Kraftstoff

Hallo sempione,

ich habe vor zwei Jahren vor der selben Frage gestanden. Da ich sooo viele unterschiedliche Meinungen hörte, habe ich selber getestet. Mein Testobjekt war ein DLA 32, verbaut in einer 1,98 mtr. Edge 540 V2.

Mit Aspen und Stihl motomix war das Laufverhalten für mich unbefriedigend. Speziell der Bereich zwischen Standgas und Vollgas. Super-Benzin von der Tanke funktioniert prima, Stinkt aber. Mit Aral Utimate 102 Oktan oder Shell V-Power habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Motor hat nicht mehr Leistung im Vergleich zu Super (95/98 Oktan) läuft aber subjektiv besser/runder/ruhiger. Und für mich ganz wichtig: Ultimate und V-Power stinkt nicht. Ich habe nur einen ganz kleinen Hobbyraum und lagere meine Flugzeuge in der Wohnung. Meine Frau war skeptisch am Anfang, es gab aber bisher weder von Ihr noch von Besuchern irgendwelche Kommentare.
Ganz entscheidend ist für mich auch das Oel. Auch hier habe ich ein wenig experimentiert. Hier hatte ich die besten Ergebnisse mit dem Oel von JSB-Modellmotoren oder Stihl HP-Ultra + Briggs&Stratton Fuel Fit Additiv. Beide habe ich 1:50 gemischt. Mit diesen beiden Oelen habe ich so gut wie keine Verschmutzung am Modell, auch dann nicht wenn es ein intensiver Flugtag war. Russkohleablagerungen habe ich nur minimalste Ablagerungen am Auslassfenster.

Schönen Gruß

Holger
 
Kraftstoff

Hallo,ich verwende bei meinen Motoren (OS GT 33/RCGF 30 Boxer)Stihl Motomix mit HP Ultra Öl in Mischung 1:50 ohne weitere Zusätze.Nach jeweils 10 Liter kaum schwarze Ablagerungen.
Gruß
Reimar
 
Reine Geschmacksache

Reine Geschmacksache

Ich nutze Ultimate und bel ray Öl. Kenne aber genug die stihl oder aspen fliegen. Funzt beides gut. Benzin ist halt billiger und gibt's bei jeder Tanke die Geräte Benzine kosten halt mehr stinken dafür aber nicht. Muss man selbst wissen was man braucht. Das 100 octan Zeug wie Ultimate oder V Power stinkt bei mir genau so wie normales Super , finde aber die Motoren laufen damit runder und springen besser an. Ist aber ein subjektives empfinden.
 
Hallo,

ich fliege all meine Motoren (3W, ZG, Moki, VT38) vom Anfang an mit Stihl Motomix.

Noch nie Probleme gehabt und top saubere Verbrennung und keine Rückstände.

Gruß

Peter
 
Ich habe auch gehört dass wenn man den Motor einmal mit Aspen betreibt man nicht mehr auf bleifrei wechseln kann oder sollte man nicht . Stimmt das und weiss jemand wieso
 
Ich habe auch gehört dass wenn man den Motor einmal mit Aspen betreibt man nicht mehr auf bleifrei wechseln kann oder sollte man nicht . Stimmt das und weiss jemand wieso

Ich habe schon mal hin und her gewechselt ohne Probleme.
Alle hier aufgeführten Kraftstoffe funktionieren.
Für die Lagerung in der Wohnung ist kein Kraftstoff gedacht. Aspen und Co haben auch mit bereits geöffneten Gebinden eine sehr lange Haltbarkeit. Da kommt der Tankstellen Kraftstoff lange nicht ran. Wer wenig fliegt bzw. wenig Kraftstoff verbraucht ist mit dem Gerätebenzin bestens bedient. Ich persönlich verwende Ultimate 102 und ein Stihl HP Ultra.

Gruß VolkerZ
 
Benutze Aspen 4T und mische das nicht gefärbte farblose 3W-Öl anteilig 1:35 bis 1:50 je nach Motor dazu. Bei meinen Chinakrachern bleibt die Mischung bei 1:35 und meine 3W mache ich 1:50. Kaum Verschmutzung am Modell und wenn, dann sind diese farblos. Mit dem Aspenkanister kannst Du auch dir eine schöne Tankstation mit wenig Aufwand bauen und nur den Verschluss mit den Schläuchen auf einen neuen Kanister schrauben und fertig. Somit kein umherfüllen und rumpantschen. Irgendwo hier im RCNetwork gab es mal einen Bericht darüber. Das V-Power stinkt auch noch bzw. genau so verschärft und schon aus dem Grund benutze ich es nicht mehr.
 
Ich bin bis Anfang letzte Saison mit Aspen geflogen. Ob 4T mit Öl oder 2T Gemisch hat sich nicht viel gemacht. Grund war das Lagern der Modelle im Haus sowie der Transport im Campingbus. Ich wollte einfach keinen Benzingestank im Bett haben ;)
Nachdem wir uns einen Anhänger gekauft hatten, hab ich lange mit mir gehadert, ob ich ein laufendes und funktionierendes System wirklich ändern möchte, nur weil es ein paar € spart. Letztendlich hab ich mich dafür entschieden, weil der aktive Schleppbetrieb schon ordentlich Sprit durch die Motoren gejagt hat (King 100, ZG 62) und es deutlich einfacher ist, mal was nachzuholen, wenn man mal falsch kalkuliert hat.

Das war der beste Schritt, den ich gehen konnte. Ich nutze jetzt Aral Ultimate mit dem Stihl HP Ultra. Die Motoren starten noch einfacher und, was man extrem gemerkt hat, gerade der King läuft unglaublich viel ruhiger im Leerlauf, als vorher. Vorher ist er trotz aller Einstellversuche, gewechselten Kerzen usw. immer sehr hart gelaufen, jetzt läuft er deutlich sanfter. Dazu stinkt die Kiste gar nicht so schlimm.
 
95 Benzin Bleifrei (egal von welcher Tanke, da der Sprit eh der selbe ist) mit Castrol „Power1 Racing“ 2 Takt Öl im (grob, da ich kein Apotheker bin) 1:50 Gemisch. (Frei nach J. Bond; geschüttelt und nicht gerührt. ;) ) Und alle Motoren bekommen das selbe Futter: RCGF, Zenoha, JC und TMM.

Selbiges geht durch 3 (Drei!) Filter in den Vergaser: Messingfilter im Kanister, ein „in line filter“ im Schlauch und ein Messingfilter oder Filzfilter im Tank.
Trotzdem finde ich „Dreck“ im Vergaser-Feinfilter. :(
Der wird beim alljährlichen Check mit'n Vergaser Reinigungsspray raus gesprüht. Denn den kleinen Filter mit einer Nadel raus zu popeln macht ihn nur kaputt. Zudem reinigt das Spray auch gleich noch die Düsen, Kanäle, die Anlenkungen/Hebel bzw. Klappen gleich mit.
Danach den Motor kurz starten damit wieder ordinärer Sprit durch den Vergaser ist.

Geruch:
Meine Benziner stehen u.a. auch im Haus (sogar vor dem Schlafzimmer). Meine Frau hat sich aber noch nie beschwert, obgleich es manchmal nach dem fliegen etwas nach Sprit riechen kann. Allerdings auch nur für ein Tag oder so, da hier Klimabedingt sowieso immer Fenstern und Türen offen stehen. Da ist Durchzug genug und eventueller Geruch wird vom Winde verweht... :)

P.S. Bevor jemand fragt: Nein, mehr als 95 Oktan gibt es hier nicht.
Damit müssen sich auch Porsche, Mercedes, BMW und Co zufrieden geben. :p :D
 
Mit Stihl oder Aspen hast du den Vorteil dass die Membrane nicht verspröden oder verhärten , da in diesen synthetischen Benzinen keinerlei Alkohol ist. Beim Tankstellensprit bis 5% . Ausserdem keine Ablagerungen oder Verkoksung .
Gruss Günter
 
Aspen

Aspen

Entscheidender Vorteil: Keinerlei Benzol enthalten. Er ist Hauptsächlich der Geruchserzeuger der Benzine.
Steht im Verdacht Krebserregend zu sein. Nicht umsonst ist in der Forstwirtschaft Benzin verboten. Die betreiben ihre Kettensägen alle mit Aspen wegen der Gesundheitsgefährdung. Bei mir nur Aspen 4t mit Valvoline Sync Power (TC Empfehlung)
Motor: Valach 120 und 150er Moki.
 
Aspen ist naturlich die teuerste Lösung. Benzin von der Tanke kann man nicht auf Vorrat mischen, verliert über die Zeit seine Zündfähigkeit. Soweit mir bekannt, bekommt man Aspen als Fertigmix nur in 1:50.
Da ich auch 1:20 und 1:30 fliege mische ich vor jedem Flugtag selber. Sprit von der Tanke mit Stihl-Öl. Ich entleere meine Flugzeugtanks immer kpl. nach dem Fliegen, daher hält sich die Geruchsbelästigung im Rahmen. In der Wohnung möchte ich die Flieger dann aber doch nicht haben.
Hier muß jeder für sich den besten Weg finden.

Gruß

Stefan
 
Aspen ist naturlich die teuerste Lösung.
Nur mal so: Aspen gibt es hier nicht.

Benzin von der Tanke kann man nicht auf Vorrat mischen, verliert über die Zeit seine Zündfähigkeit.
Das dauert aber... Monate, wenn nicht Jahre. Das Benzin muss nur Luftdicht gelagert werden, dann hält es länger.
Ich mixe mir immer aus einem (natürlich Luftdichten!) meiner 20 Liter Benzinkanister, so 5 Liter an. Die zwar auch in einem (auch Luftdichten) Kanister sind, der Sprit wird aber in die Flieger rein und der Rest wieder raus gepumpt. Wenn sich ein 20 Liter Kanister dem ende zuneigt, wird der Rest ins Auto gekippt und frischer von der Tanke kommt für die nächsten 3 bis 8 Monate in die Kanister.

Ich habe eigentlich immer so 20 bis 40 Liter Sprit zuhause, für alle Fälle.
 
Entscheidender Vorteil: Keinerlei Benzol enthalten. Er ist Hauptsächlich der Geruchserzeuger der Benzine.

Frage an die Chemieexperten... Ist wirklich das Benzol für den penetranten und dem sich schnell ausbreitenden Geruch vom Tankstellensprit verantwortlich?

Mich wundert es immer, warum in unserem so ``Supersauber-Deutschland``(Grüne sind ja schon länger in der Bundesregierung), das Zeug immer noch bis paar x-Prozente im Tankstellensprit enthalten sein darf? In den USA ist es schon längere Zeit komplett verboten.
 
Wenn man an einem langen Wochenende auf einem befreundeten Flugplatz bereits die mitgebrachten 4 Kanister ASPEN durch hat, es gerade Sonntag früh und perfektes Segelflugwetter zu werden scheint, dann weiss man die Vorzüge einer Tankstelle gegenüber Aspen aus dem Baumarkt zu schätzen. Wir haben an dem Tag wirklich noch etwas auftreiben können, weil im Nachbardorf die Tankstelle exakt einen Kanister Aspen rumstehen hatte, aber ganz abgesehen von den Kosten (5 Kanister = 100€) nerft sowas enorm.
 
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