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Ju 87 – "Stuka"

Eine Modellpräsentation der etwas anderen Art

Jürgen Rosenberger​

Über einen Warbird zu berichten, das Wort Kriegsmaschine scheint mir angemessener, ist ein zwiespältiges Unterfangen, weil über die Technikfaszination für diese Flugzeuge oft vergessen wird, welch' unendliches Leid von dieser Gattung, man muss nur Nachrichten schauen, bisweilen verursacht wird. Dennoch möchte ich Ihnen, liebe Leser, trotz mancher Bedenken, von meinen Erfahrungen mit der Ju 87 von Nick Ziroli berichten.

Wir befinden uns in den Fünfzigern, genauer gesagt im Jahr 1954. Einige Kriegskameraden meines Vaters sitzen in unserer 2 x 3 m Küche. Wir wurden zu einer anderen Familie einquartiert. Der Wohnraum ist knapp, größere Teile Düsseldorfs sind noch zerstört. Die Männer kennen sich von einem Stuka-Geschwader. Sie kommen ins Erzählen. Peter A. hat ein Bein vor Stalingrad verloren und beklagt sich darüber, hin und wieder verspottet zu werden, weil er den Kopf hingehalten hat, beißt aber die Zähne zusammen. Günter S., ehemaliger Stuka-Pilot, hat die einzige lustige Geschichte des Abends zu bieten, die er, wahrscheinlich zum wiederholten Male zum Besten gibt, als er erzählt, wie er mit einer Wehrmachtsmaschine in Erfüllung einer Wette eine Düsseldorfer Rheinbrücke unterflog und dafür eine deftige Degradierung erfuhr. Dann sitzt noch Rudolf S. am Tisch, er war später Nachtjäger mit einer Me 110. Mein Vater ist der Schweigsamste. Er hat als Arzt zu viele junge Männer sterben sehen und was ihn seitdem, wie ich viele Jahre später erfuhr, am meisten berührt, beschrieb er so: "Wir haben sie zusammengeflickt und dann schickte man sie zum Sterben wieder raus". Eine Botschaft dieses Abends, ich begriff sie erst mit zunehmedem Alter: "Was damals passiert ist, darf sich nie wiederholen!" Im Fotoalbum meiner Eltern bestaune ich immer mal wieder das Bild eines Stukas des angesprochenen Geschwaders. Anfang der 60er Jahre hing dann im schönsten Modellbaugeschäft Düsseldorfs am Lichtplatz ein Stuka der Größe 1,50 m-1,80 m, den ich bei jedem Ladenbesuch staunend umkreiste. Jahrzehnte später fiel mir im Internet bei Fun-Modellbau das Bausatzangebot einer 2,54 m Ju 87 ins Auge. Alte Erinnerungen kamen hoch. "Warum eigentlich nicht?", der Entschluss ist schnell gefasst: Das Ding wird gebaut!

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Den Bausatz orderte ich bei Ziroli in New York als Short-Kit mit Bauplan und Spanten-/Rippensatz. Mein erster Fehler: Ich bedachte nicht, dass Amerika Zollmaß hat, woher also die passenden Leisten nehmen? Erfreulicherweise half mir Herr Kamann von Fun Modell, immerhin habe ich den Bausatz dort nicht gekauft. Er lieferte den benötigten Leistensatz im Zollmaß.

Spanten, Rippen, die zugehörigen Leisten, alles von guter Qualität, lagen nun vor, dazu vier Baupläne 1989 im Maßstab 1:1, bis ins kleinste Detail sorgfältig gezeichnet, die Arbeit kann beginnen.
In die Baubeschreibung muss ich mich erst einlesen. Ein Text in englischer Sprache wäre okay, aber der amerikanische Handwerkerslang mit Worten, die in keinem Lexikon stehen, fordert den "User". Was soll es, heutige Baukästen haben schließlich kaum noch Baupläne, geschweige denn Arbeitsanleitungen.


Der Bau

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Gleich zu Anfang fällt mir ein Satz auf, den es sich zu merken lohnt. Just remember to measure and aligne twice so that you can only have to glue once. Stimmt! Wer hat nicht schon falsch gemessen, zusammengeklebt und musste dann zur Säge greifen? Sozusagen zum Aufwärmen empfiehlt Nick Ziroli, mit dem Bau des Höhenleitwerks zu beginnen: Rippen auf den Bauplan, die in Zoll geschnittenen Leisten einfügen, kleben, ein Anfang ist gemacht. Nächstes Kapitel in der Anleitung als Überschrift: Fuselage. Was war das noch gleich? Ein Blick ins Wörterbuch: Flugzeugrumpf. Der Hinweis, "the crutch is built upside down initially", fordert erste Gehirnzellaktivitäten. Was ist gemeint?

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Klar wird, der Rumpf ist nicht in Halbschalen auf einer üblichen Helling zu erstellen , sondern in Vollform-Spanten mittels Balkenhelling. Nächste Frage: Wo liegt die Nulllinie, die man als Ausgangspunkt für den Aufbau wählt? Im 1:1-Bauplan findet sich eine gerade durchlaufende Leiste.

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Im nächsten Schritt übertrage ich die Abstände der Spanten vom Plan auf die Arbeitsplatte. Anschließend werden die Stäbe der so entstehenden Balkenhelling genau fluchtend zwischen den Spantenmarkierungen platziert. Jetzt ergibt sich upside-down quasi von alleine: Die Balkenhelling gibt die Nulllinie vor, eine linke und eine rechte Kiefernleiste wird aufgelegt, die Spanten werden in Höhe der Markierungen mit dem Rücken nach unten und dem Bauch nach oben aufgesteckt und ausgerichtet. Dann werden die Nuten-Leistenverbindungen mit einem Wasserpinsel angefeuchtet, der Weißleim aufgebracht und antrocknen gelassen. Der Weißleim folgt der Wasserbenetzung in die Fugen und schafft so eine feste Verbindung ohne überflüssige Kleberreste. Im weiteren Verlauf sind rundum die Leisten einzusetzen. Im nächsten Arbeitsschritt wird der Rumpf im oben liegenden Teil mit etwa 1 cm breiten 3 mm dicken Balsa-Bohlen beplankt. Nach Austrocknen nehme ich den halbfertigen Flugzeugkörper von der Balkenhelling und fahre mit der Beplankung des Rückens fort. Ziroli rät, nun den Rumpf zur Seite zu legen.

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Ich wende mich dem Flügelbau zu. Die Tragfläche entsteht zunächst in drei getrennt voneinander aufzubauenden Teilen. Der Stuka hat bekanntlich nicht nur eine V-Form in den Außenflügeln, sondern zusätzlich einen gegenläufigen Knick im Mittelteil. Grundsatzfrage: Verleime ich drei Einzelteile zu einem Großflügel von 2,54 m oder belasse ich drei Einzelflächen , die später über Steckungen zusammengeschoben werden?

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Um es vorweg zu nehmen: Meine Entscheidung, getragen vom Bemühen um Gewichtsersparnis und Stabilität, bereute ich spätestens beim ersten Verladen des flugfertigen Modells in mein Auto. Denn ich fertigte den Flügel aus einem Stück und ließ die Transportfreundlichkeit außer Acht. Mein Bau beginnt mit jeweils einem linken und einem rechten Außenflügel. Die Passgenauigkeit aller lasergeschnittenen Teile mit den Leisten für Rumpf und Flügel ist sehr gut.

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Es folgt das Mittelteil. Die Bilder belegen, dass der Entscheid, eine einteilige Tragfläche zu bauen, einseitig unter Gewichts- Stabilitätserwägungen gefällt, auch Vorteile bietet.

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Betrachtet man die Winkel zwischen Mittelteil und Außenflügel, zeigt sich, etwaigen Rohr-Stecksystemen ständen nur sehr kurze gerade Strecken als Lager für die Aufnahmehülsen zur Verfügung, was der Stabilität wenig förderlich wäre. Die Anfertigung längerer Flachstäbe mit geschweißtem Knick wäre zu empfehlen. Nachteil: Gewichtszuwachs und aufwändig in der Herstellung. Zusätzlich zu den Sperrholzverkastungen zwischen den Rippen, füge ich noch, das Bild zeigt es, Querverstrebungen aus Kiefernleisten ein, um eine möglichst hohe Stabilität zu erreichen. Vielleicht geht es manchem wie mir, liebe Modellbaufreunde, man sitzt im Werkstattkeller, versüßt sich die Baustunden mit Träumen, welche Flugmanöver dem Modell wohl später abzuverlangen sind. Im konkreten Fall müsste so ein Stuka doch Sturzflüge aushalten! Die Flügelskelette sind inzwischen in drei Einzelteilen erstellt, jetzt geht es um Beplankung und Zusammenbau.

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Der Konstrukteur empfiehlt, zunächst die Oberseite der Außenflügel mit 3 mm Balsa zu beplanken, danach sollen die Einzelstücke entweder mit einem Stecksystem versehen oder, wie in meinem Fall, zusammen geleimt werden. Die Bilder zeigen das Fortschreiten der oberseitigen Beplankung im Mittelteil. Nach Einziehen der Kabel und Bereitung der Servolager steht der zusammengesetzte Flügel zur Beplankung der Unterseite an.

Die Ju 87 hat nach heutigem Empfinden etwas atypisch angesetzte Querruder und Landeklappen. Sie werden an nach hinten unten die Flächen überstehenden Ruderlagern mit deutlich erkennbarem Spalt angebracht. Das nächste Bild zeigt, wie ich die zu einer Endleiste zu verleimenden oberen und unteren Beplankungen, eine eigentliche Endleiste gibt es nicht, durch die Einlage eines GfK-Bandes mit Harz versetzt verstärkt habe.

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Auch die aus Holz bestehenden Ruderlager werden beidseits mit Matten aufgefüttert, so dass sie hinterher stabile Klappenbasen bieten. Am Ende entsteht ein Rohbau mit Rumpf, Flügeln, Seiten- und Höhenleitwerk, bei dem alle Teile Vollbeplankung aufweisen. Im nächsten Schritt entschließe ich mich, das gesamte Modell mit einer 45 g-Matte zu überziehen. Diese Maßnahme ist nicht zwingend, verringert jedoch die Verletzlichkeit der Außenhaut bei akzeptablem Gewichtszuwachs.

Wo liegen die Probleme beim Bau: Hier ist das Anschlagen der Ruder in den Lagern zu nennen. Jede Flügelhälfte hat drei Klappen, eine innere, eine mittlere, eine äußere. Die asymmetrisch verlaufende Hinterkante bewirkt, dass jedes der drei Ruder in einem unterschiedlichen Winkel zur Mittellinie der Querachse verläuft. Die Konsequenz: Der durchzuschiebende Führungsdraht muss hoch flexibel sein, um die Winkel der Flügelhinterkante zu überbrücken. Verwendet man einen 2 mm Stahldraht, entstehen erhebliche Spannungen mit schwergängigen, die Servos belastenden Rudern. Meine Wahl fiel deshalb auf einen 1,5 mm Fahrrad-Bowdenzug, der leider an der inneren Klappe ein leichtes Spiel zulässt.

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Ein weiterer Problempunkt, vor allem aus der Retrospektive, stellen Auswahl und Montage des Stuka typischen Fahrwerks dar. Die Fahrwerksaufnahme im Rumpf scheint mir verstärkungsbedürftig, schließlich müssen später 13 kg Lebendgewicht aufgefangen werden. Nächster Kritikpunkt: Das von Robart gelieferte Produkt hat einen Federmechanismus, der bei Landungen eine empfindliche Sprungneigung begünstigt. Ich werde darauf noch zurückkommen.

Vor der Festmontage von Höhenleitwerk und Flügel ist die EWD (1,5°) festzumachen. Die Vermessung des Modells mit Motoreinstellung, Leitwerks- und Flügelausrichtung erfolgt mittels EWD-Waage, teilweise, wie auf dem Bild zu sehen, mittels Laserstrahl. Ein fest einzuklebendes Höhenleitwerk mit 95 cm Spannweite, verstärkt durch zwei untere Streben, ist nicht gerade transportfreundlich. Vier Servos sind in den Flügeln und fünf im Rumpf für Höhe, Seite, Choke und Gas zu positionieren.

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Als Motor sehe ich einen DA 85 vor. Natürlich benötigt der einen effektiven Dämpfer und keinen der von Amerikanern so beschönigend genannten "silent muffler", was man sinngemäß mit Krawallröhre übersetzen könnte. Angesichts der beengten Verhältnisse unter der Motorhaube ist das nicht einfach, hier hilft die Firma Zimmermann. Die zauberte mir einen passenden Schalldämpfer unter die Außenhaut. Eine Akkuweiche sowie ein elektronischer Zündabschalter aus dem Hause Emcotec sind noch unter dem Cockpit im recht flachen Technikraum unterzubringen. Ein DPSI micro RCS muss deshalb her, weil man bei einer Scale-Maschine wohl kaum außen Schalter anbringen kann. Ein Magnetschalter steuert die DPSI 2001 RV-Weiche, unter dem Rumpf ist so nur eine rote LED sichtbar.


Das Finish

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Beim nächsten Schritt geht es, nach endgültigem Verschleifen, Else, mein Goldstück, jammert seit Tagen über weiße Fußspuren im ganzen Haus, an die Farbgebung. Unten himmelblau, oben tarnfarben, natürlich in original RAL-Tönen. Die nötigen maßstabgetreuen Decals werden von Tailormadedecals bezogen. Was ich besonders zu schätzen weiß, ist der Platzierungsplan für jeden einzelnen Schriftzug, der Bestandteil der Lieferung ist: Wortblöcke wie "Hier nicht betreten" etc. können so vorbildgetreu positioniert werden.

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Für so ein Modell ist der Cockpitausbau unabdingbar, was sich wiederum leider kostspielig gestaltet. Aus England (fighteraces.co.uk) beziehe ich einen Plastikbausatz für schlappe 350 Euro. Unter größeren Mühen gelingt es, eine im Endergebnis recht ansehnliche Instrumentenkanzel zu gestalten . Eine verschiebbare Stukahaube wäre jetzt noch die Krönung, hierfür reicht aber meine Geduld nicht mehr. Alles in allem ein einigermaßen scale gerechtes Outfit zu erlangen, stellt ein recht aufwändiges Verfahren dar, sowohl in finanzieller wie auch in bastlerischer Hinsicht. Mir ist allerdings bewusst, echten Scalemodellbauern werde ich mit meinem Projekt kaum imponieren. Ich verneige mich vor einem Meister aus dem Internet, der seine Fangemeinde mit einem Endergebnis noch scaler als scale zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißt. Etwas bescheidener stehe ich am Ende vor einem recht ansehnlichen, nennen wir es semiscale-Modell mit 2,54 m Spannweite, das ein Gewichts von etwa 13 kg auf die Waage bringt und das in keinem Diorama verschwinden sondern fliegen soll. Ein paar letzte Maßnahmen: Eine 3-Blatt-GfK-Luftschraube von Herrn Thäter/Elsterprop freundlicherweise in Grau lackiert, ein passender Spinner auch feldgrau. Schließlich kann man einen Oldie nicht äußerlich erkennbar im Kohlfaserlook präsentieren. Einlaufen des DA 85, Schwerpunkt nach Plan auswiegen, Ruderwege einstellen. Nun kann es, besser gesagt, könnte es losgehen. Aber auf welchem Platz?


Die Flugerprobung

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Ich wählte das Modellfluggelände des MSC Condor in Birkenfeld/Rheinland-Pfalz mit seiner asphaltierten Startbahn. Schließlich will ich dem Fahrwerk mit den doch recht groß dimensionierten Radschuhen nicht gleich die Holperwiese unseres heimischen Flugfeldes zumuten. Das Team besteht aus Jürgen Prinz als Pilot und J. R. als Fotograf. Am Flugfeld angekommen wird alles noch einmal durchgecheckt. Anfangs will der DA aber partout nicht anspringen. Schwitzen, fluchen, Flügel abschrauben… …ist der verdeckt eingebaute Zündschalter in Funktion? Ja, ist er. Endlich ertönt der sonore Klang des Einzylinders, die Ju 87 rollt zur Asphaltbahn. Leider herrscht Seitenwind, die benachbarten Windräder drehen sich zügig.

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Jürgen gibt Gas, unter Querwind rollt der Stuka an, nach 25 m heben er ab, dann ein erster Schreck. Der Seitenwind greift unter den rechten Flügel, Ausbrechen nach links, Jürgen beherrscht die Situation, die Ju steigt im 40°-Winkel nach oben. War es der Wind? War es Rudervertrimmung? Wahrscheinlich beides. Die Maschine drängt nach links und muss noch deutlich nachgetrimmt werden.

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Dann zieht sie ihre Bahnen - das Flugbild ist bestechend. Aus Sicht des Modellflugpiloten ist die unten aufgebrachte himmelblaue Lackierung nachteilig weil sie in größerer Höhe ihren ursprünglichen Zweck erfüllt, sie wirkt als Tarnung, in der Originalversion gewünscht, für uns weniger vorteilhaft.

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Die Anflüge gefallen, die Silhouette gegen den sonnenbeschienen Himmel mit den nicht funktionsfähigen Sturzflugbremsen und dem bulligen Fahrwerk vermittelt das charakteristische Stukabild. Im Kurvenflug kommt sehr schön die Tarnlackierung der Oberseite mit der typischen Kanzel zur Geltung.

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Tiefe Anflüge sind imposant anzusehen.

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Jürgen versuchte erste Landeanflüge und erlebte eine unerfreuliche Überraschung: Gerader Anflug, mit gesetzten Klappen waren die Langsamflugeigenschaften überragend. Nach gekonnt sanftem Aufsetzen aber sprang die Maschine in die Höhe mit anschließender Neigung auf die Nase zu gehen.

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Mein Fazit

Die Ju 87 von Ziroli ist eine gute Verbindung alter und neuer Herstellertugenden. Ein sehr detaillierter Bauplan sowie Spanten und Rippen in feinstem Lasercut. Holzwürmer kommen voll auf ihre Kosten. Zubehör wie Haupt- und Heckfahrwerk, Scale-Räder, Cockpit-Ausbau, RAL-Farben wird in größerem Umfang benötigt und ist nicht ganz billig. Man sollte sich also nicht von einem Basispreis von 249 € für einen Lasercut Holzteilesatz blenden lassen. Schon der Bauplan kostet weitere 79 €, danach geht es weiter. Das Flugbild der Ju 87 ist beeindruckend, die Langsamflugeigenschaften ordentlich, die Landung mit dem von uns montierten Robart-Fahrwerk ist bisweilen problematisch. Eine Kriegsmaschine im Scale-Modus ist eben kein Kunstflugmodell.

Daten
Hersteller​
Nick Ziroli
Maßstab​
1:50
Spannweite​
2,54 m
Rumpflänge​
1,97 m
Motor​
DA 85
Luftschraube​
Elster 3-Blatt 25/12
Schalldämpfer​
Zimmermann
Gewicht​
13 kg
Einstellungen
Schwerpunkt​
12,8 cm hinter Nasenleiste
EWD​
1,5°
Höhenruder​
+/- 15 mm
Seitenruder​
+/- maximal
Querruder​
+/- 20 mm
Landeklappen​
jeweils 45°
 

Kommentare

Schöner Bericht und tolles Flugbild👍, nur mit dem Maßstab in deinen Daten stimmt glaube ich was nicht;). 1:50 da hätte sie glaube ich so knapp 25cm Spannweite:cool:
 
Hallo liebe Modellbaufreunde,
zunächst darf ich mich für Eure wohlwollenden Kommentare bedanken!
Zur Sache - da habt Ihr mich mit herunter gelassenen Hosen erwischt!
Ein Blick in den Ziroli Bauplan signalisiert mir - ich habe die B2-Version gebaut scale2174".
Beste Grüße Jürgen
 
Hallo Jürgen,

richtig schöner Stuka. Das Flugbild ist erste Sahne.
Interessanter und detaillierter Balsastaubbericht.
Kleine Anmerkung, der Dreiblatt Sichelprop ist gewöhnungsbedürftig.
Schau dir mal die Props vom Ramoser an, lohnt sich

Gruß

Mathias
 
Hallo liebe Modellbaufreunde,
zunächst darf ich mich für Eure wohlwollenden Kommentare bedanken!
Zur Sache - da habt Ihr mich mit herunter gelassenen Hosen erwischt!
Ein Blick in den Ziroli Bauplan signalisiert mir - ich habe die B2-Version gebaut scale2174".
Beste Grüße Jürgen
Hi Jürgen, was bedeutet "scale2174"? Verstehe nur noch Bahnhof.

Gruß Guido
 
Hallo Guido,
da hat mir der PC einen Streich gespielt! Zitat aus dem Bauplan. Es muss heißen: scale (zwei ein viertel") 2 1/4". Bitte das zu entschuldigen!
Beste Grüße Jürgen
 
Hallo Guido,
da hat mir der PC einen Streich gespielt! Zitat aus dem Bauplan. Es muss heißen: scale (zwei ein viertel") 2 1/4". Bitte das zu entschuldigen!
Beste Grüße Jürgen
Hi Jürgen,

nee, nicht der PC hat Dir einen Streich gespielt, sondern Du hast beim Drücken der "7"-Taste vergessen, gleichzeitig die "Shift"-Taste zu drücken und hast vor "Enter" den Text nicht nochmal Korrektur gelesen. Da kann Dein PC also überhaupt nichts dafür.
Übrigens: Entschuldigung angenommen.

LG Guido
 
Hallo Guido,
ist dir schon mal aufgefallen, dass du in deinen Beiträgen nur belehrend oder berichtigend unterwegs bist? Nicht ein Wort des Lobes. Ich glaub, wenn du noch einen Fehler findest, dann darfst du ihn behalten!

Gruß Alexander
1.) Stimmt nicht: Ich spare auch nicht mit Lob. Du solltest meine Threads halt nur lesen (z.B. weiter oben).
2.) Meine Belehrung und Berichtigung hat beim Stuka-Bericht doch etwas gebracht: Jetzt wissen Alle, die der Flieger von Jürgen interessiert, dass es sich um die B2-Version der Ju 87 handelt und dass die Spannweite (angeblich) 2 1/4 "* ist (s.o.; wobei diese Angabe von Jürgen nicht stimmen kann).
3.) Du wirst nicht gezwungen, meine Beiträge zu lesen.

* Hier hat Jürgen "(Zoll) mit Feet verwechselt.
 
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