Lipo-Zellen im Segelboot ?

Stephan Ludwig

Moderator
Teammitglied
Hat schon mal jemand mit Lipo-Szellen im Boot experimentiert ?

Das Gewicht ist ja nach unten "unschlagbar". Allerdings leisten diese, soweit ich bisher lesen konnte entweder 3,7 V, 7,4 V oder 11,1V. Für uns käme dann nur die 7,4 V Variante zum tragen, wenn man, wie ich ;) eine Regatta-Winde fährt, die 7,2 V verträgt.

Hierzu mal ein Beispiel:

Mignonzelle mit 2700 mAh wiegt ca. 30 gramm, 6 Stück somit 180 gramm, Lipo-Akku (zwei zellen á 3,7 V) mit "nur" 2400 mAh wiegt nur dagegen nur ca. 100 gramm....

Eure Meinungen hierzu wären nicht uninteressant.
 
Hallo,
ich fahr 7,4V 340 mAh Lipos jetzt im dritten Jahr (da gab´s die noch gar nicht kommerziell zu kaufen) in meinem M-Boot und bin nach wie vor sehr zufrieden. Für´s IOM macht´s aber wohl kaum Sinn...
 
Hi Stephan!

Ich habe zwei LiPos in der MM ausprobiert. Praktische Erfahrung beim Segeln habe ich allerdings noch keine sammeln können, da ich die Zellen bereits beim "Experimentieren" gehimmelt habe :rolleyes: Die werden gerade reanimiert und ich hoffe, dass sie noch zu retten sind. Die 7,4V werden in der MM durch einen Spannungsregler auf empfängertaugliche 5V reduziert. Die Gewichtseinsparung beträgt (inkl. Spannungsregler) ca. 50% gegenüber dem 800er NiMH-Pack. Hast du ein Ladegerät, mit dem du LiPos laden kannst?

Gruß Yeti
 
ich hab auch noch keine Akkus :D

Ladegerät gibts schon für 20 € .... das nicht das Thema ;)

Ich finde die Kapazitäten im Verhältnis zum Gewicht beeindruckend.

Können die eigentlich Feuchtigkeit ab ? So manches Segelboot ist ja nunmal nach hartem Regatta-Tag ein kleines Feuchtbiotop...
 
Hi Stephan,

die 7,4 Volt sind die Nennspannung bei 2 Zellen, geladen haben die dann 8,4 Volt. Ich weiß nicht, ob das BEC der Regatta Winde das kann...?

Gruß Ralph
 
Weil du beim IOM ein Mindestgewicht hast und somit dir deine Gewichtsersparnis nichts bringt.
Die M Boote sollen ja so leicht wie möglich sein und da macht das auch Sinn.

Die F5E haben auch manchmal Lipos drin wegen dem Gewicht.

Ladegerät gibts schon für 20 € .... das nicht das Thema
Leider ist das genau das Thema. Die Ladetechnick die man brauch um daran lange Freude zu haben kostet Minimum 60 € und ist dann nach Ansicht verschiedener Leute noch ziemlich mager
 
Moin,

du hast nur einen Vorteil davon, wenn du sonst über die 4kg Mindestgewicht drüber kommst und die LiPo das letzte sind, wo du noch Gewicht sparen kannst. Ansonsten fährst du alternativ mehr Blei spazieren, hast empfindlichere Akkus und kannst die nur mit 1C laden, bei weitem also nicht so schnell wie NiMh oder NiCd. Nicht dass man seine Empfängerakkus schnell laden muss aber dies kennzeichnet doch etwas die Robustheit von Zellen, wenn sie dies gut abkönnen.
 
verstehe... mir ging es wirklich nur um die Frage, lohnt das, wenn ich damit das Gewicht auf 4.000 g reduzieren kann.

Ferner ist Kapazität beeindruckend.

Das man die Dinger auf über 8V auflädt ist normal, dass passiert ja bei jedem 6-Zeller auch, das BEC hat das bisher verkraftet.... :rolleyes:

Wenn die Wirklich so empfindlich sind, dann lassen wir das lieber bei NiMh Akkus, die gibbet auch schon für kleines Geld :D
 
Hallo,
nichts für ungut ,aber Lipos sind gar nicht so empfindlich,das beste an Ihnen ist die geringe selbstentladung,mann kann sie laden und eine Woche später immer noch benutzen.Mitunter kann mann sich auch selbst günstig einen Spannungsregler basteln,diese werden aber bei Conrad für kleines geld angeboten (ca.10 Eur.)
Fliege diese Akkus im F3a Modell als Empfängerakkus sowie im Shocky.
Kein Memoryeffekt usw.
die Ladetechnik ist auch ziemlich simpel,werden ja bei 4,24V pro Zelle abgeschaltet ,kein Delta Peak usw.
Über die Lagerung streiten sich momentan noch alle,da meine Akkus schon fast ein Jahr alt im Schocky sind und öfters vor die Hallenwand getrieben wurden sowie Sch...egal gelagert wurden denke ich ,daß es egal ist.
Ach ja , auf null Volt hatte ich sie auch schon versehentlich,danach waren sie wieder die alten.
Als Lader habe ich einen Orbit ,muß man aber nicht,geht mit billigen Ladern genauso gut.
Gruß
Chriss
 
Nur um noch auf die Rückfragen zu antworten...

Wie der Lenzi ja schon gesagt hat sollte eine IOM nicht gewichtskritisch sein! Und dann ist mir ein ein gut platzierter dicker (2300 mAh, 160 g) Nimh Akku allemal lieber als noch mehr Blei.

Und die Sache mit der Feuchtigkeit war bei mir bislang noch kein Problem. Nun ist meine Kiste aber auch kein echtes "Feuchtbiotop" und die "übliche" Feuchtigkeit (Schwitzwasser + ein paar Spritzer Regen) haben noch keine Auswirkung gehabt. Allerdings habe ich meine Lipos auch mit einer Lage selbstklebendes Mylar zugeklebt. (als ich die gekauft hab gab´s noch keine fertig konvektionierten) Als Lader hab ich ne 40 Öre Lipo-Ladeplatine... bislang auch gut.
 
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