Hott Empfang ist im Flug ausgestiegen hat jemand eine Idee warum?

Wessels

User gesperrt
Hallo,

die Frage ist doch, ob die neue Anlage so geliefert wurde (also Antenne nicht korrekt verlötet vom Hersteller) oder ob der Themenstarter hier rumgefummelt hat und selber schuld ist.:confused:

Laut Eingangspost hat er die HoTT Anlage auf der JetPower neu gekauft. Hier sollte der Themenstarter mal eine Antwort geben und ein Foto der "geklebten" Antenne im Sender zeigen.




Gruss

HW
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
...ein Foto der "geklebten" Antenne im Sender zeigen.
Bevor hier wieder etwas zum Problem erklärt wird, mal etwas zu der "geklebten" Antenne.
Bei HoTT wird das Antennenkabel über eine HF Steckverbindung mit der Platine verbunden. Zur Zugentlastung wird das Kabel mit einigen Tropfen Kleber gesichert. Eine Methode die ich auch bei anderen namhaften Herstellern gesehen habe, JR, Hitec, Sanwa, Futaba und Spektrum. Warum sich die Antenne gelöst hat, wird wohl nicht zu klären sein, Fakt ist, dass ein Reichweitentest den Absturz verhindert hätte.

@Schrippe
Der Reichweitentest bei HoTT ist sehr aussagekräftig ! Da geht es nicht nur darum, dass in einer bestimmten Entfernung noch alle Ruder zappeln. Dort werden auch Daten vorgegeben, die beim Reichweitetest zu erreichen sind. Dadurch lassen sich auch kleinste Fehler besser lokalisieren. Man muss es eben nur tun.
 

Georg Funk

Vereinsmitglied
@WoFlei
,
"Fakt ist...", damit wäre ich sehr vorsichtig. Ich halte es für sehr warscheinlich, aber kannst du wirklich ausschließen, daß beim Start die Antenne noch gerade so Kontakt hatte, dann aber durch leichte Erschütterungen (Gehen, Erstflugzittern) entgültig runtergerutscht ist. Dann wäre nämlich der Reichweitentest auch gutgegangen.

Sind wir mal ehrlich, wer macht vor jedem Flug einen Reichweitentest?, bei einem Erstflug, klar, sollte man wirklich machen, aber wenn der Fehler am Sender gelegen hat wäre das ganze auch mit einem erprobtem Modell passiert.

Wir haben einfach keine 100% Sicherheit. Wir können uns nur darauf verlassen daß von den Herstellern alles sauber gebaut und gesichert wurde bzw. daß wir bei Umbauten keinen Fehler gemacht haben.
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
Wir haben einfach keine 100% Sicherheit. Wir können uns nur darauf verlassen daß von den Herstellern alles sauber gebaut und gesichert wurde bzw. daß wir bei Umbauten keinen Fehler gemacht haben.
OK, da hast du natürlich recht ! Trotzdem halte ich einen Reichweitentest mit einer neuen Anlage für zwingend erforderlich.
 
Der Torqster China Müll mit Phantasieangaben ist seither auf der Blacklist für mich. Ich hab nun den gleichen Motor drin (der kann ja da nix für) und einen Phoenix ICElight 50 mit 5A BEC und zusätzlich einem fetten Stützelko. Seither problemlos (auf Holz klopf). Akkuempfängerstromversorgung passt beim besten Willen nicht mehr in den Flieger.

Onki
Sorry, aber das kann man so nicht stehen lassen.

Wir haben die Torcster Regler und auch die Robbe Roxxy Regler mal getestet.Testobjekt war die MPX Funcub.
Als Empfangsanlage kam ein Fasst Empfänger zum Einsatz.

Der Torcster SBEC 50 hat ein getaktetes BEC. Der ging problemlos an 6 Servos in der Funcub. Beim Anschließen des 7. Servos war ein Aufschwingen zu sehen. Akku Anstecken, BEC fällt ab, BEC kommt wieder, BEC fällt ab. Dieses war durch einen simplen Stützkondensator aus der Elektronik Grabbelkiste zu beheben. Seitdem fliegen mehrere Funcubs mit 7 Servos in unserem Verein mit dem Torster 50 SBEC ohne jegliche Probleme.

Die Lösung wäre also nicht gewesen, einen Icelight mit Stützkondensator zu nehmen sondern einfach einen Stützkondensator für ein paar Cent zu kaufen und den an einen Empfängerausgang zu hängen. Hast Du denn mal den ICElight ohne Stützkondensator getestet, nicht dass es da trotz 1 A mehr BEC Strom auch knapp wird.

Das hier noch erwähnte Problem von skytor mit den Reglern bei der Twinstar habe ich auch schon in Zusammenhang mit anderen Regler zuhauf erlebt.
Bei den MPX Modellen wird oft der Fehler gemacht, dass die Ruder nicht durch Knicken (ich mache das mindestens 60-70 Mal) leichtgängig gemacht werden. Ausserdem wird oft der Fehler gemacht, die Tönnchen, die an den Ruderhörnern sitzen zu fest zu schrauben, sodass diese nicht drehen können.

So hat man schnell ein extrem schwergängiges Ruder, was beliebige BECs zum Kochen und Abschalten bringt. Da haben wir auch schon mit wesentlich teureren "Markenreglern" Probleme feststellen können. Ausserdem hat man mei Mehrmotorigen schnell das Problem, dass mehrere BECs gegeneinander arbeiten, weil die BEC Bausteine toleranzbedingt nicht immer die haargenau gleiche Spannung haben.

Ich bin weder mit dem Torcster Importeur verwandt noch verschwägert aber ich habe was gegen pauschale Stammtischparolen ohne technischen Hintergrund. Der getaktete BEC Schaltkreis im Torcster wird mit Sicherheit auch in vielen anderen "Markenreglern " zu finden sein.

Ach ja, Du schreibst:
Fieserweise nach ca. 12 Monaten problemlosen Betriebs

Wie kommst Du denn nach 12 Monaten dann drauf, dass der Torcster Regler konstruktionsbeding Schrott ist.Wenn dem so wäre, hätte der mit Sicherheit nicht 12 Monate einwandfrei funktioniert. Es ist doch wohl eher davon auszugehen, dass sich da ein anderes Problem ergeben hat.

Gruss
Hans-Willi
 
Hans-Willi,

kannst Du das vielleicht ein bischen erklären, wie der Stützkondensator angebracht wird.
Das wäre super, Danke schon im voraus
 

Georg Funk

Vereinsmitglied
Hallo

Wer mit dem Siebkondensator unsicher ist kann ja diesen hier: http://shop.rc-electronic.com/e-vendo.php?shop=shop&SessionId=&a=article&ProdNr=A18000&t=6&c=67&p=67
verwenden, da ist auch ein Testbericht im Vergleich zu einem aufwendiger aufgebauten Konkurenzprodukt gleich mitverlinkt.

So wie ich das aus der Schrumpfschlauchform raussehe (ist also nur eine Vermutung von mir), ist das Emcotec Teil auch nur ein entspr. dimensionierter Kondensator mit direkt angelötetem Servokabel. Da das ganze in Deutschland zusammengelötet wird und der entsprechende Verbraucherschutz (Gewärleistung...) mit dabei ist, ist er halt entsprechend teuer.

Also Kondensator mit möglichst kurzem Kabel an einen Empfängerausgang anschließen (Theoretisch am besten der Mittlere, wg möglichst kurzer Leiterbahn im Empfänger) und schon sollte das passen.

Allerdings baut man sich da natürlich auch wieder eine Fehlerquelle mehr ein. Jedes Bauteil kann kaputtgehen/fehlerhaft gefertigt sein, und wenn der Kondensator kurzschließt wars das mit dem Modell genauso wie wenn ein Servo kurzschliest.
 
Hallo Gerhard,

ganz einfach...man nehme einen Kondensator und löte da ein Servoanschlußkabel dran (Polarität beachten).
Das Ganze stecke man dann einfach in den Enpfänger ein, ist kein Steckplatz mehr frei, dann einfach über ein V-Kabel parallel zu einem Servo stecken.

Die Dinger gibt es auch fertig....z.B.:

http://www.graupner.de/de/products/4e2c630c-6e7e-4435-af8b-997ea754aa1a/7082.1/product.aspx

Werden mit ca. 6 EUR gehandelt, aber einen 4700er Kondensator bekommst Du in jedem Elektronik Laden für ein paar Cent nachgeschmissen und ein Servoanschlußkabel dürfte ja auch in den meisten Haushalten vorhanden sein.

Gruss
Hans-Willi
 

Wessels

User gesperrt
Hallo,

die Ursache wurde gefunden. Er war nicht Motor/Regler etc., sondern ein loses Antennenkabel bei einer neuen Anlage. Ein Bild vom Themenstarter wäre hilfreich und die Beantwortung, ob er das Modul etc. selber eingebaut hat oder ob er die Anlage so fertig gekauft und nichts am Sender geändert hat.:confused:



Gruss

HW
 

T.S.

User
.....

.....

Hallo,
ich habe Heute mit einem Vereinskollegen alles durchgecheckt und wir haben bemerkt,dass die Antenne nicht am sendermodul dran wahr.
Nur der Kleber am Modul war noch zu sehen.

Gruß
Tobi

Hallo
bevor ich Bilder reinstelle etc. Werde ich erstmal Graupner kontaktieren und dann berichten wie sie sich dazu äußern und wie kulant sie sich zeigen.

Gruß
T.S.
 
Oben Unten