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LEGACY BUSH MASTER

Flyrian

User
Nein nein nein! Wenn jene, die die Wahrheit gepachtet haben sagen, dass etwas nicht geht, dann geht das nicht! Der Bush Master ist genauso ungeeignet für den Schlepp, wie die 50ccm Extra, die bei uns immer mal 24kg Segler schleppt. Das schöne an den unausweichlichen Wahrheiten ist, dass man sie einfach ignorieren und Spaß haben kann ;)
Ganz toller Beitrag! :rolleyes:

Der Bushmaster ist dafür einfach nicht ausgelegt, aber natürlich ist es möglich.
 
Da es sich um einen Leichtbau handelt, welcher für den kunstflug und 3D ausgelegt ist.

Der Bushmaster ist zwar nicht so fragil, wie z.B. Modelle von PA, aber trotzdem nicht für solche Belastungen ausgelegt.
es ist nicht weil ein Model an der Latte gehangen werden kann, dass es für den 3D Flug ausgelegt wurde. Und Ich schleppe doch Segler bis ein wenig mehr als 3 Kg. mit meiner alten KMX von PA - dies zur Fragilität der PA Konstruktionen (natürlich ist er dafür nicht ausgelegt..aber was sollst...Ich bin auch nicht geboren zum Arbeiten...)
Gruß
Jonathan
 

Flyrian

User
Erinnere mich bitte nicht an die KMX...

Man kann den Bushmaster auch z.B. als Racer missbrauchen, ob dies allerdings sinnvoll ist, muss jeder selbst entscheiden.
 
So, mein Bushmaster hat seine Feuertaufe bestanden. Vergangenes WE war Erstflug mit anschl. 3 Flügen; gestern und heute kamen 8 weitere
Flüge hinzu :rolleyes:
Man muß einiges einstellen: deutlich Tiefe zu den Landeklappen (ist normal); für den Messerflug bedarf es einiger Mischer:
Tiefe bei Seite (BM geht auf Hoch weg) und zusätzlich Quer bei Seite (BM will in die horizontale Lage zurückrollen).Alles
normal für einen Hochdecker mit nicht symmetrischem Profil und mininmaler V-Form. Sp hat gepasst.
Der Joker 5060- 08 (377kV) - Motor funktioniert prima mit dem Regler Hobbywing Platinum 100A.
Die abgegebene Leistung finde ich noch nicht optimal; da müsste m.M. ein anderer Prop drauf. Aktuell habe ich eine Metts E 18x8 Holz. Finde,
daß die nicht so toll "anbeißt". Für viele Figuren bedarf es Vollgas, z.B. für Looping, Turn oder aus dem Hoovern wegsteigen.
Habe keinen Zangen-Amperemeter, aber nach einem 12 min. Flug sind aus dem 6s Akku 5200mAh "nur" 3000mAh entnommen (meistens gemischte Gasstellung). Subjektiv meine ich, daß diese Konstellation etwas zu wenig Saft zieht...
Und nun zu meinen Eindrücken: G E I L
Beim Rumschleichen kann der BM derart langsam gemacht werden, daß es eine reine Freude ist. Z.B. Vorbeiflüge auf dem Rücken in etwas höherem
Schritttempo....
Super sind auch die Touch & Go´s mit nur einem Rad am Boden beim Rollen - voll witzig! Das Harriern mag er besonders; hier ist er lammfromm und
berechenbar. Ebenso mag er das Hoovern. Messerflug wie oben beschrieben - entw. Mischer setzen oder aussteuern. Messerfluglooping geht auch.
Zum Trudeln muß man ihn schon gut überreden, hierfür ist er eigentl. zu gutmütig.
Es ist halt eine Spaßmaschine und keine Super-neutrale Kunstflugmaschine.
Heute war ekelhafter Süd-WEst Seitenwind mit einigen Turbulenzen, verursacht von unserer Vereinshütte, Bäumen, Hecke, usw. Hier hätte es mir
den BM beim Landeanflug mit leicht gesetzten Klappen schier auf den Rücken gedreht mit anschl. Durchsacken.
Da merkt man die große Angriffsfläche für den Wind in Verbindung mit dem sehr niedrigen Gewicht. Die nächsten Landungen habe ich dann heute ohne
Klappen mit etwas höherer Geschw. durchgeführt.
Alles in Allem gefällt mir der BM s e h r gut. Ich denke, ich werde diese Saison viel Spaß mit ihm haben.

Viele Grüße, bernie

P.S: Was haltet ihr davon, die Schleppkupplung am Steckungsrohr anzubauen (Konstruktion, die das Steck.rohr umschließt und mit dem vertikalen
Sperrholz davor verklebt ist) . Hier ist der BM am stabilsten und man bräuchte nicht so viel verstärken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gratuliere, Bernie!

Meine ist letzten Mittwoch auch das erste mal in die Luft gekommen.
Ich hatte noch nie einen Flieger, bei dem Alles auf Anhieb so gut gepasst hat. Ich bin allerdings nicht der Kunstflieger.

Das mit der Tiefe bei gesetzten Klappen kann ich bestätigen.

Und ein bisschen mehr Leistung hätte ich auch gerne. Ich hatte so einen Dymond Master HQ 5052 von Staufenbiel mit einer Aeronaut 15x8 drauf, die ich jetzte gegen eine Aeronaut 16x8 getauscht habe.

Deine Idee, die Schleppkupplung an die Flächensteckung zu bauen, halte ich für etwas unpraktisch.
1. wird der Raum zum Akkuwechseln enger.
2. Wie willst Du den Deckel ändern, wenn etwa aus der Mitte die Schleppkupplung rausguckt? Es müsste dann auch ein Langloch sein, weil der Deckel ja verschoben wird.
3. halte ich die Postition am Ende des Deckels für weniger lastigkeitsändernt.
 
@ Bernie,

ich habe mir die Sperrholzkonstruktion um das Steckungsrohr gestern abend noch mal auf Deinen Vorschlag hin angeschaut.

Neben dem, was ich im vorigen Post bereits sagte, ist die Sperrholzkonstruktion nicht besonders verdrehfest. Das heist auch da müsstest Du noch massiv verstärken.

Ich Denke, eine Konstuktion, wie wir das schon gemacht haben, am Ende des Deckels, mit V-förmiger Abstrebung nach hinten, siehe Posts #80-85, ist da effektiver.

Hoffentlich wird das Wetter hier bald mal besser zum Fliegen!!!
 
Zum Thema Schleppkupplung:
Nicht falsch verstehen: Ich will nicht nur an das Sperrholz vor dem Steckungsrohr, sondern will aus dem horizontalem Sperrholz unter dem
Rohr zusammen mit dem Rohr und dem vertikalen Sperrholz vor dem Rohr durch Einharzen von Versteifungsteilen einen Kasten bauen.
Dieser Kasten wäre bomben-verdrehsteif; eine stabilere Stelle findest Du am ganzen Bushmaster nicht, außer am Fahrwerkskasten ;-)
Am gebauten Kasten hinge dann die Kupplung.
Das Servo würde sich dann unter dem horizontalem Sperrholz liegend befinden, damit es eben zum Akkuwechsel nicht so viel Platz wegnimmt.
Wie gesagt, von der Steifigkeit bin ich mir ganz sicher, daß das halten würde; bin mir nur nicht sicher, ob das die richtige Position ist aufgrund Einfluss
auf´s Flugverhalten...
Das mit dem Deckel sehe ich auch nicht als Problem; er wird zuerst hinten eingesteckt, dann nach vorne eingeschwenkt. Durch das Einschwenken bräuchte
man ein minimales Langloch.

@Heim62: Das Video kenn ich, danke.

Gruß, bernie
 
Ok, Bernie,

dann bliebe nur noch vielleicht ein etwas größeres Aufstellmoment, also dass der Flieger unter dem Zug etwas mehr die Nase hebt.

Aber vielleicht ist das ja nicht so erheblich. Die ersten BigLift von MPX hatten das ja auch. Später hat man das aber geändert.
 

Jupp1

User
Hallo zusammen, auf der Suche nach einem Modell bin ich auf die Bushmaster 84" gestoßen. Qualitativ deutlich besser wie die Hangar9 15cc - auch von den Kosten identisch da bei der Hangar einige Teile ausgetauscht werden sollten um unter den anvisierten 5kg bleiben zu können. Nun ist bei Googel-Suche ein Foto zu sehen das eine gecrashte Buschmaster zeigt. Dort ist zu erkennen das die gesamte Rumpfstruktur aufgrund der Leichtbauweise regelrecht zerbröselt und jedem Reparaturversuch auf Anhieb spöttisch ins Gesicht lächelt. Liegen Erfahrungen in Bezug auf Crash vor? Das Foto ähnelt dem Crash der letzten Original-Bushmaster von 2004.
 
Hallo Jupp,

ich denke mal, dass die Meisten hier zum Glück noch keine Crash-Erfahrungen mit der Bushmaster haben. Meine ist noch ganz neu und ist zum Glück noch in einem Stück.

Du hast recht, sie ist schon extrem leicht gebaut. In der Luft ist sie stabil genug. Aber beim Kontakt mit der Erde ist sie sicher schon recht empfindlich.

Was meinst du denn mit "der letzten Original-Bushmaster von 2004"?

Also meine ist wie gesagt ganz neu. Hergestellt von Extreme-Flight, bestellt bei Lindinger.

Du meinst sicher das Foto, das bei

rcgroups.com

gepostet wurde.

Die Bruch-Buschmaster sieht genauso aus wie meine, bloß dass meine zum Glück noch heile ist .
 

Flyrian

User
Hallo zusammen, auf der Suche nach einem Modell bin ich auf die Bushmaster 84" gestoßen. Qualitativ deutlich besser wie die Hangar9 15cc - auch von den Kosten identisch da bei der Hangar einige Teile ausgetauscht werden sollten um unter den anvisierten 5kg bleiben zu können. Nun ist bei Googel-Suche ein Foto zu sehen das eine gecrashte Buschmaster zeigt. Dort ist zu erkennen das die gesamte Rumpfstruktur aufgrund der Leichtbauweise regelrecht zerbröselt und jedem Reparaturversuch auf Anhieb spöttisch ins Gesicht lächelt. Liegen Erfahrungen in Bezug auf Crash vor? Das Foto ähnelt dem Crash der letzten Original-Bushmaster von 2004.
Auf rcg wurden von einem User Fotos von einem Crash gepostet.

Nichts für schwache Gemüter...
 

Anhänge

uija

User
rcg = rcgroups.com, das (zumindest mir bekannte) größte internationale Modellbauforum.

Ich find die Bilder nicht überraschend. Bei einem solchen Leichtbau geht nunmal viel kaputt. Nachdem ich mal meinen Joker XL (komplett Balsa und Balsa-Sperrholz) gecrasht hab, bin ich solch einen Anblick gewohnt.
 
Was bitte ist daran übel bzw überraschend ?

2,10m Modell um 5kg - was soll da anderes passieren wenn die Mühle mal sauber einfährt ?

Und - reparabel ist das schon - es ist Holz und damit ist es problemlos möglich, immer.
Ohne Fleiss kein Preis.
 

Flyrian

User
Benutzt eigentlich jemand von euch die Landeklappen?

Ich nutze diese lediglich für doppelte Querruder, die Langsamflugeigenschaften sind auch ohne Landeklappen extrem gut.
 
Benutzt eigentlich jemand von euch die Landeklappen?
Also ich benutze sie, aber fast ausschließlich nur in der "Startstellung" (ca. 30°)
- für Kurzstarts
- für sehhhr langsame Überflüge
- fürs Landen bei wenig Wind -> bei Seitenwind lass ich sie eingefahren, damit ich etwas schneller zum Landen reinkomme wg. rel.
hoher Seitenwindempfindlichkeit
Zusätzlich beim 3D-Fliegen als QR.
Ganz nach unten gefahren bremsen sie extremst ab und man braucht eine sehr korrekte Gasstellung, damit einem die Kiste beim Landen
nicht durchfällt. In der Startstellung reicht beim Landen etwas Gas.

Die Bilder eines Crash´s verwundern mich überhaupt nicht, denn der Bushmaster ist an Leichtbau IMO nicht zu überbieten.
Aber jedem muß klar sein: Von Nix kommt Nix! Der Bushmaster ist in dieser Klasse der krasseste Hochdecker, den ich kenne. :D
Seine genialen Flugeigenschaften kommen ganz klar von seinem extrem niedrigen Gewicht! Den kannst im Dauer-Harrier rumfliegen.
Er ist mein derzeitiger absoluter Favorit. Heute Nachmittag fliege ich wieder mit ihm - freue mich schon.
Klar gibt es für reine 3D-Manöver und präzisen Kunstflug bessere Maschinen - ABER: Zuschauer, die den BM nicht kennen, sind verblüfft,
was man mit der Kiste alles machen kann - das erwartet von einem Semi-Scale Hochdecker so niemand.
Er hat durch das sehr niedrige Gewicht nur den einen Nachteil, daß er aufgrund seiner recht beachtlichen Angriffsfläche beim Landen jede
Böe und Windwalze mitnimmt - da muß man teilweise schnell reagieren. Bei wenig Wind ist er absolut anfängertauglich.

Ich habe schon beim Zusammenbau z.B. die Fahrwerksspanten etwas mit Glasmatte und Kohlerovings verstärkt, denn bei der 60" EF Edge ist es
mir mal passiert, daß sich bei einer Plumpslandung bei Starkwind die Spanten, in denen das Fahrwerksbrett eingezapft ist, scheinbar etwas aufbogen,
daraufhin konnte sich die Nut-Feder-Verbindung lösen und anschl. hat es das ganze Fahrw.brett rausgerissen und den Rumpf etwas
beschädigt. Beim Bushmaster sollten Plumpslandungen mit einkalkuliert werden, z.B. beim Aufsetzen mit dem Spornrad zuerst, oder bei Landungen
aus dem Harrier (bin ich noch am Üben...);)

P.S. Wenn eine EF / Pilot Rc / Goldwing / usw... Edge, Extra, Yak, Su, usw.... eingebombt wird, schauen die Fotos genauso aus :p

Viele Grüße, bernie
 
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