Kunstflug mit Viertaktern

hajowe

User
Umweltschützer, an Flugplätze heranwachsende Siedlungen und vieles mehr zwingt viele Modellbauer
andere Wege zu gehen um nicht ständig irgendwo anzuecken. Es trifft halt vor allem Betreiber von größeren Modellen,
z.B. Kunstflugmaschinen ab 2,4 m. Vierzylinder ist eine Alternative bringt gute Verbesserungen aber es reicht halt oft nicht.
Elektroflug in dieser Größe ist doch aufwändig, Akkus, Ladegeräte, Infrastruktur am Platz usw.
Verbrennerflug ist halt da etwas entspannter, Tanken fliegen, sitzen.

Darum hier meine Fragen:
Wer betreibt Kunstflugmodelle ab der oben genannten Größe mit Viertaktern?
Welche Modell-Motorkombinationen sind im Einsatz welche Erfahrungen macht ihr damit?
Wie Anfällig und Wartungsintensiv ist das Ganze wenn man schon auch mal 300 Starts und mehr pro Jahr macht?
 
Kunstflug mit Viertaktern, nun diese Motoren sind derzeit einfach zu schwer und haben zu wenig Leistung, außerdem wartungsintensiv.
Wenn ich mal bedenke was ein Wettbewerbstauglicher Yamada alleine für F3A kostet , wage ich auch zu bezweifeln das das jemand in größeren Klassen bezahlen kann und wird.

Wir gehen mit den ZDZ Motoren den anderen Weg, 97er, 140er, 195er für die 3 etablierten Modellgrößen 2.4m, 2.6-2.8m und 3.1m.
Mehr Hubraum und Drehmoment, Leistung, somit kannst Du größere Props fliegen, brauchst nicht die volle Drehzahl und bist leise und hast trotzdem ausreichend Leistung im Gegensatz zu Hubraumschwächeren Motoren wo Du auf die max. Drehzahl angewiesen bist.
Auch für F-Schlepp eine gute Lösung übrigens.

Viele Grüße,

Chris
http://www.zdz-germany.de
 
...Welche Modell-Motorkombinationen sind im Einsatz welche Erfahrungen macht ihr damit?
Wie Anfällig und Wartungsintensiv ist das Ganze wenn man schon auch mal 300 Starts und mehr pro Jahr macht?
Hier mal ein Beispiel (nicht ich)
Die Saitos sind, zumindest als Methanoler, sehr standfest. Der Motor aus dem Video kostet so rund 1000€, also nicht viel mehr als ein vergleichbarer Marken-Zweitakter.
Über die Performance kann ich nichts sagen.


Die Nobelvariante wäre dann ein Moki :) Hat was...

 
Moki 250 und Krill Yak 5

Moki 250 und Krill Yak 5

Ich habe in der Krill Yak 3m den Moki 25O über mehrere Yahre mit ca. 600 Flügen im Einsatz gekappt. Davor immer 3W, ZDZ etc. Der Motor hat bei mir immer zuverlässig funktioniert.
Sicher muss man etwas auf Combo ( leichter aerodynamischer Flieger) achten, da der Moki auf dem Niveau eines guten 150 er anzusiedeln ist.
Auch ist das nix. für extremes 3D Fliegen, sondern es sollte der klassische Kunstflug mit Hover, Torquen, Powerrrollen ausreichen.

Für mich persönlich war das Gerappel mit den 2Takt Boxermotoren nichts. Dann geht nur 4 Zylnder bzw. 4 Takter.
Natürlich gern Beides und dann bist Du beim Moki, Vallach, etc.

Gruß Gerd

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Hallo

Ich habe es mir auch mit 4T überlegt. Mein Fazit bisher ist, dass es ab 2m60 und 120cc gut gehen würde. Mit ca. 2m30-2m40 und 85cc bin ich vom Gewicht/Leistung-Verhältnis nicht überzeugt. Kann jemand das bestätigen?

(Ziel wäre nicht extrem-3D, jedoch gute Steigleistung, endloses Senkrecht.)

Liebe Grüsse
Claude
 
Hallo
2,6m mit dem Valach 120 geht, aber macht nicht wirklich spaß,
das war jedenfalls mein Eindruck.
 
meine YAK55 von badan.cz wiegt etwa 14,9kg und geht mit einem Moki 180 und eine Fiala 30x14 Luftschraube endlos Senkrecht.
Für 3-D ist das nichts , klassischer Kunstflug passt hier gut. 2018 hatte ich etwa 120 Flüge, bedingt durch den Moki ist der Wartungsaufwand relativ hoch. Man wird durch das Flugbild und dem Sound entschädigt.
Die Spannweite beträgt 2,82m

Gruß Thomas
Yak55.jpg
 
noch ein gutes Beispiel: mein Vereinskamerad fliegt seit Jahren eine CARF Extra 260 mit dem Valach 120, Gewicht etwa 13,8kg
geringer Wartungsaufwand, zuverlässiges Modell für normalen Kunstflug.

Gruß Thomas
CARF Extra.jpg
 
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