Kamera im Auto?

Hallo,

als dieser Meteorit in Russland abstürzte, wurde darüber berichtet, das die Aufnahmen von fahrenden Auto´s stammten mit Kamera an Bord. In Russland hätten das viele Fahrer so, aus Gründen der Beweisführung bei Unfällen. Eigentlich keine schlechte Idee, oder?
Was denkt ihr?
Welche Kamera würdet ihr dafür nehmen?
Am besten wäre ja eine, die in einem "Loop" einfach immer weiter aufzeichnet.

Viele Grüße,

Stefan
 
Hmmm...wieviel Unfälle hattest Du denn schon so? Wieviele Meteoriten hast Du ohne Kamera verpasst?
Oder hoffst Du darauf reich zu werden wenn Du das einem Sender anbieten kannst?
Willst Du damit andere Verkehrsteilnehmer "überführen"?

Kann nicht so recht nachvollziehen weshalb man das "braucht" (hierzulande, wohlgemerkt)

Kannst meine Flycam2 haben, die wird auch als CarCam eingesetzt mittels 12V Anschluss.
 
Moin,Stefan!
Die FlyCamOn kannst Du im Kfz-Betrieb in einer 15Min.Schleife benutzen.
 
Au ja, ich erinnere, das vor vielen Jahren es mir passierte, das wenn sich jemand zu unrecht überholt fühlte, er wild mit einem Telefonhörer umherfuchtelte.

Heute wird mit der Kamera gewunken, hatte ich auch schon, gar ein Blitz, weil man ein vermeintliches Delikt quasi in flagranti zu fotografieren versucht.

Blieb aber immer folgenlos.

Habe ich selbst erlebt, man konnte schon nicht beweisen, das Datum und Uhrzeit stimmten, Beweis hinfällig.



Roland
 
Aber du kannst den anderen ärgern...;)
Ich hab das mal in Stuttgart gemacht, nachdem mich (mit schwerem Hänger) einer dreimal geschnitten hat.
Er ist ausgestiegen und hat die Arme zum Himmel gestreckt...;), ich Fenster und Türen zu...:D

danach war mir leichter...

Er war dadurch nicht schneller als ich mit meiner lahmen Gurke.
 
Aber du kannst den anderen ärgern...;)
Ich hab das mal in Stuttgart gemacht, nachdem mich (mit schwerem Hänger) einer dreimal geschnitten hat.
Er ist ausgestiegen und hat die Arme zum Himmel gestreckt...;), ich Fenster und Türen zu...:D

danach war mir leichter...

Er war dadurch nicht schneller als ich mit meiner lahmen Gurke.


...du bist im Wettbewerb mit Autos mit Anhänger ?? Ich erlebe die immer nur als bunte Streifen am rechten Bildrand.....:)


Roland
 
Smartphone tuts auch.
Viele Halter haben Aussparungen oder die sind schnell gebohrt.
Man muß halt die Auflösung runterschrauben sonst ist der Speicher schnell voll;)

Ich benutze so ein Video gerade um zu beweisen daß fast unmittelbar hinterm Temposchild geblitzt wurde was gegen die Richtlinien in BaWü verstößt.
Zwar hilft das nicht viel aber sollte es Punkte geben, dann hilft das schon.
Außerdem beweist das Vid daß es hier nur rein um Abzocke in der Pampa ging.

Oliver
 
Habe ich selbst erlebt, man konnte schon nicht beweisen, das Datum und Uhrzeit stimmten, Beweis hinfällig.

Das ein Rentner mit einem (1) Digitalphoto offensichtlich Beweis genug dafür hat das jemand länger als ein Zeitraum von 3min im Parkverbot stehen soll und die Verwaltung das daraufhin auch so sieht und einen Zahlungsbescheid per Post zustellt... das geht nach meiner Erfahrung auch in Deutschland. :rolleyes:
 
Außerdem beweist das Vid daß es hier nur rein um Abzocke in der Pampa ging.

Oliver

Ach Oliver ......... es wird grundsätzlich nur dort geblitzt, wo es wirtschaftlich Sinn macht, es gibt keinen einzigen anderen Grund für diese mobilen Geldeintreiberfallen.

Wenn ich hier unser Lokalradio höre, so brauchen die 5 Minuten, um alle Radarfallen im Kreisgebiet durchzugeben, hier sind regelmässig so 10 bis 25 mobile Radarfallen im Betrieb, nur im Kreis Heinsberg! Und immer an den bekannten Stellen, wo

- relativ viel Verkehr herrscht
- es keine wirklichen Gefahrenstellen für andere Verkehrsteilnehmer gibt
- nur bzw. verstärkt zur Rush-Hour, also wenn viele unterwegs sind (muss sich ja auch lohnen)

Hingegen sind die so gut wie nie an wirklichen Gefahrenstellen anzutreffen, wo es schon mal Schwerverletzte und Tote gab - wenn genau dort die Unauffälligkeit (Tarn-, Versteckmöglichkeit) für die Radarfalle nicht gegeben ist, wenn also klar ist, dass da niemand in die gut sichtbare Radarfalle reinfährt.

Das ist aber schon immer so gewesen, es geht dabei nur um das Eintreiben bereits verplanter Einnahmen, niemals um die vorgebliche "Verkehrssicherheit", so ein Quatsch.


Grüße
Udo
 
Man könnte jetzt böse sagen, für die Sicherheit sind die Verkehrszeichen zuständig, fürs Geldeintreiben die Polizisten. Jeder muss an dem für seine Aufgabe günstigen Platz stehen.
 
Das ein Rentner mit einem (1) Digitalphoto offensichtlich Beweis genug dafür hat das jemand länger als ein Zeitraum von 3min im Parkverbot stehen soll und die Verwaltung das daraufhin auch so sieht und einen Zahlungsbescheid per Post zustellt... das geht nach meiner Erfahrung auch in Deutschland. :rolleyes:

oha, bitter!

Aber bei einem Parkticket würde ich auch nicht den gleichen Fackelzug vor Gericht veranstalten wie bei drohenden 4-7 Punkten....


Roland
 
Hallo zusammen,

es scheint wirklich eine andere Welt zu sein, in der diese Kameras helfen: http://www.sueddeutsche.de/auto/ver...lieren-viele-russen-im-auto-kameras-1.1601320

Ach Oliver ......... es wird grundsätzlich nur dort geblitzt, wo es wirtschaftlich Sinn macht, es gibt keinen einzigen anderen Grund für diese mobilen Geldeintreiberfallen.
...
Auch bei Dir scheint eine andere Welt zu sein, Udo.
In unserem Ort gibt es eine Kreuzung, an der früher nicht gerade selten Menschen starben oder schwer verletzt wurden. Nachdem sich jetzt rumgesprochen hat, daß dort regelmäßig geblitzt wird, ist Ruhe, und keiner fährt mehr deutlich zu schnell.

Es wird auch schon mal ganz öffentlich geblitzt: Uniformierte stehen neben dem Streifenwage mit der Radarpistole, weithin sichtbar. Der Effekt ist derselbe: Alle fahren brav und sittsam. Vielleicht ist man ja nicht überall so einsichtsvoll ...

Servus
Hans
 
Ach Oliver ......... es wird grundsätzlich nur dort geblitzt, wo es wirtschaftlich Sinn macht, es gibt keinen einzigen anderen Grund für diese mobilen Geldeintreiberfallen.

Wenn ich hier unser Lokalradio höre, so brauchen die 5 Minuten, um alle Radarfallen im Kreisgebiet durchzugeben, hier sind regelmässig so 10 bis 25 mobile Radarfallen im Betrieb, nur im Kreis Heinsberg! Und immer an den bekannten Stellen, wo

- relativ viel Verkehr herrscht
- es keine wirklichen Gefahrenstellen für andere Verkehrsteilnehmer gibt
- nur bzw. verstärkt zur Rush-Hour, also wenn viele unterwegs sind (muss sich ja auch lohnen)

Hingegen sind die so gut wie nie an wirklichen Gefahrenstellen anzutreffen, wo es schon mal Schwerverletzte und Tote gab - wenn genau dort die Unauffälligkeit (Tarn-, Versteckmöglichkeit) für die Radarfalle nicht gegeben ist, wenn also klar ist, dass da niemand in die gut sichtbare Radarfalle reinfährt.

Das ist aber schon immer so gewesen, es geht dabei nur um das Eintreiben bereits verplanter Einnahmen, niemals um die vorgebliche "Verkehrssicherheit", so ein Quatsch.


Grüße
Udo

Grundsätzlich?
Hauptsächlich;)
Aber in diesem Fall war das mehr als dreist.
Es gibt dort in einem Wald eine kleine Abzweigung, wohin weiß der Teufel.
Es gibt 2 Tempo 70 Schilder.
Am 1. wurde ich geblitzdingst, das 2. steht an der Abzweigung 200m später.
Geblitzt wurde von einer privaten Firma, nix Polente.

Alleine das ist schon ein Grund eine Messung anzuzweifeln.
Zu was sind diese Richtlinen, ab wann geblitzt wird, da wenn sie nicht befolgt werden???
Als ich das Schild sah bin ich vom Gas gegangen- Tempo rund 100.
Geblitzt wurde ich mit Tacho 92, das sind so reale 86 km/h laut GPS.

Leider hatte ich da die Kamera nicht ein, bin die Strecke nochmals abgefahren und hab´s gefilmt.
Nicht daß sich im Nachhinein das Schild verschiebt;)
Denn das war kein festes Schild sondern steht auf nem Ständer.

Ich weiß daß ich
-zu schnell war und hätte eher vom Gas gehen sollen
-kaum ne Chance habe,
aber wenigstens kann ich sie beschäftigen denn ich werde erst mal abwarten was kommt,
dagegen Einspruch erheben wegen "nichteinhaltung der Richtlinien" (wird natürlich abgelehnt)
dann möchte ich eine detailierte Skizze mit allen Maßen und Positionen...(hatte natürlich alles seine Richtigkeit denn die "Blitzer" sind ja geschult- und somit per Definition fehlerfrei)
und dann erst bring ich mein Video ins Spiel- auch wenns nichts bringt;)

Und eigentlich sollte mans immer so machen-
wenn möglich anhalten und die Blitzer fotografieren.
Alleine das bringt sie schon aus der Fassung:D

Immerhin hab ich es so schon geschafft, daß sie in Donzdorf statt 400m vom Kindergarten weg
direkt vors Altersheim gewechselt sind;)

Ein Smartphone hat doch heute jeder dabei.

Oliver
 
Roland:

Parken ist (war es zumindest zu Zeiten meiner Führerscheinprüfung)
- Halten langer als 3 Minuten oder
- Verlassen des Fahrzeuges (!) - also auch nur für 10 Sekunden...
Letzteres kann man locker mit einem (1) Digitalfoto nachweisen.

Da auf unseren Parkplätzen vor dem Haus auch regelmässig abends "bestimmte" Personen parken (Eishockeyfans), sind wir dazu übergegangen, sie zu fotografieren (1 Bild) und mit einem Zahlschein für umgerechnet 25Euro zu beglücken. Gängiges Verfahren hier, richterlich abgesegnet. Sie zahlen besser, sonst wird es richtig teuer.

Bertram
 
Auch bei Dir scheint eine andere Welt zu sein, Udo.

Servus
Hans

Das mag ja sein. Jedenfalls ist es hier so.

In unserem Ort gibt es eine Kreuzung, an der früher nicht gerade selten Menschen starben oder schwer verletzt wurden. Nachdem sich jetzt rumgesprochen hat, daß dort regelmäßig geblitzt wird, ist Ruhe, und keiner fährt mehr deutlich zu schnell.

Es wird auch schon mal ganz öffentlich geblitzt: Uniformierte stehen neben dem Streifenwage mit der Radarpistole, weithin sichtbar. Der Effekt ist derselbe: Alle fahren brav und sittsam. Vielleicht ist man ja nicht überall so einsichtsvoll ...
Das zweifle ich nicht an, natürlich gibt es solche Situationen. Sogar hier hab ich die Polizisten schon mal "offen" neben dem deutlich sichtbar aufgestellten Gerät stehen sehen, sowas gibts also, keine Frage.

Allerdings hatte ich geschrieben, dass "grundsätzlich" an den Stellen gebliutzt wird, an denen es finanziell Sinn macht, wobei Dir der Begriff "grundsätzlich" nicht geläufig zu sein scheint, das heißt nämlich: Mit Ausnahmen.


Grüße
Udo
 
Hallo,

als dieser Meteorit in Russland abstürzte, wurde darüber berichtet, das die Aufnahmen von fahrenden Auto´s stammten mit Kamera an Bord. In Russland hätten das viele Fahrer so, aus Gründen der Beweisführung bei Unfällen. Eigentlich keine schlechte Idee, oder?
Was denkt ihr?
Welche Kamera würdet ihr dafür nehmen?
Am besten wäre ja eine, die in einem "Loop" einfach immer weiter aufzeichnet.

Viele Grüße,

Stefan

Mach das mal ...
Ein Grund mehr um dein Auto aufzubrechen und die Kamera zu klauen.
Mittlerweile wird alles geklaut, was irgendwie nach Elektronik aussieht.
Und das nicht nur aus dem Auto.

Dem Ordnungsamt wurde ein Radargerät vor der Nase weg geklaut.

jürgen
 
... und mit einem Zahlschein für umgerechnet 25Euro zu beglücken. Gängiges Verfahren hier, richterlich abgesegnet. Sie zahlen besser, sonst wird es richtig teuer. Bertram


Hallo Bertram,
und von dem Geld kaufst Du dann tolle Modelle?
Ich glaube ich ziehe in die Schweiz um.

Freundliche Grüße
bruch
 
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