Horten - HoRES - 2m Horten

Hallo zusammen,

jetzt ist es so langsam Zeit mal den Versuch eine Horten für die 2m RES Klasse auszulegen vorzustellen. Ich simuliere ja nun schon lang genug an dem Flieger rum...

Das Modell soll in offener Rippenbauweise entstehen. Die inneren Rippen Sperrholz, dann Balsa. Die Holme sollen im Durchmesser gestufte Pfeilschäfte werden und die Nasenleiste ein 3mm GFK Stab. Der Flügel bekommt ein 10cm breites, mit Sperrholz beplanktes, Mittelteil, das auch die Steckung aus 8mm CFK aufnimmt. Die Bauweise ist irgendwie sehr stark an die Horti und die Parabola angelehnt :D

Der Flügel hat einen Pfeilung von 27° und ist bis zum Randbogen trapezförmig. Er ist in vier Segmente aufgeteilt, die in Verwindung und Profilierung so angepasst wurden, das sich sie sin³ Verteilung bei einem Klappenausschlag von -2° und einem Stabilitätsmaß von 17 ergibt.

Die Profilierung ist momentan ein AG41 an der Wurzel und im ersten Segment. Dann ein AG42 in der Mitte und am Klappenanflang ein auf 1% entwöbtes AG40. Das ist mit 8% genau so dick wie ich es an dieser Stelle benötige um den Holm unterzubringen. Das letzte Profil kurz vorm Randbogen ist ein leicht negativ gewölbtes und 10% dickes (wieder der Holm...) S8025. Der Randbogen selbst ist eine ebene Platte, die bespannt wird. Die Ruder sind übrigens 1/3 Spannweite breit. Die V-Form beträgt 1,5°. Flaplats sind übrigens fest eingeplant. Damit könnte der Stabilitätsfaktor etwas geringer ausfallen, aber wie viel ???

Hier mal zwei Scrennshots von Ranis und Vortex (mit Flaplets):

ag4x_strak_v4.jpg

ag4x_strak_v4_flap_vortex.jpg

Vortex berechnet ein minimales Sinken von 0,31m/s und ein bestes Gleiten von 20, wobei ich schätze, das durch die Bauweise die Leistungsdaten niedriger liegen werden. Aber das wird wohl erst der Prototyp zeigen. Auf jeden Fall sorgt die dünne Nasenlesite und die Bespannung mit Vlies dafür das alles turbulent bleibt und hoffentlich keine großen Blasenprobleme zu erwarten sind.

Als CA max berechntet Vortex 0,7 bei einem Klappenausschlag von 7°, was 5mm Ausschlag nach oben entspricht. Das Auslegungs CA ist 0,5 , sollte aber etwas höher werden, wenn es stimmt, das durch die Rippenbauseise das Profilmoment abnimmt. Ich hab mal mit Xfoil ermittelte alpha-0 und cm0 Werte in Vortex eingegeben und dort bereits ein geringfügig höhreres Auslegungs CA bekommen.

Ich würde mich freuen wenn ihr mal über den Entwurf drüberschaut und eure Meinung hier abgebt. Besonders bei der Profilierung bin ich weiterhin unsicher ob das so gut gehen kann...


Grüße, steve
 

UweH

User
Ich würde mich freuen wenn ihr mal über den Entwurf drüberschaut und eure Meinung hier abgebt. Besonders bei der Profilierung bin ich weiterhin unsicher ob das so gut gehen kann...


Hallo Steve,

das sieht ja inzwischen sehr gut aus und ohne die Rumpfverluste der Leitwerker und Wingletpfeile kommt da sicher ein leistungsfähiges Modell raus.
Ob die Profilierung genau paßt könnte ich nur sagen wenn ich die Schränkungswinkel und Re-Zahlen dazu hätte, aber bei der Bauweise ist das nicht so wichtig. Das Prinzip des Straks fliegst Du schon mit der Horti, die über den größten Flügelteil ein ganz ordinäres S3021 hat, da ist Dein Entwurf schon wesentlich weiter entwickelt.
Das Einzige was mich ein bisschen stört ist das entwölbte AG40 am Klappenanfang. Da hätte ich eher das AG 42 modifiziert weil es weniger Dickenrücklage hat und deshalb mit kleineren RE-Zahlen besser zurecht kommt und etwas gutmütiger ist.

Den Einfluß der Flaplets auf das Stabilitätsmaß kann ich im Moment nicht mal abschätzen. Bei meinen sehr kleinen 25 mm Wingletchen der Horti macht es vielleicht 1 % Stabilitätsmaß aus, bei der Midi-Elli war es geringfügig mehr, aber systematisch kann ich das erst mit der Aris-Mini untersuchen die ich Gestern angefangen habe zu bauen. Die Horti hat ohne Winglets 17 % Stabilitätsmaß.

Wie willst Du die Konstruktion machen, mit einem CAD-Programm? Ich wollte bei Aris Mini die 3 linear geschränkten Trapeze als Rippenblock mit Füßen machen, aber das war nicht ausreichend genau herstellbar weil immer irgendwas aus der Flucht gelaufen ist. Mit Rohrholm könnte das besser werden und zumindest mit einer Hellingbauweise ohne Füße machbar sein. Bei Aris Mini hab ich letztlich kapituliert und eine komplette CAD-Konstruktion fürs fräsen gemacht, mit Füßen und Hellingrippen, die ist aber auch weitestgehend beplankt.

Ich bin gespannt wie es weiter geht ;)

Gruß,

Uwe.
 

kurbel

User
Die Idee von dem Ding gefällt mir sehr gut.
Ich glaube, wenn der Bau so einfach ist, wie ich mir das gerade vorstelle, dann hat das als Bausatz sogar einen Markt. ;)
Bin gespannt, wie sich das Ding entwickelt, wie es in Realität aussieht und fliegt.

kurbel
 
Hallo zusammen,

nachdem ich am Nachmittag etwas am FitFit weiter gebastelt habe sitze ich jetzt wieder am Rechner...

Das Einzige was mich ein bisschen stört ist das entwölbte AG40 am Klappenanfang. Da hätte ich eher das AG 42 modifiziert weil es weniger Dickenrücklage hat und deshalb mit kleineren RE-Zahlen besser zurecht kommt und etwas gutmütiger ist.
Die Anregung von Uwe wegen des modifizierten AG40 habe ich aufgenommen, ein AG42 auf 8% Dicke und 1,3% Wölbung gebracht und am Klappenanfang in den Flügel eingebaut. Um die Zirkulationsverteilung wieder auf sin³ zu bekommen musste ich die Verwindungen an dieser Stelle und am Randbogen um einige 1/10° verringern. Die Simulation in Vortex hat dann einen deutlich harmonischen CA/CW Verlauf bei niedrigen CA's ergeben. Besonders eine unschöne Widerstandszunahme bei CA=0,1 ist jetzt deutlich abgemildert.


polarvergleich.jpg

Der Zacken dort hat mich die ganze Zeit schon geärgert und ich habe kein Mittel gefunden diesen weg zu bekommen. Nu isser weg und das neue Profil bleibt drin, Danke schön :D

Wie willst Du die Konstruktion machen, mit einem CAD-Programm?
Ich hab die vier Segmente in Profili eingegeben und lasse mir die Rippen mit Füßen ausgeben. Im CAD werden dann Füße so verlängert, das eine V-Form von 1,5° entsteht. Dann muss ich noch die Steckungsbohrungen in die zu V-Form passende Position bekommen und die Beplankung der Endleiste und der Ruder einzeichnen. Mal sehen, ob das mit den dünnen Profilen und der Steckung so klappt wie ich mir das vorstelle. Ob ich den Prototypen gleich fräsen lasse oder die Dekupiersäge bemühe, mal sehen.

Bin gespannt, wie sich das Ding entwickelt, wie es in Realität aussieht und fliegt.
Ich auch :)

Grüße, steve
 

UweH

User
Die Simulation in Vortex hat dann einen deutlich harmonischen CA/CW Verlauf bei niedrigen CA's ergeben. Besonders eine unschöne Widerstandszunahme bei CA=0,1 ist jetzt deutlich abgemildert.
Der Zacken dort hat mich die ganze Zeit schon geärgert und ich habe kein Mittel gefunden diesen weg zu bekommen. Nu isser weg und das neue Profil bleibt drin, Danke schön :D
Sorry, das war keine Absicht :o:rolleyes::D

Gruß,

Uwe.
 
Hallo zusammen,

mittlerweile ist die Konstruktion soweit abgeschlossen! Der erste Prototyp könnte entstehen :) Hier ist schon mal ein Screenshot der materialgerecht verteilten Rippen für einen Flügel.

fraesteile_1.jpg

Die Rippen sind aus Profili exportiert, und dann im CAD so bearbeitet, das der Holm gerade über dem Baubrett liegt. Dieser wird ein Pfeilschaft, der am Klappenanfang auf ein 6mm CFK Rohr übergeht. Die Nasenleiste ist ein 3mm CFK Stab und die Endleiste 0,6mm Sperrholz. Genau wie die voll beplankten Ruder. Die Beplankungen habe ich nicht gezeichnet, die haben gerade Kanten und werden direkt auf das Sperrholz angezeichnet und ausgeschnitten. Die Rumpfbeplankung wird mittels Pappschablone abgewickelt.

Als nächstes drucke ich mir alles in kleinerem Maßstab auf festem Papier aus und mache einen Test ob alles passt. Man weiß ja nie. Ich hab schon genügend Fehler gefunden ...

Grüße, steve
 
Wieso werden die Stützfüße immer so breit gemacht? Das kommt der Genauigkeit sicher nicht zugute. Ich würde die vielleicht halb so breit machen, bzw. mit einem Schlitz (Profilkontur) mittig versehen.

Gruß Christian
 
Hi Christian,

Du hast völlig recht, die sind sehr breit! Aber ich habe aber schon eine Idee wie man das elegant lösen kann: Die Rippenkontur wird an dem Füßchen 25% tief eingefräst. Die verbleibenden 75% Material geben genügend Stabilität und wenn die Füßchen dann entfernt werden brauch man bloß noch bis zum "Anriss" schleifen und hat die perfekt Rippenkontur. Ich versuche das mal in die Zeichnung zu integrieren..

Grüße, steve
 
Hi Steve,
schöne Idee, damit kann ich leben ;)

Gruß Christian
Hi Christian,

Du hast völlig recht, die sind sehr breit! Aber ich habe aber schon eine Idee wie man das elegant lösen kann: Die Rippenkontur wird an dem Füßchen 25% tief eingefräst. Die verbleibenden 75% Material geben genügend Stabilität und wenn die Füßchen dann entfernt werden brauch man bloß noch bis zum "Anriss" schleifen und hat die perfekt Rippenkontur. Ich versuche das mal in die Zeichnung zu integrieren..

Grüße, steve
 
Jetz gibts für RES neben den ganzen Normalos wenigstens ein Brett, einen Wingletpfeil und eine Horten:) Gut so....

Was jetz noch fehlt is ein M-V- Weltensegler-Dingens:rolleyes: --für’s Erste vieleicht so in der Art wie der "Ramphor" (FMT Plan MT-1071 von HeinzEder).

Und natürlich der Vollständigkeit halber eine "Ente";)

LetzteRES wird auch noch eine Gaudi, glaub ich.....................:D:D:D
 
Grüß euch,

nachdem Klaus ja schon einige Flieger Vorsprung hat gehts jetzt endlich mit HoRES los. Am Dienstag beim Nurflügelstammtisch hat mir Thomas (der Thomas, der Parabola, Horti und Co. fräst) zwei Satz perfekt gefräste Rippen mitgebracht. Nochmals auch an dieser Stelle vielen Dank dafür.

Gestern stand dann ein Besuch im Baumarkt an, um die Spanplatte zu besorgen, die als Baubrett dienen wird. 1,15m x 0,5m reicht locker um beide Flächen gleichzeitig aufzubauen.

Vorhin habe ich dann die Rippen mal provisorisch auf die Holme gesteckt um zu prüfen, ob die Füßchen alle die korrekte Höhe haben. Bisher sieht alles gut aus :)

rippen_gesamt.jpg

Der Holm ist ein Easton Fatboy Pfeilschaft, der am Klappenanfang auf ein 6x1 CFK Rohr übergeht. Da Profili die Pfeilung berücksichtigt sind die Löcher für den Holm leicht oval und es wird nicht viel Nacharbeit brauchen um die Rippen an den korrekten Pfeilungswinkel anzupassen.

rippen_aussen.jpg

Die drei inneren Rippen sind aus 3mm Pappelsperrholz gefräst, die äußeren Rippen aus 2mm Balsa.

rippen_innen.jpg

Als nächstes werde ich die Position der Rippen im korrekten Winkel auf dem Baubrett aufzeichnen und sie so auf auf den Holm gefädelt mit etwas Holzleim ankleben. So fixiert kann sich nichts verziehen und besonders beim anbringen der Endfahnen gibts (hoffentlich) keine Probleme.

Bei der Übergabe erwähnte Thomas noch, das die Rippen an der Endleiste recht filigran wären. Jetzt weiß ich was er gemeint hat. Das alltagstauglich hin zu bekommen wird eine echte Herausforderung.

Grüße, steve
 
Grüß euch,

Bei der Übergabe erwähnte Thomas noch, das die Rippen an der Endleiste recht filigran wären. Jetzt weiß ich was er gemeint hat. Das alltagstauglich hin zu bekommen wird eine echte Herausforderung.

Grüße, steve
Ja ja --ich weiß was du meinst...........................

Die superdünnen Aussenrippen der Amiga........................grenzwertig für Grobmotoriker.

PS. Wieso geht ihr eigentlich im süddeutschen Raum einen auf Saufen und ich weiss nix davon............:cry:
 

UweH

User
PS. Wieso geht ihr eigentlich im süddeutschen Raum einen auf Saufen und ich weiss nix davon............:cry:
Hi Klaus, wir saufen doch nicht :eek: in München ist Bier ein wichtiges Grundnahrungsmittel!!:rolleyes::D

Hast Du Lust zur Münchner Runde mitzukommen? Klaus Jakob und Thomas haben fast so einen langen Weg wie Du :rolleyes:

@steve: es sieht so aus als ob Du alle Teile ziemlich schnell in der meist üppigen Polsterung von Thomas Paket gefunden hast, ich hab da schon mal länger gesucht:o

Der Probeaufbau sieht schon gut aus, als ob fast nur noch ein bisschen Sekundenkleber fehlt bis der Rohbau fertig ist. Gute Arbeit mit Profili :cool:

Wenn das so filigran ist bin ich mal aufs Gewicht gespannt, das wird sicher ein super Thermikgeier ;)

Gruß,

Uwe.
 
PS. Wieso geht ihr eigentlich im süddeutschen Raum einen auf Saufen und ich weiss nix davon............:cry:
Das nächste mal bekommst Du Beschied ;)

Übrigens habe ich mal den Platz für die Servos ausgemessen und ich wie das aussieht gehen höchstens 9mm Servos rein. Da gibt es mit Metallgetriebe nicht allzuviel Auswahl. Wahrscheinlich setze die in der Horti ausgezeichnet funktionierenden Hyperion Atlas DS09 AMD oder Graupner DES 428 BB MG ein. Vielleicht hat ja noch jemand einen Tip. Metallgetriebe bevorzuge ich wegen der zu erwartenden Kräfte, wenn an den großen Ruderklappen noch sogenannte Flaplets befestigt sind.

Grüße, steve
 
@steve: es sieht so aus als ob Du alle Teile ziemlich schnell in der meist üppigen Polsterung von Thomas Paket gefunden hast, ich hab da schon mal länger gesucht:o
Thomas hat tatsächlich alles bombensicher verpackt und schön gebündelt, so dass ich keine Verluste erlitten habe :) Auch da ist er Perfektionist!

Gute Arbeit mit Profili :cool:
Das ist ja das schöne an einer Horten, da reicht Profili um den kompletten Flieger zu entwerfen ;) Das CAD für den Feinschliff hält sich in Grenzen und die kritischen Sachen erledigt die Software vorher.

Übrigens, gut das Du mich erinnerst die Teile jetzt schon mal zu wiegen. Das hätte ich jetzt glatt vergessen...

Grüße, steve
 
Rippen, Verpackung

Rippen, Verpackung

Hallo Steve,

erst einmal vielen Dank für das ausgesprochene Lob für die Teile und Verpackung.
Ich möchte halt meinen Kunden die Teile so weitergeben, so wie ich sie eigentlich auch von anderen Herstellern erwarten würde. Sauber gemacht, so das alles paßt und natürlich Postsicher Verpackt.
Hier mal ein Bild, wie es nicht sein sollte.

Viele Grüße

Thomas
 

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Merlin

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Servos

Servos

Denk auch mal an die Dymond D60. Bewährt in F5B Maschinen, bei mir an einem 4Klappen 2m Segler mit richtig großen Klappen (50x5cm). Absolut kein Problem.

Gruß
Bernd
 
Danke Bernd für den Tip. Das D60 hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm.

Trotz einer eisigen Werkstatt ist es mit HoRES weiter gegangen. Um die Höhe der Rippenfüßchen zu kontrollieren habe ich einen gestuften Dorn angefertigt und die Rippen aufgefädelt. Zum Glück passt alles :) So ein Rippenblock einer Horten hat schon was :

rippenblock.jpg

rippenblock2.jpg

Um den Holm spannungsfrei montieren zu können musste ich die Ausbrüche in den Rippen noch etwas anschrägen. Jetzt stehen alle Rippen frei auf dem Baubrett und lassen sich leicht ausrichten. Mehr Klebefläche ist dadurch auch entstanden. Bei der Gelegenheit habe ich mal das Steckungsrohr eingeschoben und siehe da, es passt ebenso ;)

steckung_gesteckt.jpg

Hier ist die Abstufung vom Pfeilschaft über das 8er auf das 6er Rohr zu sehen. Das 8er Rohr ist 5cm lang und ragt 4cm in den Pfeilschaft. Ich hätte den 9mm Pfeilschaft gerne noch länger gemacht, aber die Dicke der Rippen ließ es einfach nicht zu.

gestufter_holm.jpg

Momentan ist der Flügel nur locker zusammen gesteckt, da ich vor dem Verkleben auch noch die Ausbrüche für die CFK Nasenleiste und die zusätzlichen Holmgurte anpassen möchte.

Grüße, steve
 
Hallo zusammen,

nachdem des mich heute am Hang fast weggeblasen hat bin ich dann doch lieber in die Werkstatt gegangen.

Hier ist zu sehen wie Rippe 3 (die zweite nach der Wurzelrippe) und die Endrippe am Randbogen mit etwas Ponal auf die beschichtete Spanplatte geklebt werden. Der Ausbruch der Nasenleiste stehe genau senkrecht über der Kante des Baubretts und somit stimmt auch die Pfeilung der Nasenleiste.

wurzelrippe_aufgestellt.jpg

endrippe_aufgestellt.jpg

Nachdem die Klebestellen fest waren habe ich die gesamten Rippen auf den fertig verklebten Holm gefädelt. Dazu kamen noch die zwei 3x1 CFK Profile. Der Holm wird dann eingefädelt, die Rippen genau an den angezeichneten Linien ausgerichtet und mit dem Baubrett verklebt. Der Holm steckt bisher immer noch locker und spannungsfrei im Flügel. Die Flachprofile sind auch noch nicht verklebt.

rippen_aufgestellt.jpg

Ich verleime immer jede zweite Rippe um genügend Platz für die Klammer zu haben. Die Rippen sollten ja zum Schluss senkrecht auf dem Baubrett stehen.

Der Holmaufbau mit den zusätzlichen Profilen, der im Bild unten zu sehen ist, reicht bis zur halben Spannweite. Vier Rippenfelder weiter wird dann von 9mm auf 6mm reduziert.

Holmaufbau.jpg

Als nächstes stelle ich die restlichen Rippen auf und bringe die andere Tragflächenhälfte auf den gleichen Stand. Nebenbei entsteht noch das Mittelteil bei dem ich bereits die beiden zentralen Rippen verleimt habe.

Grüße, steve
 
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