LED schaltplan

Hallo zusammen,
ich bin auf der suche nach einer Art Schaltplan, wie ich ca. 15 LEDs mit einem zusätzlichen LiPo betreiben kann (oder mit an den Flugakku?). Hintereinander geschlatet oder so - ist nicht so mein Gebiet ;)

MfG Jannik
 
hm...im grunde genommen ganz einfach :D
einfach vor jeder led nen widerstand setzen
und vom minus der ersten led zum widerstand und dann weiter zur 2. led, und dann immer so weiter
also so
(-) --> Widerstand --> - Led + --> Widerstand --> - LED + --> Widerstand --> - LED + --> Widerstand --> - LED usw...
 
bitte mehr Angaben,,,,

bitte mehr Angaben,,,,

welche LED (die haben je nach Farbe unterschiedliche "Spannungen"), wieviel Zellen hat der Flugakku ?
 
ja entweder an den flugakku 3zellen 2100 mAh
oder halt an eine einzelne zelle/akku
 
katana_lover1991 schrieb:
hm...im grunde genommen ganz einfach :D
einfach vor jeder led nen widerstand setzen
und vom minus der ersten led zum widerstand und dann weiter zur 2. led, und dann immer so weiter
also so
(-) --> Widerstand --> - Led + --> Widerstand --> - LED + --> Widerstand --> - LED + --> Widerstand --> - LED usw...
Ignorier das. Ein Widerstand würde reichen, aber in Serie brauchen die viel zu viel Spannung. Waldos Frage geht in die richtige Richtung.
 
ne art schaltplan würde ja reichen, warum das dann funktioniert in allen einzelheiten muss ich net wissen, hauptsache es funzt :D
Soweit ich weiß brauchen doch alle LEDs so um die 3,5V oder nicht?
Kann ich nicht zur Not eine einzelne LiPo-Zelle nehmen und alle LEDs parallel schalten? Obwohl das ja das einiges an Kabeln wird....!? :confused:

Mfg Jannik
 
Wenn Du weisst, wie es funzt, muss man Dir keinen Schaltplan zeichnen. Ich freue mich immer wieder über die Faulheit der Fragesteller hier im Forum. "Ich habe ein Projekt, jetzt macht mal!"

Nein, es haben eben nicht alle LEDs die gleiche Durchlassspannung. Und ohne Vorwiderstand direkt an die Spannungsquelle geht nur in Sonderfällen und bei relativ konstanter Eingangsspannung.

So gehst Du vor:
Durchlassspannung ermitteln (Abhängig von der Farbe, weiss ich nicht auswendig.)
Diese von der Betriebsspannung abziehen. Es bleibt die Spannung, die am Vorwiderstand abfallen muss.
Mit dem gewünschten Betriebsstrom (IDR 10-20 mA) ergibt sich daraus der nötige Vorwiderstand als R = U/I aus dem Ohmschen Gesetz.

Die LEDs werden nun alle parallel mit je einem Vorwiderstand in Serie an die Spannungsquelle gehängt (nein, ein Vorwiderstand der alle LEDs versorgt, geht nicht). Wenn Du eine höhere Eingangsspannung hast (Motorakku), kannst Du auch jeweils ein paar LEDs in Serie an jeweils einem Vorwiderstand betreiben. Der Spannungsabfall am Vorwiderstand sollte dann aber jeweils hoch genug sein, dass sich über die Spannungsschwankung des Akkus keine allzugrosse Variation des Betriebsstroms ergibt. Bei der doch erheblichen Spannungvariation der LiPos würde ich als Faustregel sagen, etwas zwei Drittel der Nennspannung des Akkus für die LEDs, ein Drittel für den Vorwiderstand.
Die Durchlasspannung der LEDs variiert auch etwas mit ihrem Betriebsstrom, also ganz so dramatisch wie berechnet wird der Stromabfall über die Spannungvariation des Akkus nicht.

Zum Verkabelungsaufwand: Du kannst einen "Bus" durch den ganzen Flieger ziehen, also zwei Drähte, die jeweils + und - führen. Davon kannst Du an den jeweiligen Betriebspunkten die Spannung abgreifen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jan_B

User
Bei 3s kann er mindestens 2 LEDs in Serie schalten. Dadurch würde nur halb soviel Leistung in den Vorwiderständen verbraten.
 
LEDs haben sehr unterschiedlichen Spannungsabfall.
Dieser kann auch kleiner sein, z.B 2,2V. An einer LED Fällt dieser Wert ab.
bei 3s = 12,4 Volt können Dann 6 LEDs betrieben werden, wenn man diese in Serie schaltet. 12,4/6= 2,06--> Alle LEDs werden dann etwas unterhalb ihrer Spezifikation betrieben. Wenn man sich einmal auf die Spannung festgelegt hat und die Spannungsabfälle der einzelnen LEDs kennt, kann man auch andere Farben einfach in einem weiteren STrang machen, dieser hat dann aber z.B. nur 4 LEDs in Serie. So kommt man auch gut ohne Widerstände aus.

Will man die max. Helligkeit der Dioden ausreizen, so wäre eine Konstantstromversorgung angesagt.

Was auch cool ist: Den Strang auf z.B. 10Volt auslegen und dann mit einem extra Brush-Regler ansteuern, den man umgekehrt zum Gas mit Offset Mischt. Die Energie kommt dann aus dem Antriebsakku. Ohne Gas am Motor drosselt der Lampenregler die Spannung auf ca 10 Volt runter. Gibt man gas, so bricht die Spannung ein, und der Lampenregler kann voll aufmachen. --> Die LEDs bleiben je nach Mischer ungefähr gleich hell, und du mussst keinen extra Akku haben...
 
Ich weiß doch nicht was er mit den LED´s vor hat.
Vielleicht will er sie einzelnd schalten, man kann die Schaltung ja schießlich modifizieren.
Außer dem war sie nur als Beispiel gedacht um unseren Kolegen eine Berechnungsgrundlage zu bereiten.
Und die Bauteile haben ja auch noch Tolleranzen, LED´s Leuchten alle bei 16mA und das ist Wichtig.
 

EHeli

User
joerg.zaiss schrieb:
So kommt man auch gut ohne Widerstände aus.
also bitte, leds OHNE vorwiderstand zu betreiben und erst recht in reihe ist kein guter rat.
das wird nicht lange spielen, aufgrund der nichtlinearen kennline der einzelnen leds.
einer davon wirds dann zuviel und die reisst den rest in den tod.
wenigstens ein paar ohm linearer widerstand sollte schon dabei sein und wenns nur ziemlich wenig bis vernachlässigbar ERSCHEINT.
schöne grüsse
h.
 
hallo,
gedacht habe ich mir, dass ich alle LEDs gleichzeitig an aus schalte - also keine seperatschlatungen...
joerg.zaiss hat jetz erklärt, wie ich sie an den Flugakku bekomme...
Ich hab aber mal bei jemandem gesehen, dass er eine einzelne LiPo Zelle hatte und über diese dann um die 15-20 LEDs betrieben hat!?
Wie is das möglich?

MfG Jannik
 
mc-kev schrieb:
mich interressiert, warum man nicht einen Widerstand für mehrere LEDs nutzen kann.
Wenn mehrere LEDs in Reihe geschaltet sind, dann brauchen sie zusammen nur einen Vorwiderstand.
Schalte man sie aber parallel, braucht jede ihren eigenen. Der Grund: Bei nur einem Vorwiderstand liegen alle Eingänge der LEDs auf einem Spannungsniveau. Der Strom teilt sich dann auf die Einzelnen LEDs auf, weil die aber Streuungen in der Durchlasspannung haben, kann er sich ganz unterschiedlich einstellen. Es kann z.B. sein dass eine LED bei 2.7 V 3 mA zieht, die andere aber 25. (alles bloss Hausnummern zur Illustration) Das führt zu unterschiedlichen Helligkeiten und im schlimmsten Fall dazu, dass die LED mit der geringsten Durchlassspannung druchbrennt. Was dann wieder zur Überlastung der weiteren führt u.s.w.

torqu-n_roll schrieb:
Ich hab aber mal bei jemandem gesehen, dass er eine einzelne LiPo Zelle hatte und über diese dann um die 15-20 LEDs betrieben hat!?
Wie is das möglich?
Das geht, mit der Schaltung die Palpetin gezeigt hat, also alle LEDs parallel mit je einem Vorwiderstand.
 

mc-kev

User
aha.. das hab ich verstanden also wäre es richtig ausgedrückt "ein Widerstand für mehrere geht schon sollte man aber nicht unter berücksichtigung von Fertigungstolleranzen. Wobei ich der Meinung bin, mit der Durchlassspannung sollte man nicht überbewerten.(Ohne Deine Aussage abzuwerten denn sie ist ja rechnerisch belegbar) Viele LEDs werden ja auch paralell an Netzteile betrieben und wenn mann im "grünen Bereich" bleibt, sollte die Funktion jeder Led garantiert sein.

Gruß Kevin
 
Es ist einfach so, dass die Kennlinie einer LED sie geeigneter macht, mit Konstantsrom statt Konstantspannung betrieben zu werden. Und das bedingt einen eigenen Vorwiderstand pro Strompfad. Bei geeigneter Auslegung geht es auch anders, aber dann sollte man wissen, was man tut.
Vorwiderstand im Strompfad ist robust. Andere Lösungen sind's nicht.
 

Otti

User
Servus,

joerg.zaiss schrieb:
Was auch cool ist: Den Strang auf z.B. 10Volt auslegen und dann mit einem extra Brush-Regler ansteuern, den man umgekehrt zum Gas mit Offset Mischt. Die Energie kommt dann aus dem Antriebsakku. Ohne Gas am Motor drosselt der Lampenregler die Spannung auf ca 10 Volt runter. Gibt man gas, so bricht die Spannung ein, und der Lampenregler kann voll aufmachen. --> Die LEDs bleiben je nach Mischer ungefähr gleich hell, und du mussst keinen extra Akku haben...
wenn's so funktionieren würde: einen umständlicheren Weg, die LED-Helligkeit konstant zu halten, dürfte es wohl kaum geben! :D


Grüße,

Otti
 
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