Jeti DS-12 Signalverlust

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Hallo Zusammen,

da ich Besitzer einer DS-12 bin und massive Probleme in Sachen Empfang habe, wurde das ins Jeti Forum geschrieben.
Es bestand bereits ein Beitrag, welcher exakt auch diese Problem schon beschrieb.
Leider wird dort von Einigen, was mich sehr enttäuscht die Sache permanent schön geredet.
Zitate wie.. Es muss ein Einzelfall sein oder alle meine Kameraden fliegen Sorgenfrei 12er häuften sich...
Man solle den Sender einschicken, es sind nur Einzelfälle.... Gut wurde ja dann auch gemacht.
Inzwischen kommen immer mehr Fälle auf, dass die 12er Probleme in Sachen Empfang hat und es ich nicht um einen Einzelfall handelt.

Die Beiträge könne alle hier soweit noch vorhanden nachgelesen werden.
Ein paar Beiträge bzw. gleiche Erfahrungen von Anderen wurden hierzu leider auch gelöscht.

https://www.jetiforum.de/index.php/4-jeti-sender/10863-ds-12-signalverlust?start=96


Zu den Fakten:
Anfangs verkaufte Jeti die 12er und es wurde nie darauf hingewiesen, dass zB. der RC Switch gar nicht geht.
Alles kein Problem, wenn man aber die Kunden darüber informiert.
Jeti schrieb dann irgendwann zurück und gab eine Anleitung wie man das Problem lösen könnte, bevor bald die 5.01 rauskommt.
Alles Dinger wo man drüber reden kann.
In Sachen Empfang sieht es hier ganz anders aus....

Die Kleine hat nicht nur in meinen Augen ein paar Probleme wenn es um das Thema geht.
Es hieß Anfangs die Antennen vom Modell sind es, die Versorgung usw...
Warum gab es aber die Probleme mit alten Modellen mit der 16 und 24 er vorher nicht...

Test wurden von mir auch durchgeführt, wenn man mit seinem Modell wegfliegt und sich leicht zur Seite dreht,
der Empfang geht bis auf NULL herunter!
Das passiert natürlich schnell mal, muss nur der Kollege am Platz sagen, stell dich mal richtig auf den Pilotenplatz
und schon läuft man beim Steuern ein Stück und zeigt nicht permanent exakt zum Modell mit dem Sender.
Dies wurde im Forum stellenweise als Schwachsinn betitelt, was mich nur den Kopf schütteln läst.

Es kommen Meldungen wie Reset vom Empfänger und auch der Q Wert ist extrem schlecht.
ich flog vorher die 16er und die 24er und der Wert war bei 50%... Nun mit der 12er kamen sogar Meldungen bei 10%.
Für alle Sounds habe ich separate eigene Sprachdateien erstellt, so kann nichts verwechselt werden.


Ich kann nur hoffen, dass Jeti das Problem findet, ob Hardwareseitig oder Softwareseitig.
Meine Großsegler bleiben am Boden und werden nicht mit der 12er gesteuert, bis die Bugs weg sind.

Ich bin und bleibe ein sehr großer Jeti Fan, welcher seinen kompletten Verein darin unterstützt,
aber nur durch Kritik werden Fehler gefunden.

Ob damit alle 12er behaftet sind, glaube ich auch nicht ganz, aber um einen EInzelfall handelt es sich sicher nicht.
Es sind ja schon 4 und das allein im Jeti Forum.



Beste Grüße
 
Hi Rouven,

mir geht es leider ähnlich.

Nach meinen Umstieg von Futaba auf die Jeti DS 12 habe ich regelmäßig mit der Meldung Signalverlust zu kämpfen.

Anfangs dachte ich, dass dies evtl. an einer ungünstigen Antennenposition und einer etwas komplizierten Einbaulage in meinen Modell liegt.
Ich hatte die Antenne in einem eletrifizierten F3B direkt hinter dem Regler (Antenne 1) und hinter dem Empfängerakku (Antenne 2) - also alles andere als optimal aber eben den beengten Einbauverhältnissen geschuldet.

Mittlerweile habe ich dieses Problem aber auch bei anderen Modellen mit günstiger/normaler Antennenpositonierung. Versuchsweise habe ich diverse Antennenpositionen getestet. Leider konnte ich auch damit das Problem nicht vollständig lösen.

Die Meldung Signalverlust tritt bei uns bereits in geringer/mittlerer Entfernung von ca. 200-300m ein.
Ab und an bricht auch nur das Rückkanal Signal ein, ohne dass es die Fehlermeldung "Signalverlustmeldung" gibt bzw. tritt diese Fehlermeldung oft zeitlich deutlich verzögert auf.

Desweiteren ist mir eine relative starke Richtwirkung des Sender aufgefallen. Dies lässt sich im Reichweitentest ganz gut reproduzieren.

Kollegen mit anderen Jeti-Sendern kenne diese Probleme nicht und ich kann mir nicht wirklich erklären warum die DS12 eine schlechtere Leistung aufweisen sollte.
Bei unseren beiden DS 12 Sendern ist dieses Verhalten aber nahezu mit allen Modellen mehr oder minder stark ausgeprägt.

Nach Querlesen im Forum gab es wohl mit der DS24 anfänglich ähnliche Probleme (schlechte Q-Werte).

Ich werde mit der Antennenpositionierung noch etwas herumprobieren um eine Anwenderfehler unsererseits auszuschließen. Danach werde ich aber wohl auch nochmal Jeti direkt kontaktieren.

Als Empfänger setzen wir REX12 und REX 10 Empfänger ein.

Achja, wirkliche Reichweitenprobleme scheine ich nicht zu haben. Die Steuersignal kommen scheinbar sauber am Modell an (jedenfalls kann ich keinen Ausfall/Unterbrechung feststellen).
Aber der instabile Rückkanal trägt dennoch zu einer Verunsicherung bei (auch wenn mit bewusst ist, dass Sendekanal und Rückkanal mit unterschiedlicher Leistungen arbeiten).
 
ds12

ds12

Hallo Stephan,

anfangs hab ich auch geglaubt wie ein anderer User, dass es nur der Rückkanal ist.
Nachdem ich noch am Platz unterschiedliche Sounds zugewiesen habe und daheim die Log Files mir angeschaut habe,
hab ich aber gemerkt, dass es A1&A2 auch sind.
Schon als Laie frag ich mich halt, warum war bei der 16er und 24er beim Q Wert 50% ok und jetzt sind bei der 12er auf einmal 10% zu viel...
An allen Modellen wurden nichts geändert.

Aber wie du auch schreibst, hatte ich keinen Ausfall in dem Sinne, dass der Flieger nicht mehr steuerbar war...
Wobei ich ganz klar sagen muss,
sobald die 12er Alarm gab, hab ich den Sender sofort wieder perfekt ausgerichtet.
Ich will es ehrlich gesagt gar nicht soweit testen, da sind mir meiner Modelle zu schade.


mfg
 
Hi Onki,

sowohl als auch. Wenn mehrere Sender am Platz sind haben wir uns schon weit abseits gestellt. Ich hatte schon davon gelesen, dass es im "Pulk" noch schlimmer sein soll ;).
Ich habe schon versucht die Bedingungen, die zu einem Einbruch der Q-Werte bzw. zur Signalverlustmeldung führen, einzugrenzen. Bislang leider ohne Erfolg.


@Rouven: Wenn der Rückkanal einbricht, hast Du auch keine "Antennensignale" mehr. Ich habe am Boden die Reichweite getestet und bin mit dem Auto weggefahren. Es ist schon gewisser Distanzunterschied zwischen der Meldung Signalverlust und dem wirklichen Signalverlust der Steuerfunkstrecke. Ich übernehme aber natürlich keine Garantie :cool:.
 

onki

User
Hallo,

Ich habe auch regelmäßig "Signalverluste" für eine Sekunde oder so. Mal in 1500m Entfernung (GPS gemessen und kein "Piloten-Augenmaß") machmal aber auch schon in 300m Entfernung.
Mal wegen meiner Antennenverlegung oder weil mal wieder ein ACT-Sender in der Nähe ist.
Das ist mir aber ehrlich gesagt piepegal, weil ja nur der Rückkanel gestört ist weil er nur mit rund 30mW sendet (Hinkanal 100mW).
Jeti hat allgemnein kein geschicktes Händchen bei den Benamsungen. Das fängt beim EX-Bus an und hört irgendwo bei der Meldung "Signalverlust" auf, bei der viele einen Herzschlag bekommen.

Solange bei mir kein Failsafe anspringt (Butterfly) bin ich da völlig entspannt. Und das ist in über 10 Jahren 2G4 (davon nun gut 6 Jahre Jeti) noch niemals passiert.
Die Antennenwerte sind eh kaum Aussagefähig und der Q-Wert ist auch nichts, dem ich irgendwie Seriösität zuordne. Wenn man z.B. auf 100Hz geht, Ist es mit dem Q-Wert auch so eine Sache.

Ich denke ihr macht euch da einfach zu viele Gedanken. Bin mir ziemlich sicher, dass ein einschicken des Senders ausgeht wie das Hornbacher Schießen.
OK - die DS12 nutzt einen neuen Transceiver-Chip. Daher könnte es sein, dass die Messwerte etwas vom Vorgänger abweichen und anders eingestuft werden.

Gruß
Onki
 
Hi Onki,

soweit war ich auch schon. Wie gesagt ich fliege meine Modelle mit dem Sender und habe eigentlich auch keine großen Bedenken bzgl. der nutzbaren Reichweite.

Aber die Häufigkeit der Telemetrieausfälle ist nervig und stellt für mich im gewissen Maße schon eine Funktionseinschränkung dar.
Das dies so nicht sein muss und es Jeti anscheinen besser kann, beweisen die anderen Jeti Sender die meiner Meinung nach etwas stabiler mit dem Rückkanal umgehen.

Wie gesagt, mich erinnert das etwas an die damalige Diskussion zur DS24. Hier hat Jeti scheinbar das Q-Wert Problem auch in den Griff bekommen.

Wenn man mit der gebotenen Leistung oder Nichtleistung zufrieden ist und Probleme nicht kommuniziert, wird sich nie was ändern.
Daher ist solch eine Diskussion schon wertvoll, da jeder der ein ähnliches Problem hat sensibilisiert und vlt. auch bei Jeti vorstellig wird.

Ohne Kundenrückmeldung kann auch der beste Hersteller keine Probleme lösen, da er diese schlicht nicht kennt.
Ich vergleiche Jeti mit Jeti und meine, dass der Sender auch im Rückkanal besser funktionieren muss....
 
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Reaktionen: bie
Hallo,

Ich habe auch regelmäßig "Signalverluste" für eine Sekunde oder so. Mal in 1500m Entfernung (GPS gemessen und kein "Piloten-Augenmaß") machmal aber auch schon in 300m Entfernung.

->Bei mir war es stellenweise bei 200 Meter schon.....


Solange bei mir kein Failsafe anspringt (Butterfly) bin ich da völlig entspannt. Und das ist in über 10 Jahren 2G4 (davon nun gut 6 Jahre Jeti) noch niemals passiert.

->Bei mir auch nicht und da soll die 12er jetzt auch nichts daran änder;-)

Ich denke ihr macht euch da einfach zu viele Gedanken. Bin mir ziemlich sicher, dass ein einschicken des Senders ausgeht wie das Hornbacher Schießen.
OK - die DS12 nutzt einen neuen Transceiver-Chip. Daher könnte es sein, dass die Messwerte etwas vom Vorgänger abweichen und anders eingestuft werden.

Gruß
Onki
Wäre toll wenn du Recht hättest Onki;-)

Leider sehe ich es etwas anders... Ich flog vorher die 16er und dann die 24er... Es waren NIEMALS Empfangsprobleme mit den selben Modellen.
Ob mit dem Großsegler auf 700m, am Hang oder in den Bergen.... nie gab es einen Alarm mit Jeti....mit den gleichen Modellen und den selben Empfänger im Modell.
Bei der 12er ist es nun nahezu Standard bei jedem Flug das Warnungen kommen wie,
Reset Empfänger, Signalverlust, Q Wert niedrig und das ganze zeigen ja auch die Logs schön auf!
Am Platz schmunzeln die Leute schon, wenn ich an den Start gehe;-) ok... Lautstärke vll bisschen zu laut:-P

Das ein neuer Sender mit der neusten Technik schon bei 200m dann solchen Wanrungen bringt und die evt. abweichen glaube ich auf gar keinen Fall.

Das Andere ist, ich kann wenn ich mich Drehe stellen weise die Signalverlust Meldungen im Grunde An bzw. Ausschalten;-)
Sorry auch das ist nicht normal....
Das mit dem leichten Drehen vom Sender, haben übrigens 3 Piloten nun.. also sicher auch kein Einzelfall.

Wenn man sich das Bild der 12er anschaut, wie die Antennen verlegt sind, weckt das auch nicht wirklich Vertrauen in mir.
Und ich bin selbst Elektrotechniker wie schon geschrieben.

Bekomme ich mein Sender zurück und alles funkt, weis ich zumindest das ein Problem bestand.
Da aber laut dem Jeti Forum ja alles supi getestet wurde und hundert andere Piloten im Ausland auch mit der 12er ohne Problem fliegen,
kann es ja nur an meinem bzw. unseren 4 Sendern liegen;-)

Beste Grüße

PS: Das mein Sender ein Problem hat, dass steht außer Frage... und dazu kommen 3 weiter welche Probleme haben...
Jetzt ist nur die Frage, sind wird 4x Einzelfälle und kann es behoben werden..
Wenn es so bleibt, kommt die 12er direkt wieder in Verkauf, damit fliege ich sicher Nichts, was teurer als Schaum ist.
 

Walter24

User gesperrt
Hi,
was ist da so ungewohnlich dran?

Signalverlust heist eigentlich Telemetrie verloren, bzw dann Telemetrie wieder hergestellt

Das ist kein Framelost des Datenrahmens im Empänger und kein Failsafe

Die DS12 hat nur 1Stk 2,4GHz Modul drinnen mit 2 normalen einfachsten Drahtantennen, seitlich reingeklebt
Die anderen haben 2 Stk 2,4GHZ Modul drinnen mit 4 hochwertigen (Patch)-Antennen
und noch den Notnagel 868MHz mit 1 Drahtantenne.


Nur 30mW im Rückkanal senden wäre ein Unding und kann ich nicht glauben, das muss 80mW heißen.

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Ansonsten (im Umfeld mit anderen Sendern) wirkt auch noch der Murks von LBT
(nicht Jetispezifisch, das Problem haben alle Sender mit LBT= Listen Before Transmit)

Listen heist hören ob der Kanal frei ist, erst dann senden.
Hören heist aber der Kanal ist frei wenn der Pegel kleiner -70dB ist,
In anderen Worten jedes Scheißsignal wird als belegter Kanal erkannt und dann wird einfach nicht gesendet.
Am Empfänger kommt dann Framelost raus.
Es gibt in LBT kein Verfahren dass auch mal gesendet werden muss für Systeme die Echtzeit brauchen,
das ist ja gerade der Schwachpunkt von LBT im RC-Bereich

Deshalb:
Rein statistisch ist FCC viel besser als LBT. Weil es einfach sendet und sein Datenpaket los wird.
und meist kommen die Daten auch beim Empfänger an trotz scheinbar (bei LBT) belegtem Kanal
Dazu gibt es Messreihen mit wenig, mittlerem und viel Störumfeld
FCC macht dabei ca 1-3% Framelost auch bei viel Störumfeld
LBT macht dabei 2% - 8%, 20% bis 50% Framelost
Bei sonst exakt gleichen Störumfeld

Senden auf einem Kanal je nach System:
3-4ms Senden
3-4ms Empfangen des Telemetrie-Rückkanal,
200-500us hören of der nächste Kanal frei ist
Ob der dann auch tatsächlich noch frei ist wenn man selber sendet kann man nicht sagen,
denn man kann nicht in die Zukunft schauen.

---
 

onki

User
Nur 30mW im Rückkanal senden wäre ein Unding und kann ich nicht glauben, das muss 80mW heißen.
Hallo Walter,

schau einfach hier nach:
http://www.jetimodel.com/de/katalog...Stabilisierung/@produkt/Duplex-REX10A-Assist/

Dort wird als Ausgangsleistung explizit 15dBm genannt also ca. 32mW. Und die Ausgangsleistung eines Empfängers nennt sich nunmal Rückkanal.

Es gab mal Release Notes der normalen REX-Empfänger, dass die Leistung im Rückkanal angehoben wurde, dann muss aber in dem weitaus aktuelleren REXA-Empfänger, der danach auf den Markt kam, diese Korrektur auch umgesetzt worden sein.
Wenn ich hier schaue:
http://www.jetimodel.com/de/katalog...er-EX/Volle-Reichweite/@produkt/Duplex-REX10/
sehe ich aber auch nur 15dBm beim "normalen" REX. Also nix mehr mit erhöhter Leistung.
Oder Jeti ist ein Haufen von Chaoten (Kommunikation Entwicklung <-> Marketing), was ich so nicht glauben kann. Zumindest nicht jene, mit denen ich Kontakt habe.

Ansonsten bin ich bei dir. Die Meldung "Signalverlust" hat bei mir den gleichen Stellenwert wie der sensationelle Müdigkeitsalarm in meinem Auto.
Die anderen Jeti-Sender haben nach meiner Kenntnis aber auch solche Antennen eingebaut, also keine Patchantennen.

Könnte es ggf. sein, das im Hinblick auf LBT Jeti etwas im Nachteil ist gegenüber den anderen?
Schließlich senden die ja 16 MHz breit statt nur 1MHz. Und die 16Mhz breiten Kanäle müssen erst einmal frei sein.
Oder hab ich da was verpasst?

Gruß
Onki
 
DS12

DS12

Hallo,

hier ein Foto von dem Logfile... Entfernung ca. 200m.
Schaumflieger, welcher seit gut 10 Jahren mit Jeti so fliegt. Es gab nie Probleme, Meldungen, Warnungen ect...


Logfile.PNG
 
Die Antennen der DS-12 sind wie bei den anderen Jeti-Sendern ebenfalls KEINE Patchantennen, aber sie haben Sperrtöpfe.

Sie Meldung Signalverlust kann man bei Jeti leider tatsächlich nicht sehr ernst nehmen. Es wurde schon einige male angeregt die Warnungen für den Hin- und Rückkanal zu trennen. So bleibt immer diese latente Unsicherheit was nun tatsächlich zu Warnung geführt hat.

Die Antennenanordnung der DS-12 lässt eine gewisse Richtwirkung erahnen. Da die nach vorne zeigende Antenne sich links vom Bildschirm befindet (von oben gesehen) müsste die die stärkste Abschattung erfolgen wenn sich das Modell rechts vom Sender befindet. Kann das jemand bestätigen?
Umgekehrt müsste die Signalqualität steigen wenn sich das Modell links vom Sender befindet oder zumindest gleich bleiben.

Gruss Lukas
 

Walter24

User gesperrt
Wenn man sich die Innereien der DS 12 anschaut.

(Im Bild Gelb sind die 2 Antennnen)

1. Antenne vorne waagrecht im Gehäuse, Spitze nach links, optimale Abstahlung genau nach vorne in Richtung Modell, das ist ok

2. Antenne rechts am Gehäuse, Spitze nach vorne, optimale Abstrahlugn nach rechts, wenig nach links wg Metall, Platine usw.
aber vor allem minimale Wirkrichtung nach vorne zum Modell.

Damit bei zyklischer Antennenumschaltung mal gut, mal schlecht in Richtung zum Modell.

Eigentlich gehört die 2. Antennen verbaut mit Spitze nach oben, damit optimale Abstrahlung immer nach vorne zum Modell
Da ist aber im Gehäuse der DS 12 kein Platz.
(Beide Antennen 45° schräg wäre auch ok, da ist aber auch kein Platz)

Bei den anderen Jetis sind die (gleichen) 4 bis 5 Drahtantennen außen am Griff optimal verbaut.

(Die 868MHz Antenne ist die runde Drahtschlaufe im Bild links oben)

Die DS12 ist ein Kompromiss um im Massenmarkt-Segment der 500-700€ Sender auch mitspielen zu können,
dann da laufen Stückzahlen über den Tisch (Kosten-Mengendegression)

(Da wird sich CORE noch schwer tun)


PS:
Den Sender normal hinlegen dann hat die 2. Antennen die Hauptrichtung nach links
nach rechts wirken die Innereien abschirmend.


---
 

Anhänge

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
Die Antennenanordnung der DS-12 lässt eine gewisse Richtwirkung erahnen. Da die nach vorne zeigende Antenne sich links vom Bildschirm befindet (von oben gesehen) müsste die die stärkste Abschattung erfolgen wenn sich das Modell rechts vom Sender befindet. Kann das jemand bestätigen?
Umgekehrt müsste die Signalqualität steigen wenn sich das Modell links vom Sender befindet oder zumindest gleich bleiben.
Eine Antenne hat nach vorn die bessere Richtwirkung, die andere ist seitlich ausgerichtet, somit sind die Antennen optimal ausgerichtet.
Von den Anlagen DS-12 sind bestimmt schon sehr viele verkauft, Probleme werden aber nur wenige gemeldet.
Wäre es nicht besser, die Anlagen zu Jeti zu schicken und prüfen zu lassen ?
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
Rein statistisch ist FCC viel besser als LBT. Weil es einfach sendet und sein Datenpaket los wird.
und meist kommen die Daten auch beim Empfänger an trotz scheinbar (bei LBT) belegtem Kanal
Dazu gibt es Messreihen mit wenig, mittlerem und viel Störumfeld
FCC macht dabei ca 1-3% Framelost auch bei viel Störumfeld
LBT macht dabei 2% - 8%, 20% bis 50% Framelost
Bei sonst exakt gleichen Störumfeld
Worauf bezieht sich denn deine Statistik ?
Wie viele Systeme wurden denn getestet ?
 
Bei allen DS Anlagen sind die Antennen gleich angebracht
Nein, eben nicht. Bei den DC-Sendern sind die Antennen im Griff wo weit und breit nichts Abschirmendes ist. Und bei den anderen DS-Sendern ragt der Bilschirmteil weiter aus dem Gehäuse heraus und auf BEIDEN Seiten des Bildschirmes sind nach vorn zeigende Antennen angebracht. D.h. eine gleichzeitige Abschattung BEIDER nach vorne zeigenden Antennen durch den Bildschirm ist nicht möglich.

Gruss Lukas
 
Eine Antenne hat nach vorn die bessere Richtwirkung, die andere ist seitlich ausgerichtet, somit sind die Antennen optimal ausgerichtet.
Von den Anlagen DS-12 sind bestimmt schon sehr viele verkauft, Probleme werden aber nur wenige gemeldet.
Wäre es nicht besser, die Anlagen zu Jeti zu schicken und prüfen zu lassen ?
Hallo Wolfgang...

ja zwei Anlagen sind schon unterwegs zu Jeti;-)
Sobald die Anlage wieder da ist, werde ich die gleichen Tests wiederholen... Ist das Problem dennoch da, wars das...
Mögen Andere mit fliegen, ich nicht!

Denke das es trotzdem möglich ist in Foren wie hier drüber zu diskutieren.
Gerade das macht doch ein Forum aus.
Ich finde es toll, wie Leute wie Lukas sich Gedanken darüber machen und nicht einfach nur schreiben... "Es fliegen hunderte 12er Besitzer und haben keine Problem"..

Danke
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
.... auf BEIDEN Seiten des Bildschirmes sind nach vorn zeigende Antennen angebracht. D.h. eine gleichzeitige Abschattung BEIDER nach vorne zeigenden Antennen durch den Bildschirm ist nicht möglich.
Die Anzahl der Antennen spielt keine Rolle, da immer nur eine Antenne sendet.
Wenn die Antenne, mit der Antennenspitze nach vorn ausgerichtet ist, ist die Ausbreitung der Funkwellen, zum vor dem Piloten fliegenden Modell am schlechtesten, denn es kommt so gut wie nix am Modell an.
Die oben quer liegende Antenne ist also die effektivste Antenne, nur wenn sich das Modell querab befindet, z,B. bei Start und Landung,
kommt die nach vorn zeigende Antenne zum Tragen.
Natürlich ist eine einzelne Antenne, die außen am Sender angebracht ist, effektiver, aber das will ja keiner mehr.
Jeti sollte bei der Antennentechnik endlich nach Alternativen suchen, so wie es PowerBox, Graupner oder MPX macht.
 
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