Kleiner Baubericht: Amigo IV / RES-Klasse

Mooney

Vereinsmitglied
Morsche Männers,

Wie schon im anderen Thread angekündigt stelle ich hier mal den neuen "alten" Amigo IV von Graupner vor.

Angeboten wird das Modell als RTF oder als Baukasten.

Ich hab mir den Baukasten bestellt, um zu sehen was sich getan hat. Den letzten Amigo habe ich ca 1990 gebaut.

So kommt der Baukasten dann fuer etwas mehr als 100 Euretten beim Nutzer an.

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Gleich geöffnet und den Bauplan ausgebreitet. Dazu habe ich mir den Bauplan des Amigo III von '90 aus dem Archiv geholt.

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Die Pläne verglichen, also der aktuelle Plan ist eine Kopie des 90ers. Leider hat die Sache aber einen gravierenden Haken.

Der neue Plan ist nicht maßstäblich, sondern längs wie hoch zu klein kopiert und das nicht zu knapp. Wer auf dem Plan bauen will, kann das vergessen.

Hab dazu Graupner Service angemailt, aber noch keine Antwort bekommen.

Hier ein paar Bilder dazu:

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Gleich gehts weiter
 

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Der neue Plan ist nicht maßstäblich, sondern längs wie hoch zu klein kopiert und das nicht zu knapp. Wer auf dem Plan bauen will, kann das vergessen.
Hach, die Segnungen des digitalen Zeitalters... Bei einem Analogdruck wäre das kaum passiert. Aber so eine digitale Ausgabeeinheit interpretiert da schon mal etwas freier.

Und schliesslich stimmt das ja, was aus dem Computer kommt. Also muss das auch keiner kontrollieren.
 

Mooney

Vereinsmitglied
Hier gehts weiter

Der wichtige Rest im Kasten ist von guter Qualitaet und sauber gelasert. Vorbei die Zeiten der gestanzten Rippen, die keine Lust hatten sich aus dem Brettchen zu lösen.
Verzogen war auch nichts, liegt aber wohl daran, das der Baukasten noch keine Zeit hatte "abzulagern".

IMG_1978_740x555.jpg

Desweiteren hat Graupner die gute alte Tube UHU Hart gegen eine Flasche Weißleim ausgetauscht. Ganz schön mutig und progressiv :rolleyes:
Da ich nicht weiss, was das fuer eine Sorte Weissleim ist, vertraue ich dann doch lieber auf Ponal Express.

Die Kabinenhaube hat in der Materialstärke abgenommen. Im Vergleich das Original von 1990.

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Der Dekorbogen scheint von guter Qualität, ist aber nicht vorgestanzt, sondern muss noch passend ausgeschnitten werden.

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Abschliessend bleibt noch zu erwähnen das der Beipackbeutel alles enthalten soll was man noch so braucht. hab ich jetzt nicht überprüft, wird sich im Laufe der Zeit zeigen.

Dann gehts jetzt los mit dem Bau des Rumpfes.
 

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Mooney

Vereinsmitglied
Rumpfbau

Rumpfbau

Was braucht der Selberbauer so an Kram? Dafür nicht viel.

-eine nicht verzogene Tischlerplatte von ca 1,0m Länge
- Cuttermesser
- Bastlernadeln
- Leim

Vor dem Baubeginn empfiehlt es sich den Plastikbeutel in dem der Bauplan war, in handliche Stücke zu zerschneiden. Das kann man dann gut als Zwischenlage beim Leimen nehmen, damit nichts auf dem Baubrett festpappt.

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Schon beim Auslösen der Teile zeigt sich eine kleine Innovation. Alle Teile haben eine Lasermarkierung, damit sie passgenau aneinander geleimt werden können.
Beispiel:

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Nun hier ein kleiner Trick für den eher ungübten Modellbauer.
Es sollen ja 2 möglichst gleiche Seitenteile entstehen und als Steigerung ein rechtes und ein linkes.

Eine Moeglichkeit ist so wie nachfolgend beschrieben.

Die zwei Flächendübellöcher weerden als Fixpunkte genommen

Zwischen die beiden vorderen Seitenteile werden ganz kleine Leimpunkte gesetzt, dann ausgerichtet, zusammengeklebt und beschwert. Der Leim soll nur fixieren

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Nachdem die Teile verbunden sind können nach und nach die Heckbrettchen angeleimt werden.
Reihenfolge:

Folie zu unterst, dann ein Heckbrett positionieren, anleimen, naechste Folie auflegen, naechstes Heckbrett aufleimen, dabei alles deckungsgleich ausrichten, mit Nadeln feststecken und trocknen lassen.

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Das sieht dann so aus

IMG_1993_740x555.jpg

Jetzt können die Leisten angeklebt werden. Dadurch das beide Seitenteile miteinander leicht verklebt sind baut man automatisch eine linkes und ein rechtes.

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Damit die Leisten exakt entlang der Kontur liegen, nehme ich so ein Stückchen Holz, und Bastelnadeln. Erklärt sich wohl von selbst.

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Nachdem so eine Seite mit Leisten belegt ist, wird das Teil umgedreht und die andere Seite ist dran.

Hier schon fertig

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Die Seitenteile sind nun soweit, das sie wieder getrennt werden können.
Das geht sehr gut mit einem Küchenmesser mit beidseitig geschliffenener Klinge.
Einfach zwischen die Teile und durch-"schlagen". dabei knacken die Leimpunkte und die Teile sind lose.
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Gleich gehts weiter
 

Mooney

Vereinsmitglied
Nun werden die zwei Hauptspannten und das Servobrett senkrecht eingeklebt.
Da alles miteinander verzapft ist ist das kein Problem.
Das einzige wo man drauf achten muss, ist das die beiden Seitenteile parallel zu einander stehen. Das laesst sich schnell mit dem Geodreick und der Bauplatte überprüfen.

Dann den Bereich beschweren und trocknen lassen.
Auf dem Bild seht ihr das ich in der Zwischenzeit schon das Ober- und Unter-teil nach der vorher beschriebenen Methode zusammengeklebt habe.

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Nach dem Trocknen kann der Rumpfkopf aufgebaut werden. Da muss bis zum Trocknen leichte Gewalt angewendet werden, da die Teile leicht gebogen werden müssen. Aber bitte immer schön auf die Mitte achten, nicht das nachher die Nase aussermittig ist.

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Nun wird vom oberen Rumpfdeckel das Ende abgeschnitten und stattdessen das Brett der Höhenleitwerksauflage angeklebt.

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Jetzt kann das Heck von unten verschlossen werden. Hier seht ihr das ich dem Baubrett eine Mittellinie gegönnt hatte. Sowas ist immer gut um Teile auszurichten.

Nun den Rumpf umdrehen und die Bowdenzüge nach Plan einkleben. Das muss jetzt sein, weil man da später nur sehr schwer dran kommt.

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In der Zwischenzeit habe ich das Brettchen einseitig gewässert. Dieses Brettchen biegt man besser feucht vor. Dazu hilft die Flasche des Vertrauens.

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Dieses Brettchen wird unter den Rumpf gklebt und stellt den Übergang zwischen Rumpfkeule und Ausleger dar.

Vorne kann man schon mit dem Aufkleben der Balsastücke beginnen aus denen später die Kontur geschliffen wird.

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Gleich,...............
 

Mooney

Vereinsmitglied
......gehts hier weiter

An dieser Stelle macht es Sinn die Flächendübel einzuharzen. Gerade der hintere ist spaeter nicht mehr zugänglich.
Fuer die Verbindung Kohlerohr/Holz habe ich 5min Poxy genommen.
Dann kann der untere Übergang eingklebt werden.

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Nun die oberen und unteren Balsabretter ankleben und alles mit Gewicht in Ruhe durchtrockenen lassen.
Es empfiehlt sich die Stöße der Rumpfbretter vorher den Passeneden Winkel zu schleifen.
Aber Vorsicht nicht zuviel weg nehmen. Graupner hat hier gespart und sehr exakt gesägte Teile beigelegt.

IMG_2022_740x555.jpg

IMG_2024_740x555.jpg

Das ist momentan Stand der Dinge.

Demnächst geht es hier weiter.

Bis denne
 

SZD 22 Mucha

User gesperrt
Bauplan AMIGO III und Amigo IV

Bauplan AMIGO III und Amigo IV

Ein verzogener Bauplan Amigo IV,
na sieh mal einer an,
einfach aus der 3 eine 4 gemacht,
ein neues Werk ist vollbracht!

Denkste, wenn man alte Baupläne verwertet, sollte man im
Layout auch mal nachmessen und auch die Druckfunktionen
"an Seite anpassen" auch ausschalten !!

Ich habe lange daran getüftelt, wie Baupläne man restauriert,
irgendwann habe ich den Computer und den Drucker
verstanden, heute sind wir dicke Freunde geworden.

Zur Sache selbst : Ein toller Baubericht, besser geht nicht,
bravo !!

bis dahin
Olaf
der Bauplanrestaurator
aus dem Bergischen
 

Mooney

Vereinsmitglied
Ein verzogener Bauplan Amigo IV,
na sieh mal einer an,
einfach aus der 3 eine 4 gemacht,
ein neues Werk ist vollbracht!
.......................................
Nein, nicht nur, die Bestellnummer hat sich natuerlich auch geändert :D
 

hholgi

User
Hi Leute,
Ich bin schockiert :confused:

Der Amigo ist DAS Holzbau Flagschiff von Graupner. Generationen kennen den und haben ihn gebaut. Und dann ein nicht korrekter Bauplan. ?!?

Scheinbar will Graupner die letzten Holzbauer vergraulen, damit sie nur noch Importware verkaufen müssen....

zur Sache hier: tolelr Bericht. Ich hätt Lust mir auch wieder einen zu zulegen. Ich hab 1975 einen gebaut. Amigo II. Viel und vor allem lange geflogen.... :)


Grüße Holger
 

Mooney

Vereinsmitglied
Ein bisschen was ging gestern abend noch.

Den Rumpfkopf fertigstellen und grob verschleifen.

Der vordere obere Rumpfdeckel und der Kopfspannt haben einen 90 grad Winkel. Deshalb bietet es sich an den Rumpf umzudrehen um dann den Kopfspannt plan zu schleifen.

Ich mach sowas alles mit dem Tellerschleifer. Wer sowas nicht hat, braucht eben Schleiflatte und Muckis.

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Die Seitenkontur wird zuerst mit dem Balsahobel bearbeitet, um Schleifstaub zu vermeiden.

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Nach dem man ein Häufchen Späne erzeugt hat, kann man schon erkennen wie es werden soll.

IMG_2030_740x555.jpg

Nun den Bugklotz ausrichten und anleimen

IMG_2032_740x555.jpg

Dann kann alles zusammen am Tellerschleifer verschliffen werden.
Wichtig ist, das momentan noch geometrisch/winkelig geschliffen wird.
Dann kann man besser die Strahlen aufzeichnen die als Anhalt dienen sobald es an das rundschleifen des Bugs geht.

IMG_2035_740x555.jpg

Heute abend werde ich der Sache mal Form geben.





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Mooney

Vereinsmitglied
Hi Leute,
Der Amigo ist DAS Holzbau Flagschiff von Graupner. Generationen kennen den und haben ihn gebaut. Und dann ein nicht korrekter Bauplan. ?!?

................
Holger,

ich hab das am 15.09. an Graupner per email gemeldet natuerlich mit Bildern.
Bis dato habe ich noch keine Antwort. Werde Ende der Woche noch mal anfragen.
Mal schauen,...........
 
Der Bericht ist cool, das Modell bestimmt auch, wenn es fertig ist. Warum um den Plan so ein terz gemacht wird, verstehe ich noch nicht. Bis jetzt ist auf keinem Bild der Plan zu sehen, und ich wette, der wird auch weiterhin gar nicht zum Bauen benötigt. Also macht mal Graupner nicht gleich wieder schlecht, so`n Fehler können die sicher auch wieder beseitigen...

Ich freue mich auf die nächsten Fortschritte beim Bau.

Gruß Mirko
 
und ich wette, der wird auch weiterhin gar nicht zum Bauen benötigt.
Und ich wette, dass du zu jung bist um zu wissen dass zumindest die Flächen, meist auch das Höhenleitwerk, auf dem Bauplan gebaut wurden. ;)
So war es jedenfalls vor ..zig Jahren als ich den ersten Amigo baute.
Tempi passati...
Gruss Jürgen
 

Mooney

Vereinsmitglied
Der Bericht ist cool, das Modell bestimmt auch, wenn es fertig ist. Warum um den Plan so ein terz gemacht wird, verstehe ich noch nicht. Bis jetzt ist auf keinem Bild der Plan zu sehen, und ich wette, der wird auch weiterhin gar nicht zum Bauen benötigt. Also macht mal Graupner nicht gleich wieder schlecht, so`n Fehler können die sicher auch wieder beseitigen...

Ich freue mich auf die nächsten Fortschritte beim Bau.

Gruß Mirko
Moin Mirko,

die Betrachtungsweise halte ich fuer ein bisschen zu einfach, weil:

1. Die Erläuterung auf dem Plan weist explizit darauf hin auf dem Plan zu bauen. Dazu Post 1, Bild 6, bitte lesen was in dem umrandeten Kasten steht.
2. Die Bauteile sind bereits fertig gelasert, passen aber nicht zu dem kleineren Plan
3. Der Baukasten ist empfohlen ab 16 Jahren, wie befinden uns also in der Generation der Ahnungslosen (ueberspitzt formuliert) was den Holzbau angeht.
4. Dadurch ist der Bauplan der Rettungsanker fuer 3.
5. Auch ich baue nicht auf dem Plan, mache mir dadurch aber die Muehe alle wesentlichen Laengen und Breiten direkt auf das Baubrett zu zeichnen.
6. Das ueberfordert manch einen aus Punkt 3
7. Worst case ist, wenn der Erbauer meint der Plan ist die Vorgabe und das Holz waere nicht richtig gelasert und faengt an die Hardware dem Plan anzupassen.
Das wird dann nur noch was fuer den Kamin.
8. Oder er stellt das fest, und sagt sich was fuer ein "chice" und gibt das Projekt auf.

Grundsaetzlich, und meine Meinung dazu:
Ich kann als Hersteller nicht z.B. Weissleim (Kinderkram) dem Kit beilegen, aber die Basis stimmt nicht.
(Man kauft ja auch kein Auto bei dem Reifen- zu Felgen-Durchmesser nicht stimmen. Klar, dann hat man zwar alles was man braucht, aber der Nutzwert ist, ähm, etwas eingeschraenkt.)

Zu Vertrieb, zu Graupner.
Vermutung an:
Wenn denen das noch nicht aufgefallen war, sprich die sind jetzt erst, nach der Auslieferung, informiert, dann werden sie momentan im Kreis sitzen und ueberlegen wie man das geregelt bekommt.
Ich kenn die Stueckzahlen nicht, weiss auch nicht wieviele Kits mittlerweile im Handel sind. Dennoch das ist nicht so einfach zu stemmen.
- Der eigene Bestand kann recht einfach durch den korrekten Bauplan fit gemacht werden.
OK
- Zum Glueck haben die noch ihre Fachhaendler, koennen also diese mit der erforderlichen Menge an Plaenen versorgen um auszutauschen
- Was ist mit den Kisten die mittlerweile ueber den Thresen oder online den Kunden gefunden haben?
- Eventuell ein direktes Austauschverfahren, Kunde schickt alten Plan ein und bekommt Neuen retour. Kunde ist zwar nicht begeistert, bekommt aber zumindest Hilfe.

Bei der ganzen Geschichte darf man nicht vergessen, das es hier um eine zugesicherte Eigenschaft eines Produktes geht.

Boahh, viel geschrieben dazu, aber ich wollte das Scenario mal erlaeutern, weil ich weiss das die momentan ganz schoen im Dreck haengen, auch wenn es nur um ein Stueck Papier geht.
Da gehts um Image, Nachbesserung oder Rueckgabe, Kundenverlust usw, alles Sachen die Geld kosten und das die Marge des Kits eventuell gar nicht hergibt.

Natuerlich koennen die sich auch totstellen, soll der Kunde zusehen wie er damit fertig wird. Das traue ich Graupner aber nicht zu, dafuer sind andere Modellbaufirmen im deutschsprachigen Raum zustaendig.

Mirko, das obige nicht falsch verstehen, ich weiss das der "normale Buerger" so denken kann. Da ich mich aber beruflich (nicht Modellbau) mit solchen Gegebenheiten ab und zu auseinandersetzen muss, kenne ich die Hintergruende sehr genau und wollte das Wissen hiermit weitergeben.

Also schaun wir mal wie das Graupner regelt, allzu lange sollten sie nicht warten, sonst wird die nicht kontrollierbare Grauzone immer grösser.

Morgen werde ich mal wieder einen reminder per email schicken. Da diese service@blablaadresse oeffentlich ist, wird ja vielleicht am anderen Ende jemand sitzen der das auch oeffnet und entsprechend bearbeitet.

Jetzt brauch ich erstmal Kaffee nach sovielen Buchstabenketten.
 
Zuletzt bearbeitet:

hastf1b

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Das bedeutet im Klartext das weder bei Graupner noch im Auftrag ein "Test-Aufbau" stattgefunden hat. Eigentlich unglaublich.
Mögliche Erklärung wäre das eine Testphase stattgefunden hat und dann nach der Freigabe zur Produktion der Fehler "eingebaut" wurde.

Gruß Heinz
 

Mooney

Vereinsmitglied
Das bedeutet im Klartext das weder bei Graupner noch im Auftrag ein "Test-Aufbau" stattgefunden hat. Eigentlich unglaublich.
Mögliche Erklärung wäre das eine Testphase stattgefunden hat und dann nach der Freibage zur Produktion der Fehler "eingebaut" wurde.

Gruß Heinz
Moin Hans,

Die Bauteile sind alle Pikobello, heisst fuer mich, der Lieferant hat seine Hausaufgaben gemacht als die Fraesdateien gemacht wurden. (Anhand des 90er Planes ??)

Die Plankopie kommt sicher von einem Printunternehmen, und dort hat man es vermutlich versaeumt mal zwei Plaene uebereinander gegen Licht zu halten.
Anschliessend sind die Plaene in Folien Tuete eingeschweisst. Heisst, dann kontrolliert auch niemand mehr.
 
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