Ich brauche eine Entscheidungshilfe für einen sehr großen Leichtwindsegler

Lototos

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Hallo,

da ich in Kürze meine INSPIRELLA fertig habe, brauche ich eine Entscheidungshilfe für meine nächste Konstruktion. :confused:

Ich habe noch mehrere konische CFK-Rohre Durchmesser zwischen 10-38mm Länge ca 110cm Abstufung jeweils ca. 5mm also 38-33 32-27 26-21 oder ähnlich.
Damit plane ich einen Leichtwindsegler der Superlative mit einer Spannweite um die 6,50mtr. und optisch an die INSPIRA und INSPIRELLA angepasst.
Wie baue ich die Fläche auf, einmal müsste eine offene Rundrohrholmfläche also ohne Beplankung machbar sein, oder baue ich eine Rohrholmfläche mit Beplankung? :confused:
Das durchgehende Mittelteil soll 2,20mtr werden und auf den Rumpf aufgeschraubt. Daran aufgesteckt die geknickten Außenflächen mit jeweils 2,20mtr. plus Außenspitzen von jeweils ca. 20cm. das ergibt dann ca. 7,00mtr. in der geraden gemessen.
Bei der Größe wird der Rumpf in etwa 3,25mtr. lang, da kommen dann die Transportprobleme, oder teilt man den Rumpf, was eventuell möglich währe.

Gruß Manni
 

Gast_15021

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Hi.

Sehr geil.
So was würde mich auch interessieren, habe aber viel zu viel andere Projekte.
Ich hätte das mit einer Duo-Discus Geometrie gebaut (Warum? Weil es mir gefällt....).
Spannweite auch mind. 6m.
Wölb, Stör und Quer...

Die D-Box hätte ich mit 0,4mm Sperrholz vorne gebaut. Das gibt gute Verdrehfestigkeit.

Dann bin ich mir nie sicher:
Oldielook mit Holz..
oder:
Modern mit CFK überzogen....

Schreib mal wie es weitergeht.....

LG
Marc
 
Ui!!
Das ist jetzt mal wirklich interessant!
Ich hatte mal ein ähnliches Projekt im Kopf, die Spannweite lag glaub ich bei 8m, den Rumpf hatte ich glaub ich auf 3m
geschätzt. Fläche 5-Teilig, Mittelteil 2m, jedes weitere 1,5m, Leitwerk komplett abnehmbar, E-Antrieb,
das Modell größtenteils aus Kohle und Balsa, mit D-Box aus Kohle(gestützt durch ganze und Halbrippen), angebunden an einen CFK-Holm in Doppel T Auslegung mit
Stegen aus 3mmBalsa- CFK-Sandwich,Wölbklappen und Querruder über insgesamt ca. 90% der Tragfläche, die
Fläche liegt leicht erhöht auf dem Rumpf, dann bleibt die mittlere Wölbklappe durchgehend.
Alle nicht beplankten Stellen werden mit Orlight bespannt, wobei das Mittelteil komplett beplankt wird (CFK)
Die Leiterke werden auch mit einer D-Box aufgebaur und die restlichen Flächen wieder bespannt.

Bin mal gespannt was du daraus machst, ich werde wohl eher nicht dazu kommen das Teil zu bauen =(
Wenn du ne schöne Rumpfform hast kaufe ich dir vielleicht nen Rumpf ab, wenn ich nur noch die Flächen bauen muss komme ich vielleicht ja doch dazu
das Teil zu bauen =)

Gruß,Marcus
 
Konische Rohre

Konische Rohre

Hallo Manni,

mich würde interessieren, wie die konischen Rohre aufgebaut sind
und wo man diese bekommen kann?
Hätte ggf. Verwendung für ein Projekt, das mir so im Hinterkopf
herum schwirrt.


Gruß Hansjörg
 
ebay/Stipprute?, gibts von 4-9 m Gesamtlänge als Teleskop, Kosten zwischen 9/15.-€ /je nach Länge...
 

Lototos

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Qualität

Qualität

ebay/Stipprute?, gibts von 4-9 m Gesamtlänge als Teleskop, Kosten zwischen 9/15.-€ /je nach Länge...
Für den Preis gibt es aber meistens nur Schrott und Kohlefaser schon garnicht, außerdem braucht man 2 identische Ruten.
Als Angler kenne ich mich da aus.

Gruß Manni
 
- ich hab die Ruten u.a.zum Apfelbaum schütteln zweckentfremdet, Stabilität kein Thema, ein Flügel wird wohl kaum derartig strapaziert...
- zwei gleiche sollten auch kein Problem sein
- gekauft habe ich anhand eines Tipps von hier, die nicht benötigten Teile lassen sich leicht für anderes verwenden
- die Rohre sind durch und durch schwarz, das Schleifmehl ebenfalls, wird also wohl Kohle sein

Bei Verwendung als Rohrholm ist die Belastung des Rohres durch den Verbund sicher wesentlich geringer als beim Angeln.
 
- ich hab die Ruten u.a.zum Apfelbaum schütteln zweckentfremdet...

Bei Verwendung als Rohrholm ist die Belastung des Rohres durch den Verbund sicher wesentlich geringer als beim Angeln.
Hallo Hans,

hmmm...auf welches Lastvielfache ist deine Rute ausgelegt?...oder anders gefragt...wie schwer darf der Fisch sein, damit es keinen Strukturschaden an der Rute gibt :D

Gruß Rolf
 
Wie soll die Steckung zwischen den Rohren denn aussehen?
Man wird die Tragfläche ja später schlecht zusammen schieben können ^^
Wenn ich mich recht erinnere werden die Enden der Rohre ja durch Metallringe zusammen gehalten
an denen die Öhsen für die Schnurführung angebracht sind.
Das sollte man vielleicht komplett entfernen und statt dessen mit einpaar Runden Kohlerovings
verstärken.
Ich glaube aber auch nicht ,dass das Rohr alleine reichen wird. Da muss schon was an Verstärkung her!
Vielleicht wenn man links und rechts vom Rohr Wände aus 1mm Balsa anklebt und dann oben und unten
auf das Rohr noch Rovings drauf packt.Das sollte auch halten.

Ich wollte mir Holme aus Holz bauen, daraus dann ne GFK-Form machen und in diese Rovings laminieren.
Wenn die zum beispiel bei den Außenflügeln links und rechts, so wie oben und unten gleich sind wäre das ne Überlegung wert.
Eine Form und vier Holme, alle gleich. Macht bei einem Mittelteil und zwei Aufsteckflügeln wie bei mir drei Formen.
Damit wäre alles was man für die Herstellung der Holme braucht vorhanden. 2m Kiefernleisten bekommt man auch im Baumarkt,
das sollte auch kein Problem sein.
Jedenfalls häte man dann die Möglichkeit die Holme in Stärke und Form der Fläche anzupassen und nicht andersrum.

Gruß,Marcus
 

Lototos

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Bitte beim Thema bleiben

Bitte beim Thema bleiben

das Thema sind nicht die Rohre, sondern ob die Fläche mit oder ohne Beplankung sein sollte und ob ein einteiliger Rumpf zu viele Größenprobleme aufwirft.
Ich denke mal, da es glaube ich keinen Flieger in der Größe mit offener Flächenbauweise gibt, steckt genau hier die Herausforderung.

Gruß Manni
 
Schau dir einfach mal die Bilder der 6m Ka 8 von Phoenix hier an, da sieht man sehr gut wie man eine solche Kiste nur in Holz bauen kann.
Abfluggewicht ca. 14 kg, da wirst du eh einiges drunterbleiben, Stefan Eder baut auch gerne solche Leichtsegler...

Die Rohre der Stipprute werden nur durch die konische Form arretiert.
 

Lototos

User gesperrt
immer noch nicht auf das Thema gekommen

immer noch nicht auf das Thema gekommen

Schau dir einfach mal die Bilder der 6m Ka 8 von Phoenix hier an, da sieht man sehr gut wie man eine solche Kiste nur in Holz bauen kann.
Abfluggewicht ca. 14 kg, da wirst du eh einiges drunterbleiben, Stefan Eder baut auch gerne solche Leichtsegler...

Die Rohre der Stipprute werden nur durch die konische Form arretiert.
Das ist jetzt immer noch nicht das Thema, die Vorgaben sind doch definiert.:mad:

Gruß Manni
 

FamZim

User
Hallo Manni

Kennst Du das Jedelskiprofiel ?
Das wurde bei leichten Seglern gerne genommen.
Statt des vorderen Balsaklotzes einen Rohrholm in die Mitte , wo die dickste Stelle ist.
Das sollte alle Torsionskräfte aufnehmen.
Die durchgehenden Rippen nur vorn beplanken und hinten offen.
Endleiste kann ja Kohle sein, die ist sehr gut Elektrisch leitend, wenn man nicht weiß welches Material man hatt, einfach mal mit einem Multimeter den E Widerstand messen, das sind nur ein paar Ohm ;)
Der Rumpf kann auch mit den Rohren im hinteren dünnen Bereich gesteckt werden, 15 cm ineinander und und mit seitlich eingedrehten Schrauben gesichert.
Leichter geht es wohl kaum !

Gruß Aloys.
 

Gast_15021

User gesperrt
Also:

Ich denke die Fläche sollte so aussehen:
Innenteil 0,6 mm Sperrholz.
Aussenteil 0,4 mm Sperrholz.
Ohren unbeplankt.

Nasenleiste Buchenrundstab.
Da läßt sich das Sperrholz rumbügeln...

Rumpf, das tut mir leid, da muß ich dem Holzbau eine Absage machen:
Gfk- Negativbauweise.
Lange Nase, Rumpf hinter der Fläche getrennt.
Pylon auf dem Rumpf.
Servos in den Leitwerken.

Wenns losgeht Bescheid sagen.

Rumpf kann ich bauen:)

LG
Marc
 

rubberduck

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- ich hab die Ruten u.a.zum Apfelbaum schütteln zweckentfremdet, Stabilität kein Thema, ein Flügel wird wohl kaum derartig strapaziert...
- zwei gleiche sollten auch kein Problem sein
- gekauft habe ich anhand eines Tipps von hier, die nicht benötigten Teile lassen sich leicht für anderes verwenden
- die Rohre sind durch und durch schwarz, das Schleifmehl ebenfalls, wird also wohl Kohle sein

Bei Verwendung als Rohrholm ist die Belastung des Rohres durch den Verbund sicher wesentlich geringer als beim Angeln.
- die Rohre sind durch und durch schwarz, das Schleifmehl ebenfalls, wird also wohl Kohle sein

AW: mmh hab ich auch mal gedacht, aber es war eingefärbtes GFK, ansonsten würdest du auch bei dem Preis kaum CFK bekommen. Sollte mich sehr wundern ...

Es gibt solche schwarze Rohre sogar mit 50-60mm Durchmesser und 10m Länge (als Funkmast) und gerad mal 80 Euro für den ganzen Mast .. das ist kein CFK
 

Gast_15021

User gesperrt
Um hier mal Klarheit einzubringen:

Sogenannte Stippruten werden wie alle Angelruten um Kerne aus Edelstahl gewickelt.
Deshaln sollte der Innendurchmesser aus einer Serie gleich sein.
Das material kann Glas oder Glas/ Kohlefaser oder nur kohlefaser sein.
Preisabhängig.
Der Unterschied Angelrute Heckrohr ist:
Dass ich beim Heckrohr wenig Verbiegung haben will. Bei der Angelrute ist Biegung erst mal erwünscht, weil der Zug des Fisches ja abgefedert werden muß.
Rutenrohlinge müsse dann erst auf wenig Biegung midifiziert werden.

LG
Marc
 
Die grossen Durchmesser lassen sich von Hand fast nicht durchbiegen, sollten also für einen Leichtwindsegler steif genug sein.
 
das Thema sind nicht die Rohre, sondern ob die Fläche mit oder ohne Beplankung sein sollte
Ich denke mal, da es glaube ich keinen Flieger in der Größe mit offener Flächenbauweise gibt, steckt genau hier die Herausforderung.
Hallo Manni,

Du musst dich entscheiden ob mit oder ohne Beplankung (D-Box?)
Solange dies nicht klar ist, sind die Rohre sehr wohl ein Thema.

Ich würde eine D-Box mit 0,4-0,6mm Sperrholz nehmen.
Damit ist dann auch klar das die D-Box die Torsion aufnimmt, der Rohrholm keine +/- 45° Wicklung braucht, weil er "nur" noch das Biegemoment aufnehmen muss.

Kennst Du das Buch vom Stefan Dolch Rippenflügel aus Faserverbundwerkstoffen?
Da ist alles was man über Rohrholme wissen sollte bestens nachzulesen.

Wenn Du dann noch nach C.Baron den Holm berechnest, dann brauchen wir hier über das Rohr nicht mehr diskutieren.

Dann bleibt "nur" noch der Flieger

Skaliere doch mal deine INSPIRELLA auf 7m Spannweite und schau ob dir das gefällt.

Gruß Rolf
 
das Thema sind nicht die Rohre, sondern ob die Fläche mit oder ohne Beplankung sein sollte und ob ein einteiliger Rumpf zu viele Größenprobleme aufwirft.
Ich denke mal, da es glaube ich keinen Flieger in der Größe mit offener Flächenbauweise gibt, steckt genau hier die Herausforderung.

Gruß Manni

...ich verstehe jetzt nicht wieso du dich so aufregst.
Ich habe dir auch schon nen großen Teil dazu geschrieben, geh doch mal darauf ein!
Das mit dem Rumpf hast du schnell beantwortet:
Warum machst du keine Fläche länger als 2m ?
Wahrscheinlich weil du sie sonst kaum transportiert bekommst.Wieso sollte das mit dem Rumpf anders sein?
Dann kannst du ja auch die Flächenteile 3,25m lang machen.Macht 6,5m SPannweite, deine Untergrenze ist erreicht und
das nur mit einer zentralen Steckung.

Und wieso gibt es in der Größe keinen Flieger mit offener Flächenbauweise? Manntragende Segelflugzeuge aus Holz haben das,
Manche Motorflugzeuge bis 450Kg auch...das ist doch nichts neues!
Gucks dir notfalls einfach bei den großen ab.
Das einzige Problem könnte ein zu dünnes Profil sein, dann wird die Fläche weicher. Dünneres Profil= viel Beplankung,
dickeres Profil = wenig Beplankung. Reicht das? Um genauere Angaben zu machen müsste man schon mehr über das Modell wissen.

Aber denk dran, es ist und bleibt ein Leichtwindsegler, kein Hotliner, kein Kunstflugsegler, nichts der gleichen!
Klar, etwas soll er aushalten, aber das Ding wird leicht und langsam sein, also steck nicht zuviel rein.

Das Mittelteil, ausgehend von einer 5teiligen Fläche, würde ich voll beplanken, das zweite 2/3 und das dritte nur vorne an der Nasenleiste.
Alles mit Kohleplatten, beim Mittelteil 120-150g/m², beim zweiten und dritten ca.100g/m², diagonal verklebt und im halb trockenen Zustand um die Fläche gebogen
und verklebt, dann aushärten gelassen.
Reicht das?

Gruß,Marcus
 
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