuellem Tankausbau, alle SchlÀuche an den Messingrohren befestigt lassen kann und nur die Verbinder trennen muss.
Befestigung SchlÀuche Tankventil.jpg


Verbinder SchlÀuche.jpg



Be- und EntlĂŒftung der Antriebseinheit:
Es ist auch fĂŒr mich das Erste mal, dass ich so etwas bauen muss und ich war hier wirklich stark auf die Hilfe meiner Freunde angewiesen. Meine ganzen Informationen und Bauteile die ich hier Poste, sind von ihnen/ durch ihr Anleitung entstanden. Nochmals vielen dank dafĂŒr 😊

Wenn man einen Verbrennungsmotor irgendwo einbaut, kommt auch immer die Problematik der Be- und EntlĂŒftung ins Spiel.
Bei einem 2-Zylinder ist die KĂŒhlung wichtig aber muss nicht so auf den Milimeter perfekt anliegen wie bei einem 4-Zylinder Motor. Somit reicht es, wenn die Luftleitbretter die Luft an die Zylinder heranfĂŒhren.
Hier gilt die 1:3-Regel. Ein Teil Zuluft bedeuten drei Teile Abluft.
Mein klarer Vorteil hier war, dass ich alles am PC gezeichnet habe und die ganzen mm^2 schon als fertige Angabe im Zeichenprogramm stehen.

Aber zuerst zu der Zuluft durch die Haube:
FĂŒr die ZwangskĂŒhlung des Motors habe ich die Haubenöffnungen gezeichnet und aus Pappelholz ausgefrĂ€st.
LufteinlÀsse.jpg


Diese wurden zum vermessen (der AbstÀnde und Winkel) mit Tesa in der Haube befestigt.
LufteinlÀsse Tesa.jpg


Somit konnte ich durch einfaches Anschrauben der Haube und auflegen eines Metermaßes, die Winkel und AbstĂ€nde zu meinen Zylindern bestimmen.
Um die Winkel gut einhalten zu können, habe ich mir diese mit dem Drucker augedruckt. Dies erleichterte die Arbeit wirklich ungemein, da mir nicht immer alles auseinander fiel sondern gestĂŒtzt wurde.
Ich habe die Luftleitungsbretter zuerst auf Pappe als Schablone gezeichnet und als Versuch zusammengebaut.
Luftleitbleche Schablone.jpg


Mit dem ersten Ergebnis war ich hier schon recht zufrieden. Deshalb wurde alles auf 1mm Sperrholz ĂŒbertragen und ausgesĂ€gt.
Luftleitbleche Holz.jpg


Hier sieht man noch die (vorher beschriebenen) Winkel
Luftleitbleche Holz Winkel.jpg


Nach RĂŒcksprache war klar, dass diese EinlĂ€sse so nicht ausreichen werden. Es sollte eine Verbindung zwischen den zwei KĂ€sten vorhanden sein, damit die Luft nicht einfach nach unten weggedrĂŒckt wird. Diese Verbindung habe ich bis vor zum Vergaser gezogen. Somit wird auch noch das komplette GehĂ€use des Motors gekĂŒhlt.
Auch dafĂŒr habe ich zuerst eine Schablone aus Pappe gefertigt. Diese sieht nicht so schön aus, erfĂŒllt aber völlig ihren Zweck.
Verbindungsbrett Schablone.jpg


Hier sieht man den Sitz am Motor
Verbindungsbrett Schablone am Vergaser.jpg


Nachdem alles fertig aus Holz zugeschnitten und eingeklebt war, habe ich den kompletten Einlass mit schwarz eingefĂ€rbtem Epoxy ĂŒberzogen.

Abluft:
Nach meinen Berechnungen war klar, dass die Öffnungen am DĂ€mpfertunnel, als einzige Abluftöffnung, deutlich zu gering sind. Somit blieb nichts Anderes ĂŒbrig, als die Motorhaube auf der Unterseite auszufrĂ€sen.
Nach den Berechnungen musste ich das große Rechteck (von unten her gesehen), ebenso links als auch rechts davon drei Öffnungen herauszutrennen.

EntlĂŒftung angezeichnet.jpg


Nach dem Anzeichnen, Heraustrennen und Einkleben eines kleinen Gitters
EntlĂŒftung fertig.jpg


Nun bin ich laut Berechnungen bei einem VerhĂ€ltnis von 1:2,75. Die ersten FlĂŒge ergaben (bei 30° Außentemperatur) nach der Landung eine max. Zylindertemperatur von 110°.
Die DĂ€mpfer bekommen auch noch genug Luft ab und ĂŒberhitzen nicht.
Damit bin ich wirklich sehr zufrieden.


Seiten- Höhenruderabspannung:
Hier gehe ich nicht anders vor als bei der Höhenruderanlenkungen.
Zuerst wird das Höhenruder beidseitig montiert, danach alle Löcher in der Folie mit einem Lötkolben freigebrannt und die Winkel angeschraubt.
Um mir das Auf- und Abbauen möglichst zu erleichtern habe ich hier die trennbaren Gabelköpfe benutzt. Diese sind fĂŒr mich die einfachste und sicherste Methode solche lösbaren Verbindungen herzustellen. Auf der festen Seite habe ich die mitgelieferten Kugelköpfe benutzt.
Nach dem Einschrauben der Augenmuttern, Ausmessen der BowdenzĂŒge, Crimpen, Schmelzen und Schrumpfen ist auch schon alles fertig.
Abstrebung HR unten.jpg


Abstrebung HR oben.jpg


Hier war mir wichtig, dass beim Transport die ganzen Verspannungen nicht herumhĂ€ngen und mir das Auto zerkratzen. Nach dem Abbauen schraube ich deshalb ein Druckteil an und hĂ€nge die Gabelköpfe dort ein. Sieht nicht wunderschön aus aber erfĂŒllt völlig seinen Zweck.
Transportstern.jpg



Abstrebung der FlÀchen:
Hier habe ich mich an der Idee von Niklas orientiert.
Bedeutet, ich habe die abgeflachten und abgewinkelten Teile der Streben abgetrennt. Danach die Kontur abgezeichnet und in mein Zeichenprogramm ĂŒbertragen.
Somit konnte ich alle möglichen Teile fertigen um meine Streben einfach und schön zu gestalten.

Zuerst habe ich 5mm Flugzeugsperrholz auf 15mm aufgetrippelt. Aus diesem 15mm dicken Block wurden die kleinen Hölzer gefrĂ€st, die die Streben FĂŒllen und in welche die Gewindestange geklebt wird.
Hözer ausgefrÀst.jpg


Hözer ausgefrÀst_2.jpg


Ich war selbst erstaunt wie gut sie auf den ersten Anhieb gepasst haben. Sie sind saugend in die Streben gegangen.
Strebe Holz Passung.jpg


Im Nachhinein hĂ€tte ich die Löcher fĂŒr die Gewindestangen direkt in die Hölzer frĂ€sen sollen. So musste ich mir nach dem Einkleben der Hölzer etwas einfallen lassen um ĂŒberall den gleichen Abstand zu bekommen.
Also wieder eine Schablone gedruckt. Die Kontur der Streben hatte ich ja bereits
Bohrschablone.jpg


Mit dieser liesen sich die Löcher sauber und gerade bohren
Abstrebung Loch gebohrt.jpg


WĂ€hrend die Schablone gedruckt hat, habe ich schon mal die M3er Gewindestangen zum Einkleben vorbereitet
GewindestÀbe.jpg


Da ich keine Lust hatte die Streben nach der Anpassung zu lackieren, habe ich ĂŒber Nacht Abdeckkappen gedruckt.
Strebe mit Gabelkof.jpg


FĂŒr die FlĂ€chenseite habe ich Alu U-Schienen im Bauhaus besorgt. Diese wurden, den Löchern in der FlĂ€che entsprechend, gebohrt und nach Belieben zugeschliffen.
U-Schiene oben.jpg


U-Schiene seitlich.jpg


Bevor die AbstĂ€nde der Verstrebung eingestellt werden konnten, musste ich noch die Rumpfbefestigungen zurecht schleifen. Diese waren deutlich zu dick fĂŒr die Gabelköpfe. Ich habe sie am Modell in der Aluoptik gelassen und nicht mehr lackiert. Das ist in meinen Augen nicht nötig.
Rumpfbefestigung zugeschliffen.jpg


Danach konnte endlich alles montiert und ausgerichtet werden. Die Spalte zwischen Strebe und Kugel-/ Gabelköpfe habe ich einfach mit Unterlagscheiben aufgefĂŒttert.
Hier die fertige endmontage FlÀchenseitig
U-Schiene fertig angeschraubt.jpg


Es ist nach den ersten FlĂŒgen alles super Stabil und sieht noch dazu gut aus. Der Auf- und Abbau ist durch die SchnellverschlĂŒsse (Rumpfseitig) einfach gestaltet und super Fix.


Befestigung der Frontscheibe:
Diese wurde simultan zu den Abdeckungen an den FlÀchen ausgemessen, angezeichnet und mit etlichen Schrauben versehen.
Um das HochdrĂŒcken der Scheibe an der forderen Lippe zu vermeiden, habe ich dort noch einen langen Streifen weißes Klebeband angebracht.

WorĂŒber ich mich geĂ€rgert habe:
Ich habe mich beim ersten kompletten Aufbau ĂŒber die Passgenauigkeit des Rumpf-Wurzelrippenbereiches geĂ€rgert.
Im hinteren Bereich der FlĂ€chentiefe wurde der Rumpf nicht mehr durch eine weitere Rippe gestĂŒtzt was dazu fĂŒhrt, dass er beim Bespannen dort einknickt.
Man kann an diesem Punkt von oben, zwischen der Wurzelrippe und dem Rumpf, bis auf den Boden durchschauen.
Dies muss definitiv herstellerseitig nachgebessert werden.
Rumpf + Wurzelrippe.jpg


Rumpf + Wurzelrippe_nah.jpg



Gewicht:
Das aktuelle Gewicht betrĂ€gt trocken: 16,5kg und nass 17,4kg. Dies finde ich fĂŒr eine solche Spannweite mit dieser FlĂ€chentiefe mehr als in Ordnung.


Flugeigenschaften:
Ich bin die Husky sowohl Solo als auch im Schleppbetrieb nun einige Male geflogen.
Die Husky beginnt beim Start schon bei geringer Geschwindigkeit abzuheben. Wenn man dazu die Klappen noch etwas wölbt, hebt sie gefĂŒhlt bei Schrittgeschwindigkeit ab.
Sie hat absolute Langsamflugeigenschaften, kann auch zackig durch die Luft bewegt werden.
Alle Ruder liegen perfekt am SenderknĂŒppel an, sie reagiert auf jede kleine Bewegung. Dies ist bei solch großen Hochdeckern nicht selbstverstĂ€ndlich.
Vorsicht ist mit dem Seitenruder geboten. Darauf ist meine Husky sehr sehr empfindlich. Die VergrĂ¶ĂŸerung des Aussschlages zu Beginn des Berichtes war im Nachhinein unnötig.

Egal ob im klassischen Flug, im Schleppflug oder im Kunstflug - ich habe bis jetzt noch keine wirklichen Schwachpunkte feststellen können.
Mit dem DLE 120ccm Motor ist sie auch definitiv groß genug Motorisiert, mit genĂŒgend Kraft um große Segler >16kg schleppen zu können.
Fazit: Fliegerisch macht die Husky wirklich total Spaß.


Landeklappen:
Naja so darf man die inneren Klappen der FlÀche eher nicht nennen. Durch die Anschanierung in der Mitte der Klappen, bekommt man lediglich einen Ausschlag (nach unten) von 34°. Dadurch ist eine Bremsfunktion komplett ausgeschlossen, nur eine Wölbfunktion möglich.
Da mein HausplĂ€tzchen in eine Richtung abfĂ€llt ist dies fĂŒr mich eher schlecht. Man kann die Große durch die Anwölbung zwar sehr langsam machen, aber sie will dann nicht mehr runter...
Bedeutet fĂŒr mich ein Umbau der Klappen auf Landeklappenschaniere.
→ Auch dies werde ich hier noch zeigen.


Folgende Dinge werde ich noch ergÀnzen oder Àndern (auch dies werde ich posten):
→ Die Landeklappen habe ich schon aufgezĂ€hlt
→ Magnete zum Halten der TĂŒre an der FlĂ€che um besser im Modell arbeiten zu können
→ Akkubefestigung durch Schiene und Akkubrett fĂŒr EmpfĂ€nger- und ZĂŒndakkus (Akkurutsche)
→ Andere Befestigung des Sinterfilters
→ Weitere Beklebung
→ Womöglich eine andere Anlenkung des Spornrades
→ Anbringung des Spinners
→ Druckteil als Halterung der Streben auf der FlĂ€che beim Transport

Danke!
Ich bedanke mich recht herzlich bei meinen wunderbaren UnterstĂŒtzern, Helfern, Beratern und Tippgebern. Ohne euch wĂ€re das Ganze Projekt nicht möglich gewesen:

Stefan Höllein (Hölleinshop) - www.hoelleinshop.com
Melanie Zimmermann (Zimmermann SchalldÀmpfer) - www.zimmermannschalldaempfer.de
Markus Richter (Richter Tankverschluss) - www.richter-tankverschluss.de
Roland M.
Torsten S.
Markus M.
Domi R.
David B.
Michael F.
Kris W.
Dennis G.



Hier sind noch ein paar fertige Bau- und Flugbilder zum genießen
(vielen Dank fĂŒr die Bilder Klaus W., Thomas (Tom61) und Andreas Maier - alle Rechte verbleiben beim Urheber)
Husky inneres.jpg


Richtung Brandschott.jpg


Ohne Haube.jpg


Husky Sonnenuntergang hinten.jpg


_DSC3931.jpg


Husky Schlepp.jpg


MFO; F-Schlepp Treffen 2021.08.14-0461.jpg


MFO; F-Schlepp Treffen 2021.08.14-0391.jpg


MFO; F-Schlepp Treffen 2021.08.14-0402.jpg



Soo... Das wars mit meinem großen/ ausfĂŒhrlichen Baubericht zu der Husky.
Wer noch weitere Fragen hat oder Bilder zu etwas möchte, kann sich gerne bei mir melden.
Ich hoffe es hat jedem Mitleser (auch den Stillen) gefallen. 😊
 
Zuletzt bearbeitet:

HOBAS

User
Super Bericht und Detailbilder. Das Modell hat ein schönes Flugbild.

Nur sollte der Hersteller den o.g. Rumpf-FlĂ€chenĂŒbergang schnellstens nachbessern, das geht ja gar nicht mit so einem Spalt, ist an der Stelle irgendwie nicht zu Ende gedacht.
 
Moin

Wieviel Diff hast du im Querruder?
Hast du vorne am Dom Blei, oder ging es sich ohne aus?

Gru0 Dirk....
 
Moin

Wieviel Diff hast du im Querruder?
Hast du vorne am Dom Blei, oder ging es sich ohne aus?

Gru0 Dirk....
Hi,

ich habe aktuell noch keine Differenzierung an den QR eingestellt.
DafĂŒr habe ich noch zu wenige FlĂŒge.
Das kommt bei mir an letzter Stelle der Einstellliste.
Wenn ich dies eingestellt habe, kann ich mir gerne nochmals melden. Viel dĂŒrfte es nicht sein, da ich aktuell schon recht zufrieden bin.

Ich habe kein Blei am Dom, komme so gut zurecht. Sie ist aktuell noch ein ganz klein wenig hecklastig, aber noch einwandfrei an der Grenze. Mit dem kommenden Spinner wird das dann komplett passen.
Hast du Probleme mit dem SP?

Gruß
Simon
 
Super Bericht und Detailbilder. Das Modell hat ein schönes Flugbild.

Nur sollte der Hersteller den o.g. Rumpf-FlĂ€chenĂŒbergang schnellstens nachbessern, das geht ja gar nicht mit so einem Spalt, ist an der Stelle irgendwie nicht zu Ende gedacht.
Hallo
Das kann eigentlich gar nicht sein denn Ich kenne einige die eine Husky in ihrem Besitz haben und der Übergang von Rumpf zur FlĂ€che bei allen Perfekt ist wie bei meiner eigenen ab #50.
Gruß Klaus
 
Hallo
Das kann eigentlich gar nicht sein denn Ich kenne einige die eine Husky in ihrem Besitz haben und der Übergang von Rumpf zur FlĂ€che bei allen Perfekt ist wie bei meiner eigenen ab #50.
Gruß Klaus
Naja die gezeigten Bilder sprechen dafĂŒr wohl mehr als 1000 Worte...
Wenn es nicht so wÀre, hÀtte ich es ja auch nicht bemÀngelt.

Gruß
Simon
 
Hallo in die Husky-Runde,
ich möchte einen 4-takter einbauen (Kolm 120 BX oder Valach 120 BX). Passt der unter die Haube? vielleicht hat diese Kombination schon jemand umgesetzt? Wie breit ist die Motorhaube vorne auf Höhe der beiden Zylinder?
Vielen Dank fĂŒr die Antworten.
vg Thomas
Total vergessen, sorry!

Also die Haube hat:
- Im oberen Verschraubungsbereich 285mm
- Im unteren Verschraubungsbereich 245mm
- Eine Höhe von 265mm
- Ca Höhe bei Motor von 220mm

Ich denke das wird mit so einem großen 4-Takter eine sehr knappe bis nicht mögliche Nummer.
Da wirst du viel mit dem Dremel arbeiten mĂŒssen :-/

GrĂŒĂŸe
 
Oben Unten