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Herreshoff 12 1/2 ft class in 1:5

Kleiner Zwischenspurt

Kleiner Zwischenspurt

Hallo Leute,

es ist mal wieder an der Zeit einen Zwischenbericht zu geben was die anderen so schönes machen.

Das große Ziel dieses Projektes - ich lasse es jetzt schon mal raus - ist, dass wir alle 9 Boote bei der Minisail Classic 2021 am Degersee zusammen bekommen. Klaus weiß noch nichts davon, er wird aber bestimmt beglücket sein!!!

Aber wir haben auch ein kleines Zwischenziel, nämlich Leogang 2020. Das bedeutet wir wollen so viel wie möglich Boote in Leogang zum Hochseesegeln Anfang Juli zusammen bekommen. Bis jetzt haben Walter, Uwe und Nico gemeldet und ich bringe natürlich meine CAPTN NAT mit. Dieses Ziel hat einen kleinen Zwischenspurt ausgelöst über dessen Stand ich gerne kurz berichten möchte.

Walter
Das ist ohne Worte, denn Walter ist richtig fett weiter gekommen und wird bestimmt auch bald wieder hier berichten. Deshalb mache ich das nicht.

Nico
Nico ist ein ehrlicher Mensch und hat gestanden, dass er die Segel hat nähen lassen. Aber sie siend schon da:
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Aber die Gaffelklau hat er selbst gemacht, ein Modell für sich, wie ich meine:
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Mast und Bäume hat er ja schon, also wird die Takelage wohl bald fertig sein.

Das Ruder hat Nico entsprechend meiner Empfehlung gleich ein wenig vergrößert.
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Eigentlich hat Nico mir für gestern noch mehr Bilder versprochen. Aber ich denke ihn hat das Baufieber gepackt. Bei dem schlechten Wetter ist das ja eine sehr bekannte Modellbauerkrankheit.

Thomas
...hat sich im Wesentlichen mit unserer Franz-Winde beschäftigt und deren Einbau ins Boot.
Die Winde hat schon mal die Welle bekommen...
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... und die Trommel
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Fehlt nur noch die Anpassung des Gegenlagers
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Schade, dass Thomas dieses Jahr nicht nach Leogang kommen kann. So werden wir das Ergebnis seines Wirkens leider nicht live sehen können.

In der Zwischenzeit ist auch Marios und mein Gemeinschaftsartikel über die Winde im Magazin erschienen. Wer mehr darüber lesen will, der klicke bitte hier.

Uwe

... hat das Modellbauvirus vollkommen verschlugen, seit er seinem Eberhard beigebracht hat CORDULA GRÜN zu steuern. Er hat sich in den Kopf gesetzt das Vordeck abnehmbar zu gestalten. Das ist eine echte Herausforderung, aber schaut Euch die Bilder an, die sprechen mehr als meine bescheidenen Worte:
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Ein richtiges Schmuckstück, seine CORDULA GRÜN

Gerhard

hat leider eine Baupause eingelegt und wird ein anderes Boot nach Leogang mitbringen. Ich kenne das, ich brauche auch manchmal kreative Pausen, die eine oder andere dauert auch schon ein paar Jahre. Hoffentlich ist das bei Gerhard nicht so, denn sein Modell besticht weil es anders ist als die anderen. Und weil es in der bewährten Gerhard-Qualität ausgeführt ist. Seht selbst, hier hat seine Noname CORDULA GRÜN besucht:
FYNM6949.JPG

Und weil der Uwe ein netter Mensch ist und viel Spaß beim Segelkleben hat, hat er für Gerhard auch gleich noch einen Satz Segel angefertigt.
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Das ist übrigens eine tolle Erfahrung in diesem Projekt. Trotz der teils großen Distanz sind wir ein tolles Team geworden. Jeder hilft jedem, teils mit Teilen, teils mit Ratschlägen, jeder wie er kann. Die "Herreshoff Fans" sind meine aktivste WhatsApp-Gruppe. Das macht genauso viel Spaß wie Boote bauen!

Wie immer, bin ich begeistert was gelaufen ist. Ich hoffe Ihr auch!

Schöne Grüße

Euer Klaus
 
Mit der netten Skipper in,...... endlich wieder segeln gehen.

Mit der netten Skipper in,...... endlich wieder segeln gehen.

Ahoi,

Wieder mal mehr wie Klasse.

Mal sehen wie die nette Skipperin in ihre Yacht steuert.

Bin weiter sehr gespannt.

Ahoi.
:)


Viele Grüße Gerd
 
Danke Gerd,

ich bin auch gespannt. Uwe möchte nächste Woche mit seinem Boot auf dem Wasser sein. Ich habe ihn gebeten ein Video zu machen. Mal sehen was kommt. Aber erlaube mir noch einen Kommentar: Die Skipperin heißt Eberhard ;)

Schöne Grüße

Klaus
 
Endschuldigung an Eberhard

Endschuldigung an Eberhard

Moin Klaus,

nochmal 1000 mal Endschuldigung an Eberhard.
Da habe ich schlecht geschaut.
Tut mir sehr leid.
Weil lange Haare hatte ich früher auch.

Trotzdem,
Ahoi.
Viele Grüße Gerd.
 
Nico schiebt nach

Nico schiebt nach

Hallo Leute,

meine lieben Mitstreiter sind so fett im Endspurt, dass kaum Zeit bleibt zum Bilder machen. Aber Nico hat ein paar geschickt:

Er hat sein Ruderservo jetzt eingebaut. Ich bin schon gespannt auf seine Ruderanlenkung. Die ist nämlich bei dem schrägen Spiegel und dem angehängten Ruder gar nicht so einfach zu realisieren. Ich vermute mal es wird eine Seilanlenkung der Pinne werden, aber lassen wir uns überraschen!
SOCJ7147.JPG

Der Mastkopf ist auch im Entstehen. EIne ganz neue Lösung, nämlich ein Drehteil mit geschraubten Ösen. Edel Edel:
BUBB4717.JPG

Und oben drauf ist eine Windfahne montiert. Das sieht bestimmt toll aus auf dem Wasser:
ETQP8430.JPG

Der Ballast ist bei Nico mit Schrot realisiert. Walter hat ja auch Bilder von seinem gegossenen Ballast gepostet und ich auch. Da sieht man den Unterschied im Platzbedarf. Natürlich wird Nico auch einen etwas schlechteren Hebelarm des Ballastes bekommen. Ich bin mal gespannt, ob man das beim Segeln merken wird.
DNJF1538.JPG

Und hier ist schon die Schiene für die Schot drin.
ALYR2966.JPG

Wir sehen, meine Jungs haben noch eine ganze Stange Arbeit vor der Brust, denn in zweieinhalb Wochen ist das Hochseesegeln in Leogang. Aber bei der Power, die sie gerade dransetzen, da bin ich zuversichtlich, dass die letzten Klebstellen in der Gondel auf den Berg noch trocknen und wir fröhlich vier Boote auf fast 2000 m Höhe segeln sehen werden.

Ich berichte, wie immer!

Euer Klaus
 
Gegossener Ballast versus Bleischrot???

Gegossener Ballast versus Bleischrot???

Nunja, jetzt hat mich meine eigene Frage doch glatt gepackt. Was macht nun das Bleischrot gegenüber dem gegossenen Ballast aus? Ich habe einfach mal angenommen, dass das Schrot durch die geringere Dichte bei gleichem Gewicht einen um zwei Zentimeter nach oben verschobenen Schwerpunkt hat und meine Rechenmühle angeworfen. Das Ergebnis:
Vergleich_Ballast_Bild1.jpg

Vergleich_Ballast_Bild2.jpg

Man sieht, dass der Einfluss nicht sehr groß ist. Klar, beim Bleischrot verschiebt sich die Reffgrenze nach links, weil wir ja weniger Gewichtsstabilität haben. Aber ich habe den Hebelarm um fast 20 % gekürzt und die Reffgrenze verschiebt sich um lediglich 0,3 m/s, also um etwa 5 %. Das ist schon erstaunlich, aber erklärbar, weil der Herreshoff 12 1/2 footer von seiner Formstabilität lebt und die wirkt bei beiden Rechnungen gleich, weil wir ja den gleichen Rupf haben. Also Nico, alles richtig gemacht! :)

Ein erstaunliches Ergebnis, das aber auf rankere Boot nicht übertragbar ist!
 
Moin Klaus,

nochmal 1000 mal Endschuldigung an Eberhard.
Da habe ich schlecht geschaut.
Tut mir sehr leid.
Weil lange Haare hatte ich früher auch.

Trotzdem,
Ahoi.
Viele Grüße Gerd.
Ja, Gerd, ich glaube der Eberhard verzeiht viel. Wenn er nach seinem Papa kommt, dann auf jeden Fall, denn der ist ein ganz verträglicher Mensch!

Ich hatte übrigens auch mal langes Haar, aber im Alter wird man eben vernüftig(er). Und meine Eltern meinten auch immer, dass man mich mit einem Mädchen verwechseln würde. Nun, es hat mir nicht geschadet und so wird es Eberhard auch gehen. Manches ändert sich auch über die Zeit nicht... :)
 
Kurzer graue Haare.

Kurzer graue Haare.

Ja Klaus,

wir sind jünger, samt Haare, die dünner sind.

Dafür haben wir gemeinsam am Modellbau, (Flug-& Segelmodelle), sehr viel Spaß, samt Freude.

Das Leben hat halt seinen Lauf.

Bis denne.
Viele Grüße Gerd.
 

Walter Ludwig

Moderator, Segelschiffe
Teammitglied
Zwischenspurt

Zwischenspurt

Hallo Freunde des Herreshoff 12,5ers!

Klaus hat ja nun das erste Zwischenziel ausgerufen, dass Hoch-See-Segeln (HSS) am ersten Juliwochenende auf dem Speichersee am Großen Asitz auf 1.900 Meter. Für Uwe und mich noch eine echte Herausforderung.

Dann will ich mal berichten, was sich bei mir in den letzten Wochen so zugetragen hat.

Als erstes, dass Boot ist wieder bei mir. Mario hat mir die Franz-Winde eingebaut, dafür nochmal vielen Dank. Danach habe ich den Rumpf einer kosmetischen Behandlung unterzogen und die Pickelchen und Pusteln entfernt. Dabei das übliche spachteln, schleifen, spachteln schleifen… Da gibt es nichts zu zeigen, diese Arbeit kennt jeder.

Danach konnte dann der Ballast eingegossen werden. Dafür habe ich mir einen trockenen, nicht so heißen Tag ausgesucht. Da ich mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen (Handschuhe, Schutzbrille und Atemmaske) draußen gearbeitet habe, musste ich das Einbringen wegen Regen um einen Tag verschieben.
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Danach habe ich den Ballast noch mit Epoxid vergossen, der Kiel sollte jetzt dicht sein.

Schon zu Beginn dieses Jahres hatte ich mit Jugendfreunden verabredet, meinen Geburtstag in meiner alten Heimat zu feiern. Daher habe ich am ersten Juniwochenende die Aussicht „op de Dom“ (den Kölner, von meinem Bürofenster kann ich bei gutem Wetter am Horizont die Domtürme sehen) gegen den auf den Paderborner Dom getauscht.
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Auch wenn das HSS nicht mehr so fern ist, soviel Zeit musste sein. Und es war sehr angenehm, auch mal ein paar andere Eindrücke zu gewinnen, als die in dieser Zeit der Einschränkungen so üblichen.

Ach ja, das Geburtstagsgeschenk. Da der Keilriemen meiner kleine Proxxon-Kreissäge nach über dreißig Jahren ‚aufgegeben‘ hat, war das ein Grund und ein Anlass etwas aufzurüsten. Voila
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Die kleine Kreissäge wird aber repariert. Wäre ja noch schöner, wenn ein Modellbauer eine sonst noch funktionstüchtige Maschine entsorgt, nur weil ein Teil ausgetauscht werden muss.

Die oberste Planke des Herreshoff 12,5ers ist traditionell nicht in Rumpffarbe lackiert, sondern in Eiche oder Mahagoni ausgeführt. Daher habe ich neben den Seitendecks auch diese Planken als Mahagoniteil ausgeführt. Beim Einbau musste ich feststellen, dass ich gefühlt schon mal mehr Klammern hatte. Also eine Seite nach der anderen kleben.
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Weil ich die Klammern benötigte, habe ich die Planken für das Cockpitsüll von ihrem Gestell genommen, auf dem ich sie vorgebogen habe. Perfekt in Form gebracht und ausreichend dimensioniert, um sie noch ein wenig anzupassen. Was will man mehr.
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Während die Grundierung des Rumpfes trocknete, habe ich als kurzfristige Zwischenlösung Mastringe aus Alurohr mit 18mm Innendurchmesser hergestellt. Mit fünf Ringen kann man schön spielen, oder?
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Nach John Leather* sollte der Innendurchmesser der Mastringe etwa ein Viertel größer sein als der Baumdurchmesser, bei dem Modell 17 mm. Die Ringe sollten demnach ca. 21 mm Innendurchmesser haben. Wenn ich die Holzringe baue werde ich es mal mit dieser Weite probieren, bis dahin müssen die Aluringe reichen.

Der grundierte Rumpf zeigte dann doch noch ein paar Stellen, die noch nachbearbeitet werden mussten. Besonders deutlich wurde, dass ich die Plankenverläufe, die Klaus so schön in den Rumpf eingearbeitet hat, nacharbeiten musste, weil ich sie zu gespachtelt bzw. nicht ausreichend wieder sichtbar gemacht hatte.
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Ich lackiere eigentlich gern im Garten, aber wegen des unbeständigen Wetters der letzten Tage musste ich in den Keller ausweichen. Inzwischen ist das Überwasserschiff nicht mehr Grau, sondern Cremeweiss (RAL 9001). Ich finde, dieser Farbton passt sehr gut zu dem Boot.
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Inzwischen sind das Malerkrepp und die Zeitungen weg, die Lackierung gelungen. Davor hatte ich den größten Bammel, denn es ist das erste Mal, dass die Lackierung auf Anhieb geklappt hat. Auch mit dem Ergebnis am Spiegel bin ich sehr zufrieden.
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Am Ruder habe ich auch den Farbton Türkisgrün (RAL 6016) ausprobiert. Ich finde, die Farben passen gut zueinander. Das Ruder muss nun gut trocknen.
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Während die Lackierung des Rumpfes durchtrocknet werde ich das Vordeck vorbereiten und die Beschläge an Mast und Spieren anbringen. Das Cockpit muss fertiggestellt werden und noch so viele Kleinigkeiten, die man nicht sieht, die aber notwendig sind und viiiieeeel Zeit Kosten.

Bis zum HSS sind es noch zwei Wochen, bis dahin ist noch einiges zu tun. Und es gibt auch noch ein paar ‚nice to have‘ Positionen auf meiner To-Do-Liste.

Eine Transportkiste, wie Klaus sie für sein Modell gebaut hat
IMG-20200524-WA0001.jpg
kriege ich aber wahrscheinlich nicht mehr fertig.

Bis denne
Walter

*Quelle:
John Leather – Das Gaffelrigg; Palstek-Verlag, Hamburg; 3. Auflage 2003 / Seite 76
 
Uwes Endspurt

Uwes Endspurt

Es ist geschafft, Uwe ist auf dem Wasser!

Aber klangsam die Pferdchen, erst mal lesen was bisher geschah (zumindest seit dem letzten Bericht)

Uwe hat Mario besucht und die beiden haben Blei gegossen. Das ist wie an Sysvester, nur etwas mehr Blei und man gießt es nicht direkt ins Wasser. Da sollte in der Regel ein Boot dazwiscchen sein, also wenn man gießt. In diesem Fall ist zusätzlich noch jede Menge Alufolie dazwischen. Die schützt einerseits das Boot vor Spritzern und andererseits sorgt sie dafür, dass der Ballast wieder entnommen werden kann.
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Uwe traut halt meinen Angaben nicht, und möchte sich die Möglichkeit offen lassen den Ballast noch etwas anzupassen. Da isser, der Ballast.
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CORDULA GRÜN hat jetzt ihre Farbe. Oben ist Uwes Boot und unten das, das er als Modell bauen wollte. Hat er gut getroffen, finde ich.
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Darf ich vorstellen, das ist Oscar. Oscar hilft seinem Freund Eberhard die Segel anzuschlagen.
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Kurz vor der Jungfernfahrt haben wir noch einen Rückschlag zu verzeichnen. Der Ruderhebel ist gebrochen und musste durch einen stabileren ersetzt werden. Bei Uwe muss der Ruderhebel ja auch Eberhard bewegen, da kommen schon Kräfte drauf. Gut, dass ihm das noch in der Werkstatt passiert ist, wenngleich die Aktion ihm gestern die Jungfernfahrt vermasselt hat.
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HÖHEPUNKT, TROMMELWIRBEL, HIER KOMMT SIE:

CORDULA GRÜN MIT EBERHARD AM RUDER:
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Ist sie nicht schön? Ich finde Uwe ist das Boot hervorragend gelungen. BRAVO, MEIN GLÜCKWUNSCH!!!

Hier noch das zweite Bild, das ich erhalten habe. Man sieht, dass die Wasserlinie noch nicht ganz passt.
OJKQ1026.JPG

Einfach herrlich! Gut, dass nicht zu viel Wind war....
 
Beweisvideo

Beweisvideo

So, da hätten wir nun auch das Video zur Jungfernfahrt von CORDULA GRÜN:

[video]https://www.dropbox.com/s/rhekms7hvuayhp6/20200627_Cordula_Gruen_Jungfernfahrt.MP4?dl=0[/video]

Der Beweis sozusagen, dass Uwe sein Boot nicht einfach nur ins Wasser gestellt und angeschubst hat!;)

CORDULA GRÜN läuft wirklich gut und es ist das erste Mal, dass ich ein Herreshoff 12 1/2 foot Modell mit Gaffelrigg uaf dem Wasser sehe. Ich habe zwar auch eines, aber Uwe hat mich rechts überholt. Sie läuft wirklich gut, aber ist deutlich ranker als meine CAPTN NAT. Ihr erinnert Euch, das war dieses Video:
[video]https://www.dropbox.com/s/fielecmnn9b9bmn/H12-5_CAPTN-NAT.mp4?dl=0[/video]

Das liegt daran, dass Uwe 1,5 kg weniger Ballast in den Rumpf gegossen hat. CORDULA GRÜN fährt also mit nur 2 kg Blei in der Gegend rum, während CAPTN NAT 3,5 kg Blei im Bauch hat. Ich denke da wird er noch etwas nachlegen, denn auf dem Asitiz kann es ganz schön blasen. Wir werden sehen. Grundsätzlich ist es aber nicht falsch etwas weniger Ballast mitzunehmen. Auch ich habe bei meinem zweiten Boot auf 3 kg reduziert.

Uwe hat also die Katze aus dem Sack gelassen, oder CORDULA GRÜN von der Leine. Sind wir mal gespannt, Was Walter so produziert. Er ist so beschäftigt, dass er keine Zeit mehr zum Posten hat, aber ich habe schon Bilder gesehen und bin sehr gespannt. Er könnte auch die nächsten Tage aufs Wasser kommen. Nico ist etwas hinten dran und so tief im Keller verbuddelt, dass ich nur wenig von ihm mitbekomme, aber er hat auch das Ziel am nächsten Wochenende auf dem Asitz zu segeln. Zur Not bauen wir sein Boot noch Freitag abend in Leogang zusammen fertig. Das wäre nicht das erste Mal...
 
Dankeschön

Dankeschön

Bisher war ich ein stiller Mitleser. Deshalb möchte ich euch jetzt danken, für all die Wunderbaren Details, an die ihr uns teilnehmen läßt.
Vielen lieben Dank, ich bin begeistert von eurer Arbeit. Wünsche euch weiter gutes Gelingen.

Mfg Marcus
 
Ich auch.

Ich auch.

Moin, moin,

wieder, wie ja gewohnt, alles ganz toll hier.
Auch noch perfekt + es funktioniert auch.

Super,
weiter so.

Ich versuche von euch zu lernen.
Da muss ich wohl noch ein bisschen lesen, hier.
Ahoi.
Viele Grüße Gerd.

:)
 
ganz großes Kino

ganz großes Kino

Moin Leute ,
ganz großes Kino was Ihr da auf die Beine gestellt habt und Hut ab Kapitän Ned

Macht weiter so
 
Danke für die Blumen

Danke für die Blumen

Hallo Leute,

es freut mich sehr, dass Ihr Spaß an unserer Berichterstattung habt. Wirklich toll, Eure Rückmeldungen. Das motiviert ungemein!

Wegen des Zwischenspurts ist die Berichterei etwas ins Stocken geraten, keiner hat mehr Zeit was zu posten.
  • Walter baut wie ein Irrer, mit den üblichen Rückschlägen. Sonst postet er ja fleißig, aber das ist momentan nicht drin.
  • Nico ebenso intensiv dabei, zudem hat er einen Schicksalsschlag in der Familie zu verkraften, kommt aber trotzdem mit Boot nach Leogang. Vielleicht müssen wir es dort noch gemeinsam fertig machen.
  • Auch Gerhard ist wieder fett dabei, wird aber nicht ganz fertig werden. Sein Perfektionismus steht ihm da etwas im Weg. Aber er bringt sein Boot mit und es wird traumhaft sein.
  • Ja und der Uwe, der ist schon fleissig am Optimieren. Er hat gerade rausgefunden, dass CORDULA GRÜN noch 1300 g Ballast vertragen kann. Ich vermute, dass er ikm Moment am Blei-Gießen ist.
  • Ich bin gerade dabei meinen Nathanael, der ja meine WATER LILY steuern soll, auf Trab zu bringen. Am Wochenende habe ich rausgefunden warum er nicht richtig funktioniert hat und der Empfänger immer wieder Aussetzer hatte. Ein Boot, in dem so viel Aufwand und Geld steckt, mag man nicht den Urgewalten überlassen, wenn der Empfänger nicht richtig geht. Ich hatte noch nie Probleme mit MULTIPLEX M-Link, aber jetzt die Aussetzer. Der Grund war eine zu geringe Versorgungsspannung des 3 A BEC. Ich habe leider keine HV-Servos verwendet und brauche deshalb das BEC. Statt der sonst bei mir üblichen zweizelligen LiPo, habe ich erstmals zweizellige LiFe verwendet, weil die länger halten und sich weniger selbst entladen. Aber die haben eine geringere Spannung, nämlich nur 6,6 V, weshalb das BEC Schwierigkeiten hatte die 6 V Ausgangsspannung hinzubekommen und ausgestiegen ist. LiPo rein und der Käse war gegessen, aber drauf kommen muss man halt. Also bereite ich zwei Boote für das HSS 2020 vor...

Aber das HSS ist nächsten Montag vorbei und ich verspreche Euch, dass Ihr einerseits natürlich einen Bericht über das Event bekommt und andererseits auch wieder richtige Schmankerl an dieser Stelle erscheinen werden. Da ist noch einiges im Busch, ich verspreche es Euch!;)

Schöne Grüße

Euer Klaus
 
LiFe Akkus & BEC

LiFe Akkus & BEC

Moin,

ich nutze seit ca. 4 Jahren auch LiFe Akkus (6,6V) für meine Segelboote, allerdings direkt am Empfänger und Servos. Bisher alles ohne Probleme, und ohne HV Servos, werde auch dabei bleiben.

Gruß Michael
 

Walter Ludwig

Moderator, Segelschiffe
Teammitglied
Endspurt

Endspurt

Liebe am Herreshoff 12,5er interessierten,

der Termin für das Hoch-See-Segeln 2020 steht ja fast vor der Tür. Deshalb war es für mich notwendig, den Zwischenspurt durch zuziehen und in den letzten Tagen nochmal richtig Gas zu geben.

Als erstes musste das Vordeck eingepasst und dann aufgeklebt werden. Ein Schritt, den man nicht so einfach rückgängig machen kann, daher nochmal überlegen. Gibt es noch etwas, das erledigt werden muss, bevor das Deck eingebaut wird. Nein, dann los.
Mit Klammern, Blei und anderen Gewichten habe ich das Deck dann aufgeklebt.
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Danach konnte die Seitenplanke angepasst werden.

Dann folgte der Einbau der Cockpitsülle, nachdem diese angepasst wurden. Durch das Vorbiegen hatte ich sehr wenig Spannung auf den Bauteilen, dennoch hatte ich nach dem Einbau doch eine unruhige Nacht. Würde alles halten? Ja, am nächsten Morgen konnte nach dem Entfernen der Klammern festgestellt werden, alles sitzt da wo es hin soll und hält (hoffentlich).
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Zwischenzeitlich habe ich die Mastringe mit dem von John Leather in seinem Buch (siehe meinen letzten Eintrag) vorgesehen Stek. Hier zeigt sich, dass die Mastringe durchaus einen etwas größeren Durchmesser haben könnten, sie passen gerade so.
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Am Vorsegel mussten die Stagreiter angenäht werden. Da das Wetter schön war, habe ich das nicht in der Werkstatt sondern im Grünen erledigt.
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Wie Uwe immer so schön sagt, alles Luxus, aber wir lieben Luxus. Ein bischen Mahagoni musste also noch sein.
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In der Zwischenzeit hat Oskar S. vorübergehend bei mir angeheuert, um den Skipper, dessen Figur ich bis zum HSS nicht mehr fertig bekomme, zu vertreten. Aber Oskar macht eine gute Figur - und was es mit dem Namenskürzel S. auf sich und was er bzw. sein Kollege mit dem HSS zu tun hat, wird am kommenden Sonntag bei der Siegerehrung der Regatta aufgelößt.
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Oskar konnte dann auch gleich den Einbau des Ruders abnehmen.
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Jetzt nur noch die Wanten anbringen, die Segel anschlagen, alle Funktionen testen und dann kann es eigentlich zur Probefahrt gehen.
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Am Sonntagnachmittag habe ich bei wenig Wind und ein paar Nieseltropfen AERANDIR zu ersten Mal ins Wasser gesetzt.
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Wie gesagt wenig Wind und die Büsche am See im Stadtpark sind in den letzten Jahren nicht mehr geschnitten worden. Der See ist, wie man auf den Bildern gut sehen kann, fast ‚zu gewuchert‘ und damit hatte ich noch weniger Wind auf dem Wasser als in den Bäumen und Büschen rundherum. Aber AERANDIR liegt ganz gut im Wasser, in der Seilsteuerung des Ruders ist noch etwas zu viel Spiel und die Funktion der Franzwinde konnte ich nicht wirklich testen. Dazu war zu wenig Druck auf dem Segel, als das es sich hätte aufdrücken können. Denn so leicht wie bei einer Servosteuerung des Großsegels fährt der Baum nicht aus.

Also Test erfolgreich, die Ruderansteuerung wird nachgearbeitet, noch ein wenig Farbe und Holz angebracht (von wegen des Luxus) und dann geht es am Donnerstag (einen Luxustag früher als die meisten anderen Teilnehmer) nach Leogang.
So wie es aussieht, werden wir wohl vier bis sechs H 12,5er Modelle auf dem Asitz sehen. Wie viele dann tatsächlich gleichzeitig auf dem Wasser sind? Lasst euch überraschen.

Mein Boot wird sich im Kreise ihrer Schwestern sicherlich wohl fühlen.

Ich danke euch für euer Interesse, wir haben inzwischen fast 30tausend Klicks, damit hätte ich nie gerechnet.

Bis denne

Walter
 

Walter Ludwig

Moderator, Segelschiffe
Teammitglied
Es geht ein 12,5er auf Reisen

Es geht ein 12,5er auf Reisen

Liebe Freunde,

so habe ich mir das vorgestellt, als ich für die Größe von maximal 1 Meter, also Maßstab 1:5, plädiert habe.

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Das Boot passt quer hinter die Sitzbank - und Platz für eine darum herum gebaute Transportkiste wäre auch noch da. Aber ich muss zugeben, alle meine bisher gebauten Boote waren doch deutlich ranken. AERANDIR ist schon ein ganz schöner Brocken.

Morgen geht es auf nach Leogang. Ich freue mich auf die anderen Boote, aber besonders darauf, Klaus, Uwe, Gerhard und die anderen "Verrückten" nach einem Jahr wiederzusehen.

Und es wird ein paar Überraschungen geben, versprochen.

Wir hängen nach dem HSS noch ein paar Tage Wanderurlaub dran. Ende nächster Woche geht es mit meinen Erfahrungen und der Fertigstellung der AERANDIR weiter. Da müssen noch Sitzbänke und eine Gräting rein. Wenn die Frachtkosten aus den USA irgendwann mal wieder ein normales Maß erreichen, gibt es auch einen anderen Lümmelbeschalg. Und Farbe, Farbe muss noch ans Unterwasserschiff und der Wasserpass fehlt auch noch. Es gibt also noch viel zu Tun und zu Berichten.

Bis denne

Walter
 
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