(haltbarere) Alternative zu FEMA Vollgummi-Rad

Moin Kollegen,

hatte gestern mal wieder ein sich auflösendes Rad...Ärgerlich wenn man es endlich mal wieder auf den Platz geschafft hat :rolleyes:
Seltsamerweise habe ich dann trotzdem 4 Starts/Landungen gemacht und der Zustand verschlechterte sich nicht mehr :D

Gibt es haltbarere Alternativen, oder muss man sich einfach damit abfinden, dass man alle 2-3 Jahre die Räder einfach tauschen muss ?
Ich rede hier aber nicht von hunderten von Starts pro Jahr sondern max. 20-30.

Es handelt sich um ein 100'er Rad in einem EMS Arcus mit 14kg.
Also schon recht hoch belastet, das kleine Rädchen.

Was hat sich bei euch bewährt ?

lg Tobi
 

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Fema Rad

Fema Rad

Hallo Tobi,

wir setzen ebenfalls in mehreren Seglern (1:3 - 1:2,5) die Fema Räder mit Radbremse an unterschiedlichen Fahrwerken ein. Sowohl gedämpft als auch ungedämpft. Einen solchen Verschleiss hatten wir in den letzten 10 Jahren nur einmal. Wir gaben den ständigen Landungen auf einer Knochenstein-Piste die Schuld. An meinem Swift beispielsweise wird das Rad jetzt nach 9 Jahren getauscht.

Wir haben auch schon einige andere Räder ausprobiert, aber entweder waren sie zu hart, zu weich oder rutschten von der Felge oder die Felge zerbrach. Gekostet hatten diese Räder alle ähnlich wie das Fema.

Ich denke, wenn Du Deine Radbremse so einstellen kannst, dass sie nicht permanent schleift, sondern nur, wenn Du bremst, wird es ggf. besser. Wir bleiben jeden Falls bei den Fema-Rädern.
 
- mhhh versteh ich nicht, hab das gleiche Rad nur halt etwas größer in meinem Horky Arcus und WEMO Ezfwk. im Einsatz. der Bremskeil ist aus Kohlefaser und bringt die fast 20 kg nach nur ein paar m zum Stillstand. Ca. 80 Flüge und fast kein Verschleiß und ganz gleichmäßige Kontaktspur.
- ich glaub daß bei Dir das Rad "rupft"; mach eventuell ein anderes Material auf den Bremskeil.

VG HANS
 
Hallo,
durch diese einfache Bügelbremse wird das Rad so zerschlissen.
Wenn der Bügel bei sich drehendem Rad von hinten auf den Gummi der Lauffläche drückt, verstärkt sich
durch den auflaufenden Hebel und die Drehrichtung die Wirkung sehr stark und macht den Gummi damit schnell kaput.
Besonders unter Last und höherer Geschwindigkeit ist der Effekt sehr stark. (viel höher als beim Testen von Hand)
Ist dasselbe wie bei alten Trommelbremsen am Kfz mit auflaufenden und ablaufenden Backen.
Den Effekt kannst du testen indem du den Segler mit Bremse am Boden vor und dann zurück schiebst, vor wird die Bremswirkung deutlich sein, zurück viel kleiner.
Ich kann dir nur empfehlen ein anderes Bremssystem zu verwenden das nicht die Lauffläche vom Reifen als Bremsbelag missbraucht.

Gruß
Eberhard
 
... denke meine Vorgänger haben das Problem genau beschrieben... bin auch davon überzeugt , dass die Bremse hier der Schuldige ist ...

Knochenstein-Piste haben wir auch , hatte aber noch nie solche Beschädigungen wie an deinem Rad ... und in allen Seglern ist noch das erste Rad verbaut ....

Bin auch der Überzeugung dass das Fema Rad mit zum Besten gehört was der Markt für Segelflieger hergibt

Gruß Jürgen
 
Fema Rad

Fema Rad

Hallo, das Rad federt bei der Landung noch etwas ein. Da zerreißt der Bügel das Rad. Habe da schon die gleichen Probleme gehabt. Man kann den Bügel raustrennen. Fahrwerk hat bei mir trotzdem gehalten. Und Rad dann auch.
Grüße Konrad
 
meine brems"schlappen" sind bei beiden 1:2 modellen vor der Achse (praktisch "auf zug"), da gibt es solchen verschliess auch nicht nach ~200 flugstunden.
 
Der Florian Schambeck bietet aktuell ein neues Rad für GroßSegler an.
Vielleicht hat es schon jemand eingebaut ?
 
- ja Konrad hat recht - der Bügel ists - das erklärt das "fressen" ; hast ein Bild davon ?
vg hans

Bügel ?
Das Fahrwerk hat keinen Bügel. Nur eine Querstrebe.
Und ich glaube nicht dass das Rad da dran kommt...

Da mein Händler immer ein Rad auf Vorrat hat, habe ich jetzt mal einen 1:1 Tausch vorgenommen.

Was auffällt: Das neue Rad ist wesentlich glatter als das alte. Möglich dass sich das über die Zeit verändert...aber das schaut irgendwie vom Material her anders aus.
Mal schauen ;)

Danke für eurer Beiträge.

Gruß Tobi
 

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Rad

Rad

Hallo, bei der Landung federt das Rad ein. Drück mal fest auf das Modell. Das Rad federt in die Querstrebe. Die hatte ich bei einem Ventus rausgetrennt. Dann war gut. Solange die Lauffläche total glatt ist, geht das. Später geht es dann halt schnell mit dem Verschleiß.
Grüße Konrad
 
das würde einiges erklären.
Ich war schnell und bin in dem etwas höheren Rasen aufgesetzt...und die Brocken lagen da wo aufgesetzt wurden und nicht am Ende wo er vor dem Stillstand noch nen Dreher gemacht hat.
 
das bremsservo sollte auch am fahrwerk befestigt sein (also mitschwenken), nicht irgentwo im rumpf. wenn es federt verstellt sonst sich automatisch die bremshärte...
 
Hallo Tobi.

FEMA hat seit geraumer Zeit einen neuen Schaum für die Reifen, diese sind dadurch wesentlich fester und auch abriebstabiler. Da ist die Seitenfläche viel glatter, glänzt mehr und es sind neue Entlüftungsbohrungen drin. Daran kann man es erkennen.
Der Reifen, den es dir da gefetzt hat, ist sicher aus einer ganz alten Serie. Gib der Sache nochmal eine Chance, das sind schon Topreifen, da findest du wohl kaum was besseres.

Gruß, Dietmar
 
FEMA Rad war nicht das Problem !

FEMA Rad war nicht das Problem !

Danke allen die sich an der Diskussion beteiligt haben und echt interessante Hinweise gegeben haben.

Mein Problem lag nicht am FEMA Rad !!

Das Rad ist zu weit eingefedert und wird durch eine Querstrebe in Mitleidenschaft gezogen...

Ich habe ja ein neues FEMA eingebaut und jetzt schauen wir mal wie lange das hält....
Ich bin guter Dinge :cool:
 
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