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Jeti DS-12 Signalverlust

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onki

User
Hallo Sigi,

deine Annahmen über mögliche Störungen sind doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
Bei den heutigen Transceivern ist Sender und Empfänger ein und derselbe Baustein und der Hin- und Rückkanal legen jeweils die gleiche Funkstrecke zurück.

Dennoch gebe ich dir recht, das es Vorteile in der Beurteilung der Funkstrecke bringt, wenn man de Hinkanal-Empfangssituation getrennt bewerten kann.

Nun wäre es aber endlich sinnvoll hier abzuspalten denn das hat nur noch bedingt mir der vermeintlichen DS 12 Problematik zu tun.
Ich schlage vor einen Rückkanalfred aufzumachen.

Gruß
Onki
 
Habe die Signale von einem RSAT 2, REX 7 und REX 12 gemessen.

Der RSAT 2 lieferte am Messgerät eine Signalstärke von ca. -20 dBm, der REX 7 -19,5 dBm und der REX 12 -18,5 dBm.
RSAT 2 und REX 7 liegen sehr dicht beieinander, die etwas höhere Leistung vom REX 12 ist ggf. durch die
an ihm vorhandenen Sperrtopf Antennen zu erklären.

Grüße,
Dirk
 

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VOBO

User
Wenn du schon so tolle Meßmöglichkeiten hast, wäre doch konsequent alternativ noch einen älteren EX-Empfänger (z.B. R6EX) zu vermessen.

Gruß Volker
 
Der Rückkanal bei den JETI Anlagen funktioniert einwandfrei, auch auf sehr hohen Entfernungen und auch zusammen mit vielen Sendern im Betrieb. Mit mehr als 100 Flugstunden pro Jahr und vielen Veranstaltungen kann ich das recht gut nachvollziehen. Eingesetzt werden dabei DS-12, DS-16 und DS-24 in verschieden großen Modellen (1,3m Spannweite bis 9m).
Moin,

Dann wirst Du bei Deiner Erfahrung ja auch wissen, dass zuweilen "komische" Interferenz Effekte bei 2,4 GHz auftreten können.

Beispiele:

1 Ein F3K Modell aus Kohle mit Kevlar Nase. Wenn es am Boden liegt (trocken, kurzes Gras) zeigt meine DS16 Signalverlust ab ca 50m Abstand. Egal in Welche Richtung der Sender weggetragen wurde.
Im Flug alles wunderbar. Nur vereinzelt kleine Einbrüche im Q-Wert, wenn das Modell kaum noch zu erkennen ist.

2.Ein Flugboot, Antennen kaum über der Wasserlinie, zeigt diese Erscheinung gar nicht, wenn es fährt.

Soweit ich mich erinnere, wurde vor dem Release lange an der Antennenkonfiguration der ersten DS Sender gebastelt.
Die DS-12 scheint nun ein anderes HF-Frontend bekommen zu haben.

Gruß
Dieter
 
@ Dirk (Blademaster)

Vielen dank für die Messungen.
Wie von Volker bereits erwähnt wäre der Vergleich REX- vs. R-Empfänger (nicht Rsat) interessant. Die unterscheiden sich gemäss FCC Test Report zum teil deutlich (vor allem der R11EPC).

Gruss Lukas
 
Was mich beschäftigt ist die Unsicherheit, ob ein schlechter Q-Wert oder eine Meldung "Signalverlust" sich auf die Hin- oder Rückstrecke bezieht.

Es ist doch so, dass die Signalqualität der Rückstrecke nur vom Sender ausgewertet werden kann,
und die Hinstrecke vom Empfänger ausgewertet und über die Rückstrecke gesendet werden muss.

Im Sender liegen die Informationen über Hin und Rückstrecke immer getrennt vor.

Es ist mir völlig unklar, warum dies von Jeti gezielt "verwurschtelt" wird.

Moin,

"Verwurschtelt" ist gut. Das ist ein Echtzeitmonitoring bei dem das Monitoring selber mit größer werdender Entfernung prinzipiell zuerst ausfallen wird.
Deine letzte Aussage stimmt also nicht. Wenn keine Information vorliegt weißt Du nicht warum. Und die A1- A2-Werte sind auch noch die RSSI-Werte
vom Empfänger.

Vorsicht also mit dem Begriff Signalqualität! Das scheint hier eher strittig zu sein. Siehe mein vorletztes Posting. Das eine ist die physische Qualität, der Rauschabstand, RSSI-Wert...
das Andere ist Informationsrate als Qualität des Kanals auf abstrakterer Ebene.

Ein Beispiel, wie man in einem am Empfänger angeschlossenem Device eine Statistik bildet und speichert und diese ständig zum Boden sendet wurde hier ja schon gepostet.

Gruß
Dieter
 
@Dirk
Ich würde dir meinen R11 sogar bringen wenn du nicht zu weit weg wohnst (ich wohne in der Schweiz nahe Zürich). Evtl. findet sich jemand in deiner Nähe der einen R-Empfänger ausleihen könnte.

Gruss Lukas
 
DS12

DS12

Guten Morgen

Bei uns im Verein wird auch mit der DS 12 geflogen bis jetzt alles unauffällig.
Der Besitzer der Anlage fliegt neue sowie alte Empfänger ohne Probleme .

Welche Empfängertypen er fliegt weiß ich ned genau da ich Fernsteuerungstechnisch vom anderen Ufer komm .
Mein Beitrag ist jetzt ned wirklich hilfreich soll nur sagen das es scheinbar auch ohne Probleme geht .


Lg Lefdutti
 
Hallo in die Runde,

habe bisher nur mitgelesen; komme von Futaba und fliege Jeti seit einigen Jahren (DS-14); problemlos wie übrigens vorher mit Futaba auch. Jeti Umstieg deshalb, weil Jeti bzgl. Telemetrie viel weiter ist/war als Futaba und ein abgerundetes Zubehör hat (Mezon, CB Box, Kreisel RX mit Vario usw.) Die DS12 interessiert mich als Zeitsender (Gewicht - Hangflug/900 Mhz - Coopter-).Vereinskollegen nutzen auch Jeti; einige auch die 12. Alles ok ; auch mit grossen Modellen bis Sichtgrenze. Für mich ist die DS-12 eine tolle Anlage;gerade auch die Möglichkeit, dass ich mir nur die Software dazukaufen kann, die ich brauche. Deswegen damals auch der Kauf der DS-14. Der User, der meinte, dass sein DS-12 Sender Probleme macht, teilte doch hier und im Nachbarforum mit, dass der DS-12 Sender nicht das Problem war. Die ganze Aufregung umsonst.

https://www.jetiforum.de/index.php/4-jeti-sender/10957-ds12-reichweitenprobleme?start=264#102712

https://www.jetiforum.de/index.php/4-jeti-sender/10957-ds12-reichweitenprobleme?start=270#102725

Weihnachten naht; vielleicht eine DS-12 unterm Baum .


Grüße,
Hurricane
 
Hallo, mit dem Rex7 sahen meine Logs bei normalem Flug deutlich besser aus, gegenüber den sehr alten RXs.
Alles andere später.
Beste Grüße
PS: Was kam bei dem USER "Wurmi" heraus?
 

Walter24

User gesperrt
Ja, da ducken sich unsere Verbände weg.

Ein bekannter Bericht (neben anderen) und ein bekanntes Problem im 2,4GHZ Bereich, das immer stärker belegt,
und durch LBT noch verschlimmert wird, "vor lauter warten auf einen freien Kanal wir überhaupt nicht mehr gesendet".
FCC sendet wenigstens immer, ob am Empfänger davon was ankommt ist was anderes.
Messtechnische Aufzeichnungen von Framelost zeigen dass troz hohe Bandbelegung
FCC sehr viel weniger Framelost (3-5%) hat als LBT (40-50% Framelost) bei gleichen Rahmenbedingungen.
Das will blos keiner hören.
Schon klar:
Einzelne oder mehrere Framelost führen noch nicht zu Wacklenr und Zuckern an Servos.
Solange kein Personenschaden an eine Großveranstaltung passiert interessiert das niemand, der Tag wird aber kommen.
 
Hmmm..

Bei uns auf dem Platz läuft jeder mit eingeschaltetem W-Lan im Smartphone herum.
Wir haben auch nach LBT absolut keine Probleme mit den üblichen Sendern..Ich persönlich war vorher mit einer Futaba unterwegs und jetzt mit einer Jeti DC-24.
Ich habe damals nach Wechsel auf 2.4 - egal ob mit oder ohne LBT noch nicht mal ansatzweise Störungen auf der Übertragungsstrecke gehabt. Es mag zwar sein, dass meßtechnisch weniger Frames ankommen aber ob man das in der Praxis bemerkt?
Bei uns wird alles geflogen, angefangen von langsamen Seglern..über sehr schnelle Pylonflieger...bis hin zu großen Jets...keine Probleme oder Aussetzer.

Ich glaube auch nicht, dass unsere Verbände auch nur ansatzweise Einfluss auf die Zukunft bei der Entwicklung des 2.4 GHz Bereich haben.
Die paar Sender sind lächerlich im Vergleich zu der riesigen Anzahl von anderen Geräten, die auf 2.4 senden.
Ich denke mal, das muss man realistisch sehen.
 

Wolfgang Fleischer

Vereinsmitglied
.... "vor lauter warten auf einen freien Kanal wir überhaupt nicht mehr gesendet".
Wenn du ein System hast, welches so verfährt, hat der Hersteller wahrscheinlich seine Hausaufgaben nicht sauber gemacht.
Ein Kanal gilt erst als belegt, wenn der gemessene RSSI stärker wie -70dBm ist. Das ist nur im näheren Umfeld bis ca. 150-200m der Fall. Auch dann muss man nicht warten, bis ein freier Kanal gefunden wird.
Ein gutes System belegt einen Kanal, hört ob der Kanal frei ist, ist das nicht der Fall, wird nach der Norm für nicht adaptive Systeme gesendet. Einen freien Kanal suchen, war gestern.

Panik machen hilft nicht, sich den Gegebenheiten die nicht zu ändern sind, anpassen ist zielführend.
 
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