LiIo statt LiPo?

masaga

User
Hallo,

gestern hab ich ein Video vom Hr. Schambeck gesehen, da hat er gemeint, aufgrund der positiven Eigenschaften von LiIo-Akkus hat er sein motorisiertes Modell ASW22 Race statt mit LiPos mit LiIo-Packs bestückt. Es waren meiner Wahrnehmung nach 18650er, seriell und parallel geschalten - ich habe nicht im Video gehört, wieviel "S" er da rausgezaubert hat ...
Das ist das Video

Bildschirmfoto 2021-09-12 um 09.37.10.png


Beschreibt er da einen möglichen Trend od. zumindest eine Überlegung, eurer Meinung nach, die es als ein Winterprojekt wert sein könnte, mal anzudenken?

Liebe Grüße, Sandro
 
Nach der Verdrahtung 11S3P ..... das sind dann so in etwa 1,55kg, wenns zum Flieger passt wieso nicht,
aber ob das gleich ein Trend ist, wohl eher nicht
 
LiJon statt LiPos?

Ob das ein neuer Trend ist, kann ich noch nicht sagen.
Aber die LiJon-Akkus scheinen gegenwärtig noch in der Pubertät zu stecken, der Trend geht eindeutig in Richtung Hochstromfähigkeit bei gleichzeitig sehr stabiler und gut beherrschbarer Zellchemie, dazu nicht im mechanisch unstabilen Alufolien beutel sondern in stabilen Becherzellen, die zudem in riesigen Stückzahlen automatisiert produziert werden (Elektromobilität!!!) und robotorisiert verarbeitet werden könnnen. Zusätzlich erhöht die Parallelschaltung die C-Rate des LiJon-PACKS, nicht die der Einzelzelle. Rechne mal aus, wieviel Leistung so ein Vogel braucht, dann schau wieviel Volt die Batterie liefert und dann rechne den Strom aus, der gezogen wird und daraus die C-Belastung!
VG Werner
 
Hallo,

die Kinderschuhe stehen längst auf dem Boden. Ich erinnere mal an "Konion".

Neues dazu:

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Der Nachteil der Lion Zellen liegt in der längeren Ladezeit bei 0,5 bis 1C!
Kaum einer hat noch Lust eine Stunde zu warten, bei einem Flug Akku, bis der Akku wieder voll ist. Wer eh nur als Aufstiegshile den Akku benötigt oder eh mehrere Akkupacks voll geladen zum Fliegen mitnimmt und kein Ladegerät, hat damit sicher eine Alternative. Der Vorteil von beidem liegt in der Life oder auch Fepo Becherzelle mit 4C Ladung.

Die Urzellen von A123 bzw. den Anbieter gibt's nicht mehr. Soll aber von einem anderen Hersteller übernommen worden sein. Siehe Thread. Hatte vor Jahren nur Fepos als Flugakkus. Vielleicht probiere ich die mal wieder aus.
Der Vorteil, trotz langer Liegezeit ist von denen nach intensiver Nutzung, noch keiner bei mir hoch gegangen.

Grüße, Bernd
 
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Dieter B

User
Man kann LiIon Akkus schon auch als Antriebsakkus verwenden (als Empfängerakkus verwende ich schon lange nichts anderes). Laden tue ich sie mit 1C, allerdings bereits nach dem Fliegen, sie sind also immer geladen (im Gegensatz zu meinen LiPo). Meine Langzeiterfahrung ist damit etwa 3 Jahre.

Als Antriebsakkus habe ich sie selbst noch nicht verwendet, allerdings ein Flugkollege. Der Nachteil ist ja, dass einzelne Zellen nicht Hochstrom fähig sind (je nach Typ max. 20-30A). Man muss also meist mehrere parallel verwenden. Wenn ein Motor aber nicht zu viel Strom benötigt, spricht wohl nichts dagegen. Einen Hubschrauber oder Jet mit >100A würde ich damit aber nicht betreiben wollen :).

Die Energiedichte (Wh/Gewicht) ist ja sogar höher als bei LiPo Akkus, was ja wieder ein Vorteil ist.
 
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