Mein Freund Arne hatte mir einen Tipp gegeben, dass die Mirka Goldflex Schleifpads gut funktionieren. Die haben eine Schamstoffseite und verteilen den Druck damit gleichmäßiger, ich habe 500er Körnung benutzt, das Schleifen dann per Hand gemacht. Die Mirka Pads funktionieren trotz der feinen Körnung erstaunlich gut. Das dauert dann natürlich länger als wenn man es maschinell machen würde. Damit habe ich bisher probeweise ein Flächenensegment und ein Leitwerk geschliffen, wurde beides sehr glatt. Trotzdem muss man noch eine dünne Schicht Lack auftragen denke ich. Ich werde einen Test mit PU Lack und mit Klarlack machen, vielleicht ergibt das mit dem Klarlack ja noch einen schönen Effekt bei dem Filament.Kannst Du mal etwas zur Schleifbarkeit des CF Filamentes erzählen? Die Oberfläche sieht ja im Vergleich zu Olefin rauer aus - mit was schleifst Du sowas dann glatter? 240er oder 320er wäre mir jetzt als erstes in den Sinn gekommen und das mit dem kleinen Exzenterschleifgerät. Klappt das?
...musst halt vorher primern...Ok, ich werde ja mit CF ABS drucken und dann auf die übliche Weise mit E41/43 das Scharnier erstellen.
Mich wundert aber dass die Methode mit dem Schlauch funktioniert - meines Wissens klebt an Silikonschlauch (wenn es denn ein echter Silikonschlauch ist und nicht PVC o.ä.) so gut wie nichts dauerhaft, auch kein Sekundenkleber.
. Hi Robert,
habe mir das Filament gerade auf der Seite von Bambulab angesehen, macht auch laut Datenblatt einen guten Eindruck und ist sogar in unterschiedlichen Farben erhältlich.
Der Preis von aktuell 25,59 für ein Kilo (ist glaube ich ein Angebotspreis) ist auch echt fair.
Möchte hier noch kurz die Ergebnisse beim Drucken des Leitwerks zeigen.
Das weiße ist aus Olefin und das schwarze aus dem ABS-CF core, beide mit 0.25 mm Düse auf Bambulab X1C gedruckt.
Druckparameter sind Linewidth 0.22 mm, Layerhöhe 0.12 mm und aktivierter Vase-Mode, wobei aber die unteren 7 Layer als massive Wurzelrippe normal und mit Retraction gedruckt werden.
Da ich wissen wollte, ob das Leitwerk aus dem ABS CF core auch noch mit 0.2 mm Düse druckbar ist, habe ich den Drucker eben noch auf das original Bambulab stainless steel 0.2 mm Hotend umgebaut und einen Druck gestartet (Gcode unverändert). Funktioniert ebenfalls einwandfrei (aktuell ca. 1/3 fertig gedruckt). Sollte beim Druck wieder erwarten doch noch etwas schiefgehen, werde ich die Info hier natürlich noch posten.
Wie abrasiv ist denn das Core-Filament im Vergleich zum normalen CF? Verwendest du eine gehärtete 0,25 mm Düse?
in #96 ist ein Video verlinkt...Hat jemand einen fertigen, elektrifizierten schon geflogen...ev ein Video davon?
Da Dein Druckversuch mit 0,2mm Düse und CF ABS ja gescheitert ist, normales ASA aber fast exakt die gleiche Dichte hat: mit ASA die Leitwerke drucken (0,2 Düse) dürfte ein gewichtsmäßig sehr ähnliches Bild ergeben oder? Im Printguide wird ja auch die Möglichkeit beschrieben den kompletten Flieger in ASA DuraPro zu drucken.Hi Robert,
habe mir das Filament gerade auf der Seite von Bambulab angesehen, macht auch laut Datenblatt einen guten Eindruck und ist sogar in unterschiedlichen Farben erhältlich.
Der Preis von aktuell 25,59 für ein Kilo (ist glaube ich ein Angebotspreis) ist auch echt fair.
Möchte hier noch kurz die Ergebnisse beim Drucken des Leitwerks zeigen.
Das weiße ist aus Olefin und das schwarze aus dem ABS-CF core, beide mit 0.25 mm Düse auf Bambulab X1C gedruckt.
Druckparameter sind Linewidth 0.22 mm, Layerhöhe 0.12 mm und aktivierter Vase-Mode, wobei aber die unteren 7 Layer als massive Wurzelrippe normal und mit Retraction gedruckt werden.
Da ich wissen wollte, ob das Leitwerk aus dem ABS CF core auch noch mit 0.2 mm Düse druckbar ist, habe ich den Drucker eben noch auf das original Bambulab stainless steel 0.2 mm Hotend umgebaut und einen Druck gestartet (Gcode unverändert). Funktioniert ebenfalls einwandfrei (aktuell ca. 1/3 fertig gedruckt). Sollte beim Druck wieder erwarten doch noch etwas schiefgehen, werde ich die Info hier natürlich noch posten.
Hallo Robert, vielen Dank, dass du deine Erfahrungen teilst, die Methode mit dem angewärmten und verdünnten Epoxy für die Versiegelung hört sich sehr interessant an und werde ich auch ausprobieren. Ich habe bisher in einigen Fällen einen 1k PU Lack aufgestrischen und dann das Bauteil nachgeschliffen, das ging auch sehr gut.Ich kenne CF nur bei PLA und das ergibt leicht seidig-matte etwas raue Oberflächen. Der "fühlbare" Festigkeitszuwachs zum regulären PLA ist deutlich. Die Thermostabilität dürfte bei dem schwarzen CF Werkstoff vermutet etwas besser sein, als bei reinen PLA.
Mein Favorit aktuell ist hingegen ABS-GF. Sehr steif als auch formtreu und neigt bei geraden, einwandigem Druck kaum zum Beulen. Das gibt es auch in weiß. Oberfläche ebenfalls seidig-matt und leicht rau. Thermostabilität deutlich besser, als beim PLA.
Habe sehr gute Erfahrungen mit dem BambuLab X1C gemacht, habe dann basierend darauf vor zwei Monaten zum BambuLab H2S gewechselt. Dieser hat ein größeres Druckvolumen, aktive Kammerheizung und ist extrem leise. Die Geruchsbelästigung beim ABS geht gegen Null. Ich bin äußerst zufrieden mit dem Drucker, denn vor allem die sogenannte technischen Materialien (ABS, ASA, PA) lassen sich genauso problemlos drucken, wie PLA mit einem Drucker ohne Umhausung. Verwendet man getrocknetes Filament kommt man von der Optik an Spritzgussteile heran.
In allen Fällen versiegle ich die Oberfläche mit vorgewärmten und verdünnten Epoxy, was die Steifigkeit als auch Schlagfestigkeit nochmals erhöht.
Düse ist bei mir immer Standard BambuLab mit 0.4 mm und gehärtet. Versuche mit 0.8 mm HF Düse waren O.K., das ging auch schneller, aber brachte auch deutlich sichtbare Druckrillen in der Z-Achse. Habe zur 0.4 Düse zurück gewechselt. Mit 0.2 mm Düse habe ich nur ganz frühe Erfahrungen sammeln können und nicht mit BambuLab. Neben der Verstopfungsgefahr dauert das Drucken deutlich länger.
Was ich hier bei der aktuellen Diskussion nicht verstehe, ist weshalb eine so hohe Aufmerksamkeit der 0.2 (0.3) mm Düse geschenkt wird? Die Layerhöhe lässt sich doch auf 0.1 mm im BamuSlicer reduzieren und durchs Nachbearbeiten der etwas raueren GF oder CF Materialien kommt man doch auch auf 0.2 - 0.3 mm Wandstärke.
Gruß Robert
Ja, es ist definitiv möglich das Leitwerk in ASA zu drucken, die Verklebeeigenschaften zu dem ABS sind praktisch identisch und das Gewicht auch. Auch der Rumpf komplett aus ASA ist möglich. Beim ASA hatte ich immer mal wieder Probleme, dass mir die Layerhaftung z. B. beim Rumpf mit 0.4 mm Düse nicht ausreichte (war brauchbar, aber ging bei anderen Filamenten besser) , besonders waren da Filamente mit metallic Effekt betroffen. Der Rumpf kann in jedem Fall mit 0.4 mm Düse gedruckt werden, aber eine bessere Layerhaftung habe ich mit 0.3 mm Düse hinbekommen ( gleicher Gcode, im Drucker auch weiterhin 0.4 mm Düse eingestellt.) Vielleicht klappt das bei ASA sogar noch mit 0.2 mm Düse aber es kann sein, dass die Düse verstopft, ich konnte das bisher noch nicht testen.Da Dein Druckversuch mit 0,2mm Düse und CF ABS ja gescheitert ist, normales ASA aber fast exakt die gleiche Dichte hat: mit ASA die Leitwerke drucken (0,2 Düse) dürfte ein gewichtsmäßig sehr ähnliches Bild ergeben oder? Im Printguide wird ja auch die Möglichkeit beschrieben den kompletten Flieger in ASA DuraPro zu drucken.
Ich werde ASA und ABS CF mischen, studiere gerade den Printguide zum Rumpf: ich werde den Rumpf in jedem Fall so drucken, dass die Antennen drinnen bleiben können. Mit ABS CF werden sie abgeschirmt.