Interstellar 2500X

Ein Modell von Composite RC Gliders

von Milan Lulić.​

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Es ist ein schon vor längerer Zeit verfasster Bericht. Da sich aber der Interstellar Elektro-Segler 2500X seit mehr als fünf Jahren noch immer im Lieferprogramm befindet, lohnt es sich sicherlich, über dieses interessante Modell zu berichten.

Mein Vereins-Kollege Mischa bevorzugt schon lange schöne große Flug-Modelle. Nun fiel dieses mal seine Entscheidung anders aus: ein schöner und hochwertiger Allround Elektro-Segler in handlicher Größe für den Urlaub, Hangflug und für rasante Flüge über unseren Flugplatz.

Kurz entschlossen holte Mischa seinen Interstellar 2500X Elektro-Segler direkt beim Händler, brachte das gute Stück zu mir und stellte es auf den Tisch auf der Terrasse.


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Interstellar 2500X noch in Aluminium-beschichteter Schutztasche.​

Da ich ein relativ schon erfahrener Modellbauer des alten Semesters bin, wurde die Bitte geäußert, ob ich ihm bei der Fertigstellung dieses wunderschönen Modells, besonders bei den Antriebs-Komponenten, Anpassen der Servokabel und natürlich, was nicht schief gehen soll, Montage und Verkleben des Motorspantes behilflich sein könnte.


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Mitgeliefertes Zubehör ist komplett und sehr wertig.


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Wertige vier KST X10 und zwei X12 Servos stehen bereit, um an Bord zu kommen.​

Das „Full Built Kit“, natürlich in „Full Carbon“ Ausführung, wird komplett geliefert, also: Motor mit Getriebe, Motorspant, Spinner, Luftschraube, Regler, Akku und sechs Servos. Dazu noch Servo-Rahmen, Servo-Abdeckung, Servo-Kabel, Gabelköpfe und Ruderhörner. Also zuerst den Rumpf, Flächen und Höhenleitwerke ausgepackt, begutachtet und bewundert.


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Hier Interstellar 2500X in seiner vollen Pracht!​

Alle Teile sind höchste Qualität, alles passt genau. Die Flächen werden über einen groß dimensionierten CFK-Flächenverbinder und jeweils zwei kurze CFK-Rundstäbe an dem Rumpf befestigt, während die Höhenleitwerke über zwei CFK-Rundstäbe an dem Seitenleitwerk festgemacht werden.


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Kräftiger CFK-Flächenverbinder.​


Nun war Teamwork angesagt. Zuerst habe ich den Motorspant angepasst und mit Epoxy festgeklebt. Mischa hat inzwischen die Querruder- und Klappen-Servos auf die Servorahmen montiert und die kompletten Einheiten in den Flächen festgeklebt. Anschließend die Ruderhörner befestigt, die Anlenkgestänge angepasst, montiert und die Servo-Abdeckungen angeklebt.


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Beide Flächen-Servos installiert.​

Nun wurden Flächen und Höhen-Leitwerk an den Rumpf montiert, um die Funktion der Ruder zu testen. Dabei wurde festgestellt, dass an dem Höhenleitwerk beziehungsweise Umlenkhebel zu viel Spiel vorhanden war. Also für so einen rasanten Elektro-Segler allerdings nicht akzeptabel. Mischa hat sich schnell mit dem Rumpf ins Auto gesetzt und ist nach Würselen gefahren! Nach ein paar Stunden kam Mischa strahlend zurück und ich hatte den nagelneuen Rumpf in der Hand. Der Austausch von Seite Composite RC Glider war einfach, schnell und vorbildlich und stand nie zur Diskussion. Großes Lob an die Firma - so wünscht man sich einen Händler! Dabei sprach Werner Fehn Mischa auch ein kleines Lob aus: „Da hast du aber super sauber den Spannt angebracht!“ Mischa war ein wenig verlegen aber sofort geantwortet: “Den Spannt hat mein Fliegerkollege Milan verklebt“. Nach kurzem Gespräch äußerte Werner den Wunsch, uns an unserem Platz zu besuchen und mich zu treffen (...“damals habe ich Ladegeräte und Regler von Milan, veröffentlicht in Modell und elektoModell, nachgebaut!“).
Ach ja, wer sein Modell noch mit Dekor verzieren will, kann einen Dekorbogen als Sonderzubehör erwerben.


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Bewährte Antriebs-Komponenten von Hacker.​


Teamwork war angesagt.

Zuerst habe ich in meinem Fundus zwei GFK-Spannten ausgesucht, wegen Festigkeit zusammen verklebt, auf notwendige Durchmesser geschliffen und im Rumpf mit Epoxy festgeklebt. Mischa hat inzwischen die Querruder- und Klappen-Servos auf die Servorahmen montiert und die kompletten Einheiten in der Flächen festgeklebt. Anschließend die Ruderhörner befestigt, die Anlenkgestänge angepasst, montiert und die Servo-Abdeckungen angeklebt.
Dann wurden die Teile gewechselt. Ich bekam die Flächen und Mischa den Rumpf. Da die Servo-Kabel aus der Fläche viel zu lang waren, habe ich sie auf 10 Zentimeter Länge gekürzt und wieder mit MPX-M6 Stecker ausgerüstet. Mischa hat inzwischen die Servo-Kabel im Rumpf verlegt und die MPX-M6-Buchsen an den Rumpfseiten festgeklebt, Servo-Rahmen im Rumpf mit Epoxy befestigt, Servos festgeschraubt und die Rudergestänge mittels Gabelköpfen an die Servos angeschlossen.


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Die Flächen-Servos werden über ein MPX-M6-Stecksystem mit dem Empfänger verbunden.​

Nun wurden Flächen und Höhen-Leitwerk an den Rumpf montiert, um die Funktion der Ruder zu testen. Dabei wurde festgestellt, dass an dem Höhenleitwerk beziehungsweise Umlenkhebel zu viel Spiel vorhanden war. Also für so einen rasanten Elektro-Segler allerdings nicht akzeptabel. Mischa hat sich schnell mit dem Rumpf ins Auto gesetzt und ist nach Würselen gefahren! Nach paar Stunden kam Mischa strahlend zurück und ich hatte den nagelneuen Rumpf in der Hand. Der Austausch von Seite Composite RC Glider war einfach, schnell und vorbildlich und stand nie zur Diskussion. Großes Lob an die Firma - so wünscht man sich einen Händler! Dabei sprach Werner Fehn Mischa auch ein kleines Lob aus: „Da hast du aber super sauber den Spannt angebracht!“ Mischa war ein wenig verlegen, hat aber sofort geantwortet: “Den Spannt hat mein Fliegerkollege Milan verklebt“. Nach kurzem Gespräch äußerte Werner den Wunsch, uns an unserem Platz zu besuchen und mich zu treffen (...“damals habe ich Ladegeräte und Regler von Milan, veröffentlicht in Modell und elektoModell, nachgebaut!“).

Wieder habe ich in meinem Fundus zwei GFK-Spanten ausgesucht, wegen Festigkeit zusammen verklebt, auf notwendige Durchmesser geschliffen und im Rumpf mit Epoxy festgeklebt. Anschließend konnte Mischa noch notwendige Arbeiten am Rumpf vornehmen, und das wunderschöne Elektro-Segelmodell konnte bald in die Luft gehen.

Ach ja, wer sein Modell noch mit Dekor verzieren will, kann ein Dekorbogen als Sonderzubehör erwerben.


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Ausreichende Platzverhältnisse im Rumpf, daneben zwei potente Akkus für langen Flugspass.


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Vorderrumpf: Luftschraube mit Spinner und grün gefärbte Kabinenhaube.


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Detail: Leitwerke​

Antriebsleistung reichlich.

Vor dem ersten Start noch schnell eine Messung des Antriebes durchgeführt und der erste Start konnte erfolgen. Der Hacker Motor mit Getriebe dreht die 16 x 8 Zoll große „Cam-Carbon“-Luftschraube bei einer Eingangsspannung von 11,6 Volt mit einer Drehzahl von 5.760 Umdrehungen pro Minute. Die Eingangsleistung beträgt damit knapp 500 Watt. Diese Leistung wird sicherlich reichen, um das Modell sicher und schnell auf die gewünschte Höhe zu bringen.


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Ich will „haben, haben...“ - nee, nee!​


Let's start!

Schnell noch die letzten Programmierungs-Feinheiten durchgeführt und der Ruf von Mischa „let's start“! Nun, Mischa als Pilot und ich als Fotograf und kritischer Beobachter und „Berichterstatter“!
Schon der erste Start erfolgte ohne Probleme, etwas Tiefenruder gegeben und das Modell stieg schnurgerade gegen den Himmel. Nach 15 Sekunden des Steigflugs war das Modell schon auf etwa 150 Meter Höhe gestiegen und es konnten einige Kunstfiguren absolviert werden. Alles ging tadellos. Noch mal auf etwa 200 Meter Höhe gestiegen und dann folgte Mischas Lieblings Disziplin – anstechen und tief über den Platz rauschen!


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Ich stelle fest, Mischa hat schnell Vertrauen in dieses schöne und schnelle Modell gewonnen, das willig den Steuerbefehlen folgt. Loopings, Rollen, Rückenflug und vieles mehr, alles gelang sauber und problemlos. Ehrlich gesagt: Das Teil fliegt einfach super! Wir beide sind begeistert von seinem breiten Geschwindigkeits-Bereich. Ob langsam oder schnell geflogen wird, ist es leicht steuerbar und zeigt immer wieder seinen gutmütigen Charakter.


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Auch die Landungen sind kein Problem, mit der Butterfly-Funktion meisterte Mischa jedes Mal genaue Landungen.
Alles in allem - Interstellar 2500X – ein wunderschönes, beachtenswertes Multitalent, welches sich mit den vorgegebenen Werten für Ausschläge leicht steuern und sicher fliegen lässt. Man braucht nicht ein Experte zu sein, um dieses Modell problemlos und sicher zu steuern, zu fliegen und nach jedem Flug sich immer wieder über dieses edle „interstellare“ Modell zu erfreuen.

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Ein „Full Carbon“ Modell, mit seiner Flugleistung, Geschwindigkeit, Stabilität und hochqualitativer Bearbeitung gehört einfach zur Spitze der Allround-Elektro-Segler, welches sich noch immer im Programm befindet. Der geforderte Preis ist in jedem Fall vollkommen in Ordnung.


Nachtrag

Eines schönen Samstagnachmittags wurde uns ein Besuch von Werner Fehn und Sebastian Franken, Gründer von Composite RC Gliders, angesagt. Natürlich hat Sebastian auch eine SZD-56-2 Diana-2, mit einer Spannweite von 3,75 Meter und Elektro-Antrieb, mitgebracht und ist bei uns geflogen. Anschließend wurde viel diskutiert und gefachsimpelt. Bei dieser Gelegenheit entstanden auch einige schöne Flugbilder vom Interstellar 2500X Elektro-Segler. Dafür und für die nette Unterhaltung vielen Dank, Werner!


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Interstellar 2500X – Technische Daten ​
EinheitMaße - Bemerkung
Spannweite
mm​
2.482
Länge
mm​
1.310
Fluggewicht (Testmodell)
kg​
2.225
Tragflächeninhalt
dm²​
44
Flächenbelastung
g/dm²​
50,6
Interstellar 2500X - weitere Angaben
Empfänger Hott GR-18
Schwerpunkt
mm​
96
Preis
€​
Full build Kit 1.879,00 €
Bezugcomposite-rc-gliders.com

Interstellar 2500X - Ruderausschläge
​
Querruder
mm​
+14/-7
Höhenruder
mm​
+/-12
Seitenruder
mm​
+/-15
Landeklappen
mm​
-50º, HR -5, QR +8
 
Schöner Bericht, danke dafür!
Ich fliege meine Interstellar so oft wie möglich, bevorzugt am Berg, wenn es stürmt. Wenns ruhiger ist, dann bleibt das Modell unballastiert überraschenderweise auch oft oben, trotz des hohen Ausgangsgewichts. Eigentlich würde ich da leichtere Modelle fliegen...
Bei ordentlich Wind kommen bei mir 280g Ballast in den Verbinder und bei Bedarf 355g hinter den Akku, der dabei nach vorne wandern muss. Und wenn es ganz heiß hergeht, so ab 30km/h Wind, dann kommen noch mal 350g vor/auf den Akku und 225g dahinter dazu, also in Summe ~1200g Ballast und damit ist sie dann fast 3500g schwer.
Ballastierung sieht bei mir so aus:
IMG_20250813_212321.jpg

Hätte der Hersteller Ballastkammern vorgesehen, dann wäre das sicher etwas eleganter zu lösen, aber wir sind ja schließlich Modellbauer, darum schaffen wir das auch so!
Die Interstellar macht ohne und mit dem Ballast echt gut Laune - und könnte im Flug vielleicht sogar noch mehr vertragen. Nur das Landen wird dann immer anspruchsvoller.
Schade, dass es den 900g Verbinder aus Stahl nicht mehr zu kaufen gibt.

Ein paar Bilder aus der letzten Saison:
DSC_0563.JPGDSC_2898.JPG
Spot landing bei Gegenwind:
DSC_2910.JPG
DSC_2911.JPG
DSC_2912.JPG
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DSC_3111.JPGDSC_3116.JPG

Und weil sie so kompakt ist, darf sie auch bei mir am Motorrad mitfahren:
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Und damit der Nachwuchs auch was davon hat, habe ich das Modell im Maßstab 1:7 aus Depron nachgebaut - 1x mit "original" grüner Unterseite und ein zweites Modell mit pinker Unterseite:
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Der Bauplan dazu ist als PDF angehängt. Fliegt wunderbar bei 2,5g Abfluggewicht!
LG
Christian
 

Anhänge

Schöner Bericht, vielen Dank! Mich würde noch interessieren, welche bewährte Hacker-Antriebskombination das genau ist - oder habe ich das schlicht überlesen?
Viele Grüße
Thomas
 
Vielen herzlichen Dank, Milan! Dann ist es wahrscheinlich sogar der Hacker A20-6XL 10 polig, aber das kann ich mit Deinen Angaben auch schnell im Hacker-eCalc nachrechnen.
Ich suche etwas für einen Segler der gleichen Gewichtsklasse und freue mich, erprobte Antriebe als Orientierung zu sehen. Scheint eine sehr kräftige Kombination zu sein, trotz der "nur" 3S.
Grüße
Thomas
 
Ich fliege sie auch mit der gleichen Motor/Getriebe-Kombination, war aber nicht ganz glücklich mit den nicht-anliegenden Props. Nach einigem Hin-und-Herprobieren habe ich dann ein Mittelteil mit Versatz und weiße GM Scale Props 15x10 von meiner Beineke ASW27 genommen. Die passen meines Erachtens am besten zur Interstellar, da der Rumpf vorne ein wenig bauchig ist.
Leistung reicht und die Antriebskombo ist recht effizient.
LG
Christian
 
Ist halt nur eine RCRCM Tomcat, mit (angeblich) teurem Sonderlackierung.

Sogar die Chinesen haben bereits eine neue Version davon herausgebracht, den Evo.
 
Schade das nicht erwähnt wird, das das Modell eine alte Konstruktion ist die nur einen neuen Namen bekommen hat, und jetzt unter neuem Logo verkauft wird. Übrigens wie viele andere Segler im Programm von CRG ebenso.
Das Original, welches mit RCRCM Label verkauft wird, ist übrigens klar günstiger zu haben. Und der Nachfolger Tomcat EVO ist eine Konstruktion, die Sanisbear veranlasst hat.
 
Mein Artikel stand Jahre bei ein andere Verlag... Damals wuste ich nicht: ..."alte
Konstruktion ist...unter neuen Namen und jetzt unter neuem Logo..." (?)...
 
Schöner Bericht, danke dafür!
Ich fliege meine Interstellar so oft wie möglich, bevorzugt am Berg, wenn es stürmt. Wenns ruhiger ist, dann bleibt das Modell unballastiert überraschenderweise auch oft oben, trotz des hohen Ausgangsgewichts. Eigentlich würde ich da leichtere Modelle fliegen...
Bei ordentlich Wind kommen bei mir 280g Ballast in den Verbinder und bei Bedarf 355g hinter den Akku, der dabei nach vorne wandern muss. Und wenn es ganz heiß hergeht, so ab 30km/h Wind, dann kommen noch mal 350g vor/auf den Akku und 225g dahinter dazu, also in Summe ~1200g Ballast und damit ist sie dann fast 3500g schwer.
Ballastierung sieht bei mir so aus:
Anhang anzeigen 13120818
Hätte der Hersteller Ballastkammern vorgesehen, dann wäre das sicher etwas eleganter zu lösen, aber wir sind ja schließlich Modellbauer, darum schaffen wir das auch so!
Die Interstellar macht ohne und mit dem Ballast echt gut Laune - und könnte im Flug vielleicht sogar noch mehr vertragen. Nur das Landen wird dann immer anspruchsvoller.
Schade, dass es den 900g Verbinder aus Stahl nicht mehr zu kaufen gibt.

Ein paar Bilder aus der letzten Saison:
Anhang anzeigen 13120819Anhang anzeigen 13120820
Spot landing bei Gegenwind:
Anhang anzeigen 13120821
Anhang anzeigen 13120822
Anhang anzeigen 13120823
Anhang anzeigen 13120825
Anhang anzeigen 13120826Anhang anzeigen 13120827

Und weil sie so kompakt ist, darf sie auch bei mir am Motorrad mitfahren:
Anhang anzeigen 13120828

Und damit der Nachwuchs auch was davon hat, habe ich das Modell im Maßstab 1:7 aus Depron nachgebaut - 1x mit "original" grüner Unterseite und ein zweites Modell mit pinker Unterseite:
Anhang anzeigen 13120851
Anhang anzeigen 13120852
Der Bauplan dazu ist als PDF angehängt. Fliegt wunderbar bei 2,5g Abfluggewicht!
LG
Christian


Sommeralm: Herrlicher Hang !
 
Schöner Bericht, danke dafür!
Ich fliege meine Interstellar so oft wie möglich, bevorzugt am Berg, wenn es stürmt. Wenns ruhiger ist, dann bleibt das Modell unballastiert überraschenderweise auch oft oben, trotz des hohen Ausgangsgewichts. Eigentlich würde ich da leichtere Modelle fliegen...
Bei ordentlich Wind kommen bei mir 280g Ballast in den Verbinder und bei Bedarf 355g hinter den Akku, der dabei nach vorne wandern muss. Und wenn es ganz heiß hergeht, so ab 30km/h Wind, dann kommen noch mal 350g vor/auf den Akku und 225g dahinter dazu, also in Summe ~1200g Ballast und damit ist sie dann fast 3500g schwer.
Ballastierung sieht bei mir so aus:
Anhang anzeigen 13120818
Hätte der Hersteller Ballastkammern vorgesehen, dann wäre das sicher etwas eleganter zu lösen, aber wir sind ja schließlich Modellbauer, darum schaffen wir das auch so!
Die Interstellar macht ohne und mit dem Ballast echt gut Laune - und könnte im Flug vielleicht sogar noch mehr vertragen. Nur das Landen wird dann immer anspruchsvoller.
Schade, dass es den 900g Verbinder aus Stahl nicht mehr zu kaufen gibt.

Ein paar Bilder aus der letzten Saison:
Anhang anzeigen 13120819Anhang anzeigen 13120820
Spot landing bei Gegenwind:
Anhang anzeigen 13120821
Anhang anzeigen 13120822
Anhang anzeigen 13120823
Anhang anzeigen 13120825
Anhang anzeigen 13120826Anhang anzeigen 13120827

Und weil sie so kompakt ist, darf sie auch bei mir am Motorrad mitfahren:
Anhang anzeigen 13120828

Und damit der Nachwuchs auch was davon hat, habe ich das Modell im Maßstab 1:7 aus Depron nachgebaut - 1x mit "original" grüner Unterseite und ein zweites Modell mit pinker Unterseite:
Anhang anzeigen 13120851
Anhang anzeigen 13120852
Der Bauplan dazu ist als PDF angehängt. Fliegt wunderbar bei 2,5g Abfluggewicht!
LG
Christian
Hallo Christian, wie gehts mit dem Moped auf die Alm zu fahren?
Macht das Modell keineProbleme im Fahrtwind?
Ich bin auch aus Graz und habe mir schon öfter überlegt mit dem Motorrad auf die Sommeralm zu fahren.
Ich glaube ich muß mir eine Transportmöglichkeit fürs Moped bauen.

LG Michael
 
Macht das Modell keineProbleme im Fahrtwind?

Nein, macht keine Probleme, das klappt wunderbar. Kein Flattern, keine Soziaeffekte. Details siehe hier!
Ich hab aber auch 2 weitere Faktoren:
a) mein Motorrad ist mit 385kg ohne Fahrer auch keine Gazelle, die leicht aus der Bahn geworfen wird
b) fahre ich am liebsten über Schöcklkreuz-Plankenwarth-Fladnitz und da sind halt nur wenige 100-km/h-Abschnitte dabei, sodass ich meist mit ~80km/h unterwegs bin
Und natürlich ist das Modell auf der Höhe der Sissi-Bar gut verzurrt und somit auch gegen Verdrehen gesichert.

Dennoch überlege ich, auch für die Interstellar eine schlanke Transportbox zu konstruieren, ähnlich wie beim REpuS oder meiner Quiet Confidence. Dann soll der Gurt die Transportbox drücken, und nicht das Modell...
LG
Christian
 
Fei gelöst, ich brauche da dann schon eine andere Lösung, auf meiner Kove 800X geht day mit den Taschen nicht 😅.
Vielleicht passt es ja nächstes Jahr einmal mit den Motorrädern zum Fliegen zu fahren.

LG, Michael
Nein, macht keine Probleme, das klappt wunderbar. Kein Flattern, keine Soziaeffekte. Details siehe hier!
Ich hab aber auch 2 weitere Faktoren:
a) mein Motorrad ist mit 385kg ohne Fahrer auch keine Gazelle, die leicht aus der Bahn geworfen wird
b) fahre ich am liebsten über Schöcklkreuz-Plankenwarth-Fladnitz und da sind halt nur wenige 100-km/h-Abschnitte dabei, sodass ich meist mit ~80km/h unterwegs bin
Und natürlich ist das Modell auf der Höhe der Sissi-Bar gut verzurrt und somit auch gegen Verdrehen gesichert.

Dennoch überlege ich, auch für die Interstellar eine schlanke Transportbox zu konstruieren, ähnlich wie beim REpuS oder meiner Quiet Confidence. Dann soll der Gurt die Transportbox drücken, und nicht das Modell...
LG
Christian

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