Luftabsaugungsanlage in der Werkstatt

Hallo,
hat einer von Euch eine Luftabsaugung in der Werkstatt? Mir geht es um die Klebedämpfe beim harzen die abgesaugt werden sollen. Nur Fenster auf reicht nicht und es wird ja auch immer kälter. Ich dachte so an eine komplette Abzugshaube aus dem Küchenbereich oder das Gehäuse davon und einen Rohrventilator der in der Wand nach draußen eingebaut wird. Es gibt auch große Absaugmotoren mit Gehäuse, habe aber keine Ahnung was gut funktionieren würde.
Über Tipps wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Matthias
 
Hier gibts schon etliche Threads zum gleichen Thema. :D

Der wichtigste Tipp: die entstehenden Gase sind schwerer als Luft, deshalb sollte eine Absaugung immer bodennah sein.
Eine Abzugshaube z.B. würde die Situation erheblich verschlimmern (Hebung der Gase auf Atemhöhe).
Lüfter mit Flexschlauch nach außen bringt im Hobbybereich schopn einiges.
Aber auch darauf achten, daß genügend frische Luft zuströmen kann.

Oliver
 
Hi

Es kann ja sein das die Dämpfe grundsätzlich schwerer sind als die Raumluft, aber, es ist die Beleuchtung an, ich selber wirke wie ein Heizkörper, bewege mich und damit die Luft ständig im Arbeitsraum, und mische sie ständig, wenn ich dann Dämpfe rieche, sind sie in Nasenhöhe.
Sie entstehen ja auch in Arbeits-Tischhöhe oder.
Ich habe einen Pabstlüfter im Fenster eingebaut, an den ich auch einen Flexschlauch klemmen kann, der dann an der Decke mitten im Raum saugt.
Selbst wenn es mal gestunken hat, ist es in einer Stunde wieder gut, bei mir wird es schon mal heiß ;) (Kerzenwachs).
Aber auf dem Boden, mit einem zweiten Schlauch ginge es ja auch.
Wenn es sehr wichtig ist, würde ich es wie bei einer Tiefzieanlage machen, mit einem gelöcherten Tisch, rund um den Arbeitsbereich herum.
Das ist dann schon aufwändig, fängt aber alle nach unten strömenden Gase ab.
100 mm Schläuche braucht man bei einem leisen absaugen dann schon.

Gruß Aloys.
 
Hallo Aloys und Oliver,
danke für den Link.
Mit dem Flexschlauch ist eine gute Idee, so bin ich flexibel, kann entweder oben unter der Decke oder unten auf der Werkbank absaugen, auch ein Wechsel zu einem anderen Arbeitsplatz ist so leicht möglich. Ich denke so was in der Richtung werde ich bauen.
Ein Rohreinschublüfter müsste doch auch ausreichende Leistung bringen wenn schon ein Papstlüfter reicht. Oder?
Meine schöne Werkbank würde ich nur ungern durchlöchern, eine zweite Platte darüber wäre eine gute Alternative, aber vielleicht reicht schon der Absaugschlauch direkt beim harzen.
Gruß
Matthias
 
Hallo Leute.
Ihr redet da wahrscheinlich über das großflächige Laminieren.
Aber wie siehts da mit den normalen täglichen Klebearbeiten, Reparaturarbeiten aus.
Ist da auch so große Vorsicht geboten?
Ich verwende für kurzfristige Arbeiten immer die normalen Arzthandschuhe,
und habe das Gefühl, daß da in ein paar Minuten nix durchgeht.
 
Meine schöne Werkbank würde ich nur ungern durchlöchern, eine zweite Platte darüber wäre eine gute Alternative, aber vielleicht reicht schon der Absaugschlauch direkt beim harzen.
Was einer unserer Konfektionierungsbetriebe an allen Klebearbeitsplätzen hat: In der Mitte zwischen jeweils zwei Werkbänken einen Absaugkanal mit Trapezquerschnitt (Oben breit für das Wellrohr, unten schmal, damit die Strömung trotz schwerer Gase tendenziell nach oben geht), der an die zentrale Lüftung angeschlossen ist. Der Kanal hat an den den Arbeitspätzen zugewandten Seiten vertikale Schlitze. Erzeugt einen Luftstrom quer über die Arbeitsfläche vom Werker weg und ist einfach skalierbar (zwischen den Schlitzen jeweils eine schmale Platte. Ein Arbeitsplatz mehr=ca 6 Platten mit Zwischenraum ansetzen, Deckel, Boden verlängern.) In dem Fall gefertigt aus feuerverzinktem Stahlblech, geht aber X-was, was der Erbauer verarbeiten kann.
 
für die Lüftung ist der Rauminhalt massgeblich, ich würde, je nach Umfang der Harzereien von 5-20 fachem Luftwechsel ausgehen, Zuluft natürlich in der selben Menge. Sehr hilfreich ist ein regelbarer Ventilator, als Abluftschlauch z.B. sowas wie bei Küchenabzugshauben.
 
Hallo Leute.
Ihr redet da wahrscheinlich über das großflächige Laminieren.
Aber wie siehts da mit den normalen täglichen Klebearbeiten, Reparaturarbeiten aus.
Ist da auch so große Vorsicht geboten?
Ich verwende für kurzfristige Arbeiten immer die normalen Arzthandschuhe,
und habe das Gefühl, daß da in ein paar Minuten nix durchgeht.

Hi!
Da mußt Du aber auch lange Luft anhalten können,und gehen schwer über den Kopf.;)
Und ernsthaft,wenn es auch nicht die Frage war:Ja ist auch an der Haut schädlich und die Handschuhe reichen.
Gruß Jörg.
 
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