Lipo und MC24 - oder welche Akkus?

Hallo Kollegen,

wie sieht es den bei Euch aus? Betriebszeit?

Wie habt ihr es mit den Lipos geregelt? Einbau (notwendige Veränderungen)? notwendige Maßnahmen zum laden?

Danke!
 
Hallo Thorsten,

das mit den LiPos im Sender ist so eine Sache.
Bei drei Zellen hast du als Nennspannung 10.8V. Damit liegst Du in einem Bereich, den NC-Zellen maximal, unmittelbar nach dem Laden, aufweisen.

Bei voll geladenen LiPos kommst Du locker über 11.5 Volt. Das könnte unter Umständen Probleme mit der Betriebserlaubnis geben (Sendeleistung).

Bei den ganz alten Anlagen (ist lange her) mit Batteriefach konnte man zwischen Trockenbatterien und Akkus wählen. Im Trockenbatteriemodus mußte jedoch eine Zelle weniger eingelegt werden.

Ein weiteres Problem sind tiefentladene Akkus wg. Sender-ausschalten-vergessen; passiert natürlich nieeee .... ;)

Achim
 
Hallo,
MC 24 Betriebsspannung lt. Senderbedienungsanleitung 9,6- 12 Volt

12/3 Zellen= 4 Volt oberster Wert ist ok
9,6/3 Zellen= 3,2 Volt geht auch noch ohne die Lellen zu ruinieren.

Da der Sender bei Unterspannung von selbst abschaltet is also mit Akku Tiefentladung nix.
Eher wird ein kleiner Teil der Akkukapazität gar nicht genutzt. Das macht aber nichts bei dem Gewichtsvorteil und der geringen Selbstentladung der Lipos. Eher stört mich, das die Dinger hin u. wieder im Ladezustand angepasst werden müssen.
Idealerweise muss also das dafür erforderliche Equipment komplett in den Sender mit eingebaut werden. Geht aber auch noch, Platz sollte da sein.

Gruß
Eberhard
 
Hallo,

@ Achim:

3 LiPo Zellen haben eine Nennspannung von 11,1 Volt, nicht 10,8.

3 X 3,7 Volt = 11,1 Volt.

Voll geladen haben diese 3 LiPo Zellen 12,6 Volt.

3 X 4,2 Volt = 12,6 Volt.

Ist aber trotzdem kein Problem. Ich habe in meiner JR PROPO PCM 10 X auch 3 Zellen 1500er LiPo´s. Kannst Du hier sehen: LiPo´s im Sender
 
Hallo Olaf,
wie lang dauert es in der Praxis, bis zB ein 3,3 Ah Lipo im Sender ohne Einschalten nach dem Laden auf 4 Volt runter ist. Bzw. kommt der durch die geringe Selbstentladung der Lipos nur durch den Betrieb auf 4 Volt runter.

Und noch eine Frage, passen eure großen 3,3 er Zellen in den Akkuschacht der MC 24 und wie formierst dann die Einzelzellen wenn kein Umstecken oder Zusatzbuchse im Sender erwünscht ist.
Ich habe ebenfalls vor meine 24 er beim nächsten Akkuwechsel auf Lipos umzurüsten und suche da noch nach der besten Variante. Im Moment denke ich dran einen Balancer gleich mit einzubauen
um erst gar keinen Dauerpflegeaufwand mit ständigem Umstecken u. damit öffnen des Senders zu schaffen. Muss das aber noch genauer durchdenken ob das so überhaupt funzt.
Das Thema ist für mich einfach noch zu neu.

Gruß
Eberhard
 
Hi Eberhard,

hmmmm..., ob die 3300er in die 24er passen kann ich nicht beantworten, da ich keine hier habe.
Ich kann Dir aber die Breite von den 3300ern geben, dann kannst Du vielleicht selber nachmesen ob es passen würde.

Breite: 64mm

Die Selbstentladung um von 12,6 Volt auf 12 Volt und darunter zu kommen, würde doch schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei meiner 10X ist nach 2 Flügen a 8 Minuten die Anzeige immer noch bei 12,3 Volt mit den 1500ern. Denke mal das es bei den 3300ern noch etwas länger dauern wird bis Du in den bereich von 12 Volt und weniger kommen wirst.
Zum Laden würde ich mir bei der 24 eine MPX Hochstrombuchse schön seitlich in das Gehäuse der Anlage einsetzen.
 

Spunki

User
Für mich kommen Lipo´s für meine 24er erst in Frage wenn folgende Punkte geklärt sind:

- passen drei Stück davon ins Akku-Fach der 24er?
- mind. 3000mAh nutzbar wie bei 3300er-NiCd/NiMh?
- Lipo-Balancer fix eingebaut, Platz?, Wärmeabfuhr?
- bessere Spannungslage wie bei NiCd/NiMh?
- Laden mit meinem alten Orbit-pro möglich? (1.5A), kauf mir nur deswegen keinen neuen
- Tiefentladeschutz?, schaltet die 24er wirklich ab?
- Langzeitzuverlässigkeit?, jedes Nachladen bedeutet bei Lipo´s einen Ladezyklus, theoretisch bis zu 1000 möglich, in der Praxis bestimmt deutlich weniger ...
- letzendlich auch der Preis, wieviel "normale" fertig konfektionierte Senderakkus bekomme ich für so einen exotischen Lipo-Pack?

Derzeitige Vorteile sehe ich nur in der geringeren Selbstentladung und der etwas höheren Nennspannung, Gewicht ist mir nicht wichtig, wird auch nicht so viel Unterschied sein ...

Grüße Spunki
 
Hallo Olaf,
das würde dann bedeuten, das man 2 Leistungsdioden zum Spannungsabfall in die Stromversorgungsleitung setzen müsste um auf 12 Volt zu bleiben.
Muss das mal durchdenken, vieleicht kann man die so intelligent verwenden, das zusamen mit einem zusätzlichen Schalter eine Ladeschaltung als 1S3P ohne Kurzschluss über die normale Ladebuchse möglich ist.

Hallo Andreas,
wie kommst du auf 1000 Zyklen, ich ärger mich bereits nach einem Halben Jahr mit der neuen 24er über den Saft Akku den ich etwa 20 mal geladen habe. Schlechter als jetzt mit dem Saft, das ich alle 2 Jahre einen neuen Senderakku brauche kanns eigentlich mit den Lipos nicht werden. Da hab ich dann doch lieber weniger Gewicht am Hals. Außerdem will ich nach und nach komplett auf Lipos umstellen, damit kann ich zB im Modell um 1 kg Gewicht und Platz sparen. Auch habe ich keine Hochstromanwendung, dadurch sollte den Lipos ein recht langes Akkuleben möglich sein.
Bei ca. 5% Selbstentladung Im Jahr sehe ich auch absolut keine Notwendigkeit jedes mal bei den 2-3 Zellenpacks komplette Entlade/Ladezyklen zu fahren. Außerdem kannst dann nach 4 Wochen stehen noch genau so bedenkenlos fligen wie wenns vor dem Flug geladen hättst. Ähm aber net ohne Kontrolle, denn glauben heist nix wissen.Der Nachteil ist das ganze wird aufwendiger und das Laden dauert wohl etwas länger. Andererseits gibts Lipos mit 3,5,7,8 Ah also Größenordnungen die als NICAD bei gleichzeitig forziertem Ladetempo und akzeptablem Gewicht nicht realisierbar waren. Für mich bin ich so weit, das ich glaube die Vorteile der Lipos sollten überwiegen. Übers Knie brechen tu ichs aber auch nicht.

Gruß
Eberhard

[ 04. Dezember 2004, 01:07: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 

Spunki

User
Guten Morgen Eberhard

Im Prinzip bin ich ja nicht dagegen ... wenns mal von den Herstellern einen zuverlässigen fix-fertigen Lipo speziell für die 24er gibt und ich erkennbare Vorteile daraus ziehe (zb. noch einfacheres Handling wie bei meinem Sanyo-NiCd) dann werde ich auch nicht lange überlegen ...

Im Moment jedoch kommt mir das alles aber eher ein bisschen wie eine Modeströmung vor, "Lipomania" ;) ... klar bieten Lipos eindeutig Vorteile, hohe Energiedichte bei geringem Gewicht ... also ab damit in den Flieger, aber im Sender? ... dafür spricht eigentlich nur die geringe Selbstentladung vorausgesetzt sie haltet auch das was die Hersteller versprechen ...

siehe dazu auch: http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?sid=&postid=637692#post637692

Grüße Spunki
 
Ich finde geringes Gewicht bei Sendern sehr wohl ein Argument. Ich kann nicht verstehen wie man sich 1,5kg+ an den Hals hängen kann. Ich hatte das einmal bei meiner MC16/20. Das war auch ein Grund sie wieder zu verkaufen.
 

Spunki

User
Ein 3.300mAh-Lipo Pack für die mc-24 (vorausgesetzt er passt überhaupt rein) wiegt inkl. Balancer, etc. kaum unter 230g ...

Ein Sub-C-8Zeller hingegen wiegt 480g

Macht eine Differenz von 250g ...

Klar, einem Seglerpiloten der stundenlang am Hang steht mag der 1/4kg weniger angenehm sein ...

Hingegen beim Jet-Fliegen stellst Du den Sender nach 10 min sowieso wieder ab ...

Ob es also nur das Gewicht ist muss jeder für sich selbst entscheiden ... für mich persönlich ist es kein alleiniges Entscheidungskriterium ...

Grüße Spunki
 
Hallo,

so wenige praktische Erfahrung? Schade!
 
Hallo zusammen,

der Eberhard Mauk schrieb bei seiner obigen Antwort, dass sein MC24-Sender bei Unterspannung abschaltet. Bei meiner Mc24 kommt nur bei etwa 9V ein akustisches Signal, hat aber bisher trotz längeren anlassens nicht abgeschaltet, sondern nach einer Zeit von etwa 10 Minuten und dem dann folgenden Zusammenbrechen der Spannung erst abgeschaltet.

Ich wäre etwas skeptisch, bei einem etwaigen Anlassen des Senders Lipos einzubauen, da man diese danach ausgetauschen müsste. Es sei denn, man würde eine zusätzliche Abschaltung bei 2,7...2,8V/Zelle eingebauen.

Da meine MC24 ein reichlich großer Kasten ist und wenn der dann noch leichter würde, wüßte ich gar nicht mehr wo hin mit meinen noch dafür ausreichenden Kräften und ich hätte Angst dann die Knüppel zu verbiegen ;)

[ 18. Dezember 2004, 20:22: Beitrag editiert von: Günther Hager ]
 
Hallo,

bei welcher Spannung sollte der Sender den Aufgrund Unterspannung abschalten (zumindestens bei den Lipo´s)?

@Günther Hager:
Bei welcher Spannung ist den die Anlage ausgegangen?

Meine (mit NC) fängt bei 9.3 / 9.2 Volt an mit der Warnung. Selbst bei 8.9 Volt (nach ca. 20-30 min.) läuft die Anlage noch und warnt immer noch fleisig ;)
 
Hallo,
hab das Abschaltverhalten meiner MC 24 jetzt genau getestet, die schaltet erst bei 7,5 ??!! Volt ganz ab.
Fängt aber bei 9,3 Volt zu piepen an.

Damit sollte mit 3 Dioden, die einen Spannungsabfall von je 0,2 Volt haben die Abschaltung bei 7,5 plus 0,6 Volt = bei 8,1 Volt erfolgen, das wären dann 8,1/3 Zellen= 2,7 Volt pro Zelle. Lipos sollten das aushalten ohne Probleme zu bekommen.
Ansonsten komme ich nie in die Verlegenheit den Sender so weit in der Spannungslage runter zu fahren. Das Pieben ist da so unüberhörbar, das nervt dann schon sehr.
Hat einer eine Ahnung, ob man diesen Abschaltwert umprogrammieren kann, das sollte doch Softwareseitig auf zB. 8,5 bis 9 Volt umstellbar sein, das passt dann perfekt zu Lipos, mus da mal Graupner zu anrufen und das erfragen.

Am meisten stört mich in dem Zusammenhang, das der Hersteller Graupner mal wieder kein Interesse hat die genauen Betriebswertangaben zu veröffentlichen. Da heists in der Senderbedienungsanleitung nur Betriebsspannung von 9,6 bis 12 Volt. Schon wenns also bei 9,3 Volt piept ist man also aus dem zulässigen Betriebsbereich drausen. Schöne elegante
(Rück)Versicherungswelt sag ich da nur.

Gruß
Eberhard

[ 20. Dezember 2004, 21:36: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 
Hallo zusammen,

bei meiner Feststellung, nach einem vergessenen Ausschalten der MC24, wobei über 1 Tag vergangen war, hatte ich nach einer Erholungsphase einen kurzen etwa 1-minutige Peek von etwa 7 V, der dann unter 5 Volt zusammenbrach.
Wie weit der Spannungszusammenbruch dann tatsächlich stattfindet, habe ich nicht mehr gemessen, sondern habe gleich die Ladung eingeleitet.

Die Reservebetriebszeit, wie auch Erholungszeiten der Zellen, der Schädigung im Bezug auf Kapazität u. s. w. wird von den Zellen (Fabrikat, Kapazität, NC oder NiMH und Alterrungszustand) abhängen.

Will man genaueres erfahren, wird eine exakte Messung aller aufgezählten Parameter unumgänglich sein, was ich nicht machen würde, da ich es für mich nicht für erforderlich halte. Siehe meinen oberen Beitrag dazu.
 
Hallo,
habe mich gerade von einen Servicetechniker zu dem Thema beraten lassen, die Empfehlung geht dahin, die Dioden weg zu lassen, und die Spannungsspitze nach dem Laden in kauf zu nehmen, Wobei natürlich der Hinweis auf die dann überschrittene maximale Senderspannung nicht gefehlt hat.
Bedenken das der Sender dann Probs macht wurden jedoch keine geäusert.
Ich interpretier das aber mal für mich so, das wenn dann doch was abraucht, halt mit Garantie Essig is. Ein tatsächlicher Schaden aber sehr unwahrscheinlich ist.

Auch der Servicetechniker hat die Vorteile der Lipostromversorgung im Sender angesprochen, heute Laden, in 2 Monaten fliegen
gehen, ohne sich über den Ladezustand Gedanken machen zu müssen und auch die vermutlich längere Lebensdauer.
Allerdings wurde dann noch darauf hingewiesen, das das Serienakkugewicht auch daraufhin ausgelegt sei, das der Sender optimal in der Schwerpunktlage aufgehägt sei. Zu wenig Akkugewicht ist da dann auch nicht gut.

Damit muß dann der Anwender dafür sorgen, das der Sender rechtzeitig vor der Kaputspanungslage der
Lipos ausgeschaltet wird. Dafür sorgt dann aber zumindest bei mir der Pieper von alleine.
Die Notwendigkeit den Senderakku durch einschalten lassen zu pflegen, fällt dann ja bei Lipos auch weg... :D :D :p

Übrigens ist die Ausschaltspannung des Senders nicht programmierbar, nur die Pieperspannung kann angepaasst werden.

Gruß
Eberhard

[ 21. Dezember 2004, 09:58: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]
 
Hallo,

wenn ich das jetzt richtig sehe bedeutet das:
1) keine Niederspannungabschaltung/-schutz notwendig, wenn man (wie normal *g*) nach dem Warnton landet bzw. den Sender 100% ausschaltet.

2) Die Überspannung im erträglichen Rahmen ist, zur Not, kann man ja die "Schutzschaltung" verwenden? Würdet ihr das?

3) Glaube das weniger Gewicht dürfte sich wegen der Aufhängung nicht schwer bemerkbar machen, da durch die Aufnahme / Aufhängung die Anlage in Position gehalten wird und der jetzige Akku auch direkt an der Aufhängung angebracht ist. Außerdem kann man das ganze auch mal ohne Akkus testen ;)

Nun noch meine Fragen:
1) Welche Lipos passen in den Bereich der Akkuaufnahme (mit normalen Rahmen bzw. nach entfernen des Rahmens)
2) Laden innerhalb oder ausserhalb der Fernsteuerung? Wahrscheinlich in jedem Fall nicht mehr über die Ladebuchse?

Habe ich noch was vergessen?

[ 21. Dezember 2004, 23:13: Beitrag editiert von: eifel-power ]
 
Hallo,
die neuen langen 3,3 Ah Kokam gehen wohl als Sub- C Tauglich in den Senderakuschacht.
Dann kann man über die normale Ladebuchse auch
mit Lipo Lader laden, Wer mehr will kann Balacer mit einbauen Platz dafür sollte da sein, auch dann gehts mit dem normalen Ladeanschluss, oder man muss eine 6 Polige Ladebuchse und Anschlussbuchse ins Gehäuse integrieren und vor dem Fliegen gehen jeweils umstecken.
Sofern man das Ausschalten nicht vergisst, sollte bei 9,3 Volt Piepserwarnung nie eine Kaputspannungslage zustande kommen.

Bei Abschaltspannung 7,5 Volt wäre das vieleicht möglich, aber dazu kenne ich die Lipos noch nicht gut genug, dann bleibt auch die Frage wie weit die Abschaltspannung bei den Sendern streut.

Nun für mich ist das Thema damit soweit durch das ich weis, das ich den Sender problemlos umstellen könnte.

Gruß
Eberhard
 
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