Keller Silverline Motoren erleichtern?

Dix

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Huhu,

Macht es Sinn, die alten vollgekapselten Kellermotoren mit Ausfräsungen zu versehen, damit deren chronisches Übergewicht etwas gelindert wird?
Kann ja nicht sein, daß ein 7Zeller-PyloniMotor über 230 gramm wiegt... :mad:

Bringt es denn überhaupt was? Wieviel?

Und wo kann/darf man denn bohren und ausfräsen? Motormantel im Kollektorbereich, die massiven Lagerschilde zum Beispiel...
 

MaBa

User
Hallo Dix,

gewichtsmäßig bringt das nicht viel, du kriegst aber die Wärme aus den Motoren, das verwendete Magnetmaterial Neodym mag die nämlich gar nicht. Das Gehäuse ist aus einem zähen Eisen, welches sich maschinell sehr schlecht bearbeiten lassen soll, haben mir Vereinskollegen gesagt. Ich habe über jeder Kohle ein ca. 15 x 15 mm Fenster gemacht. In die vier Ecken ein Loch bebohrt und dann gesägt bzw. weitere Löcher gebohrt alles glatt gefeilt, Kinderknete durch den Motor gedrückt, nimmt die ganze Späne auf und den Motor wieder zusammen gebaut.
Diese Motorengeneration waren halt so schwergewichtig, da kannst du nicht viel machen!

Gruß Mathias

[ 19. April 2003, 14:05: Beitrag editiert von: MaBa ]
 
Hi Dix,
ich habe mal das gleiche versucht was du vorhast.
Der Motor sollte leichter werden und ich wollte eine Wasserkühlung an die Kohleschächte anbringen.
In das vordere Lagerschild wurden löcher gebohrt und das Alu auf Hochglanz poliert ... sah geil aus, hat gewichtsmäßig aber nichts gebracht. Im Bereich der Motorkohlen sollte das Gehäuse ausgefräßt werden, das hab ich machen lassen. Die Leute dies gemacht haben, haben geflucht, weil das Material, wie MABA schon sagte, sehr zäh is.

Fazit : es lohnt sich nicht
 
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