LiFe-Empfängerakku

eges

User
Hallo

der einfachste Weg die Spannung für Servos erträglich zu machen dürfte der Einsatz einer Si-Diode sein.
Gibts da einen bestimmten Typ der sich bewährt hat?

Gruß eges
 
LiFe Akku

LiFe Akku

Moin Eges,

also ich fliege 6,6 Volt LiFe´s,
direkt am Empfänger ohne Probleme.

Gruß Sven
 
Moin Eges,

also ich fliege 6,6 Volt LiFe´s,
direkt am Empfänger ohne Probleme.

Gruß Sven

Vorsicht, das kann ins Auge gehen. Die meisten 2,4 GHz Empfänger vertragen diese Spannung zwar klaglos, die angeschlossenen Servos können aber Schaden nehmen. Mir sind erst kürzlich dabei 2 Hyperion Servos abgeraucht. Schottky-Diode rein, so wie von Peter beschrieben und alles ist im grünen Bereich :cool:
Grüße Otto
 
Ihr wisst aber schon, das Shottky-Dioden auf einen möglichst geringen Spannungsabfall gezüchtet worden sind! Ich will ja nicht meckern, aber das Technikwissen hinter einigen der obigen Beiträgen ist :cry:
(Shottkydioden werden z.B. beim Parallelschalten von 2 gleichen Empfängerakkupacks verwendet um dabei möglichst wenig Spannung zu vernichten!)
Anständige Spannungsregler wie z.B. Dualsky VR-5A oder -8A kosten wirklich wenig; es gehen natürlich auch andere.
Wenn schon Dioden zur Spannungsreduktion , dann natürlich Silizium. Die alten Brückengleichrichter sind eine gute Idee, doppelter Spannungsabfall.

Bertram
 
Das Thema ist hier schon zigmal und mit teils diversen Ansichten diskutiert worden.
Ich vermute, dass es deshalb so wenig Kommentare gibt.:confused:

Einfach mal Google bemühen. Das ist allgemein eine gute Idee, ehe man einen neuen Thread aufmacht.:D
Empfängerstromversorgung ist ja nichts Exotisches, da findet man sogar ausgeklügelte Schaltungen.;)

Und: Ob Servos die Spannung von 2 LiPo oder LiFePO aushalten oder nicht hängt klar vom Servotyp ab.
Cheers
Walter
 
Das Thema ist hier schon zigmal und mit teils diversen Ansichten diskutiert worden.
Ich vermute, dass es deshalb so wenig Kommentare gibt.:confused:

Einfach mal Google bemühen. Das ist allgemein eine gute Idee, ehe man einen neuen Thread aufmacht.:D
Empfängerstromversorgung ist ja nichts Exotisches, da findet man sogar ausgeklügelte Schaltungen.;)

Und: Ob Servos die Spannung von 2 LiPo oder LiFePO aushalten oder nicht hängt klar vom Servotyp ab.
Cheers
Walter

MBR1645


Schottky Diode, TO-220AC, 45V, 16A

Typ: Schottky Diode

• Bauform: TO-220AC

• URRM: 45 V

UF: 0,63 V <<<< für die Erbsenzähler:D

• IF(AV): 16 A

• IR: 200 µA

• IFSM: 150 A

• Ti: -55…150 °C

• Länge: 4,70 mm

• Breite: 10,41 mm

• Höhe: 14,2 mm

@ Walter, ich war bis heute fest davon überzeugt, dass die Spannungsfestigkeit der Servos nur direkten Bezug auf die Spannungsfestigkeit der intern verbauten Elkos/Kondis hat, - also überhaupt nicht typabhängig ist, - wie Du behauptest.

Peter:D:cool:
 
MBR1645


Schottky Diode, TO-220AC, 45V, 16A

Typ: Schottky Diode

• Bauform: TO-220AC

• URRM: 45 V

UF: 0,63 V <<<< für die Erbsenzähler:D

• IF(AV): 16 A

• IR: 200 µA

• IFSM: 150 A

• Ti: -55…150 °C

• Länge: 4,70 mm

• Breite: 10,41 mm

• Höhe: 14,2 mm

@ Walter, ich war bis heute fest davon überzeugt, dass die Spannungsfestigkeit der Servos nur direkten Bezug auf die Spannungsfestigkeit der intern verbauten Elkos/Kondis hat, - also überhaupt nicht typabhängig ist, - wie Du behauptest.

Peter:D:cool:

Hallo Peter,

was soll jetzt Otto Normalverbraucher mit all diese Angaben aus dem Datenblatt ? Mal ehrlich, wer kann hier etwas z.B mit der Angabe der Tjuction (Ti: -55…150 °C) anfangen ? Die Angabe des kurzzeitig zulässigen maximalen Stroms (IFSM: 150 A) macht auch nur Sinn, wenn man die zulässige Zeit angibt (ich vermute mal im Milli-Sekunden Bereich). Bei welchem Strom beträgt die Fluss-Spannung UF: 0,63 V ? Und der maximale Dauerstrom IF(AV): 16 A geht wohl auf Dauer auch nicht ohne Kühlkörper ..... nur soviel zum Thema Erbsenzähler :D:D:D

Auch wenns im Grenzen funktioniert, ich mag Dioden als Spannungsreduktion nicht, da die Fluss-Spannung der Diode und somit die Spannungsreduktion immer vom Laststrom abhängig ist. Könnte im Worst Case z.B. Probleme mit empfindlich eigestellten Flybareless Systemen geben :eek:

Gruss,
Richard
 
Germanist gesucht?

Germanist gesucht?

@ Walter, ich war bis heute fest davon überzeugt, dass die Spannungsfestigkeit der Servos nur direkten Bezug auf die Spannungsfestigkeit der intern verbauten Elkos/Kondis hat, - also überhaupt nicht typabhängig ist, - wie Du behauptest.

Peter:D:cool:

Na ja welches Bauteil intern in den Servos dafür verantwortlich ist, dass ein Servo im Flug den Geist aufgiebt ist mir persönlich eigentlich egal. ;)

Habe ich da das falsche Wort gewählt, als ich von "Servotyp" sprach?
Ganz verstehe ich deinen Beitrag nicht, vielleicht stehe ich hier nur auf dem Schlauch.

Also manche Servos können die höhere Spannung ab, manche gehen dabei kaputt.
Egal ob unterschiedliche Typen oder Servos mit unterschiedlicher Herstellerbezeichnung oder Bestellnummer?
Können wir uns darauf einigen?

Ohne diese unterschiedlichen Servos unterschiedliche Typen zu nennen liegt es an den inneren Bauteilen wie Kondensatoren. Na ja das verwundert mich nun wieder weniger, da ich auch angenommen hatte, es liegt an den Bauteilen. :D Ist irgendwie trivial oder nicht?

Wie bezeichnest du denn zwei unterschiedliche Servos wenn "Typen" nicht angemessen ist?
Zum Beispiel die bekannten Flächenservos Futaba S3150 sind vom Hersteller nicht für direkten Betrieb mit nominell 7,2V spezifiziert, aber der Typ S3172SV schon.

Diese beiden unterschiedlichen "Dingens" habe ich bewusst als Beispiel ausgewählt, weil hier in früheren Threads auch unterschiedliche Meinungen vertreten wurden: 1) ohne Spannungsreduzierung OK 2) ohne Spannungsreduzierung nicht OK

Damit kommt es dann eben auf die verwendeten Servos an, welche Spannung erreicht werden soll und damit welche Diode man nimmt.

Brauchen wir jetzt einen Germanisten? (Hinweis auf Humor!)
;)
Cheers
Walter
 
@Peter:

die 0,65V Spannungsabfall sind bei 16A. Bei geringen Strömen ist der Spannungsabfall 0,4V (typisch für Shottky-Dioden: 0,35-0,4V)

Datenblatt
(Quelle: conrad)

Bertram
 
....Spannung für Servos erträglich zu machen dürfte der Einsatz einer Si-Diode sein.
Gibts da einen bestimmten Typ der sich bewährt hat?

Gruß eges
Eges, nimm eine BYV 79/200 (ist eine Si-Diode), die kann 14A und hat sich in meinem Umfeld seit gut 4 Jahren vielfach bewährt. Spannungsschwankung ist übrigens geringer als bei einem Eneloop....
 
Hallo Eges,

ich kann persönlich über den Einsatz einer SI-Diode Typ BY 550 berichten.

Wichtig zu wissen ist, in welchen Strombereichen die Diode eingesetzt wird, also der Leerlaufstrom (Empfänger plus die Anzahl Servos die "nix" machen,
und dann der maximal-Fall (Empfänger und alle Servos unter voller Halte / Steuerkraft).
SI-Dioden haben die Eigenart, dass je höher der Durchlassstrom ist, desto höher ist i.d.R. auch der Spannungsabfall über ihnen.
Folglich gilt es, eine Diode aufzutreiben, die für die gesuchte Anwendung einen möglichst konstanten Abfall erzeugt.
Hast du 10 Powerservos, die im "Leerlauf" nahezu nichts an Strom konsumieren, aber im extremen Lastfall sich je 2A durchziehen,
wird es mit einer unpassenden Diode und ihrer Kennlinie evtl. kritisch:
Leerlaufspannung zu hoch, und im Extremlastfall deine, naja , vielleicht avisierten 5.7 V.
Leerlaufspannung 5.8V , im Extremlastfall dann nur noch .. 4.8V (oder weniger).

Eine steile Kennlinie (Uf auf der rechts-Achse, und If auf der Hochachse) wäre passend.

in Bereichen zwischen 0-5 A (sinvolle Betriebstemperaturen voraussgesetzt) liegt der Spannungsabfall bei BY550 zw. 0,6 bis 0,95 V.

Wenn ich das Datenblatt richtig interpretiert habe: BYV 79/200 zwischen 0-10A zwischen 0,8 und 1V.
Wichtig: das ganze in der Plusleitung einbauen !

greets rudi.
 
hallo rudi,
wieso unbedingt in plusleitung? habs zwar so gemacht, aber eher zufaellig:-)
bin nichtstromer....dachte , man muss die sperrrichtung beruecksichtigen
gruss
juergen
 
Jaja, die Richtung der Diode muss dennoch schon stimmen.

Aber wenn sie in der Plusleitung ist, haben alle Beteiligten wenigstens den gleichen Potentialpunkt als Referenz, nämlich die gemeinsame Masse (0V) .
Die wohl allermeisten Modellbaukomponenten beziehen sich auf das Massepotential. Es gibt allerdings welche, die das nicht tuen, mir ist nur ein Empfänger
(marke und modell leider entfallen), untergekommen.
Daher eher die Empfehlung mit : in die Plus-Leitung einbauen.

Fragt mich bitte nicht mehr wie und warum ich darauf komme, zu lange her !

Vielleicht kann ein versierter Mitleser hier das Wissen auffrischen ?
 
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