Idealer Empfänger Akku für Pike Perfekt

Hallo zusammen,

ich möchte für meinen PP eine guten und passenden Empfänger Akku in die Spitze einbauen. Es sollte ein NC Akku sein mit mindestens 1400mAh. Der Akku sollte so weit wie möglich nach vorne eingebaut werden können. Er sollte eine kleinen Ri haben, damit die Spannung nicht so sehr einbricht. Zu welchen Zellen würdet ihr mir raten?

Gruß
Thomas
 

oschi

User
Ich benutze aktuelle in allen Modellen nur noch die 2000 mAh Zellen von Eneloop (Sanyo). Die gibt's in AA Größe und die haben eine super Leistung. Laut Prüfung mit Ladegerät geben sie eine Kapazität von 2020 mAh ab. Also sogar noch mehr als sie sollten, und das nach schon vielen Zyklen. Bisher funktonierts Problemlos, kann ich nur weiterempfehlen.
 
Hi Oschi,

von den Eneloop hört man(n) ja so verschiedene Meinungen ;). Ich warte da lieber noch ein paar Tage ab, bevor ich die "neuen" Zellen in einen teuren Segler einbaue. Weist du wie die Spannungslage deiner Zellen so im Butterfly ist?

Grüßle
Thomas
 

jcosta

User
Sorry for the English


Eneloop are not new, I have been using them in competition planes for more than a year. In F3F everybody is using them, they are much safer than any other akku.
 
Hi jcosta,

thanks for your information. I heard, that the eneloop has any problems with the temperature below 5°C (simular as LiPo)?

What kind of eneloop you are use for the F3F Gliders?

Grüßle
Thomas
 
Hallo Tobi,

danke für die beiden Links. Hab sie mir gerade durchgelesen. Anscheinend mögen sie es nicht, wenn sie zu schnell geladen werden. Da ich meine ganzen Empfänger-Akkus mit meinem Paegasus normal Lade, sollte dies für mich kein Problem sein. Was mich etwas irritiert, dass es auch zu einer Ri Erhöhung kommt, wenn man ganz normal mit 1/10C lädt. Da ich 5xS3150 im Einsatz habe und noch ein kräftiges HR-Servo kommt da schon ein guter Einschaltstrom zustande.

Gruß
Thomas
 

oschi

User
Also zum Schnellladevorgang kann ich nicht soviel sagen, da ich meine ganzen Empfängerakkus nie mit mehr als 1/10 C Lade. Das scheint für die Eneloops auch ganz gut zu funktionieren und für mich is das kein Problem wenn ich sie einfach eine Nacht lang am Ladegerät lasse. Wer seine Empfängerakkus unbedingt noch schnell aufm Flugplatz mit 2C oder so vollknallen muss, macht eh irgendwas was verkehrt in seiner Vorbereitung und einen ganzen Flugtag halten diese Zellen locker durch. Zur Temperaturempfindlichkeit kann ich sagen, dass ich das natürlich vorher nicht teste, wenn ich mir einen Empfängerakku zusammen bastell, aber ich hab sie beim Winterpokal eingesetzt. Das sind 4 Wettbewerbe in Folge, bei denen die Temperaturen garantiert unter 5, wenn nicht sogar unter 0 Grad liegen, alles ohne Probleme.
 
Hi Oschi,

oschi schrieb:
Wer seine Empfängerakkus unbedingt noch schnell aufm Flugplatz mit 2C oder so vollknallen muss, macht eh irgendwas was verkehrt in seiner Vorbereitung.
das sehe ich genauso. Der Vorteil der Eneloops liegt unter anderem ja gerade darin, dass sie sich kaum selbst entladen. Man muss den Flugeinsatz noch nicht einmal groß planen, die Akkus sind eigentlich immer voll.

Zum Temperaturverhalten habe ich mal Jo Grini, der wohl die meiste ;) Zeit des Jahres auf einem zugefrorenen See in Norwegen fliegt, welche Akkus er bei den tiefen Temperaturen einsetzt.

Jo Grini schrieb:
AA sized Nimh's of well known brands. Lately I have been using Sanyo, GP and some Panasonic. I always use 4 cells. I have tested other brands but with dissapointing results. Some China batteries can be really bad.

BUT I have purchased and tested the new Sanyo Eneloop batteries and they seem some better than all I have used before.
Gruß
Gerald
 
Hallo zusammen,

also ich bin auch kein Freund von Schnellladeaktionen von Empfänger-Akkus. Was ich auch nicht mag ist, wenn die Spannungslage (nach einem Stundenflug) bei Betätigen von Butterfly, SR + HR total in die Knie geht ;) .

Also, denkt ihr, dass die Eneloop dies auch gut mitmacht?

Na ja vielleicht lasse ich mich von den Eneloops überzeugen :D .

Grüßle
Thomas
 

oschi

User
also ich war neulich eine woche im trainingslager, hab pro tag so ca. 3-5 Flüge à 7-10 min und danach noch einen wettbewerb mit 4 thermikdurchgängen und 3 speeddurchgängen geflogen und beim entladen war immer noch was drin (weiß nicht mehr ganz genau wie viel) mehr muss man glaub ich nicht dazu sagen.

PS: Ich Fliege mit Combi-Switch, Snap Flap und QR-WK Mix, es sind also nahezu immer alle Servos in Bewegung!
 
Hi Oschi und Gerald,

euere Ausführungen haben mich überzeugt ;) . Ich werde mir auch die Eneloops zulegen. Bin gespannt wie diese über die Jahre funktionieren.

Gruß
Thomas
 

Thommy

User †
Hallo,
also iergendwie kann ich die Begeisterung für die Eneloops nicht nachvollziehen. Sicher die sind besser als die Twicells, aber bei Butterfly beim F3B habe ich schon bei einigen deutlichste Spannungseinbrüche erlebt. 0,5V und mehr, das finde ich nicht akzeptabel.
Für Hangflug finde ich die Kapazität von Nicds zu klein. Aus diesem Grund verwende ich GP2200 (4/5 SubC) in angepasster Bauform, 4 Inline, 3 inline 1 stehend, 2 inline 2 stehend, je nach Modell.
Im Trinity haben die über JAhre ohne große Pflege ihren Dienst optimal verrichtet. Nachdem es sich ja eigentlich um Flugakkus handelt gibt es auch keinen Spannungseinbruch.
In meinem Ceres fliege ich nun einen 2S-Lipo Lipolice 2600 mAh mit Emcotec MicroDPSI. Diese oder eine ähnliche Kombi werde ich auch in Zukunft einsetzen.
Gruß
Thommy
 
Da muss ich Thommy voll und ganz Zustimmen.
Es sind schon viele beim Höhe abbauen mit vollen Klappen eingeschlagen, meist mit AA bzw. ähnl. Zellen.

Deshalb fliege ich NUR GP 2000.

HAben einen super Innenwiderstand und ich hatte damit auch im Winter bei Schnee etc. noch keine Ausfälle, dass die Leistung nachlässt ist logisch, ist bei allen NiMh Akkus so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Thomas,

danke für deine Antwort.

Also für mich kommen jetzt drei Zellen in Frage.
1. Sanyo 1500 AUL
2. GP200AFHR
3. Eneloop 2000

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile der jeweiligen Zellen (aus meiner bescheidenen Sicht ;) )

zu 1: Vorteil: Bekannte und ausgereifte NC Technik, kleiner Ri mit 15mOhm, Hochstrom fest somit schnellladefähig, passt gut in schmale Rümpfe
Nachteil: kleine Kapazität, verliert nach 1-2 Jahren ca. 200mAh, hohe Selbstentladung

zu 2: Vorteil: sehr kleiner Ri mit 4mOhm, Hochstrom fest somit schnellladefähig, bekannte NiMh Technik
Nachteil: hohe Selbstentladung, verliert nach 1-2 Jahren auch etwas an Kapazität (300-400mAh), passt nicht immer in die engen Rümpfe,

zu 3: Vorteil: fast keine Selbstentladung, hohe Kapazität, kleine Bauform
Nachteil: nicht schnellladefähig, hoher Ri (kein Wert bisher bekannt), fehlende Langzeiterfahrung und dadurch kursieren unterschiedliche Meinungen,

Wenn ich jetzt meine Kriterien und Gewohneiten ansetze, die lauten
- kleiner Ri
- ich lade meinen Akku regelmässig vor dem Flugtag
- bin kein Dauerflieger (2h am Tag sind für mich schon viel!)
- habe immer einen Vario an Board
- brauche eine robuste Zelle (manche Landungen treffen einen Stein :cry: )

glaube ich, muss ich meine Meinung von Vorgestern wieder zurücknehmen und ich hole mir die GP200AFHR :cool:

Habe ich jetzt irgendetwas vergessen zu beachten?

Grüßle
Thomas
 
Wenn's vom Schwerpunkt passt - NC RC4/5 flight, 1600mA, Hochstromzelle Ri um 5mOhm.

Der PP hat doch einen recht großen Rumpf. Und wenn die in einem F3B Furio-Kreutzleitwerk ala 1Z liegend und 3 stehend rein passen...
 

smaug

User
warum nicht Lipo?

warum nicht Lipo?

Hallo
ich verwende ausschliesslich Lipo Empfängerakkus in allen Seglern - bisher nur gute Erfahrungen.

dabei verwende ich den ThunderPower TP-1400 2S2P (14A Dauer, 20A Kurzzeitbelastung) mit entsprechendem Spannungsregler.
Diese Kombination hat auch in kleinen Rümpfen gut Platz (z.B. Erwin V)

Mir gefällt dabei das problemlose Handling/Pflege dieser Akkus und im Betrieb kann ich mich auf eine stabiele Spannung verlassen. Harte Landungen oder Einschläge verkraften die Lipos erstaundlich gut. :D (weniger Masse)

Gruss
Smaug
 
Hallo Smaug,

ich verstehe noch nicht so ganz den Sinn eines LiPo Empfänger Akku gegenüber eines herkömmlichen NC-Akkus.

1. Für mich spielt Kapazität keine wesentliche Rolle, da ich meine Modelle immer vor dem Fliegen lade und immer mit Vario fliege.
2. Warum einen leichten Akku vorne einbauen, wenn ich eh Blei brauche?
3. Beim LiPo Akku brauche ich noch einen Spannungsregler, d.h. eine Baugruppe mehr die defekt gehen kann.
4. Preislich ist der LiPo bestimmt teurer als 12€, oder?

Also aus meinem bescheidenen Blickwinkel überwiegen die Nachteile für mich. Jeder sieht dies bestimmt anders :rolleyes: .

Hallo Gerhard,
die NC RC4/5 1600mAh sind bestimmt sehr interessant. Leider bei Lindinger momentan nicht verfügbar :( .

Grüßle
Thomas
 
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