Im wasser fliegen gehen

X-Wing

User
Ich hab mir mal was überlegt:

Wenn man ein (Delta-)Flieger mal wasserdicht macht könnte man den doch auch im wasser fliegen, oder? dass wäre doch mal was:
das fliegerchen auf das wasser stellen und dann so untergehen lassen, dann vollpower durchs wasser und kurz vor topspeed nach oben ziehen und in die luft übergeben, wäre jemand vielleicht bereit meine Idee umzusetzen? Das würde mich sehr interessieren, ob das gehen würde.
 

Eckart Müller

Moderator
Teammitglied
Das geht bestimmt nicht.

Wie willst Du z. B. das Flugzeug wasserdicht machen? Der Motor brauch schließlich Kühlung, die Ruderklappen müssen auch irgendwie angelenkt werden usw. Und selbst wenn es dicht wäre, mit so einem Gerät voll mit Luft kämst Du keine 5 cm unter die Wasseroberfläche. Jetzt tun wir mal so, Du wärst unter Wasser. Was glaubst Du, bringt die Luftschraube, nicht Schiffspropeller, noch an Drehzahl? Mehr fällt mir so aus dem Stehgreif nicht ein...
Vermutlich ist dies eine gute Idee für einen Trickfilm, aber nichts für's wirkliche Leben. :D :D :D

[ 24. April 2002, 16:12: Beitrag editiert von: Eckart Müller ]
 

X-Wing

User
das is mir heut morgen so eingefallen, aber das wär's doch, wenn es gehen würde... :D
 
Du könntest auch keine Abfluggeschwindigkeit erreichen, da der ganze Rumpf verdrängt.
Sonst könnten U-Boote ja auch fliegen ;)

Aber sonst keinen schlechte Idee.
mmhh...Killerflugzeuge aus den Tiefen der Meere...mmhh....
Da lässt sich bestimmt ein prima Film von machen...
 
Hallo Salvador,
klar geht das,haben die Amis schon mal Entwickelt
aber wegen zu vieler Probleme aufgegeben.
Das Flugzeug hate zwei getrente Antriebe einen
Strahlantrieb für´s fliegen und einen Impellerjet
für die Tauchfahrt.Eine Klappe hat den jeweils nicht benötigten Antrieb entsprechend abgeschlossen und dicht gemacht.Hatte zum Starten einen Gleitski in der Mitte des Rumpfes.
Happy Amp´s Christian
 

ufisch

User
Das mit dem Tauchen dürfte ja nicht das Problem sein, da es ja auch U-Boot - Modelle gibt die dynamisch tauchen. Das heißt sie werden durch den Abtrieb an den Tiefenruder unter Wasser gedrückt, vorausgesetzt sie machen Fahrt.
Beispiele: die Graupner "SHARK" und Elektro Conrad "SHARCON"
Über das Betriebsverhalten von Elektromotoren unter Wasser ist in der Rubrik "Einlaufen von E-Motoren" genug geschreiben worden und wenn die Querruder mit einer Torisionanlenkung angelenkt werden, kann man die Servos auch wasserdicht unterbringen. Du mußt Dir nur eine wasserdichte Kamera besorgen, um die Fotos vom Erstflug zu machen! ;)



[ 16. Mai 2002, 06:40: Beitrag editiert von: ufisch ]
 

X-Wing

User
Sowas habe ich mir ungefähr vorgestellt:

Ein U-Boot mit verlängerten "Flügelchen" :D ...

Wer will das mal ausprobieren?
 
Man Leute, jetzt habt ihr mich aber neugirig gemacht!

Also, man müsste einen sehr starken Antrieb für unter Wasser haben, wie bei Booten halt.
Dann nimmt der "Flieger" Fahrt auf und wenn er schnell genug ist, stellt man die Flügel ein paar Grad an und das Teil "schießt" aus dem Wasser. Und genau jetzt, wo der Bootsantrieb aus dem Wasser kommt, wird der ab-und der (Flug)Motor vorn eingeschaltet. Die !!!KLapplatte!!! geht auf und der Flieger nimmt dicht überm Wasser Fahrt auf! Positiv ist da auch noch der Bodeneffekt...
Aber wie bekommt man das Loch wo die Welle in den Rumpf geht (vorn) dicht?!

Ansonsten bestimmt machbar!!!
Und den Flugantrieb unter Wasser zu benutzen geht nich, zu viel Wiederstand.....

lasst mal weiter denken! Mehr Vorschläge bitte!!
Ciao Christian

Ach ja: Wegen flügeln:
Im Wasser wären die enormer Wiederstand bei der Spannweite, also so wie bei dem Tornado! Schwenkflügel! Wenn der Flieger aus dem Wasser kommt, Motor an und die Flügel schnellen per Schalter nach vorn und zack... er hat sofort mehr Auftrieb! ... Unter Wasser wäre eine Pfeilform gar nicht schlecht!

So...jetzt bin ich heiß *hechel* ;) )

[ 16. Mai 2002, 23:00: Beitrag editiert von: Flyer ]
 

X-Wing

User
JO, das ganze nimmt ja schon Form an!!!
 

ufisch

User
Die Abdichtung der Motorwelle dürfte ja nicht das Problem sein, die Schiffchenschnitzer machen es uns bei jedem Modell vor.
Das Problem ist der Übergang von "unterer" Wasser in die Luft. Das Modell müßte in dem Augenblick Abhebegeschwindigkeit haben und da kommt nur ein Delta oder Nuri in Frage. Denn wenn die Tragflächen eines Normalmodells schon an der Luft wären, würde sich das Leitwerk noch im Wasser befinden und das Modell enorm bremsen. Die Kraft, die notwendig wäre um das Modell aus dem Wasser zu prügeln, dürfte genauso groß sein wie beim Senkrechtstarter. Also bleibt nur eine Flugzeugkategorie übrig, die das umsetzten könnte: die Hubschrauber-, Tragschrauber-, Airwolf-flieger.
 
Hallo Allerseits,
ich komme ja aus der Hydroboat Szene und bin der
Meinung das das durchasu machbar wäre.Gute schnelle Hydro´s sind auch gut ausgewogene Flieger einige meiner Boote habe ich immer zuerst im Garten Probefliegen lassen und Aerodynamisch ausgewogen.Wer das nicht tut macht Saltos rückwärts.In Italien gab es ein Wasserrennflugzeug das seine Propeller hochklappen konnte um nicht das Wasser zu berühren,denn ersten teil des Starts absolfierte eine Schiffschraube.
Mit Druckpropeller gibt es kleinere Probleme mit der Dichtung.
Klapptriebwerk wie bei Seglern zu kaufen wäre für den Flugantrieb wohl das beste.Unterwasser einfach im Rumpf verstauen.
Tragflächen sind schon ehr ein Problem,unterwasser stören die gewaltig.Wie wäre es den mit Faltflügeln alla Drachensegler.Links und rechts am Rumpf eine Walze auf die der Stoff aufgewickelt werden kann,oder einfach nur anklappen.
Happy Amp´s Christian
 

Gast_2222

User gesperrt
Tach zusammen, na Ihr seid ja ein Haufen Verrueckter;) Oder kurz: soo geht das nich, denn:

Beim Uebergang von Wasser in Luft ist die Geschwindigkeit ja aehnlich gross, daher trifft der "Flieger" in der Luft auf eine gaaannnz andere Reynolds Zahl als im Wasser (wg. um Groessenordnung anderer Viskositaet). Dies fuehrt zu gaaannnz anderm Flugverhalten als beim Tauchen.

Abhilfe kann ein ruckzuck veraenderbarer Tragfluegel schaffen (Spannweite, Profil).

Na denn also: viel Spass beim Experimentalmodellbau ;)

Gruss, Wolfgang
 
Hi

Mir ist gerade ein Licht aufgegangen.
Ihr habt doch bestimmt schon mal beim Baden das Shampoo mit geschlossenem Deckel unter Wasser gedrückt, da ensteht ja wegen dem Enormen auftriebs der Luft eine unvorstellbare Kraft. Wenn man diese Flasche nun bis zum Boden runterdrückt, und dann los lässt, schießt sie ja schlagartig los. Oben angekommen schlägt sie durch die Wasseroberfläche und geht noch ein Stück höher.
So das heist, man kann eine ausreichende Geschwindigkeit durch die eingeschlossene Luft erreichen. So jetzt ist aber das Problem, dass das Ding erstmal unter Wasser kommt. Es drückt ja schließlich nimmand oben drauf. Aber die Seefahrt macht es ja vor. Man nehme einen geschlossenen Raum mit viel Luft, forme diesen Raum flußoptimiert, also Tropfenförmig, und befestige ein ihm Tragflächen, mit voll sym. Profil. Diese müssen ja ansich noch nicht mal eingeklappt sein, denn durch das Profil erzeugen sie im Wasser sowie an der Luft ja keinen Auftriebsmoment. So nun muss dieser Geflügelte Körper unter Wasser.
Also nimmt man sich einen zweiten Raum, schnalle diesen unter den anderen Körper und macht ihn auch dicht. Nun baut man ein Ventil ein und auf der Innenseite eine Pumpe. Durch öffnen des Ventils kommt Wasser rein und Luft raus. Durch die Pumpe kommt Wasser raus.
Nun ist es ja bekanntlich wichtig, im Flug den richtigen Schwerpunkt zu haben. Also wird dieser im ersten Körper fest eingestellt. Aber es ist auch bekannt, das für diesen Verdrängungseffekt der Punkt mit dem meisten Auftrieb am besten an dem Punkt sein soll, der als erstes oben sein soll. In diesem Fall also die Spitze des Rumpfs, der anschließend fliegen soll. Wäre ja übelst, wenn als erstes das Heck oben ankommt. Also muss der zweite körper mit dem Druckausgleich den ersten körper horizontal stabilisieren, damit dieser unter Wasser fahren kann.
Um nun nach oben zu kommen wird einfach nur der 2te Körper abgeworfen und dann heist es "Warp 1, ........Energie" :D .
Oben angekommen, Klapplatte an und ab dafür.

Da kann mal sehen was das kranke Hirn eines 16 Jährigen mit 2 Schluck Hohes C mit Calcium (ganz Wichtig) für nen Sch*** fabriziert. :D :cool: ;)

Gruß Fabian
 
Will hier den Spass nicht verderben, aber:
Es gibt Vögel die Tauchen können, aber Flugzeuge tauchen in der Regel höchstens einmal ;) und ein fliegendes U-Boot gibt es leider auch nicht.
:) Jürgen
 

Jan

Moderator
...warum soll eigentlich das ganze gleichzeitig passieren?

Stellt Euch ein passables U-Boot vor, dass leichter als die verdrängte Wassermenge sein darf. Tauchen tut es durch Tiefenruder, also durch Hydrodynamik. Nach der Tauchfahrt kommt es nach oben, klappt die Flächen auf (vielleicht wirklich ein Delta, die Flächen werden ausgeklappt wie bei einem Insekt, so ähnlich wie bei einem Fächer). Außerdem klappt der Flugantrieb auf, gerne mit Klapppropeller. Dann nimmt es Fahrt auf (gerne Antrieb kombiniert durch den Schiffsantrieb und den Flugantrieb) und hebt ab.
Das Bild aus dem Link von Christian Lucas...



(Quelle: http://www.taliaferro.net/waltermiddy/page3.html )

zeigt doch schon viel...

In Schwimmfahrt deckt sich die Klappfläche mit dem Leitwerk, in Flugstellung klappt die Fläche auf und bildet ein großes Delta...

Antrieb: Elektro mit LiPoly...
 
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