Herreshoff 12 1/2 ft class in 1:5

Hallo Klaus,

in den gedruckten 12,5 er, passen Mini Servos samt Mini-Akkus rein.
Für den Nachwuchs, (Enkelkinder).

Ich fahre schon lange Miniboote, (260mm), u. etwas größer. Macht einen riesigen Spaß. Die Boote passen im Einkaufsbeutel.

Ideal, nach dem shoppen, ..... sailen.

Guten Rutsch ins schöne, neue 12,5 er Jahr 2021.

Viele Grüße
Gerd.
 
Hallo Gerd,

Enkelkinder habe ich noch keine, also muss ich den XS wohl selbst segeln. Ich habe auch schon einige Minisegelboote selbst gebaut, natürlich habe ich auch einen UHU und eine Carribean war auch mal in meiner Flotte. Die RC-Komponenten lassen das wirklich heute auf einfache Weise zu. Aber bei den 50 g Verdrängung bin ich schon ein wenig skeptisch. Deshalb haben wir auch Modifikationen am Unterwasserschiff vor. Einerseits, um die Verdrängung zu erhöhen und andererseits, um den Ballast nach unten zu bekommen. Welche das sind habe ich ja schon geschrieben. Mal sehen was rauskommt...

Welche Minisegler hast Du denn gebaut? 260 mm ist ja schon deutlich unter Footy!

Schöne Grüße

Klaus
 
Klaus hat (leider) recht. Ohne Modifikationen wird es wohl nicht funktionieren. Die Erfahrungen mit der "grossen" H12,5, die hin und wieder mal einen Schluck Wasser in ihr offenes Cockpit läßt, bestärken diese Befürchtung.
Etwa die Hälfte des Modells sollte Ballast sein und genau das wird extrem sportlich...
Mein inzwischen fertig beplankter Rumpf wiegt ca 30 g.
Da müssen alle Bau-Spanten raus - das reduziert das Gewicht- aber GFK-Überzug und Ausbau werden es wieder deutlich erhöhen.
Also wahrscheinlich wird mein Rumpf bestenfalls ein Ur-Modell für eine GFK- oder ABS-Tiefzieh-Schale, die dann max 10 g wiegt.
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Eberhard scheint ja trotz des Mehrgewichts recht zufrieden mit seinem Werk zu sein. Zu Recht, denn der Rumpf ist mit seinen starken Krümmungen nicht leicht zu beplanken. Die dicken Mallen müssen natürlich noch raus. Und wenn Du ihn statt mit Gewebe zu beglasen nur mit Japanpapier und Spannlack beziehst, wird er vielleicht sogar das Gewichtsziel erreichen. Bei der tollen Beplankung würde sich sogar eine Naturlackierung anbieten . Natürlich muss dann vorher gebeizt werden und das Japanpapier nach innen wandern. Ich finde das wäre einen Versuch wert. Ein tolles Teil!
 
Der kleine Rumpf gedeiht, zwei Lgen 25 g Matte sind drauf:
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Am Heck musste Eberhard etwas korrigierren, weshalb das Modell nun leider nicht natur lackiert werden kann. Schade.

Aber der Speck muss noch weg:
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Es sind nur 4 g Mehrgewicht geggenüber vorher, aber 34 g geht gar nicht bei nur 50 g Verdrängung. Eberhard wird also heute noch die Mallen rausbrechen und eine Schwimmporbe durchführen. Wir sind gespannt!
 
Bei den "Großen" ging es auch weiter. Nico und Tom waren fleißig.

Nico hat mit dem kompliziertesten Teil des Baus angefangen, dem Cockpitsüll:
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Viele Klammern, mal wieder! Das ist beim Original übrigens nicht anders. Das Süll einbauen ist auch für den 1:1 Bootsbauer die größte Herausforderung.


Und Tom hat sich an den RC-Einbau gewagt:
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Seine "Franz-Winde" hat unter dem Vordeck Platz genommen. Das Teil ist ja letztes Jahr sozusagen als Abfallprodukt aus diesem Projekt heraus entstanden. Mario und ich haben einen kleinen Artikel im Magazin darüber verfasst. Eigentlich wollte Uwe Bauer die Winde, die auf einer seiner Kingmax-Winden basiert, in sein Programm aufnehmen, sie ist aber noch nicht online bestellbar. Wir haben die ersten 10 Winden direkt über Mario bei ihm abgeholt. Wer Interesse hat, der sollte einfach mal bei Uwe Bauer nachfragen. Hier der Link zu seinen Segelwinden.

Achtern ging es auch weiter bei Tom. Die Torsionsanlenkunng des Ruderblattes ist fertig und das Servo drin. Links davon hat das Vorsegelservo Platz genommen und rechts davon kommt die Großschot aus ihrem Führungsrohr raus.
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Die überflüssigen Spanten sind entfernt und mit Hilfe von kleinen Fräsern und Schleifern wurde einiges an Material aus dem kleinen Rumpf herausgenommen.
Der Lohn der Mühe: nur noch 19 g wiegt jetzt der Rumpf, der ja bereits 2 Schottwände hat.

Das Foto ist mit einem Weitwinkel-Objektiv aufgenommen. In dem dadurch verzerrten Bild scheint der Spant schief im Rumpf zu sitzen - aber keine Angst, er ist richtig ausgerichtet...

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Vor der erfolgreichen Schwimmprobe im Waschbecken wurde der Rumpf noch innen und außen mit dünnflüssigem Sekundenkleber "imprägniert". Das verschließt auch kleine Poren und verhindert Wassereintritt.

Der anschließende Gang zur Waage zeigt: das Modell darf 69 g wiegen.
Entspannung der Gewichts-Situation dank einigen leichten Modifikationen im Unterwasserschiff und der Tatsache, dass vor dem Beplanken die Spanten nicht um die Plankendicke reduziert wurden.
Erstaunlich, was 1mm mehr so ausmacht ...

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Ja, wir sind nun alle im "XS-Fieber". So ist das bei Modellbauern, sie haben immer ein paar Projekte gleichzeitig im Kopf und an den Fingern. Aber auch bei den 1:5 Herreshoffs ging es weiter. Diesmal ist es Nico, der ordentlich Dampf macht. Wenn der so weitermacht, kann er am Wochenende segeln gehen. Wind soll es ja geben...

Hier der aktuelle Stand seiner Arbeiten:
Da haben wir man den Masttopp. Die gedrehte Hülse haben wir ja schon gesehen. Aber jetzt sitzt sie da wo sie hingehört und ist mit Ösen ausgestattet. Das Teil ist stabil, keine Frage. Die Blöcke hat Nico auch selbst gemacht. Sie kommen aus seinem 3D-Drucker.
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Weiter unten am Mast:
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Die Gaffelklau mit den Kugeln. Eigentlich braucht es die Kugeln nicht, damit die Klau sauber am Mast hochläuft, weshalb viele Skipper darauf verzichten. Aber es gibt auch welche "mit", wie ich finde, ein nettes Detail

Noch weiter unten am Mast sieht es dann so aus.
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Die Ringe hatte er ursprünglich auch gedruckt, aber dann doch nicht verwendet. Diese hier sind aus einem PVC-Rohr geschnitten. sie werden noch lackiert, so dass sie nach Holz aussehen. Die Klampen kommen wiederum aus seinem 3D-Drucker. Sie sind seine 3D-Erstlingswerke mit denen er die ganze Herreshoff-Gruppe versorgt hat. Ich habe auch welche auf meiner CAPT NAT, sie sind super stabil. Wie wir sehen sind drei Fallen gesetzt, das heißt.....

..... dass Nico bereits aufgetakelt hat
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Die Segel sind noch provisorisch angeschlagen und der Fockbaumbeschlag muss noch geändert werden, aber das Boot gibt schon ein stimmiges Bild, oder?

Die Ruderanlenkung hat Nico auch schon fertig. Er hat das realisiert wie ich auf meiner CAPTN NAT. Aber leider habe ich nur ein Video davon, das zeigt wire toll sie funktioniert, aber kein Bild. Also kann ich sie Euch nicht zeigen, weil mein YOUTUBE kaputt ist.

Soweit so gut, Aktuelles von Nico, Meiner Ansicht nach steht der Jungfernfahrt am Wochenendde nichts entgegen. Gibt es Gegenstimmen?
 
Kleine Unterstützung für Klaus ... : ein Bild von Nicos Ruderansteuerung - ein Screenshot aus dem Video.

Nico wir freuen uns über Deine Fortschritte!

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Auch bei Thomas geht es weiter:

Die Türchen in den Schottwänden mit ihren Holzrahmen entstehen genauso wie der Ruderkopf.

Die Bilder der Holzrahmen zeigen die inzwischen hier schon bekannte Präzision unseres Mitstreiters aus der Schweiz:
nach 12 Lackschichten meint er die Teile können sich jetzt „sehen lassen“, schränkt aber gleich wieder ein, dass ein Türchen nach einer Reparatur noch ein paar Schichten benötigt…

Ohmmmm - in der Ruhe liegt die Kraft!!
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Bei mir kam ein „Umzug“ dazwischen. Das hat mich wirkungsvoll davon abgehalten, neue Beschlagteile anzufertigen oder gar hartzulöten...

Dafür gibt es von jetzt an hier Bilder in einem neu gestalteten Ambiente...

Die Erklärung: CORDULA hat ihren Bauständer verlassen und ist auf einen Trailer ins Winterlager „umgezogen“.
Dieses Winterlager-Diorama hat auch einen kleinen Modellbau-Werkstatt-Bereich, in dem hoffentlich einige nette Fotos vom Baufortschritt des kleinen Modells entstehen können.

Vor allen Dingen hoffe ich aber, dass Corona irgendwann so weit im Griff ist, dass wir uns auch wieder auf Messen präsentieren können – und da sind die beiden Modelle, meiner Meinung nach, in so einem Werkstatt-Umfeld besser in Szene gesetzt, als wenn sie einfach nur nebeneinander stehen…

Bis zu diesem (noch unbekannten) Messe-Zieltermin müssen natülich noch einige Details entstehen und genauso sollten verschiedene Bauteile (z.B. der Trailer) noch Farbe bekommen – aber ein Anfang ist gemacht und es ist bereits erkennbar, wohin das führen soll.

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Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für eine Aktualisierung. Während Eberhard fleißig an dem XS bastelt, hat Thomas am großen Herreshoff weitergemacht.

Erstmal hat er am vorderen Schott weiter gemacht und die Türen angebracht:
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Das war ja vorher schon perfekt, aber mit den Rahmen ist nun nuch besser.

Noch mehr schweizer Präzisionsarbeit dürft Ihr an seinem Ruderkopf bestaunen.
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Wenn das nicht toll ist? etwas größer würde sich das Ruder auch als Skulptur im Stadtpark gut machen.

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Und natürlich passt es exakt und fast spaltfrei ans Heck.

Soweit für heute von Thomas.

Bei Nico und mir geht es ebenfalls mit dem XS weiter, allerdings bin ich noch am Formenbau für's Tiefziehen, da gibt es momentan keine aussagekräftigen Bilder. Schleifen und Spachteln halt. Das kennen wir ja schon, nur beim XS geht es schneller, weil er ja nur 1/25 tel der Fläche hat.

Bis bald

Euer Klaus
 
Hallo Leute,

es ist an der Zeit, dass ich auch mal wieder aus meiner Werft berichte.

Die Hand funktioniert wieder und ich habe die letzten vier Wochen damit verbracht all die Flausen, die ich mir ausgedacht habe, während die Hand im Gips war, umzusetzen. So sind also drei Segelflugzeuge entstandenund eine Micro Magic, ein ganz heißes Segelgerät wurde geplant (da berichten wir wo anders...) und bei meinem Bullseye XS ging es weiter. Nico hatte mir ja freundlicherweise Formen gedruckt. Leider hat er keinen Bullseye gefunden, sondern nur einen Haven 12 1/2 footer. Aber das macht nix, der Rumpf ist der gleiche, nur, dass der Haven ein Schwert und weniger Tiefgang hat.

Also habe ich den Kiel neu modelliert und aus dem Druck eine Form gemacht. Da war dann doch noch eine Menge Arbeit zu tun, denn die Form war sehr porös. Der Filler wurde wie ein Schwamm eingesaugt und so waren einige Schichten notwendig, bis ich mit der Oberfläche fürs Tiefziehen zufrieden war. Man glaubt es kaum, aber auch beim Tiefziehen ist die Oberfläche der Form wichtig, denn man sieht hinterher jede kleine Unebenheit im Abzug.

Die nächste Hürde war mein Tiefziehrahmen. Er ist einfach zu klein. Also habe ich aus einem alten Setzkasten meiner Frau und einer Latte eines alten Lattenrosts einen neuen Rahmen gebaut:
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Ich finde er ist mir gut gelungen und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten.

Unseren alten Backofen habe ich vor einiger Zeit schon mal auf ein Rollgestell gebaut und mit einer Umhausung versehen. Meine Werkstatt hat zum Glück Drehstrom. So muss ich nicht warten bis meine Frau mal länger außer Haus ist und ich heimlich den Ofen in der Küche benutzen kann. Super komfortabel!
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Dann bei 180°C Umluft warten bis das Polystyrol etwas durchhängt, Handschuhe an, Staubsauger an und auf geht's:
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Schon der erste Zug war super. Aber mit 1 mm Polystyrol wird der Rumpf 15 g schwer. Zu viel! Mit 0,5 mm Polystyrol sind es dann 7,5 g, oh Wunder! Bei 0,3 mm Polystyrol wird der Rumpf zwar nur 4,4 g schwer, aber zu dünn, um ihn anständig weiter verarbeiten zu können. Einen habe ich noch aus klarsichtigem Material gezogen. Leider habe ich die Zeit verdaddelt und das Material war schon zu weich. Außerdem war auch er mit 11 g zu schwer. Das hätte halt den Innenausbau erleichtert, wenn man durch den Rumpf durchschauen kann.

Voila:
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Im Hintergrund des Bildes sieht man meinen Frästeilesatz. Das war das erste was ich gemacht habe, als der Gips endlich weg war! Hier ist er auch schon lackiert, denn das ist nach dem Zusammenbau bei der Größe sehr schwierig. Der Innenausbau entspricht meinem Bullseye Baukasten, nur ist er mit etwas weniger Details versehen, weil man die nicht fräsen kann. Lasern wäre da vorteilhafter. Hab aber nun mal nur eine Fräsmaschine...

Eine erste provisorische Anprobe der Ausbauteile zeigt auch, dass alles passt:
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Das Servo ist ein 2,2 g Digitalservo, es ist 6 mm dick und wirkt riesig. Aber ich will zwei davon und den Akku in der Bilge unterbringen, damit der Schwerpunkt runter kommt. Der Rumpf hat eine Verdrängung von 52 g und meine Einbauten wiegen schon 30 g mit allem drum und dran. Da bleibt also nicht viel Luft für den Ballast. Also muss die RC-Anlage den Ballast geben.

Aber eine negative Erfahrung habe ich auch gemacht:
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Meine Form ist nach sieben Zügen schon am Ende. Offensichtlich arbeitet das gedruckte Material ein wenig, so dass sich Unterwasserschiff und Überwasserschiff, die beide getrennt gedruckt und zusammengeklebt wurden, wieder voneinander lösen. Blöd, aber ich habe drei gute Rümpfe und die brauche ich für Nico, Uwe und mich. Reicht also.

So das wars mal wieder für heute. Nächste Woche habe ich frei, da geht es dann hoffentlich weiter. Ich muss schließlich Eberhard einholen...

Schöne Grüße

Klaus
 

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Machen wir mal weiter mit dem RC-Einbau. So habe ich mir das vorgestellt. Vorne das Segelverstellservo, hinten das für das Ruder. Eine Torsionsanlenkung soll es diesmal für das Ruderblatt werden.

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Nachdem alles fertig eingebaut war, stellte ich fest, dass meine beiden 8 mm Servos doch zu groß sind und das Cockpit nicht tief genug kommt. Blöd!
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Das Segelverstellservo habe ich noch 2 mm höher setzen können, wodurch ich es nicht tauschen musste. Ich wollte unbedingt ein 8 mm servo für die Segelverstellung haben, um genügend Kraft an der Schot zu haben. Und diese billigen Hobbyking Digital-Servos sind die Wucht an Stellgenauigkeit und Kraft.

Das Ruderservo kam wieder raus und wurde gegen ein Graupner 101 ersetzt. Das ist nur 6 mm dick und passt in den Kiel. Super!
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Das Stevenrohr ist eine Kanüle einer Einwegspritze, die Welle ein 0,5 mm Stahldraht. Die Bohrung am Serrvo habe ich auf 1 mm aufgebohrt und den Draht einmal umgebogen und reingesteckt. Das sitzt super fest und ist trotzdem lösbar und einstellbar. Ein Tropfen Öl macht alles dicht und schützt vor Kleber bei den folgenden Arbeitsgängen.

Das Ruderblatt besteht aus drei Schichten. Die beiden äußeren entsprechen dem Original BULLSEYE, die innere kann wahlweise mit Originalform, oder in etwas vergrößerter Form gebaut werden. Segelbootmodelle im Maßstab 1:25 mit original großem Ruderblatt zu bauen, das funktioniert nicht. Deshalb habe ich mich für das große entschieden. Baut man das Modell als Standmodell, ist das kleine schöner.

Die mittlere Schicht bekommt einen kleinen Schlitz an der Stelle, an der später der Torsionsdraht laufen soll. Der ist hier schon im 45 ° Winkel abgebogen, womit er senkrecht zur Drehachse steht.
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So sieht das dann aus, wenn die dritte Schicht drauf ist. Das Sperrholz ist 0,6 mm dick, der Torsionsstab 0,5 mm, wir haben also 0,1 mm Spiel. Das ist genug.
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Das fertige Ruder ist ein Augenschmaus. Die Hinterkante habe ich messerscharf geschliffen. Hier ist das Scharnier auch schon dran, es besteht aus Bowdenzug Innenrohr. Die Karos sind übrigens 1 cm, nur so zum Größenvergleich.
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Man kann hier ürigens schön die Vergrößerung erkennen.

Am Rumpf muss die Drehachse natürlich für den Torsionsstab unterbrochen werden.
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Und fertig ist die Laube. Am Boot wirkt das winzige Ruderblatt dann doch recht groß. Ich habe es später unten noch bündig zum Rumpf geschliffen, damit sich Algen oder anderes Zeug, das im Wasser schwimmt, nicht am Ruderblatt verfangen. Bei so einem kleinen Segelboot hat das verheerende Folgen, denn jedes Blatt ist für den Winzling maßstäblich ein Baumstamm.
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Ich denke, wenn's lackiert ist, sieht es besser aus.
 

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2 Modelle gleicher Größe, gleiche Erfordernisse aber an vielen Stellen völlig unterschiedliche Herangehensweisen.
Am Beispiel des Ruders: Klaus und mir ist bewußt, dass es vergrößert werden muss.
Klaus baut sein Ruder aus Holz und zeigt die Vergrößerung. Das Ruder meines Modells ist ein Mix aus ABS und GFK und ich verstecke die zusätzlichen Abmessungen über ein transparentes Ansatzstück.

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Bei mir ist der Rumpf aus Holz und das Ruder aus Kunststoff - bei Klaus entsteht es genau umgekehrt.
Schön dass Modellbau so individuell ist, auch wenn ähnliche oder gleiche Endergebnisse das Ziel sind.
 
Der aktuelle Zustand des Modells als Ganzes:
Der Cockpitausbau ist weitestgehend fertig.
Die Sitzbänke sind aus Furnierholz entstanden, aber viele Teile sind auch aus Papier gebaut.
Das Papier ist bedruckt mit Fotos von den Staukästen des 1:5 Modells. Durch Einlaminieren werden diese sehr leichten Bauteile wasserfest.
Auch die hellgrünen Decks vorn und achtern sind aus Papier. Eingesetzte Spanten aus sehr filigranen 1x1 mm- Leisten sind die "eyecatcher" im Cockpit...
Aber seht selbst wie das dann aussieht.
Ein Foto sagt mehr als viele Worte...

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