Laden von LIPO Zellen

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Hallo Feldi,
soweit ich weiß kannst Du mit dem 936 keine
Lipoli`s laden.Alle anderen Schulzelader können
gegen einen Preis von ca.45 Euro nachgerüstet werden.Frage aber nochmal sicherheitshalber bei
Schulze nach.

Gruß Michael

[ 01. November 2003, 00:11: Beitrag editiert von: Michael Kortenbruck ]
 
Lade die Lipolys um Himmels Willen ja NICHT mit einem dafür geeigneten Ladegerät.

Beim Bazar von Modellbau Schweighofer hat es einer getan und das Ding ist abgefackelt, daß es beängstigend war. Ich lasse meine jedenfalls nie ohne Aufsicht. Als Ladegerät benutze ich das Orbit Pro.
 
Mit diesem >>Lademodul<< (Conradbestnr.191418; Preis 21,95€) welches an ein regelbares Netzgerät mit 3 V Überspannung gegenüber der Ladeschlussspannung angeschlossen wird, habe ich früher die Tadiran - Akkus, die Vorgänger von den Lipolys geladen. Ladeschlussspannung auf 4,2 V /Zelle über Poti einstellen und Strom auf einen für die Akkus verträglichen Wert einstellen und fertig.
Falls ein regelbares Netzgerät vorhanden ist, bei 3 Lipolys bis ca. 15 V, bietet diese Lademodul eine preiswerte Lademöglichkeit für Lipolys.


Zum Ladeende wird der Ladestrom kleiner, je kleiner die Differenz von eingestellter Ladeschlussspannung und momentaner Akkuspannung ist.

Quelle Conrad:

Dieses Modul lädt nicht nur automatisch Blei- NiCd- und NiMH-Akkus Es überwacht zur Sicherheit auch ständig den Ladezustand der angeschlossenen Akkus. Sie können sowohl Bleiakkus bis 6 Zellen, als auch NiCd- und NiMH-Akkus von 1 bis 10 Zellen anschließen. Über ein präzises Mehrgang-Poti passen Sie exakt und individuell die Ladeschluss-Spannung im Bereich von 1,4 bis 15 V an. Wird die voreingestellte Ladeschluss-Spannung erreicht, regelt das Modul den Ladestrom automatisch zurück und schützt den Akku somit vor Überladung. Den Ladestrom können Sie ebenso über ein Mehrgang-Poti im Bereich von 10 mA bis 500 mA dem jeweiligem Akkutyp optimal angepassen. Zur Funktion wählen Sie bitte die Eingangs-Spannung ca. 3 V höher als die eingestellte Ladeschluss-Spannung. Technische Daten: Eingangsspg. ca. 5 - 20 V/DC · Ladeschlussspg. von 1,5 - 15 V einstellbar · Strombegrenzung von 10 - 500 mA einstellbar · Abm. 68 x 45 x 23 mm. Anschlussfertiges Modul.

[ 04. November 2003, 07:51: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]
 
Gut und preiswert ist der >>X Peak 3<<



Jamara X-Peak 3

Dies ist ein vollwertiges Ladegerät für alle relevanten Akkutypen zum Preis eines reinen LiPoly-Ladegerätes.
Es können 1-3 LiIon und LiPoly-Zellen geladen werden, und das bis zu 3A in 0,1A-Schritten.
Zusätzlich können NiMH und NiCd-Akkus von 1 (mit Step-Down-Wandler) bis 10 Zellen und Bleiakkus bis 12V geladen werden. Entladen kann das Ladegerät bis zu 0,5A.

Abmessungen: 117x85x25mm, 230g

Einen umfangreichen Testbericht findet man in elektroModell 3/2003. Fazit des Tests von Peter Koller: sehr empfehlenswert!

Vorteil des Stepdownwandlers ist vor allem bei 1 oder 2-Zellen Packs der sehr effiziente Energiehaushalt, damit kann z.B. ein 12-Zellen-Pack 3300er als Stromquelle für einen ganzen Flugtag reichen.
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
... für Zukünftiges:
Den Handy-Akku wollte ich schon entsorgen!
Aber der Spectra II hat mich eines Besseren belehrt!
Mal kurz einen Ladeverlauf hier:

... mehr > hier <

Auf das große Schulze bin ich mal gespannt, wie sich Herr Schulze da aus der Affäre zieht!

[ 04. November 2003, 07:22: Beitrag editiert von: gegie ]
 
Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:
Gut und preiswert ist der >>X Peak 3<<



Jamara X-Peak 3

Dies ist ein vollwertiges Ladegerät für alle relevanten Akkutypen zum Preis eines reinen LiPoly-Ladegerätes.
Es können 1-3 LiIon und LiPoly-Zellen geladen werden, und das bis zu 3A in 0,1A-Schritten.
Zusätzlich können NiMH und NiCd-Akkus von 1 (mit Step-Down-Wandler) bis 10 Zellen und Bleiakkus bis 12V geladen werden. Entladen kann das Ladegerät bis zu 0,5A.

Abmessungen: 117x85x25mm, 230g

Einen umfangreichen Testbericht findet man in elektroModell 3/2003. Fazit des Tests von Peter Koller: sehr empfehlenswert!

Vorteil des Stepdownwandlers ist vor allem bei 1 oder 2-Zellen Packs der sehr effiziente Energiehaushalt, damit kann z.B. ein 12-Zellen-Pack 3300er als Stromquelle für einen ganzen Flugtag reichen.
Aufgrund der div. Empfehlungen des X-Peak 3 in diesem Forum hab ich mir das Gerät nun auch geholt für meinen kleinen Lipo.

Nun hab ich (zu Hause) festgestellt, dass gar kein Explizites Li-Poli Programm hier drauf ist.

Daher meine Fragen:
Ist das Li-Ion Programm für Li-Poly zu verwenden? Wenn ja mit welchen Einschränkungen? (Bitte um Erfahrungsberichte)

Oder habe ich eine "alte" Version bekommen und müsste noch ein Update erhalten, wo ein spezifisches Li-Poly Programm enthalten ist?
Ich hab noch Garantie, daher bitte ich um schnellstmögliche Aufklärung.

Wenn das Li-Ion Programm des X-Peak 3 verwendet werden muss/kann, funktioniert das dann auch mit dem Graupner Ultra Duo Plus 30 (Li-Ion Programm)?

Spielt es eine Rolle wenn ob ich ab der Autobatterie oder via Netzteil (Graupner 7A) lade?

Ich bin auf diesem Gebiet total unerfahren, ich hatte bisher immer nur NiCd/NiMH Akkus verwendet.

Besten Dank für Eure Hilfe.
 
hallo feldi

wo hast du denn die lipos gekauft? und für welchen flieger sind die vorgesehen? - möchte meinen fun flyer auch in zukunft umrüsten - nur der preis :(
hab aber wenigstens schon einen orbit lader puh :D
bis dann
PS-wir können ja mal laden - wenn du mir die rafale bringst ;)

grüße
bernd
 

Ulrich Horn

Moderator
Teammitglied
Hallo Michael,

LiPolys sind auch Li-Ion Akkus. Die Chemie ist die gleiche, nur der physikalische Aufbau ist anders.
Folglich geht das Li-Ion- Ladeprogramm auch für LiPoly.

Grüße, Ulrich
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
... äh, nur zur Zusatzinfo:
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Lithium Ion Akkumulator, Li Ion Batterie
Sekundär System, 3,6 V, Li(C)/organ. Lösungsmittel,Li-Salz/LiCoO2.
Seit der Einführung 1992 durch SONY weit verbreitetes Lithium System für tragbare Geräte (Mobilfunk, Notebook-PC usw.). In 2000 wurden ca. 35 Mio. Zellen/Monat verkauft. Weiterentwicklung zu Großbatterien bis 40 Ah für Elektrotraktion. Das wiederaufladbare Batteriesystem mit den besten Daten im Verhältnis gespeicherte Energiemenge pro Gewicht am Markt. Marktführer im Jahr 2000 sind 4 japanische Firmen: SONY, SANYO, PANASONIC und AT.

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Lithium Polymer Akkumulator
Sekundär System, 3,7 V, Li(C)/ polym. Elektrolyt/LiCoO2. Lithiumakkumulator mit fester bis gelartiger, polymerer Elektrolytschicht, die bei guter Leitfähigkeit für Lithiumionen die elektrische Trennung (Separator) der Elektroden und den Verbund der Zellbestandteile gewährleistet. Dieser Zellaufbau gestattet die Fertigung von dünnen Folienbatterien und damit eine günstige Formgestaltung für den Einbau in transportable Geräte. Seit dem Jahr 2000 in nennenswertem Umfang am Markt für Mobiltelefone, PDAs und Notebooks.
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Quelle: > Fraunhofer <

[ 20. November 2003, 10:26: Beitrag editiert von: gegie ]
 
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