Internet über Vodafone Cable, zweiter Router?

Hallo, wir beziehen unseren Internetanschluss über Vodefone Cable. Das Kabel schlängelt sich durchs ganze Haus, vom Keller übers EG bis ins 1. OG. In jeder Etage ist eine Medien-Dose vorhanden, alle mit den passenden Widerständen. Die Fritz Box Cable hängt im EG an der Media Dose und versorgt das Haus mit WLAN. Die WLAN Verbindung in den Keller ist nicht so dolle, deshalb haben wir bisher AVM Powerlines eingesetzt. Die sind aber sehr störanfällig, besonders, wenn meine Ladegeräte voll loslegen.

K3 ist ausgezogen, jetzt wird der schöne große Kellerraum Büro und Modellbau-Werkstatt. Ich habe ja noch den originalen Vodafone Router liegen. Kann ich den an der Media Dose im Keller betreiben und mit denselben Internet Zugangsdaten and Netzt bringen und er macht ein weites WLAN auf? Stören sich die beiden Router? Kann man überhaupt zwei Router mit denselben Zugangsdaten bereiben?

Gruß, Holger
 
Hallo Holger,
ich anworte dir da ich beim Hausneubau vor ähnlichen Herausforderungen stand. Du musst dir klar machen, dass ein sog. Wlan Router immer 2 Funktionen hat. Nämlich 1) Modem 2) Router. Modem kannst nur eines haben. Router dagegen mehrere. Ich würde aber den Vodafone Router in die Tonne kloppen. Viel einfacher wäre ein paar Repeater von AVM zu beschaffen und diese per LAN-Kabel als Access-Points zu betreiben. Zusammen mit deiner vorhandenen Fritzbox kannst du dann ein sog. Mesh betreiben. Das habe ich bei mir in jedem Stockwerk und so bestes Wlan auf jedem Stockwerk. Ach ja bei AVM kannst du jedem Gerät den gleichen Netzwerkschlüssel zuweisen. Dann haben die 3 Endgeräte pro Person im Haushalt kein Problem mehr mit verbinden.😀

Gruß
Nik
 
Hi Nik, danke für deine schnelle Antwort. Dann ist die Fritz Box Cable im EG das Modem und auch gleich der Router. Wenn ich doch nur Lan-Kabel zwischen den Etagen hätte, hätte ich ja nicht dieses Problem. Das einzige Kabel, das von Etage zu Etage geht ist das Coax Kabel, über das TV und Internet kommt. Deshalb bin ich ja auf die Idee gekommen, an der Media Dose im Keller, über die das Coax Kabel ins EG geht ein 2. Modem anzuhängen. Entweder das Ding von Vodafone (weil ich's grad dahabe) oder eine 2. Fritz Box Cable. In Ermangelung von Netzwerkkabeln habe ich ja bisher ja die Powelines genommen. Löcher durch die Geschossdecken zu bohren möchte ich wenn's geht vermeiden. Um Access Points über Repeater an LAN Kabeln in die Etagen zu bekommen, müsste ich aber genau das tun.

Gruß, Holger
 

VolkerZ

User
Zwei Router an meinem Coaxkabel wird nicht funktionieren. Zumal immer nur ein Endgerät möglich ist. Du musst wohl oder übel mit Accesspoints arbeiten.

Gruß VolkerZ
 

fmandel

User
Hallo Holger, ich hatte dasselbe Problem, nur umgekehrt ... FritzBox im Keller und Büro im 1. OG. ... WLAN durch zwei Decken sehr schwach, Devolo Powerline wackelig. Ich hatte noch ein Leerrohr, das mit einem Telefonkabel belegt war. Mit viel Mühe (!) gelang es mir, dazu noch ein LAN-Kabel einzuziehen. Wenn also deine Koaxkabel im Leerrohr liegen und noch etwas Platz ist lohnt sich die Mühe. Falls das anstehen sollte nimm eine Einzugshilfe aus Stahl, denn die halten mehr Zug aus als die Nylon-Dinger.
Die Powerline habe ich zusätzlich aufgemotzt mit einem Phasenkoppler am Schaltkasten (1200 DINrail). Damit ist das Powerline-Netz weniger störanfällig geworden und flutscht mit bis zu 700 MBit
 
Hallo Holger,
wenn du keine Netzwerk Dosen in den Etagen hast, könntest du es mit dem wlan mesh im Treppenhaus versuchen. Problem sind die Stahlbetondecken. Du musst ja eine Treppe haben. Dort sind keine Betondecken. Da hat es das wlan einfacher.
Gruß
Nik
 
Hi Leute, danke für euere guten Tipps. Ich sehe schon, dass ich ohne ein LAN Kabel vom EG in den Keller nicht klarkomme. Das Coax Kabel geht vom Keller tatsächlich durch die Zimmerdecke und kommt im WZ durchs Parkett raus. Alles um die Kabel ist mit irgendwas zugeschmiert. Dann werde ich das alte Coax Kabel zwischen Dose im Keller und Dose im EG ziehen und das Loch erweitern. An dem alten Coax Kabel ziehe ich dann ein neues und ein Lan Kabel ein. So der Plan. Dan muss ich nur noch zusehen, wie ich den LAN Kabel Stecker nach dem Durchfummeln dran crimpen kann.

Ein Access Point im Treppenhaus ist sicher auch möglich, aber dazu muss das Lan Kabel durch die and vom WZ zum Treppenhaus. Die Scheuerleisten sind aus massivem Holz und geklebt, die will ich nicht für das Kabel abmachen.

Kann mir nochmal jemand einen "Phasenkoppler am Schaltkasten " erklären? Prinzipiell sind meine AVM Powerlines 1260E ganz gut, die haben de normalen Netzwerkanschluss und verteilen auch WLAN. Aber mindestens einmal im Monat hängt sich das Mesh auf und ich muss die Powerline Basis resetten. Und wenn alle meine Netzteile im Modellbauzimmer loslegen, dann ist Ebbe mit netz über Powerline.

Gruß Holger
 

fmandel

User
Hallo Holger, die dLan-Adapter speisen das Signal nur in eine Phase direkt ein. Die anderen Phasen im Netz bekommen das Signal dann via Übersprechen (falls die Leitungen einige Meter nebeneinander laufen). Das ist natürlich ein Lotteriespiel, denn nicht alle Räume hängen an derselben "guten" Stromphase und werden dabei mit nicht mit maximal möglicher Signalqualität versorgt. Bei mir war die LAN-Transferrate mit dLan deshalb in einigen Räumen grottenschlecht. Der Phasenkoppler speist das LAN-Signal in alle drei Stromphasen ein (muss offiziell im Schaltkasten vom Elektriker angeschlossen werden). Damit holt man aus dem Powerline das maximal Mögliche raus.
Gruß, Friedrich
 

Eckehard

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Hallo,

ich selber komme mit einer FB7590 installiert im geometrischen Schwerpunkt des kleinen Hauses sehr gut zurecht....

Andere Kollegen mit modernen Häusern setzen WLan Produkte von Ubiquiti ein. Diese sollen sehr gutes WLan liefern und auch "tolle" Features bieten.

Z.B.:

Das wäre dann aber eine etwas größere Investition...

Aber wenn dann K1 mit E1 zu Besuch kommt, bist Du froh, ausreichend WLan zur Verfügung zu stellen?

Eckehard
 

dschim

User
Ein Access Point im Treppenhaus ist sicher auch möglich, aber dazu muss das Lan Kabel durch die and vom WZ zum Treppenhaus. Die Scheuerleisten sind aus massivem Holz und geklebt, die will ich nicht für das Kabel abmachen.
Hallo Holger,
wenn der vorhandene Vodafon - Router auch ne Fritzbox ist würde ich dir empfehlen das Thema Mesh im Treppenhaus von oben nochmals anzugehen.
Dann brauchst du vom Cable-Router kein LAN-Kabel sondern die Router kommunizieren über WLAN miteinander.
Funktioniert hier bei mir einwandfrei, Kabel-Router im Keller und in jedem Geschoß ein Repeater - was auch eine normale Fritzbox beherrscht (Mesh).
Musst vielleicht ein bisschen probieren bis du die optimale Position im Treppenhaus gefunden hast.
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WLAN-Frequenzen funktionieren nicht nur mit Durchgang durch Decken oder Wände sondern aufgrund der hohen Frequenz ein Stück weit
auch mit Reflektionen an den Wänden .....
Ein Crimp-Zange für RJ45 liegt auch schon bei 15€ und gebrauchte Fritz-Boxen gibt es in der Bucht für ähnliches Geld falls du zu den oberen Geschoßen erweitern willst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde versuchen, auf jede Etage ein LAN-Kabel zu legen und dort jeweils ein AccessPoint bereitzustellen. Meine VodafoneFritzBox ist auch im Keller, von da geht alles ins Haus verteilt an die LAN-Dosen, jede Etage hat dann ein Netgear-AP. Die FritzBox dient dann als Gateway und weißt allen Geräten die IP zu, sofern notwendig. SSID überall gleich.
 
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