Kostengünstige Stromversorgung 4m ASH

Hallo,

mal ein Bemerkung zu den KST-Servos. In den Servos werden auch die Servo Controller MAC900 als auch Schaltransistoren (FET's) in der H-Brücke aus China verbaut. Die selben Bauteile werden auch in vielen Low-Cost Servos verbaut.

Gruss
Micha
 
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Mario12

User
Moin, interessant in dem Zusammenhang ist auch, dass es zeitlich gesehen zuerst die Turnigy Servos gab und dann viel später KST mit der baugleichen "Edelversion" zu deutlich höheren Preisen auf den Markt kam. Exemplarisch sei mal das TGY-777 genannt.

Beste Grüße
Mario
 

Robinhood

Vereinsmitglied
Jetzt driften wir aber schon ganz schön weit weg vom Thema "Kostengünstige Stromversorgung 4m ASH" 😉
 
Schon in Beitrag #3 nannte Gerhard die Lösung ! Jetzt noch auf Höhenruder ein 19mm Servo . Dann hast lange Freude an deinem 4m Segler .
Wenn du willst schenke ich dir ein gutes C 4421 Servo von Graupner.
Deine Adresse kannst ja mir Peer PN schicken !!
Gruß Werner
 

Börny

User
..Jetzt noch auf Höhenruder ein 19mm Servo . Dann hast lange Freude an deinem 4m Segler...
Werner, Dein Ansinnen in allen Ehren. Aber es gibt auch andere Lösungen, die sehr lange gut und sicher funktionieren:

- So werkelten Beispielsweise in meiner "Graupner / Mibo Glasflügel C206 Hornet" zwei DS281 Servos direkt im Höhenruder zu meiner vollsten Zufriedenheit im F-Schlepp, am Hang und alpin. Ein 19mm Servo passte hier einfach nicht an den vorgesehenen Einbauort.

- In meiner ASW27 M1:3 schafft ein Hitec HS5245MG am Höhenruder. Auch hier ist wieder der Einbauort der limitierend Faktor, wenn es um die dicke des Servos geht.

Grundsätzlich gebe ich Dir aber dabei recht, dass mit dem Durchmesser des Getriebes die Robustheit steigt. Das heißt aber nicht, dass jetzt auf alle Ruder ein HS805MG eingebaut werden muss, nur weil es das dickste Getriebe hat ;) . Wobei wir dieses "Männerservo" gerne mal auf dem Fahrwerk einsetzen ;) .
 

Börny

User
Jetzt driften wir aber schon ganz schön weit weg vom Thema "Kostengünstige Stromversorgung 4m ASH" 😉
...so ist es doch meistens ab Seite 2 einer Diskussion in einem Forum ;) . Jeder weiß was, jeder kennt einen von dem er schon mal gehört, jeder glaubt, dass er es sowieso erfunden hat und ist natürlich der einzig Wahre und Größte. Frei nach dem Motto: Hurra, ich kann endlich etwas im Forum schreiben! Am Ende stellt sich dann die Frage: Fliegst Du schon oder schreibst Du noch? :D :D :D .
 

MischMa

User
Hallo Martin,

ich schließe mich inhaltlich Robin an - definiere "vernünftig, redundant". Eine Akkuweiche ist ein Single Point of Failure, keine Redundanz. Dafür müssten zwei unabhängige Stromversorgungen angeschafft werden. Und wenn man Redundanz dann weiter ausführt, müssen auch zwei Empfänger und zwei Höhenruderservos her - und selbst dann hast du als Fehlerquelle noch den Sender bzw. die Stromversorgung desselben.

Zigtausende Modellflieger sind seit 50 Jahren und mehr ohne Redundanz geflogen ... und ich kenne keinen verbrieften Fall, wo ein Modell wegen Akkuausfall aus 100m einen Menschen getroffen hätte.

LG Peter
Hallo Peter,
Sorry, aber es wird immer mühseliger hier im Forum. Alleine bei uns auf der Gerlitzen gibt es 2 Fälle in den letzten beiden Jahren wo ein Wanderer von einem Modellflugzeug getroffen wurde. Zumindest von einem Fall weiß mit Sicherheit, das hier der Akku leer war! Abstürze wegen leerem Akku kann ich dir an die 15 nennen ! Ob im Verein oder am Berg, glück war immer nur das niemand getroffen wurde!
Genau deswegen gehen mir so plumpe Aussagen wie die letzten 50ig Jahre is auch nix passiert am ARSCH !

Es sollte jeder Pilot der ein bisschen Hirn hat, das auch richtig anzuwenden weiß, sich im klaren sein, welchen Schaden er mit einem Flugzeug anrichten kann. Ich glaub dann braucht man über eine "vernünftige" Spannungsversorgung (in welcher Art auch immer) nicht mehr so viel diskutieren.

Gruß Martin
 
Werner, Dein Ansinnen in allen Ehren. Aber es gibt auch andere Lösungen, die sehr lange gut und sicher funktionieren:

- So werkelten Beispielsweise in meiner "Graupner / Mibo Glasflügel C206 Hornet" zwei DS281 Servos direkt im Höhenruder zu meiner vollsten Zufriedenheit im F-Schlepp, am Hang und alpin. Ein 19mm Servo passte hier einfach nicht an den vorgesehenen Einbauort.

- In meiner ASW27 M1:3 schafft ein Hitec HS5245MG am Höhenruder. Auch hier ist wieder der Einbauort der limitierend Faktor, wenn es um die dicke des Servos geht.

Grundsätzlich gebe ich Dir aber dabei recht, dass mit dem Durchmesser des Getriebes die Robustheit steigt. Das heißt aber nicht, dass jetzt auf alle Ruder ein HS805MG eingebaut werden muss, nur weil es das dickste Getriebe hat ;) . Wobei wir dieses "Männerservo" gerne mal auf dem Fahrwerk einsetzen ;) .
Sorry, Ok hatte nicht gewusst daß das Servo im Leitwerk verbaut werden muss.
Dann sieht es anders aus.
Gruß Werner
 

Papa14

User
Abstürze wegen leerem Akku kann ich dir an die 15 nennen !
Bei leeren Akkus nützt dir auch keine redundante Stromversorgung - die Akkuweiche nuckelt auch den zweiten Akku oder den Backup Akku leer. Wir haben hier von einem Akku-Ausfall gesprochen, nicht von leeren Akkus.

Deswegen meine Ansage: definiere "vernünftig, redundant".
 
Wenn der Akku leer ist, bringt Dir eine redundante Spannungsversorgung auch nix.
Aber dagegen hilft eine vernüftige Telemetrieüberwachung.

LG Raphael
 

Knut

User
Ansonsten einen 2S LiFePo (A123) plus eine SB840 Schottkydiode in der Plusleitung. Dazu braucht es dann noch einen LOW ESR Elko an einem freien Servo Steckplatz. Bei einem LiFePo sinkt die Spannung nach dem Laden auf ca. 3.3 V/Zelle. Zusammen mit der Schottky Diode bist Du dann bei einer Spannung <= 6.3 Volt. Damit kannst Du deine LV-Servos problemlos betreiben. Elko: [URL schrieb:
Klar, Schottky geht auch, ich würde allerdings beim LIFEPO zur SI Diode tentieren, bist dann sicher bei 6V.
Z.B https://www.lauermann.at/Halbleiter...V-12A-Diode-25nS-Si-Diode-TO-220AC::1348.html

Wichtig und vor allem komportable und ebenso leicht machbar, eine Strom und Kapazitätskontrolle über Telemetrie. So bleibt wenig im Verborgenen.

Tschüß
Knut
 
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Börny

User
Oder mal ganz einfach ... oldschool sozusagen.

4 - 5 Zellen von den guten alten Sanyo NiCd ... bei halbwegs guter Pflege unkaputtbar. NiMh nutze ich in meinen Flugzeugen gar nicht, die kündigen nicht an, dass sie sterben. Im einen Moment noch alles tiptop und im nächsten Moment tot.

Gruß, Rainer
 
Also wenn es an einem Gelände 15 Unfälle mit leeren Akkus gab würde ich mir Gedanken über ein Flugverbot für diese Jungs machen und nicht über eine Akkuweiche. Das hat was mit menschlichem Versagen zu tun und nicht mit technischem Versagen. Ich finde aber hier wurden viele gute Vorschläge gemacht die ultimative Lösung gibt es eh nicht, aber hier ist für jeden was dabei gewesen.


Torsten
 

Luongo

User
Danke für den Hinweis. Ich dachte davon gäbe es nur noch alte Restbestände, da ich sie im Modellbauhandel seit Jahren nicht mehr wahrgenommen hatte.
Cool, denn in manchen älteren Modellen durchaus eine Alternative, wenn man nichts groß ändern/umbauen möchte (HV Servos, LiXX und Blei für Schwerpunkt oder SBEC usw...). Und wenn das Modell schon 15 Jahre problemlos fliegt, warum nicht den alten Akku gegen den gleichen in Neu ersetzen... :-)
NiMh hat mir nie gefallen, außer die Eneloops. Die jedoch wirklich nur in kleinen Modellen bis max 4 Analogservos. Auch in meinem alten MC22s Sender machen sie sich super. Der neue Sender DC24 hat eh LiIon.

In neuen Modellen dann lieber direkt HV oder LiXX mit SBec, Weiche etc.

Gruß,
Andi
 
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