Lagerung von Flugmodellen in der unbeheizten Werkstatt - problematisch oder nicht?

Hallo und MoinMoin!

Nach meinem Umzug im letzten Jahr in das geliebte neue Eigenheim, ist in diesem Sommer nun auch meine neue (Modellbau-) Werkstatt fertig geworden. Meine Frau hatte aufgrund von häufig auftretender Geruchsbelästigung :o gebeten, den kompletten Modellbaubereich "outzusourcen". Gesagt, getan ... im Garten ist nun auf 35qm eine neue Gartenhütten-Modellbauwerkstatt, nebst großem Geräteschuppen entstanden. Die Werkstatt ist (noch) nicht gedämmt, aber 100%ig trocken. Wenn im Winter gebaut wird, kann ggf. mit einem Gasofen geheizt werden (Ja ich weiß .... VORSICHT bei entzündlichen Stoffen und ausreichend für Frischluft sorgen).

Nun zu meiner Frage: Wenn ich die empfindliche Elektronik (Empfänger und Telemetrie) aus meinen Fliegern entferne, kann ich dann unbedenklich die Modelle in der Werkstatt lagern? Die Temperaturen sinken mit Sicherheit im Winter mal bis auf -10°C. Wie gesagt, Feuchtigkeit dürfte (hoffentlich) keine Thema sein und ggf. anfallender Kondensfeuchte würde ich zusätzlich mit aufgestellten Entfeuchtern entgegenwirken.

Was meint Ihr? Wie sind Eure Erfahrungen? Ich habe echt Angst davor, dass bei meinen Fliegern im Frühjahr die Beulenpest o.ä. ausbrochen ist :(

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

mach dir keinen Kopf. Ich lagere meine Modelle (Voll GFK, Holz, Schaum) seit vielen Jahren in der ungeheizten Werkstatt, in der auch Minustemperaturen entstehen können. Absolut kein Problem ! Es sind nicht die Temperaturen sondern die Luftfeuchtigkeit die insbesondere den Holzmodellen zu schaffen machen.

Gruß -Stephan-
 
Hallo, hab auch keine Probleme mit tiefen Temperaturen aber mit der Luftfeuchtigkeit. Bei mir rosteten sämtliche Lager u.Stahgarnituren von benutzten Methanolmotoren. Mische jetzt etwas Rizinus in den Methanolsprit u.es passt. Tragflächenstähle rosten immer noch gerne an.
Willi
 
Vorsicht bei Wasser / Schnee

Vorsicht bei Wasser / Schnee

Die kalte Lagerung war einmal der Tod eines ION (2m, Kontronik Drive mit 16Zellen NiCd).
Beim Winterfliegen war die letzte Landung im Schnee, der auch in den Flieger gelangt ist. Beim Heimtransport ist offensichtlich etwas Schnee zu Wasser geworden und in der Empfänger gelangt. Beim nächsten Flugtag (BEC-Betrieb, es wurde nur der Antriebsakku geladen) wieder ein Transport im warmen Auto zum Fluggelände, dabei dürfte das in der Zwischenzeit wieder gefrorene Wasser aufgetaut sein. Beim ersten Senkrechten Steigflug ist dann das Wasser in den Empfänger geronnen, und der ION mit voller Leistung senkrecht in den gefrorenen Boden........

Bei kalter Lagerung gibt's halt kein Auftrocknen, wenn mal Wasser/Schnee im Flieger ist. Wenn Du das berücksichtigst, sollte es keine Probleme geben.

LG
Robert
 
Die kalte Lagerung war einmal der Tod eines ION (2m, Kontronik Drive mit 16Zellen NiCd).
Beim Winterfliegen war die letzte Landung im Schnee, der auch in den Flieger gelangt ist. Beim Heimtransport ist offensichtlich etwas Schnee zu Wasser geworden und in der Empfänger gelangt. Beim nächsten Flugtag (BEC-Betrieb, es wurde nur der Antriebsakku geladen) wieder ein Transport im warmen Auto zum Fluggelände, dabei dürfte das in der Zwischenzeit wieder gefrorene Wasser aufgetaut sein. Beim ersten Senkrechten Steigflug ist dann das Wasser in den Empfänger geronnen, und der ION mit voller Leistung senkrecht in den gefrorenen Boden........

Bei kalter Lagerung gibt's halt kein Auftrocknen, wenn mal Wasser/Schnee im Flieger ist. Wenn Du das berücksichtigst, sollte es keine Probleme geben.

LG
Robert

Danke für den Tipp! Das ist übrigens auch der Grund warum ich die empfindliche Elektronik wie Telemetrie und Empfänger lieber im Haus lagern möchte.

Insgesamt klingt das aber alles schon mal ganz gut, dass beruhigt mich doch ein wenig!

Gruss
Markus
 
Wenn es trocken ist, kann wohl auch kein unliebsamer Besuch rein, wie z.B. Marder, etc.
 
Danke für den Tipp! Das ist übrigens auch der Grund warum ich die empfindliche Elektronik wie Telemetrie und Empfänger lieber im Haus lagern möchte.

Insgesamt klingt das aber alles schon mal ganz gut, dass beruhigt mich doch ein wenig!

Gruss
Markus

Markus, wenn Du die Gartenlaube für Deine Frau gebaut hättest, bräuchten wir hier nicht drüber schreiben:), aber dann hättest Du vielleicht ein ganz anderes Problem:cry:
Spaß beiseite, ich möchte Dich auf folgendes Hinweisen, ich bin in einer Firma beschäftigt wo auch sehr teure Elektronikplatinen zum Einsatz kommen, die natürlich auch im Winter per Kurier angeliefert werden, wir müssen uns die Zeit nehmen, mit dem Einbau zu warten bis die Platinen sich der Raumtemp. angepasst haben. Durch den großen Temp. unterschied entsteht auf den Bauelementen und der Platine (Lötstellen) Kondens-Schwitzwasser und die Gefahr eines Kurzschlußes oder ähnliches ist groß. Also hast Du meiner Meinung nach auch ein Temperatur Problem und ich würde die Elektonik schon ausbauen, Du kannst natürlich nicht aus jedem Modell die Regler und Servos ausbauen, hmmm,hmmm
Du weist ja 99 mal gehts gut;)
Vielleicht das mit dem Outs.....:D
Gruß Frank
 
Wenn es trocken ist, kann wohl auch kein unliebsamer Besuch rein, wie z.B. Marder, etc.

Die Hütte ist komplett aus Holz gebaut und mit einem Schindeldach versehen. Fenster und Türen, sowie alle Ecken, Kanten, Übergänge und Anschlüsse wurden ordentlich abgedichtet, da dürfte nichts passieren. Wenn ein Marder allerdings genug kriminelle Energie entwickelt, könnte er sich vielleicht einen Weg "freiknabbern".

Hmmmmm.... ich hatte doch noch irgendwo einen Marderschreck auf Ultraschallbasis liegen ... ich werde mal suchen gehen. Wäre doch gelacht ....



Gruß
Markus
 
Prnizipiell sehe ich durch die Minusgrade, ausser bei ALLEN Akkus gar keine Probleme.
Wie aber schon erwähnt wurde, was zu Problemen führen kann:
Kondenswasser durch Erwärmung -> Da wäre nicht nur ein Empfänger, sondern auch alle Servos ebtroffen die du aj nciht ausbauen kannst.
Niedrige Temperaturen bei GFK und ABS.

Also:
Wenns für dein Modell kalt->warm -> kalt -> warm wird (z.B. durch den Transport oder Betrieb) dann immer eine gewisse Zeitspanne einkalkulieren um so keine Kriechströme oder gar kurze zu produzieren.
Ebenso aufpassen wenn du mit einem GFK oder ABS Rumpf fliegen gehst. Der sit dann durch und durch kalt und somit erhöt bruchgefährdet.

Ansonst gibts da glaub ich nicht viel. Ich würd sogar Empfänger usw. drinnen lassen.
 
Die Hütte ist komplett aus Holz gebaut und mit einem Schindeldach versehen. Fenster und Türen, sowie alle Ecken, Kanten, Übergänge und Anschlüsse wurden ordentlich abgedichtet, da dürfte nichts passieren.

Hallo Markus, ich habe seit heuer auch einen Bastelraum der nicht mehr im Haus ist.

Bei mir wurde ein Carport umfunktioniert (nklusive Wäremdämmung).

Allerdings wurde dieser Raum mit einem Heizanschluss aus dem Wohnhaus ausgestattet. Wäre, wenn Deine Hütte nicht so weit vom Haus entfernt ist, vielleicht eine Updatemöglichkeit. Dann brauchst auch keinen Gasofen.

LG Z!
 
Hallo Markus, ich habe seit heuer auch einen Bastelraum der nicht mehr im Haus ist.

Bei mir wurde ein Carport umfunktioniert (nklusive Wäremdämmung).

Allerdings wurde dieser Raum mit einem Heizanschluss aus dem Wohnhaus ausgestattet. Wäre, wenn Deine Hütte nicht so weit vom Haus entfernt ist, vielleicht eine Updatemöglichkeit. Dann brauchst auch keinen Gasofen.

LG Z!

Ich werde in 3-4 Jahren mit der Modellwerkstatt noch einmal umziehen, dann baue ich eine Doppelgarage mit Werkstattbereich und einem ausgebauten, gedämmten und geheizten Dachgeschoss, NUR für den Modellbau. :)

Aber pssssssst ..... meine Frau weiß da noch gar nichts von ..... ;) ..... bis jetzt haben wir nur über die Garage gesprochen, aber nicht über das Dach :D .

Gruß
Markus
 
Gasheizung

Gasheizung

Hallo Markus,

bei der Beheizung deiner Werkstatt mit Gas solltest du berücksichtigen, dass bei der Verbrennung von Propan/Butan-Gas jede Menge Wasser produziert wird. (ca. 1,6 ltr. pro kg Gas).
Gasstrahler oder ähnliche Heizgeräte werden aus deiner Werkstatt also eine Tropfsteinhöhle machen.

Gruss
Wolfgang
 
Das Holzhäuschen mag es auch sehr gerne, wenn es ständig aufgeheizt und abgekühlt wird: es ächzt und knarrt...
 
Warum das ganze mit Gas beheizen? Nachtspeicheröfen verbrauchen bei richtiger bedienung auch nicht mehr (eher weniger) als Öl oder Gasheizungen. Ich würd das ding einfach dämmen, mir nen NT Zähler zulegen und nen Kabel ziehen.
 
Probleme beim Kleben...

Probleme beim Kleben...

WAs Du noch berücksichtigen solltest: Bei Reparaturen brauchst Du sehr lange, bis da zu Mindest 20°C erreicht sind, und zwar nicht nur in der Luft, sonder in der Wand, dem Tisch,..... Und wenn Du dann mit Harzen oder Lacken arbeitest, verlängert sich die Aushärtezeit ungemein. Und mal auf die Schnelle das Epoxy mit dem Fön aufwärmen ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Denn zum Aushärten muß dann der Ofen auch durchgehend laufen.
Ich kenn das, ich war auch mal Gast in einer nur durch einen Gasofen beheizten Werkstatt. Direkt vor dem Ofen brennst Du fast ab, und an an allen anderen STellen im Raum ist tiefster WInter......


Kannst Du Deiner Holden nicht ein etwas kühleres Schlafzimmer (Gartenhaus) schmackhaft machen - die überheizten WOhnräume werden immer überbewertet - und dann zum Basteln in das ehemalige Schlafzimmer einziehen? Du verbringst ja doch die meiste Zeit bei den Fliegern, und wenns um die Nachtruhe geht, kannst Du zu bei Deinem Liebchen kuscheln..... Und das Christkind schenkt ihr sicher eine Heizdecke....

LG
Robert
(Mit eigenem Bastelraum in der Wohnung - grins)
 
Lagerung von Flugmodellen in der unbeheizten Werkstatt - problematisch oder nicht? ;)

Nein.
Ich beheize meine Werkstatt quasi nie. Vielleicht drei oder vier Tage im Jahr, wenn es mal besonders Kalt ist. Dann mit einem kleinen Petroleumöfchen für ein paar Stunden. Sonst fummele ich auch lieber draußen vor meiner Hobbykammer. Unterm Carport. Viel Licht und Luft.

Einige meiner Modelle bleiben auch das ganze Jahr über im Anhänger gelagert. Grade bei Modellen die größer sind, ist es ja immer ein Gefummel um die Unfallfrei raus oder ins Haus zu schleppen. So ist es vieel bequemer: Anhängen und losfahren.


:D:D:D
 
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