LiPo als Empfängerakku

mwe25

User
Hallo,

möchte in in meine 2 meter Extra als Empfängerakkus 2 LiPos verwenden
(mit Weiche). Es sind 5 Digiservos und 1 Analogservo verbaut.

Welchen LiPo Hersteller kann man den bedenkenlos nehmen?
(Die von Deutsch sind mir zu teuer)
Welche Kapazität sollte ich nehmen?

Gruß Marco
 
Hi

Gewichtsmäßig rentabel wirds m. M. erst ab einer Kapazität von 1500 mAh. Besser als ein LiPo ist evtl. sogar ein LiIon. Beim Kauf sollte man die Belastbarkeit der LiPo/LiIon beachten, mit 10C-Zellen bist normalerweise auf der sicheren Seite.
Schau mal beim Conrad, der hat ein solches Bauteil, das du suchst, es reduziert die LiPo/LiIon-Spannung auf konstante 6V/4,8V und kann Ströme von bis zu 7A ab. Kostenpunkt 10 €. Solltest du selber was basteln wollen, dann schau mal hier:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=338853#post338853
 
Hallo,

ich habe auch eine 2 Meter Extra mit 5 digitalen 11 kg servos. Hier reicht ein Longgo 1500 der Firma EMCOTEC.de und ein Mini DPSI LR. Das wird nach Automobilstandart gefertigt, von Bastelloesungen wuerde ich die Finger lassen.
 
Achtung!!!

Der oben genannte Spannungsregler von Conrad steht zwar im 2006er Updatekatalog mit 7A, in den bisherigen und im Internet allerdings mit 2A.

Hab daraufhin mal bei Conrad nachgefragt (per E-Mail, wollte auch gleich noch die Dauerbelastbarkeit bzw die dauer für die Belastung wissen)

Lapidare Antwort vom Conrad Kundencenter:

---Lt. Hersteller liegt die maximale Belastbarkeit bei 2 A.

---Wir hoffen, Ihnen hiermit etwas weitergeholfen zu haben.

---Freundliche Grüße

Erschöpfende Auskunft wie ich meine

Aber mit 2A Max Belastung ist das Ding max. für 4 Servos geeignet
 
Es gibt diesen Spannungsregler ja für 4,8 und für 6V. Meine Frage ist, wozu 6V? Ich dachte man hat immer 4,8V Empängerspannungsversorgung oder wie verhält sich das?

MfG
 
Hallo Tony

Die Fernsteuerungskomponenten sind für 4,8 (4xNC Zelle) bis 6V (4x normale Batterie) ausgelegt, Logischerweise arbeiten vor allem die Servos bei 6V etwas schneller und mit mehr Kraft. Desshalb verwenden einige auch 5 Zellen NC (Nennwert 6V) gibt aber immer wieder Probleme, da 5 Zellen vollgeladen doch deutlich über 6V sind, Abhilfe schafft hier, wie bei den 2er LiPo Packs ein Spannungsregler.

Den 6V Spannungsregler hatte ich mit einem 2S 910er Kokam in meiner Stampe, Anfangs war ich Begeistert (die ersten 2 Flüge), dann kamen Störungen, hab es erst auf die Antennenverlegung geschoben, da nach der Montage einer Stabantenne alles wieder Funktionierte (für 3 Flüge) auf dem Flugtag Benediktbeuern hatte ich dann so richtig nette Störungen. hab sie aber noch heil Runterbekommen. Die genauere Fehlersuche (Ich hab Knackimpulse durch die Verspannung vermutet) ging zuerst ins leere, Reichweite mit Eingeschobener Antenne Max noch 20m. Dann hab ich probeweise mal den Spannungsregler durch einen 18A BEC Brushlessregler ersetzt(lag gerade rum), siehe da, Reichweite wieder gut 60m. Hab die LiPo Technik jetzt ersteinmal aus meiner Stampe geschmissen und auf einen 4Zeller NiMh umgerüstet, Erstflug mit neuer Stromversorgung steht noch bevor.

Pass also mit dem Conrad-Regler auf. Ich vermute, daß er von meinen 5 Standartservos (Robbe FS100) in der langsam fliegenden Stampe bereits überfordert war und jetzt irgendwie keine saubere Spannung mehr liefert.

Die 7A im Katalog sind definitiv ein Druckfehler gewesen. In allen Unterlagen steht Max. 2A (das ist vermutlich also auch noch nur für kurze Zeit)
 
Ich benutze ein Lipo Empfängerakku (2S 3200 mAh) in kombination mit ein Lipo-controller von Helitron ( http://www.moraw-electronic.de/helitronx/index.htm ) in meinen Shark XL Elektro Segler.
Der Shark ist ausgestattet mit 8 Digi-servos, Regler und Picolario. Alles funtzt bis jetzt ohne Beanstandung und mein Picolario meldet mir bis jetzt immer konstante 5,4 Volt am Empfänger.
 
Hallo Harm,

genau dasselbe werde ich die nächsten Tage in mein "Fräulein Rottenmeier" einbauen. Allerdings die Light-Version von dem Moraw-Teil. Und das Picolario würde ich persönlich vor dem Spannungsregler "direkt" an den Akku hängen, schliesslich geht es bis 10V und Du hast dann auch was von der Spannungsansage.
Ansonsten bin ich aber froh, einen weiteren zufriedenen Anwender des Moraw-Teils zu hören.

Gruss
Raphael
 
Danke erstmal für die Infos.
Das Conrad Teil werde ich mir nun lieber nicht zulegen und der Spannungswandler von Moraw ist mir noch zu teuer. Ich denke aber die Zeit für Lipos als Empfängerakkus wird noch kommen.

MfG
 
wie sieht es denn bei dem helitron controller aus.... leer er beide akku´s gleichzeitig, oder macht er erst einen leer und schaltet dann auf den zweiten um ?
hatte auch mit der anschaffung dieses controllers gespielt...
 
Hallo Olli,

Das Helitronteil das ich erwähnte hat nur einen Lipo-Anschluss. Es gibt sie aber auch mit Doppelanschluss und Weichenfunktion, die DUO-versionen. Wenn deine Frage nicht genügend erlärt wird bei die technische Produktbeschreibung auf der Homepage von Helitron (klicken auf das Bild) würde ich Herr Moraw mal direkt telefonisch oder per Mail fragen, ist ein freundlicher Mensch.
 
ein Augenmerk

ein Augenmerk

sollte man bei den Reglern nicht nur auf die statsichen Werte legen (Stromdauerleistung und Impuls), sondern besonders auf die dynamische Regelungswerte. Hier ist die eigendliche Krux. Will heissen wenn ein oder zwei Servo(s) so richtig Saft haben will, wie schnell ist der Regler in der Lage die Spannung nach zuregeln und wie gut klappt das mit dem Rückregeln wenn der Stromfluss zu Ende ist.
Das sind die eigendlichen Probleme der Regler... aber das erklären uns die Hersteller nicht wirklich --- :D

Das Stichwort aus dem Fachchinesisch heisst Stromsteilheit
 
landebahnpflug schrieb:
........Das sind die eigendlichen Probleme der Regler... aber das erklären uns die Hersteller nicht wirklich --- :D

Das Stichwort aus dem Fachchinesisch heisst Stromsteilheit

Hast Du mal ins Datenblatt geschaut? Kann man googlen. Und wenn Du den Ausgangskondensator von 22µF zusätzlich mit einem von 1.000 bis 2.000µ "verstärkst" hast Du sicher keine Problem und sogar das Problem des Dynamo-Effektes und der damit verbundenen Spannungserhöhung behoben :) .
Gruß Hermann
 
ach Hermann

ach Hermann

mein Beitrag für nicht Fachleute gedacht, quasi als Hilfe.
Nicht jeder Herstellen von Fertiggeräten erzählt, welchen Regler er einsetzt.

So und mal zu deiner Lösung einige grundsätzliche elektrotechnischen EMV Überlegungen:
Einfach nen dicken Kondensator dahinter ist auch nicht eine wirkliche Lösung. Schon garnicht mit einer solchen Pauschalaussage. Das bringt an anderer Stelle Stress. Will heissen kann den Regler zerstören..:mad: da kann es den Regler beim einschalten durch die verursachte Einschaltspitze zerlegen, die du mal ganz locker hochschraubst. Die Zerstörung geschiet schlimmstenfalls schleichend.
Ich weis nicht welchen dollen "Dynamoeffekt" du bei den üblichen Servos erwartest.... Und zum zweiten wird sowas dann ja bitte am Servo abgefangen und nicht als Last über u.U. lange Servokabel und die Empfängerplatine geschoben ...aber das wird dann jetzt sehr genau .... :D

[Genaumodus]
Wenn es sich sogar um ein Digitalservohandelt das mit einer PWM arbeitet, kann dein Vorschlag sogar zusätzlich Störungen verursachen. Es kann sich nämlich ein Schwingkeis ausprägen. Die Mindestbedingung wäre erfüllt. Und das ganz würde über die Empfängerplatine laufen .. ganz besonders witzig..
[/Genaumodus]

:cool:
 
Hallo Landebahnpflug,

den 2. dickeren Konmdensator schließe ich nur an wenn er gebraucht wird - Digital Servos - und dann nicht auf der Reglerplatine sondern über Kabel an den Empfänger. Dass ein 1.00 bis 2.000µF Kondensator einen (ich habe mindestens 2 in Reihe und mit 0,1Ohm entkoppelt) Regler zerstört halte ich in meinem Schaltungsvorschlag für ein Märchen denn der hat ja auch eine schnelle Strombegrenzung. Ansonsten halte ich mich an die Empfehlungen im Datenblatt: 0,1 µF im Eingang, 22µF im Ausgang und noch eine (schnelle Schottky) Schutzdiode rückwärts, dann passiert auch nichts mit dem Dynamoeffekt bei Digital Servos. Analoge sind ja ohnehin bisher nicht negativ in Erscheinung getreten.

Was glaubst Du denn was die Profihersteller machen? Die nehmen doch auch z.T. Lienear-Regler und Kondensatoren. Einer "unserer Elektronik Experten" hat doch schon vor längerer Zeit mal hier geschrieben, das ein Kondensator auch über längere Kabel sehr gut Spitzen weg speichert und das auch gut begründet. Und Graupner u.A. verkaufen doch inzwischen Kondensatoren die über Kabel an die Empfänger angeschlossen werden. Irren die alle?

Gruß Hermann

PS Unerwünschte Schwingkreise werden doch mit Kondensatoren und Spulen bekämpft. Das Kabel ist dann die Induktivität oder?
 
DC/DC Wandler

DC/DC Wandler

Hallo,

ich habe diese Frage schon mal gestellt, aber gibt es denn schon DC/DC Wandler auf dem Markt? Die Liporegler die man im Moment findet auf dem Markt sind so weit ich weis alle Lineäre Spannungsregler... d.h. die Deltaspannung (Eingangsspannung - Ausgangsspannung) wird immer noch schön verbraten... das ist immerhin ein paar Watt.
Ich würde auch gerne auf Lipo umsteigen gerade bei ein großeres Flugzeug mit 14 Servos + Vario, da ich das 'Nachladen-Verfahren' am Platz vom Lipo mag. Ich will mich keine Sorgen machen ob ich den Akku mal wieder entladen soll wegen Memory (ist halt immer noch da bei NiMh) usw... Aber die Energie völlig ausnutzen möchte ich schon. Wenn ich jetzt kurz rechne, komme ich auf folgendes:

Leistungsverlust.jpg

(die Ströme sind natürlich eine Annahme)
Im nominale 2S Bereich verliert man also um die 30% Leistung alleine schon wegen Regler....

Gruss,

Bob
 
nein Hermann auch nicht....

nein Hermann auch nicht....

ich konnts nicht stehen lassen , nimms bitte nicht persönlich.
HFK schrieb:
Hallo Landebahnpflug,

den 2. dickeren Konmdensator schließe ich nur an wenn er gebraucht wird - Digital Servos - und dann nicht auf der Reglerplatine sondern über Kabel an den Empfänger.
Probleme löst man ander Entstehung und nicht dort wo ein Hersteller cent Arkitkel für teuer Geld anbietet
HFK schrieb:
Dass ein 1.00 bis 2.000µF Kondensator einen (ich habe mindestens 2 in Reihe und mit 0,1Ohm entkoppelt) Regler zerstört halte ich in meinem Schaltungsvorschlag für ein Märchen denn der hat ja auch eine schnelle Strombegrenzung.
Das Kabel wolltest du jetzt hier als Entkopplungswiderstand verkaufen?
Und was sollen die C in Rheihe? Ich hoffen du wirst jetzt hier nicht zum besten geben, das das sich Kapazität erhöht.
Wenn du Glückhast ist die Strombegrenzung oder die Stromabschaltung des Reglers schneller ja ... Und ich sagte auch nicht das passieren muss, sondern das passieren kann.
HFK schrieb:
Ansonsten halte ich mich an die Empfehlungen im Datenblatt: 0,1 µF im Eingang, 22µF im Ausgang und noch eine (schnelle Schottky) Schutzdiode rückwärts, dann passiert auch nichts mit dem Dynamoeffekt bei Digital Servos. Analoge sind ja ohnehin bisher nicht negativ in Erscheinung getreten.
ans Datenblatthalten ist schonmal die beste Idee von dir bis hier her.
HFK schrieb:
Was glaubst Du denn was die Profihersteller machen? Die nehmen doch auch z.T. Lienear-Regler und Kondensatoren. Einer "unserer Elektronik Experten" hat doch schon vor längerer Zeit mal hier geschrieben, das ein Kondensator auch über längere Kabel sehr gut Spitzen weg speichert und das auch gut begründet.
Jo das kann auch gehen. Aber unsere Anlagen sind fliegende Aufbauten. jede ist anders auch wenn die gleichen Bauteile drin sind. Zudem hat er sicher bestimmte Massgaben gemacht zur Dimensionierung und wo sie anzubringen sind.

HFK schrieb:
Und Graupner u.A. verkaufen doch inzwischen Kondensatoren die über Kabel an die Empfänger angeschlossen werden.
Das ist eben genau der Punkt, verkauft wird nicht was hilft, sondern was durch Aberglauben und Halbwissen verkauftbar gemacht wird. Manche Akkuweichen und manche BEC's sind einfach schon gleich für den Preis eine Frechheit. Ach die Ammenmärchen Feritkerne helfen immer gegen Störungen... Nein es kann die Problem noch verstärken in den richigen Bedingungen. (Signalverschleifen)
HFK schrieb:
Irren die alle?
PS Unerwünschte Schwingkreise werden doch mit Kondensatoren und Spulen bekämpft. Das Kabel ist dann die Induktivität oder?
nö aber du an dieser Stell gewaltig. Das Kabel ist unter Umständen mit Induktivenanteilen gesegnet, weils einer aufgerollt hat oder um einen Ferittkern geschlungen wurde... ansonsten sind Kabel in erster Näherung Kapazitiv/ohmsche Elemente.

Und jetzt sollten wir zum Thema zurück. Lipos als Empfänger Akku:cool:
 
Hallo,

zu dem Thema hab ich noch was gefunden:

Ich lehne Lipoly-Zellen in Empfängerstromversorgungen derzeit aber grundsätzlich ab, solange Doppelstromversorgungen für Lipos im allgemeinen mit einer zu niedrig ausgelegten Strombegrenzung und viel zu hohem Innenwiderstand ausgestattet sind. Das liegt an der linear arbeitenden Spannungsstabilisierung, die einfach alle Vorteile der Lipos zu Nichte macht: Eine lineare Stabilisierung regelt die Spannung ab, wenn sie in die Strombegrenzung geht, verbrät massenweise Energie in Wärme (ca. 12 Watt bei 8 Ampere) und bringt viel zusätzliches Gewicht (Leistungshalbleiter, Kühlung) auf die Waage. (Die EP12-2ESX wiegt 50 Gramm!!) Bedenken Sie bitte, dass Servos in einem Großmodell beim Anlaufen soviel Strom ziehen, dass Lipos dabei sehr leicht einbrechen. Bei konstanter Entnahme durch z.B. einen Antriebsmotor ist das ziemlich genau berechenbar und kein Problem aber bei den wechselnden Lasten in einer Empfangsanlage schon. Sie mögen jetzt einwenden, dass Lipos bei Elektroantrieben bis zu 80 Ampere liefern, ja aber wieviel Zellen sind dann parallel geschaltet? Wieviel wiegt dann so eine Einheit? Haben Sie dann noch einen Gewichtsvorteil gegenüber NiCd-Zellen? Eindeutig ist nur: Sie haben einen Kapazitätsvorteil ! Zuletzt, wie hoch sind die Kosten dann? Ein einfacher Lipo-Empfängerakku (nicht parallel geschaltet) hat einen Innenwiderstand von ca 100 mOhm! Hinzu kommen die Verluste in der benötigten Stabilisierung. Bei 8 Ampere sind das nochmal ca. 200 mOhm! (unsere Doppelstromversorgungen haben einen Innenwiderstand von ca. 10 mOhm!) Selbst die derzeit teuerste erhältliche Doppelstromversorgung liefert gerade mal 8 Ampere, dann wird es eng, weil die Spannung abgeregelt wird!! Selbst wenn die Spannung nur für eine 10-tel Sekunde einbricht, heißt das schließlich eine 10-tel Sekunde Empfangsstörung! Verwenden Sie besser NiCd oder NiMH Zellen mit niedrigem Innenwiderstand für die Empfangsanlage, die sind robust, einfach zu handhaben, niederohmig und auch mal schnell auf dem Flugfeld nachzuladen (15 Minuten max ?!!!).

Bei großen Modellen würde ich einfach nicht experimentieren sondern auf Sicherheit setzen!!

Quelle: H. Schmitz - UA9

Gruss
 
Off topic: @Landebahnpflug, bist Walter Ludin oder zitierst Du Ihn? Muss ich mal (er)googeln. ;)

Nun noch mal von vorn denn Du hast da etwas falsch interpretiert:

Ausgehend von einer 5 Zellen NiCd mittels Weichen wurden Kondensatoren von diversen Teilnehmern des Forums bis hin zu 10.000µF bei bestimmten Digital Servos empfohlen/diskutiert - auch von professionellen Anbietern inzwischen im Angebot und mit dieser Aussage beworben.

Persönliche Aussage eines Graupner Mitarbeiters: auch bei 4 Zellen ohne Weiche und analog Servos sind Kondensatoren (1.000 bis 2.000) im Vorteil, könne man leicht bei Empfangsmessungen nachweisen. Bei Digital Servos noch wichtiger.

Bei Graupner Equipment nehme ich (nur noch) 4 Zellen mit und ohne Zusatz Kondensator, habe aber bisher jeweils nur ein Digital Servo an Bord. Ich habe zwar keinen Unterschied bemerkt aber eigentlich leuchtet mir ein, dass es nicht schaden kann. Die Spannung wird ja noch "härter".

So, nun zur Induktivität von Kabeln: ich hatte mail Kontakt zu Schulze wegen seiner Ladegeräte und Steckdose im Kofferraum. Aussage, wegen der langen (6mm^2) Leitung sind unbedingt 10.000µF am Steckplatz einzubauen um die Induktivität der Leitung, hervorgerufen durch die Taktung des Spannungswandlers, zu eliminieren da sonst dieser zerstört werden kann. Die Leitung zu Kofferraum wird gestreckt und nicht im Kreisverlegt :D

Und nun zurück zu topics:

Um die Überspannung von Lipos mittels linear Regler zu verbraten habe ich vorgeschlagen z.B. den L 4940 V5 (1,5A, very low drop) zu nehmen, ich nehme mindestens 2 Linear Regler (ich hab schon mal 2 verschiedene Spannungs-Regler mit 3 und 4,5A max gebaut und mittels 5 NiCd im Segler getestet, keine Probleme). Diese bekommen eine Diode in die Basis, 0,1 µF im Eingang, 22µF in den Ausgang und dann 0,1 Ohm in den Ausgang zur Entkoppelung der 2 oder mehr Linearregler. Dann noch eine Schottky zum Eingang zurück. (wird so auch im Datenblatt empfohlen um den (die) Regler zu schützen).

So, und nun kann ich damit fliegen. Den 1.000 oder 2.200µ Kondensator habe ich vorgeschlagen um ihn wie an einem 4 Zeller zum Schutz gegen dynamoeffekte vor allem bei Digital Servos an den Empfänger zu hängen. Und der Aussage, dass ein Kondensator das Empfangsverhalten verbessert (s.O.). Der Liearregler sitzt dann ja vom Empfänger ausgesehen hinter dem 0,1 Ohm Entkopplungswiderstand und hat dort noch den 22µF gegen Schwingungen. Bei einem Aufbau habe ich auch noch eine Supressordiode drin.

Ich denke nun sind die Aussagen klarer und Du siehst was ich parallel schalte;) . Jetzt können wir diskutieren ob ein (Zusatz)Kondensator generell Sinn macht oder nicht (4Zellen NiCd) und ob er im Falle Spannungsregelung mittels Linearregler (bei 5 Zellen oder 2 Lipo)positiv oder negativ ist. Auch ob bei analog Serovs gegen digital Servos dieser Kondensator überhaupt und wenn ja wo einzuschleifen ist.

Ältere analog Servos hatten immer so um 47µF im Eingang, wenn Du dann 10 Stück im Modell hast, sind dass schon 470µF (ich weiss ob man die in Reihe oder parallel rechnen muss ;) ) plus Empfänger und eventuell noch elekronischer Schalter (hab gerade einen von MPX zur Reparatur: 47µF). Wie die modernen und digitalen Beschaltet sind weiss ich nicht. Aber alles wird kleiner und irgendwann sind die physikalischen Grenzen erreicht.

Es ist sicher richtig, dynamo Effekte am Ort des Geschehens zu eliminieren, aber Eberhard Mauk hat in einem anderen Thred bereits einen großen Vorteil bei Anschluss an die Weiche gefunden, also noch vor dem Empfänger. Dort wurde dann auch die Kabellänge zum Kondensator diskutiert mit dem Ergebnis, dass es für diese Fälle kein großer Unterschied ist.

Und was noch gar nicht diskutiert wurde ist die natürliche Alterung von Bauteilen im allgemeinen und Elektrolyt- respektive Tantal Kondensatoren im Besonderen. Aber das ist sicher ein anderer Fall, könnte man aber als Ursache für unerklärte Probleme mal diskutieren.

So, und nun mal Butter bei die Fische: was sollen Deiner Ansicht nach die Kollegen machen die 2 Lipos als Empfangsspannungsquelle nehmen wollen? Jetzt will ich aber nicht hören, kauf doch .......:rolleyes: Wie sieht Dein erprobter Vorschlag aus?

Da Lipos und digital Servos unaufhaltsam kommen werden, habe ich schon mal Lösungen erprobt, ob die bereits das Optimum darstellen? ich weiss es nicht, bin aber gerne bereit zu zu lernen. :cool:

Gruß Hermann
Durch ziehen gewinnt man Höhe.....
 
ach Hermann

ach Hermann

es ist ein Zitat .. gut heraus gearbeitet..
Das Problem ist, das du scheinbar von Elektrotechnik nicht wirklich Kenne hast und mit einem Halbwissen durch die Gegend eierst was schon etwas gefährlich ist.

Und ich könnte jetzt mal wieder mir die Arbeit machen deinen Beitrag zu kommentieren. Aber ich lasse es weil einfach sinnlos ist. Das Zitieren von Werbung und persönlichen Aussagen und falschen Zusammenhängen. All das macht deutlich das du offensichtlich die Informationen mangels eingenes Wissen nicht zusammen bringen bzw einordnen kannst.
Um es auf einen Populistischen Punkt zubringen: Du kombinierst Äpfel mit Birnen, und behauptest das du gerade die Lösung für eine neue Pflaume gefunden hast.

Es gibt sogar Wettbewerbspiloten die einfach Empfänger fliegen ohne Doppelversorgung und all dem Schnickschnack den uns Graupner und Kollegen in den Flieger packen wollen, und das seit Jahrenzehnten ohne Störung.

Zum Thema Lipos in Sender und Empfänger halte ich ganz einfach, gibs nicht. Das hat weniger was mit hier diskutierten Eigenschaften zu tun als der Tatsache das ich 12 Monate im Jahr fliege und Lipos eines gar nicht gut finden: Kälte. Daher auch NICD statt NIMH im Empfänger. Und das was er ins Feld führt, Verlustleistung am Regler und damit die Gesamtenergiebilanz ist der zweite.

Denoch hat die Variante einen Charme die konstante Versorgung des Empfängers und der dran hängenden Anlage.
 
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