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kennt jemand diese Batteriehalter (Empfängerakku) ?

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BaHaBa

User
Hallo,

gibt es diese Batteriehalter noch zu kaufen ?
Man kann dort 4x AA-Mignon Akkus einlegen. Finde das ganz praktisch da keine Lötarbeit notwendig ist und man die
Akkus jederzeit schnell einzeln auf Zustand/Widerstand prüfen könnte.


Suche sowas für ein kleines Segelflugzeug (1200g SPW 1,80m)
 

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ruvy

User
Google -> Conrad Batteriehalter ;)

Wird allerdings sicher auch noch einige andere Anbieter geben die solch einen oder einen ähnlichen Batteriehalter im Angebot haben.

lg
Rudi
 

PeterKa

User
Ich muß von der Verwendung dieses Dingsbums intensivst abraten. Halte es sogar für fahrlässig diese in einem Flugmodell einzusetzen. Neben den mechanischen Kontasktproblemen sind alle Zellen mehr oder weniger korrosiv. Völlig unbemerkt sind plötzlich die Kontakte oxidiert und versifft. Das muß nicht passieren, kann aber, und alles was kann passiert auch. Also Finger weg. Und löten ist nicht ganz so schwierig und langwierig. Und eine Zelle aus einem 4erpack austauschen ? Also nach fast 40 Jahren hats das bei mir nicht gegeben, außer bei Lipos (wo man ja jede Zelle einzeln ausmessen kann ohne das Pack zu töten). Und selbst wenn nur eine Zelle kaputt ist, käme ich niemals auf die Idee, die restlichen zu behalten und eine neue einzusortieren.

Unsere Flugzeuge sind kein Spielzeug und können erheblichen Schaden anrichten. Wir sind in der Pflicht das menschenmögliche zu tun um das zu verhindern. Zellen ordentlich verlöten gehört dazu..

PeterKa
 

wno158

User
Nein, ich will Dir das nicht ausreden...

Nein, ich will Dir das nicht ausreden...

aber hilfsweise tut es vielleicht auch ein fertig vergossener Akkuwürfel; gibt es auch in Eneloop oder in flach.
Finde ich irgendwie geschickter als die Halterungen und die sind auch in der Werkstatt ganz praktisch.

Gruß Walter
 

jannicam

Vereinsmitglied
Klar geht "Empfänger-Akkupack" heute besser, aber man muss nicht gleich Panik machen.
Ich habe so eine kleine, verschraubbare Kiste von Multiplex in den 70’ern jahrelang in mittelgroßen Seglern in Betrieb gehabt.
Die gefederten Kontakte waren niemals korrodiert, die gelben Sanyo-500’er NiCds hielten einen knappen Flugnachmittag lang. Im Nachhinein halte ich die damals gleichzeitig eingesetzten Schiebeschalterchen in der Rumpfseitenwand für gefährlicher, denn die sind schnell mal verdreckt und da schaut man i.d.R. zu selten rein. ;)

Gruß Jan
 

hastf1b

User
Ich habe diese Batteriehalter ohne Probleme Jahre lang benutzt und nutze sie heute noch. Ein paar Gummiringe zur Sicherheit drum und fertig.

Für Leute die nur gelegentlich zum fliegen gehen finde ich das sehr praktisch da man sich nicht ums Akkuladen kümmern musss.

Heinz
 

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Elljott

User gesperrt
10 Jahre ALTE EMPFÄNGER-AKKUS IN FLUGMODELLEN ??? SICHER NICHT !!!

10 Jahre ALTE EMPFÄNGER-AKKUS IN FLUGMODELLEN ??? SICHER NICHT !!!

UNGLAUBLICH...Herr GREINER !!!

" AUCH NACH 10 JAHREN NOCH NICHT"
KEIN RISIKO ???
Ihre Einschätzung.
AKKU-ZELLEN diesen ALTERS haben
zumal
in einem FLIEGENDEN Objekt !!! nicht´s mehr zu suchen.


Wegen nur weniger "EUROS" wird auf Kosten
der EMPFANGS / STEUERUNGS-SICHERHEIT GESPART ???:eek:
Ein Flugmodell UNSTEUERBAR ...!

Ob Ihre MODELLE "runterfliegen" ist mir dabei vollkommen gleichgültig,
ABER:
auf Kosten der Flug-Sicherheit,unter anderem Personen und Sachschäden zu riskieren,
resultierend sogar die Sperrung eines Modellfluggebietes wegen
eines FAHRLÄSSIGST ZU NENNENDEN - VERMEIDBAREN "UNFALLES"
ist schon mehr als nur grenzwertig zu nennen.

Hier an der Betriebssicherheit eines Fluggerätes zu sparen macht mich fassungslos.
Beim Modellschiffe -Betreiben fährt´s halt im Kringel -schon ein U-Boot sinkt ungesteuert evtl zum Teich-Grund
ABER Modell-Fliegend mit Antik-AKKUS ?
Grusslos:
Jürgen L.


Also bei einem reinen Segelflugmodell sehe ich da kein Risiko.
Allerdings muss ich bei meinen Akkus keine Zellen aussortieren, egal ob 2000er Eneloop oder Aldi/Lidl/Norma Zellen.
Auch nach 10 Jahren gebrauch noch nicht...:eek:
 

BNoXTC1

User
Jürgen, was soll dein Post? Wie kannst du behaupten, dass alte Akkus defekt sind? Vollkommener ****

Antik Akkus.. grußlos... was bist du für einer?!
 
Als ich den Eingangsbeitrag gelesen habe, wusste ich, was hier kommen wird... Es geht echt nicht ohne Draufhauen. Was?

Sicher gibt es bei diesen Batteriehaltern Für und Wider, auch in einem einfachen Segler. Aber ein wirkliches Sicherheitsrisiko kann ich nicht erkennen. Warum sollte es bei federbelasteten Kontakten Probleme geben? Das muss mir noch mal jemand genau erklären. Und bitte im Zusammenhang mit einem kleinen Segler...

Ich bin seit einer Woche in Dänemark, habe hier noch niemenden meckern oder mit schlechter Laune herumlaufen sehen. Versucht es mal mit Entspannung und etwas Sonne. Es geht wirklich auch etwas geschmeidiger.

Gruß Mirko
 

PeterKa

User
Also es gibt sehr vernünftige Gründe auch bei einem Segler auf Federkontakte zu verzichten. Es gibt allerdings keinen vernünftigen Grund die Debatte emotional und herablassend zu führen.

Also der Reihe und Wichtigkeit nach:

1.) Federkontakte oder auch flächige Auflagen berühren die Batterie nur an einem bis 3 Punkten die jeder für sich kleiner als 1-2 Zehntel mm im Durchmesser ist. Wers nicht glaubt betrachte sich die Chose mal genauer unter einem Mikroskop, oder denke mal drüber nach, warum Wasserhähne tropfen, obwohl die Dichtflächen sehr fest gegeneinander gepresst werden. Die Ursache hierfür sind vielfältig.

1.1) Die Andruckfläche ist nicht plan, weder auf Seiten der Batterie, noch auf Seiten der Feder oder Auflagefläche. Man betracht einfach nur den +Pol einer Batterie.. richtig der ist wunderbar sphärisch gebogen. Und eine perfekte Kugel die unendlich hart ist berührte eine plane Fläche die ebenfalls unendlich hart ist in einem unendlich kleinen Punkt, egal wieviel Kraft man aufwendet. Daher müssen die Kontaktflächen entweder plan geschliffen sein, oder das Material sehr sehr weich (Prinzip der Gummidichtung oder Kupferdichtung).

1.2) Durch diesen unendlich kleinen Punkt der Auflagefläche ist demnach die Stromdichte unendlich groß, völlig egal wie wenig Strom tatsächlich fließt. Das heißt, die Kontaktfläche wird heiß und begint zu oxidieren. Metalloxide sind aber gemeinhin gute Isolatoren! Das passiert im mikroskopischen Bereich und ist mit Auge erst zu erkennen, wenn es bereits zu spät ist.

1.3) Man betrachte eine Kontaktfeder des Batteriefachs: Hart und krumm, damit sie federt, also genau das Gegenteil der für eine guten Kontakt geforderten Eigenschaften.

2.) Durch Beschleunigungen jedweder Art bewegen sich die Akkus hin und her und belasten die Federn und damit die Kontakte. Das ist beim Motormodell ganz offensichtlich, aber auch beim Segler treten nicht zu unterschätzende Beschleunigungskräfte auf, zum Beipiel bei jeder Landung, sei sie noch so sanft, aber auch in der Luft wenn Windböen oder Übermut des Piloten am Modell zerren.

3.) Die Federn verlieren an Elastizität, und damit geht die Kontaktfestigkeit weiter in den Keller.

4.) Die Akkus/Batterien sind korrosiv, es befindet sich ein Elektrolyt drin! Wann sie auslaufen ist nur eine Frage der Zeit.

5.) Es ist nicht nötig. Wer keinen Lötkolben führen kann hat in meinen Augen sowieso das falsche Hobby.

6.) Ich habe ganz im Anfang meiner Laufbahn ein Segelflugmodell verloren wegen Kontaktpoblemen in der Akkuhalterung (ich sage nur blaue DEAC Zellen mit den Graupner Klipsen). Ist lange her, den Schock spüre ich heut noch.


Ein anderes Thema sind die Akkus.

Akkus müssen gepflegt werden. Einmal im Jahr messe ich alle Akkus durch, als nicht nur: 4,8 Volt ... passt , sondern richtig entladen, laden am besten Zyklen. Datum und Kapazität auf dem Pack notieren, dann hat man sich nichts vorzuwerfen.

Ein Akkupack, das nehr als 30% der Kapazität verloren hat geht in die Tonne, egal wie alt oder jung es ist.

Ich habe einige Akkus die sind 30 Jahre alt. Es ist keine Frage des Alters sondern der Aufmerksamkeit, die wir ihnen widmen.

Sorry für die langatmigen Ausführungen. Ich ziehe vor Fakten anstelle von Mutmaßungen zu berücksichtigen. Klar das liest dann am Ende keiner, weiß ich doch. Aber mir geht es besser.

PeterKa
 

Walker

User
Hi,

sehr schön und sachlich.

Am Anfang meiner Modellfliegerlaufbahn, habe ich auch einen Flieger durch so eine Akkubox verloren.
Seitdem habe ich die Dinger aus meinen Fliegern verbannt und löte solche Packs.
Wobei ich eigentlich nur noch LiPos verwende..

Gruß
Markus
 
Ich habe mit so einem Ding nur einmal Probleme gehabt.
Zum Glück nur am Servotester.
Seither ein Tabu für mich.
Gruss Jürgen
 
Peter,

ich habe deine Zeilen gelesen. Ich denke, dass du grundsätzlich sicher Recht hast. Aber ganz von der praktischen Seite her gibt es federbelastete Batteriekontakte in so vielen verschiedenen Geräten, vom Radio, der schnöden Uhr und was weiß ich noch alles für Kram. Und die funktionieren über Jahre völlig problemlos, meist bis das erste Mal eine Batterie ausgelaufen ist...
Genau so oft habe ich auch schon korrodierte Stecker oder gebrochene Leitungen gesehen. Ich denke, man muss die Sachen halt im Blick behalten, wie jedes Stück Technik.
Aber klar, am Ende bleibt die Frage, ob ein fertiger Akkupack nicht einfacher zu handhaben ist. Teurer wird er wohl kaum werden, wenn man den Batteriehalter mit rechnet. Ich fliege so einfache und anspruchslose Modelle gern mit Eneloops, die sind da herrlich unkompliziert und halten wirklich viele Jahre. Und kommt bitte nicht wieder mit Innenwiderstand... passt in diesem Zusammenhang nicht.

Gruß Mirko
 

PeterKa

User
Auf unsere Küchenuhr und die eletrischen Thermostaten muss ich jedes Jahr mindestens einmal draufhauen oder die Batterie drehen damit sie wieder laufen.... Mehr muß ich dazu nicht sagen.

Ich habe klargelegt wie die Dinge sind und was ich daraus für Schlüsse ziehe. Am Schluß muss es jeder für sich selbst entscheiden. Solange das in vernünftiger Form geschieht ist nix dagegen einzuwenden.

PeterKa
 

Börny

User
Batteriebox

Batteriebox

...ach, was waren das für schöne, Internet freie Zeiten, als man die im ersten Beitrag gezeigte Box aus dem Haus Robbe völlig sorgenfrei im Filius einsetzen konnte um einfach so einen Nachmittag auf irgendeiner Wiese umherzufliegen. Hat völlig problemlos und entspannt funktioniert. Filius am Gummiseil hoch starten, fliegen, landen, und von vorne. Diese geschlossene und verschraubte Box war schon deutlich besser, da kontaktsicher und staubschützend, als die offene mit den Federn. Aber selbst diese wurde problemlos im 1:10 RC Offroadbuggy, sogar im Wettbewerb, eingesetzt. Und dort wurde sie mit Sicherheit mehr durchgeschüttelt als in einem Modellsegelflugzeug, wie den genannten Filius. Nunja, das waren die 80/90er Jahre des letzten Jahrhunderts ;) . Aber sehr schön war's...

Später gab es sogar ein Verschraubungssystem für NiCd Akkus, welche für den Antrieb eingesetzt werden.

Also nicht immer gleich den Teufel an die Wand malen und laut herum prolleten, was warum alles nicht geht. Das eingesetzte Material muss eben zum Einsatzzweck passen. Und im Filius mit gerade mal zwei Servos hätte ich auch keine Bedenken, diese Box einzusetzen. Gerade wenn sowieso schon vorhanden und um bei ersten Flugversuchen herauszufinden, ob das Modellsegelfliegen überhaupt etwas für mich ist. Im späteren Verlauf der Zeit kann ich mein Material dann ja immer wieder verbessern und optimieren. So, denke ich, haben wir das doch alle mal gemacht. Oder habt ihr sofort mit einem top ausgerüsteten Voll-GFK- Scalesegler der oberen, vierstelligen Preisklasse angefangen?

Schon klar, in meiner ASW27 im Maßstab 1:3 oder meinen großen Swift würde ich die Box auch nicht zur Empfangsanlagenstromversorgung einsetzen...wo habe ich meinen Filius nur eingelagert? Ich geh' ihn mal suchen...
 
Klar das liest dann am Ende keiner, weiß ich doch.
Neeneeneenee Peter, wie immer: Bis zum Ende gelesen. :)

Mein Kommentar zum Thema:
Früüüher, als ich noch jung und hübsch war (heute aber nur noch und bin) waren diese Batterieboxen oft Standard. Im Modell als auch im Radio (für die deutschsprachigen Mitleser: Sender).
Und haben funktioniert.

Gut, oxidieren, kenne ich nicht: Zu trocken hier. Aber eben weil es so schön trocken ist, verdunsten die „Weichmacher“ aus dem Plastik und -Knack- bricht das Gehäuse der Batteriebox. Mit freundlicher Unterstützung der Druckfeder.
Das ist mir 2x passiert. Glücklicherweise noch am Boden. Und da wurde, weil in NAM, kurzerhand eine halbe Rolle Klebeband drum gewickelt und mit Bindedraht armiert. Fertig.

Das war Stand der Technik, daaamals, als ich noch… naja… war.

Aber Heute hat das, seit es Plug&Play Akkupacks gibt, doch keiner mehr nötig.

Oder wer schraubt sich ein mit Eisen beschlagendes Holzrad an sein hochmodernes E Auto?


Und was die Akkus selbst betrifft: Ich habe Akkus, die sind oll, richtig oll, die sind aber noch GUT. Dagegen habe ich weit neuere Akkus welche schon nach kurzer Zeit angefangen haben zu schwächeln. Trotz gut gepflegt, verhätschelt und nicht gequält.
Also was soll`s?
Denn da man ja eh immer (hüstel) schaut: Geladen? Und man schon merkt; eh… leer? Wie? Voll geladen in wenigen Minuten?… dann weiß man: Ab in den Akkuhimmel mit dem Teil.
 

PeterKa

User
Manchmal läuft es komisch, echt mal. Und das ist das letzte abschreckende Photo was ich zu diesem Thema einstelle. Und auch sagen werde ich nix mehr dazu, sonst bin ich bloss ein Miesmacher. Dazu habe ich keine Lust.

Also ich war im Keller die Angel Haube fräsen. Am Ende muß die Form mit Harz eingepinselt werden. Aber die Waage funktionierte nicht. Hmm Batterien alle ?? Gestern ging sie noch. Eigentlich funktionierte sie seit 10 Jahren problemlos.

Und das war der Grund:

DSC_0046.jpg

Das wars zu dem Thema.

PeterKa
 
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