Hallo Leute
Nachdem ich vor ca. zwei Jahren einen Leprechaun von Dane RC gebaut hatte, habe ich jetzt auch den Kobold von Pichler vom Baubrett genommen. Nach dem Öffnen des Bausatzes und der Begutachtung der Holzteile und des Plans wusste ich, die Laserteile sind sehr gut, Balsaauswahl ist ebenfalls gut aber der Bauplan ist doch sehr einfach verfasst. Da sind manche Details nicht vorgegeben und man muss schon etwas Bauerfahrung für die Fertigstellung des Modells mitbringen.
Ich habe auch viele Details nach meinen eigenen Ideen umgesetzt und als ich sie am Schluss zu einer Liste zusammengestellt habe, war ich erstaunt. an wie vielen Orten ich eine eigene Lösung angewendet habe. Ich bin sicher, das dieses Modell auch ohne meine Zugaben ein gutes Flugzeug ist, aber es hat mich halt gereizt, noch einiges dazu zu tun.
Anpassungen am Flügel:
** für jede Rippe 4mm eingeschlitzt
Anpassungen am Höhenleitwerk:
Anpassungen am Rumpf und Seitenleitwerk:
Einstellungen und Angaben:
Transport:
Nun noch ein paar Bilder des zusammengebauten Kobold. Leider ist der Erstflug noch immer nicht gemacht. Das S..wetter und die langen Ferien haben es bisher nicht zugelassen. Ich werde nachträglich berichten.
Grüsse aus der Bastelstube
André
Nachdem ich vor ca. zwei Jahren einen Leprechaun von Dane RC gebaut hatte, habe ich jetzt auch den Kobold von Pichler vom Baubrett genommen. Nach dem Öffnen des Bausatzes und der Begutachtung der Holzteile und des Plans wusste ich, die Laserteile sind sehr gut, Balsaauswahl ist ebenfalls gut aber der Bauplan ist doch sehr einfach verfasst. Da sind manche Details nicht vorgegeben und man muss schon etwas Bauerfahrung für die Fertigstellung des Modells mitbringen.
Ich habe auch viele Details nach meinen eigenen Ideen umgesetzt und als ich sie am Schluss zu einer Liste zusammengestellt habe, war ich erstaunt. an wie vielen Orten ich eine eigene Lösung angewendet habe. Ich bin sicher, das dieses Modell auch ohne meine Zugaben ein gutes Flugzeug ist, aber es hat mich halt gereizt, noch einiges dazu zu tun.
Anpassungen am Flügel:
- zweitletzte Rippe hinten 1mm, letzte 2mm unterlegt (ein Hauch geometrische Schränkung)
- Hauptholme aus 300g/dm2 Balsaleisten durchgehend, nicht geschäftet. Diese Holme sind ähnlich stabil wie Kieferleisten, aber auch ähnlich schwer.
- An zwei Orten innerhalb des Profils mit Gummis zusammengezogen. Dadurch liegt die Wurzelrippe von vorne bis hinten stramm am Rumpf an.
- Randbogen schräg nach oben, nicht auf dem Baubrett liegend angesetzt
- Nasenleiste statt 6x6mm aus 6x10mm, abgeflacht und bei jeder Rippe geschlitzt. Mit Balsamesser im Bogenbereich der Länge nach aufgeschlitzt und auf dem Bauplan vorgeformt verleimt. Dadurch hat die untere Beplankung genügend Auflage und nicht fast Null Überschneidung beim Anschleifen des Nasenradius.
** für jede Rippe 4mm eingeschlitzt
- Flügelhelling, zum verzugfreien Anbringen der unteren Beplankung und ebenfalls nützlich beim Bespannen unten und zum Kontrollieren der Verzugsfreiheit des Flügels. Die Helling kann auseinandergeschraubt und auch spiegelverkehrt wieder zusammengebaut werden für den anderen Flügel.
Anpassungen am Höhenleitwerk:
- Nasenleiste aus sehr hartem Balsa damit der kleine Querschnitt genug Stabilität erhält
- Auf den Rumpf mit zwei Nylonschrauben M6 festgeschraubt
- Servo in das Höhenruder eingebaut. Damit erübrigt sich bei jedem Zusammenbau das Anhängen des Gestänges an das Ruder. Eingeklebter Stecker zum selbstätigen Verbinden beim Aufsetzen des Leitwerks auf den Rumpf.
Anpassungen am Rumpf und Seitenleitwerk:
- Rumpf vor dem Flügel um 65 mm verlängert. Erste Vorkehrung zum Erreichen des Schwerpunkts ohne Ballastzugabe.
- Rumpf hinter dem Flügel um 60 mm verkürzt. Zweite Vorkehrung zum Erreichen des Schwerpunkts ohne Ballastzugabe.
- Drei Zugangsklappen im Rumpfvorderteil mit Schnellverschlüssen. 1. Akku, Optipower und Regler, 2. Empfänger und Opti-Guard und vordere Gummiverbindung für die Flügel, 3. Hintere Gummiverbindung für die Flügel.
- Rumpfholme vorn aus jeweils zwei 8x4mm Balsaleisten (anstelle 8x8mm) auf Schablone vorgeformt zusammengeklebt
- Motor mit GFK-Spant frontseitig angeschraubt.
- Serviceöffnungen beidseitig vorn zum Anstecken des Reglers und Anschrauben von (wenig) Trimgewichten etc.
- Akku, Optipower Ultra-Guard und Regler gaaaanz weit vorne platziert
- V-Former abnehmbar zum einschieben in die Rumpföffnung (Radiussegment r600mm) zwischen Hauptspant und Zusatzspant (Sandwich). Dadurch verbessert sich das Packmass in der Transportbox wesentlich.
- Hinter dem Flügel geteilt, Hinterteil aufgesteckt und mit zwei Nylonschrauben M6 verschraubt. Ist für mich aus Transportgründen unerlässlich. Steckverbindung zum selbsttätigen Verbinden der zwei verbauten Servos.
- Seitenruderservo vorn am Rumpfhinterteil montiert
- Vergrössertes Seitenruder (wie Leprechaun Dane RC) und Sporn in Leichtbauweise
Einstellungen und Angaben:
- Folierung mit Oracover Haftvermittler und Oracover fluoreszierend gelb transparent und blau ebenfalls fluoreszierend (nicht die leichteste Option)
- Schutzfolie am Rumpfunterteil vorn aus transparenter Transferfolie (leicht haftend, kann ausgetauscht werden)
- Abfluggewicht 2300g
- Seitenruderausschlag +/- 25 Grad
- Höhenruder oben 30mm , unten 25mm
- Motor Dualsky XM3548EA-14 V3 , Propeller 15x8 , Mittelstück 43mm , Spinnerdurchmesser 48mm , Regler 60 A, Akku 4S 1800 mAh 80C
- Schwerpunkt 200mm bei waagrechter Profilsehne der Flügel (Rumpf hinten unterlegt) Durch die verwendeten Komponenten ist der Schwerpunkt ohne Trimblei zu erreichen
- EWD: – (minus) 0.8° Dieser Wert entspricht dem Bauplan, obwohl dort zusammengerechnet 0° vermasst sind. Ich habe mir Gedanken gemacht, warum eine Minus-EWD überhaupt funktionieren kann und kann mir das nur so vorstellen: Das Flügelprofil ähnelt dem GÖ801 welches bei 0° Anstellwinkel schon etwa ein Ca von 0.5 aufweist. Ca 0 ist etwa bei -3°. Wenn ich nun ein E193 oder MH32 anschaue, haben die bei 0° Anstellwinkel ein Ca von 0.2-0.3 und der Ca0-Wert ist etwa bei -1.5 bis -2° Das bedeutet, dass der Flieger mit dem GÖ801 halt schon bei weniger Anstellwinkel des Flügels trägt. Aber wie gesagt, das ist nur ein Versuch von mir, die ungewöhnliche EWD am Kobold (und auch am Leprechaun von Dane) zu begreifen und hat keinen Anspruch auf eine gestützte Theorie.
Transport:
- Box aus 5mm Pappelsperrholz, 22mm Dreikantleisten an allen verleimten Stellen
- Sehr genaue Positionierung aller Bauteile, voll eingespannt. Das bezweckt vor allem eine verzugsfreie sichere Langzeit-Lagerung und ein sicheres Transportieren auf dem Veloanhänger oder im Auto.
Nun noch ein paar Bilder des zusammengebauten Kobold. Leider ist der Erstflug noch immer nicht gemacht. Das S..wetter und die langen Ferien haben es bisher nicht zugelassen. Ich werde nachträglich berichten.
Grüsse aus der Bastelstube
André


