Lipos mit 2C laden

Graupner gibt an, dass man - beachtet man die balaciertheit, etc. etc. -
alle ihre Lipo-Packs (dürften ja KOkam sein)
mit 2C laden darf..

was meint ihr ?
wie schnell werden die dann voll ?

die ersten 45minunten bei 1C-Ladung gehts ja recht flott, und dann regel das ladegerät runter für die letzet ??? (10% ?) paar prozent Kapazität..

sprich: wenn mit 1C 75min dauert, dauerst mit 2C
dann wohl 55min ??

andererseits: wenn man auf die letzten paar Prozentn verzichtet sollte doch so ein Akku nach 30min laden wieder einsatzfähig sein, oder ?

wie "krass" wirkt sich das Laden mit höheren Strom wohl auf die Lebensdauer aus ??
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
sprich: wenn mit 1C 75min dauert, dauerst mit 2C
dann wohl 55min ??
.. deckt sich mit meiner Erfahrung.

wie "krass" wirkt sich das Laden mit höheren Strom wohl auf die Lebensdauer aus ??
... keine Erfahrung, werde es auch nicht experimentell ermitteln, da es viel zu unterschiedlich gefertigte Typen am Markt gibt!
Verlässliche Aussagen wird man wohl nie erhalten!

Aber nach Aussagen der Hersteller z.B. BMZ, hat dieses Laden negative Auswirkungen, genauso wie das Spannungsüberladen, auf die Lebendsdauer! Schon das 1C Laden ist ein (Modellbau)Eingeständnis, optimal für LiPos sind immer noch 0,5C. Die manganhaltigen Zellen sollen diesbezüglich breitbandiger sein.
 
Irgendwo hab ich mal Mesungen davon gesehen.... kann das bei gegie auf der Seite gewesen sein ?

Der O-Ton war jedenfalls, dass sich ein schnelleres laden kaum bemerkbar macht, da gegen Ende sowieso langsam abgeregelt wird, und diese Phase eben länger wird......

Allerdings ist ein hoher Ladestrom ziemlich auswirkungsreich, was die Lebensdauer der Packs angeht, was ich an meinen beaobachtet, aber nicht gemessen habe
 

Ost

User
Also, wenn ich lesen muß, daß Graupner für meine 3200er 50 Zyklen angibt und sie danach nur 50-80% ihrer Kapazität haben,
dann werde ich alles unterlassen, was den Zellen schaden könnte.
Vielleicht erreiche ich dann nach 50 Zyklen wenigstens die 80%.
Laden mit 3A, entladen auf 3,1- 3,2 Volt pro Zelle.
Danach tut sich eh nix mehr.

Grüße
Oliver
 
@ OST

habe auf meinen Kokam 3200 Zellen bereits etwa 40 Zyklen mit Entladung im Bereich 55 - 70 A (im Sekundenbereich) und mittlerem Entladestrom von etwa 30 - 35 A.
Bisher - ohne objektive Messungen - keinerlei spürbare Kapazitätsverluste!

Ausserdem werden die Zellen auch bei hohen Strömen so gut wie gar nicht ungleich. Voraussetzung dazu ist die identische Temperatur im Betrieb aller Zellen. Meine haben 'Vollkontakt' untereinander.

Bisher starb eine Zelle durch Tiefentladung unter Last (Regler falsch programmiert) der Rest blieb heil.
Bin sehr zufrieden und lade übrigens (Datenblatt Kokam) meistens mit 5A bis 4,1V/Zelle und ab da mit 3A weiter. Nach dem Fliegen geht's dann mit 0,5C. Balanciert wird auch nur noch zu Hause - das reicht im Moment.
 

Ost

User
Weißt Du,
das ist die erste wrklich konkrete Aussage zu der Lebensdauer von den Kokams, die ich lese.
Sowas beruhigt mich doch ein wenig, den soviel Geld für nur 50 Zyklen auszugeben ist doch eigentlich nix anderes wie Wahnsinn!
Meine Belastung wird ca. max 35A sein und ich schalte bei 3,1 oder 3,2 Volt ab- ich denke aber, ich werd eh nicht so lange fliegen ;)
Vielleicht könntest Du hier noch posten, was Du nach dem Fliegen mit den Zellen machst ( Spannung messen und gegebenenfalls auf 3,7 Volt laden- AUslieferungszustand v. Graupner? )
Oder auch- zwischen den Flügen- sollte man eine Pause einlegen bis zum nächsten Laden?

Ich bastle mir eine Kiste aus Ytong Platten- entweder eine Holzkiste mit Ytong innen verkleiden oder nor Ytongplatten verkleben.
Das erscheint mir einfacher und ist leichter als eine Blechkiste von innen mit Fließen auszukleiden!--- Hab halt Schiss--------

Vielen Dank
Oliver
 
Sorry Oliver,

habe länger nicht geguckt!

Also ich 'balanciere' einfach mit einem Messgerät, dass noch 10-tausendstel Volt in dem Bereich 4,2 V messen kann. Ausreichend wäre tausendstel.

Die Akkus werden nach der Benutzung immer erst unter 30° C gebracht (hab' ich irgendwo gelesen) und dann direkt voll geladen. Kein Zwischending.

Lagerung immer voll.

Dabei überwache ich die Gleichheit der Zellen nur im Voll-Zustand, nicht etwa im leeren. Ich lade sie erst mal schneller auf 4,1V (Kokam 3200 mit 2C; zu Hause langsam mit 0,5 - 1C) und gleich evtl. Spannungsunterschiede mit Ladegerät oder Glühlampe aus. Danach lade ich ganz voll und gleiche noch mal ab.

Bisher musste ich nur alle 5-8 Zyklen was machen. (i.d.R. Unterschiede < 0,005 V) Ich messe zwar die Spannungen häufiger, aber nicht immer gibt es was zu tun.

Brand, Expolsion und die meisten anderen Geschichten halte ich mittlerweile für stark übertrieben. Auf der letzten Vereinsversammlung der Schweizer IG Elektro-Jets haben Profis versucht div. Lipo-Zellen zu irgend was zu bewegen. Keine Chance! Es hat zwar mal gefunkt, als man mit dem Balsamesser fest reingestochen hat, aber nur weil da etwas Strom floss. Mehr war nicht zu machen.

Ich bin mittlerweile nicht sorglos, aber gelassener! ;)
 
@Michael

Ab was für einer Spannung balancierst du dann deine Zellen aber nicht schon ab 0,005V? :confused:

Habe die Packs für meine Panther letzt erhalten und bin gerade dabei sie zuladen,
auf was für eine Abschaltspannung hast du eigentlich deinen Regler pro Zelle eingestellt?

In der Anleitung von meinen Packs auch 3200HD steht ab 0,05V unterscheid.

Hier ein Bild von meinen Packs:



P.S. bin gerade dabei noch ein Einziehfahrwerk in die Panther einzubauen! :D

Gruß Steffen

„Auf die Dauer hilft nur Power!!“ :p
 

Ost

User
Hi,
zwischenzeitlich habe ich 10 Flüge mit meinen Kokams gemacht.
Nie leergeflogen, trotz fast 9min Flugzeit.
Max hab ich gerade mal 2100 mAh nachladen können.
Belastung max 35A.
Trotzdem hat heute mein Ladegerät- der Graupner Lipo Charger4- gesponnen.
Ob´s an den Akkus lag oder am Lader?
Jedenfalls hat er 2 Stunden geladen ohne auch nur warm zu werden und bei 4,11 Volt/Zelle einfach abgeschaltet.
Ich hab dann nochmals neu gestartet und dann wurde er warm und hat die Akkus auf 4,2 Volt vollends geladen.
Eine Erklärung hab ich dafür nicht!
Der Lader checkt den Zustand der Zellen und läd entsprechend, aber offensichtlich hat der Zustand der Zellen ein Laden mit 3A nicht zugelassen.
Aber wieso schaltet er dann bei 4,11 Volt ab?
Hoffentlich haben die Zellen nichts :mad:

Grüße
Oliver
 
@ Steffen

Wenn ich dabei bin, gleich ich die Zellen max. genau ab. Die Schmerzgrenze ist natürlich deutlich höher, aber so genau, wie ich's messen kann, gleiche ich auch ab. (besser 3 tausendstel)

Die Spannung verändert sich nach dem Laden oder Entladen (zum Abgleich) noch mehrere Minuten lang. Deshalb ist das alles relativ (und Wunschdenken).

Mit dem Einziehfahrwerk hat natürlich Herb und jetzt auch noch du die Latte ziemlich hoch gelegt.

Da bin ich mal sehr gespannt...

Das wirst du uns ja hoffentlich bald mal live vorführen! :)

@ Oliver

Das hört sich doch mit deinen Daten sehr gut an! Das Ladegerät kann schon mal beim Anschluss oder beim Akkuanschluss durcheinander kommen. Da würde ich nichts drauf geben. Da das kleine den Ladestrom nach dem Innenwiderstand der Zellen berechnet, kann ein ungünstiges Anschliessen (leicht gefunkt o.ä.) schon zu Störungen führen.

Wenn es bei 4,1V abgeschalten hat, sind die Akkus bestimmt ok, :) keine Sorge!
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
ich lade die 360er mit 500bis 600ma/h
ab und an mit max 50mah.über 100 zyklen.
im nachbarverein hatten ein paar vielflieger
schon lahme zellen,diese wurden mit 0,1c ladung
wieder reanimiert.nicht auf 100%aber für shocky
und co. ausreichend.
daher ~jede 10te ladung mit 1/10 C.
(zuhause ist ja keine zeitbegrenzung.)
----
meine sind schon rel. verbogen,ist dies nicht
schlimmer?

gruß andreas
 
@Michael

Was für ein Messgerät benutzt du da wo do weiter oben erwähnst??
Mein Multimeter zeigt mir leider alles was über 4V liegt nur im hundertstel Bereich noch an unter 4V wieder tausendstel.

@Alle

Was für Messgeräte oder Multimeter benutzt ihr mit dem man noch bei 4,2V im tausendstel Bereich messen kann??

Gruß Steffen

„Auf die Dauer hilft nur Power!!“ :p
 
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