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Kestrel 19m (M 1:3)

Fahrwerksklappen anschanieren

Fahrwerksklappen anschanieren

Erst mal markieren wo die Scharniere hin sollen.


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Ich benutze 1mm Federstahldraht.

Die Führungsröhrchen mit den Scharnieren mit Sekundenkleber fixieren. ( Die Scharniere ausklappen und nicht ganz bis zur Kante)

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Dann die Klappen mit Krepp genau positionieren.
Das Krepp in Längsrichtung, dann kann man jede Ecke einzeln nachjustieren.

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Dann die Scharniere ankleben und auf Gängigkeit überprüfen.

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Wichtig ist das Anschrägen der Kante.

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Zum Schließen der Klappen benutze ich einen 1mm Draht als Torsionsstab.

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Läuft wie schnuff

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Hartmut,

klasse Ausführungen weiter so, das wird sehr gut.
Die Lösung mit leicht auswechselbaren Servo bzw. Servos im Höhenruder verwende ich auch seit einigen Jahren in meinen Seglern/Motorsegler.
Ebenso eine einseitige Anlenkung des Seitenruders. Wenn man das wie du richtig macht, hat das einige Vorteile...
hier im Baubericht der KD-ASK 21 beschrieben. Vor allem beim Hangflug.

Freue mich weiter auf deinen Baubericht und hoffe sie beim Flying Circus fliegend zu erleben.

Gruß Michael
 
Wird Zeit für ein Update.
Ich habe erst mal am Schwanz weiter gemacht.

Bevor der SLW-Abschlußspant dran ist muss noch das Spornrad eingebaut werden.

Dazu habe ich mir 4 Ms-Buchsen als rechtes und linkes Lager, sowie zwei Distanzhülsen abgelängt.

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dann die Radachse ausgerichtet.

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dann eingeleimt. ( Nach dem Vergleich mit dem Original habe ich die Position nochmal nach oben versetzt)

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Anschließend konnte ich den SLW-Abschlußspant verkleben.
Dazu habe ich mir auf beiden Seiten ein Alu-U-Profil mit doppelseitigem Klebeband an die Slw-Flosse geklebt.

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Die Anlenkung passt perfekt.

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mit aufgestecktem Seitenruder

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Einige Gedanken habe ich mir zur Befestigungen der Verkleidungen und der Sitzwanne gemacht, da ich nicht schrauben, sondern nur stecken möchte.

Ich fange mal rückwärts an.
Die Holmverkleidung wird mit Stiften und Klipsen befestigt.

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Die Klipse habe ich konstruiert und gefräst.

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Sie greifen in die vorderen Ms-Röhrchen und rasten schön ein.

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Die Sitzwanne wird mit Stiften und Federn gehalten.
Sie wird eingeschoben und verrastet.

Ich habe sie zusammen mit den Seitenwänden verklebt.

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Die Federn sind an der Sitzwanne.

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Das Gegenstück.

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So langsam fügt es sich zusammen.

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So, zum Abschluss für heute habe ich noch die Kupplung

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und die Fahrwerksspanten eingeklebt.

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Dazu habe ich die hintere Aufnahme mit Kabelbinder fixiert.

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Mir reicht es für heute.

Gruß Hartmut
 
Jeder, oder zumindest viele, ich jedenfalls ärgere mich immer wenn der Rumpf wieder mal " voll " ist mit frisch gemähtem Gras.
Die Radabdeckung hilft schon mal, ist aber noch lange nicht die Lösung.
Daher versehe ich mein Fahrwerk mit einer Komplettkapselung.
Dietmar Werner von WEMO hat für meine Größe (ich bin immer noch beim Fahrwerk) eine solche im Programm.
Dabei handelt es sich um zwei tiefgezogene, transparente Habschalen.

Eine der Halbschalen. Mit Sicken zur Versteifung sowie Konturen welche ausgefräst werden müssen.

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Sie wird dann noch geschlitzt. So muss man zum Einbauen nur die vordere und die hintere Querstange entfernen.

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Dann eingebaut und entlang der Rumpfkontur mit Edding angezeichnet und anschließend gekürzt.

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Und so sieht es aus, wenn es fertig ist.

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Gruß Hartmut
 
Des weiteren sind Die Servos für Seitenruder und Schleppkupplung zu montieren.
Um später eine gute Zugänglichkeit zu gewährleisten, habe ich mir Servorahmen für meine 20mm KingMax-Servos konstruiert und gefräst.

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Mit Servo

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Die Schleppkuolung

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und das Seitenruder

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Zur Verstärkung der Seitenleitwerksflosse habe ich beschlossen noch zwei GFK-Spanten einzubauen.
Das Höhenleitwerk ist doch ziemlich groß und zusammen mit den beiden Servos hat es auch entsprechend Masse.

Die Formen habe ich mir wieder gedruckt.

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Aus drei Lagen 160g.

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Eingeklebt.

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Hat enorm was gebracht.
 
Nachdem jetzt das fehlende Servo kam, habe ich noch das Höhenleitwerk fertig angeschlossen (mechanisch und elektrisch).

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Das Gegenstück im Leitwerk.
Die Schrauben sind nicht fest. Dadurch ist der Stecker schwimmend befestigt.

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Ansonsten habe ich noch die Halterung für die Akkurutsche eingeklebt.

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Grüße Hartmut
 
Hallo Hartmut,

da kann ich mich nur anschließen und den Hut ziehen. Manch großes Flugzeug ist nicht besser gebaut als Dein Modell!

Schöne Grüße

Klaus
 
Folgende Frage wurde mir per PN gestellt:
Hallo Hartmut,
Ich habe mal ein paar Fragen zu den gedruckten Formen der SLW Rippen
Wie lange dauert der Druck einer Form?
Wie fein ist denn eine Schicht?
Hast du noch extra eine Ausformschräge gemacht?
Hast du direkt laminieren können, oder noch die Oberfläche gespachtelt?
Welchen Drucker verwendest du? Isi bestimmt kein Einsteigermodell wie mein Anycubic Mega 3 mit dem ich gerade meine ersten Versuche mache.

Also, bei dem Drucken der Formen schaue ich schon, daß es nicht zu lange dauert. Daher verwende ich eine recht grobe Einstellung (0.1mm oder mehr an Schichtdicke).
Lieber 5min. mehr schleifen als 10h länger drucken.
Wenn möglich sehe ich Entformungsschrägen von ca. 1°-3° oder mehr vor.
Die Formen für die Rumpf- und SLW-Spanten habe ich nur grob (100er Schleifpapier) geschliffen. Dann wachsen und eventuell PVA.
Formen für Verkleidungen bei denen ich eine gute Oberfläche haben möchte, werden entsprechend gespachtelt und gefüllert.
Ich verwende einen Ultimaker2.

Gruß Hartmut
 
Es wird mal wieder Zeit sich zu melden.
Nicht, dass ich untätig gewesen wäre. Allerdings waren die letzten Arbeiten eher Standardübungen und nicht so spannend.
Aber dennoch ich habe fleißig gespachtelt, gefüllert und geschliffen.

Höhenleitwerk und Seitenruder habe ich mit GFK 49g beschichtet. Und nach besagtem Füllern und Schleifen kann jetzt lackiert werden.

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langsam kommt Farbe ins Spiel.

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Gruß
Hartmut
 

Regloh

User
Kestrel

Kestrel

Wie mir ein Vogel gezwitschert hat,
hat die Kestrel gestern ein Lackbad erhalten.


Es geht also voran.

Auf diesem Wege noch einmal vielen Dank für deine Unterstützung bei meiner ASW 20
und dass du die Lackierpistole auch auf den 20er Rumpf gehalten hast.

Ein schönes Osterfest an alle Mitleser

Holger
 
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