Lipo 2600 für Mig21

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feldi

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Hallo Leute
Jetz brauche ich den Elektriker unter euch.
Habe die neuen 26er IRATE bekommen :)

Ich möchte meine neue Mig 21 damit ausrüsten.
Impeller sollte der DS-51-DIA von Schüberer sein.
Der verkraftet 0,95 kw
Was ist jetz besser: Viel Volt und weniger Ampere
und alles in Serie schalten
Oder wie bisher weniger Volt und viel Ampere
und paralel und serie schalten.
:confused: :confused:
Ich habe schon eine Mig, leider zu schwer
Motorisierung: Plettenberg HP 220/20/A3 S P6
betrieben an 20 Zellen Faup 18 Volt 45 A

Vieleicht hör ich was von euch
Viele Grüsse aus der Hallertau

feldi
 
Hallo,

wenn Du ihm mehr Spannung zur Verfügung stellst, wird er auch mehr Strom ziehen.

Wenn der Motor zb. 3000U/Volt hat und Du ihm 10 Volt anbietest, dann wird er auch 30000U/Min. drehen im Leerlauf. Bei 15Volt entsprechend. Das heißt, dass der Motor immer auf die Drehzahl gehen will für die er ausgelegt ist.
Deine Idee ist nur sinnvoll wenn Du eine bestimmte Leistung abverlangen willst. Lässt Du den Motor aber gewähren, dann dreht er bis er ins Nirwana geht. Selbstverständlich steigt auch der Strom mit zunehmender Spannung. Wenn Du aber den Steller als Regler programmierst und als Obergrenze 45 Amp einstellst, dann sieht die Sache anders aus. Er wird die 45 Amp halten.
Um bei den I-Rate nicht über die zulässige Dauerstromabgabe zu kommen sollten 3P geschaltet werden.

[ 01. Februar 2004, 12:08: Beitrag editiert von: Gerhard Würtz ]
 
hallo

die Leistung aus mehr Spannung und weniger Strom
zu beziehen ist natürlich besser, die IRATA
vertragen max 18A auf Dauer, du hast jetzt
810W Eingangsleistung, 810W:18A=45V, die Zellen
dürften unter Last schätzungsweise 3,3V haben,
als 45:3,3=13,63 du brauchst also 14 Zellen,
damit kommst du aber über 48V(14*3,7=51,8),
um unter 48V zu bleiben, müßte man 12Zellen
nehmen , 12*3,3V*18A=712,8W also 100W weniger
als deine jetzige Lösung bei ca 140g weniger
Gewicht, allerdings kenn ich keinen Regler
und Motor der dafür ausgelegt ist, du wirst
also um eine parallele Schaltung nicht
herumkommen
möglich wären
7S2P 23V bis zu 36A = 828W Gewicht 728
damit sparst du aber nur 32g, besser wären die
2200er das sind dann 588g als 172g weniger
um deinen jetzigen Motor weiter zu nutzen kämen
6S3P in Frage das wären 936g bei den 2600er
und 756g bei den 2200er, also schwerer oder
gleich der jetzigen Lösung mit 20FAUP

ich hoffe das hilft dir erstmal weiter

mfg
Rene

[ 01. Februar 2004, 13:06: Beitrag editiert von: BA-Biene ]
 
Du sparst zwar kein Gewicht gegenüber den 1950er, aber dafür hast Du die dreifache Kapazität.

Jedenfalls kannst Du nicht einfach die Spannung erhöhen ohne den Motor zu verändern. Wenn Du die Spannung erhöhst, wird er auch mehr Strom ziehen.
Wenn Du es nicht glaubst, dann lasse den Motor mit 10 Zellen laufen und messe Strom, dann lasse ihn mit 20 Zellen laufen und messe Strom.

Ich sehe keinen Grund, warum das bei Lipolys anders sein soll. Das Ohmsche Gesetz wird durch die Lipolys nicht ausser Kraft gesetzt.

[ 01. Februar 2004, 14:18: Beitrag editiert von: Gerhard Würtz ]
 
Original erstellt von Gerhard Würtz:

Jedenfalls kannst Du nicht einfach die Spannung erhöhen ohne den Motor zu verändern. Wenn Du die Spannung erhöhst, wird er auch mehr Strom ziehen.

ja stimmt, bei 7s2pZellen braucht er einen
anderen Motor, die Version mit 6s3p Zellen sollte
aber mit seinem Motor noch gehen

mfg
Rene
 
hallo

ich nochmal, habe gerade mal auf der HP von Schübeler
nachgeschaut, der Motor ist für max 15Zellen gedacht
somit sind 4(13,2V) und 5(16,5V) Lipos in Reihe möglich
laut dem Diagram unter Messungen ergeben sich folgende Werte
Spannung Strom Drehzahl Schub Geschwindigkeit
13,2V 27A 24000 10,1N 43m/s
16,5V 37A 27000 16N 51m/s

somit wären 4s2p(410g) und 5s3p(780g) sinnvoll

mfg
Rene
 

feldi

User
Original erstellt von BA-Biene:
hallo

die Leistung aus mehr Spannung und weniger Strom
zu beziehen ist natürlich besser, die IRATA
vertragen max 18A auf Dauer, du hast jetzt
810W Eingangsleistung, 810W:18A=45V, die Zellen
dürften unter Last schätzungsweise 3,3V haben,
als 45:3,3=13,63 du brauchst also 14 Zellen,
damit kommst du aber über 48V(14*3,7=51,8),
um unter 48V zu bleiben, müßte man 12Zellen
nehmen , 12*3,3V*18A=712,8W also 100W weniger
als deine jetzige Lösung bei ca 140g weniger
Gewicht, allerdings kenn ich keinen Regler
und Motor der dafür ausgelegt ist, du wirst
also um eine parallele Schaltung nicht
herumkommen
möglich wären
7S2P 23V bis zu 36A = 828W Gewicht 728
damit sparst du aber nur 32g, besser wären die
2200er das sind dann 588g als 172g weniger
um deinen jetzigen Motor weiter zu nutzen kämen
6S3P in Frage das wären 936g bei den 2600er
und 756g bei den 2200er, also schwerer oder
gleich der jetzigen Lösung mit 20FAUP

ich hoffe das hilft dir erstmal weiter

mfg
Rene
Hallo BA-Biene
So hätte ich auch gerechnet
Ich wäre ja auch bereit einen neuen Motor samt Regler anzuschaffen,sofern es in natürlich gibt. Die Frage ist nur ob dann bei höherer Spannung der Wiederstand geringer ist.
Wiederstand ist Wärme, und das wollen wir doch nicht. :eek: :eek:
Werde morgen mal bei denen von Hacker anrufen.

Danke mal für die Info
Grüsse aus der Hallertau

feldi
 
Ist doch logisch. Wenn Du die Spannung erhöhst und den Strom gleich haben willst, dann muß der Motor einen größeren Widerstand (mehr Windungen) haben.
 
hallo feldi

ich würde auch mal bei Lehner nachfragen, die
haben eine
sehr feine Abstuffung was die Wicklung betrifft.
Außerdem kann man die meines Wissens nach von Dreieck
auf Sternschaltung umstellen, damit steigt die
Spannung *1,7 und sinkt der Strom /1,7 bei gleicher
Drehzahl.Theoretisch zumindest.
Die 19er Serie würde vielleicht in Frage kommen.
wwww.lehner-motoren.de

hab übrigens bei Schulze Regler entdeckt die bis
40 Zellen (48v)gehen, kosten allerdings ab 430Euro
die nächst kleiner wären bis 32 Zellen ab 155Euro

mfg
Rene
 
Hallo Gerhard

das mit dem Faktor 1,7 stimmt schon,ich hab mich vielleicht
etwas undeutlich ausgedrückt, daher zitiere ich einfach
mal das Beispiel aus der Brushless-Fibel S.36

"Ein im Stern verschalteter Motor , der beispielsweise
mit 17,3V genau 10A aufnimmt, dreht ebenso schnell wie
ein im Dreieck geschalteter bei 10V und 17,3A.....
Umschalten von Dreieck- auf Sternschaltung kommt somit
einem Windungszahlzuwachs um den Faktor 1,73 gleich"
Zitat Ende

um bei feldis Problem zu bleiben, wenn es einen Motor
gibt der in Dreieckschaltung die benötigte Leistung bei
unter 30A zur Verfügung stellt, so kann man ihn bei
Sternschaltung mit unter 18A betreiben wenn man die
Spannung mit 1,73 multipliziert
das setzt natürlich voraus das man den Motor umschalten
kann, bei Lehnermotoren müßte dies durch Lötbrücken am
hinteren Lagerschild möglich sein

mfg
Rene
 

feldi

User
Hallo BA-Biene
Ich hab mal bei Hacker angerufen.
Lt Aussage Hr. Bartel macht es keinen grossen Sinn ob man mit 24 oder 42 Volt Arbeitet.
Es ist zwar besser mit höherer Spannung zu arbeiten, Wiederstand an Kabel, Stecker ect. wir weniger. Es ist aber in diesen Geringen Spannungsunterschied unrelevant. Assedem kommt man mit einem "Niederspannungsgesetz" :eek: in Konflikt.
Und wie du schon erwähnt hast gibt es kaum Regler und wird es auch nicht geben. " Gesetz"
Also werde ich meinen Plettenberg wieder einsetzen oder einen besser abgestimmten Hacker und paralel schalten.

Grüsse aus der Hallertau

feldi
 
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