Küstenflieger Asgard 2.0 Baubericht

Moin,

da es ja zu diesem Modell doch recht wenig zu lesen gibt, dachte ich mir, ich verfasse mal einen kleinen Baubericht :)

Begeistert von der Qualität die man für diesen Preis bekommt, bocksteife Flächen und ein Rumpf mit dem man auch jemanden erschlagen könnte, lag das Modell dann aus zeitlichen Gründen doch erstmal ein bisschen rum, nun geht es aber los.

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Angefangen habe ich mit der Flächenbefestigung. Hier fiel die Wahl auf Magnete. Kein Tesa was ich definitiv vergessen würde und keine Rückstände ;) Dazu habe ich mir zuerst eine Schablone aus einem Rest Sperrholz gemacht, die exakt über die Torsionsstifte passt und hier die Position der Magnete festgelegt. Klein vorgebohrt, um eine vernünftige Führung zu haben. Auf das Endmaß wird später aufgebohrt. So ist sichergestellt, dass die Magnete an Rumpf und Fläche auch exakt übereinander sitzen.

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Im gleichen Zug wurde dann auch gleich die werksseitig angedeutete Position für den MPX Stecker ausgefräst. Morgen gehts weiter.

Gruß
Thorben
 
Weiter geht es mit dem einkleben der Magnete. Dafür nehme ich ein Stück Lexan (darauf hält Epoxy nicht) und setze auf beide Seiten einen Magneten. Epoxy auf den zu verklenenden Magneten und ab ins Loch, das Stück Lexan fungiert hier als Anschlag, damit die Mageten später bündig am Rumpf sitzen. Anschließend noch etwas Epoxy von innen um den Magneten und weiter mit den restlichen 3 ;)
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Nachdem im Rumpf alle Magnete fest verklebt sind gings weiter mit der Fläche. Hier habe ich je Fläche die beiden Magneten an den Rumpf geheftet, Epoxy in das Loch der Fläche und die Flächen angesteckt. Da der Asgard eine schwimmende Steckung hat unbedingt beide Flächen anstecken, sonst wirds schief :D

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Die Zeit während das Epoxy trocknet habe ich noch kurzerhand genutzt, um Servorahmen zu zeichnen. Da ich die Anlenkung überkreuzt bauen will, musste die Seite wo der Servoarm sitzt noch nach hinten abgeschrägt werden, was hier auf dem Bild nicht zu sehen ist. Fiel mir erst später ein.

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Als letztes für heute, auch ich werde älter und brauche Farbe auf der Fläche 😂 Ral 3000 passt ziemlich gut zum rot des Rumpfes. Zu viel von der schönen Holzoptik wollte ich dann aber doch nicht verdecken, so wurden es nur Randbögen und Blockstreifen auf der Unterseite.

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Moin!

Die freien Tage an Weihnachten habe ich mal genutzt, etwas am Asgard weiter zu bauen. Die Servos sind mittlerweile eingebaut. Da ich die originalen Abdeckungen der Schächte verwenden wollte und unten nichts heraus stehen sollte, war das Thema doch sehr fummelig. Gerade für jemanden, der von Seglern mal so gar keine Ahnung hat :D

Für die Landeklappen konnte das Servo seine normale Position einnehmen, den Servoarm habe ich so weit gekürzt, dass der Gabelkopf noch gerade so nutzbar ist, ohne ihn zu bearbeiten.

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Bei den Querrudern wurde es etwas komplizierter. Das Servo musste ein ganzes Stück nach vorn versetzt werden, zusätzlich habe ich den Servoarm noch weiter gekürzt und den Gabelkopf ein ganzes Stück bearbeitet. Leider kann man das Servo jetzt doch nicht mehr zerstörungsfrei ausbauen, im Fall der Fälle muss jetzt halt ein kleines Loch in die Fläche gebohrt werden. Auch der Servorahmen musste im Nachhinein noch mit dem Dremel bearbeitet werden. Der Winkel für die Anlenkungen passte nur bei den Klappen. Bei den Querrudern kam bei Vollausschlag der Gabelkupf gegen den Rahmen.

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Anschließend mussten wegen der extrem kurzen Wege noch die Ruderhörner gekürzt werden. Für Querruder und Klappen jeweils unterschiedlich, um die unterschiedlich langen Servoarme auszugleichen ;) die Gewindestangen habe ich aus optischen Gründen durch Stahldraht ersetzt und Gewinde drauf geschnitten.

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