Lundy

Hallo zusammen
Einige von Euch haben vielleicht auf (Kevin Newtons) Website vom geplanten F3F Ausflug/Wettbewerb auf Lundy gelsesn.
Der Anlass hat also vor kurzem stattgefunden und es war wirklich - sorry die allenfalls unangebrachte Ausdrucksweise - Geil :D .
Lundy ist eine kleine Insel im Bristol Chanel welche nur mittels Schiff erreicht werden kann. Es gibt ausser ein paar Traktoren keine Autos, keine Fernseher und auch nur sehr spärlicher Handy Empfang. Dafür gibt es ein Pub, wunderschöne Landschaften, Seehunde, Puffins und kilometerlange Steilküsten in allen erdenklichen Windrichtungen.
Zurück zur Reise am Donnerstag 2. Juli trafen sich gut 20 Briten und ein Schweizer (zum Teil mit Frauen) im Hafen von Ilfracombe. Das Gepäckvolumen war doch auf der imposanten Seite und vorallem das "Handgepäck" sprengte doch den üblichen Rahmen. Nach einer 2 stündigen Fahrt auf der MS Oldenburg (ja es gibt eine Bar auf dem Kahn) erreichten wir das gelobte Eiland und wurden - ganz englisch - von einem erfrischenden Regen empfangen. Nach dem Bezug der diversen Quartiere gab es - trotz leichtem Regen - für die meisten kein Halten mehr, die Flieger mussten in die Luft. Nur hat die Luft nicht mitgespielt. Flautenbedingt wurde halt erstmals die Marisco Tavern angetestet. Ich möchte aber hier schon erwähnen dass dies der einzige Tag ohne anständigen Wind war.

Am Freitag gab es dann konstante 40 Miles/h Wind aus Südwest, sodas der erste Tag F3F in Angriff genommen werden konnte. Die Zeiten waren ab dem ersten Flug ziemlich akzeptabel. Kevin Newton eröffnete mit 41.xx. Es wurden 7 Durchgänge geflogen und einige Sub 40er erreicht.

Tag 3 war wiederum bei konstanten 40 Miles/h F3F die Zeiten bewegten sich in ähnlichem Rahmen. Mein persönliches Highlight war ein Personal Best von 43.19 Sek. (Ich bin mit PB 56.xx angereist).
Fliegen macht hungrig und vorallem auch durstig. Ein wichtiger Teil des Trips war auch die soziale Komponente. Wenn es nur ein Pub gibt trifft man sich natürlich auch in diesem. Es wurde gefachsimpelt, gelacht, getrunken und gegessen. Viele werden vorallem auch diese Erlebnisse (speziell die Curry-Night) als Highlight in Erinnerung behalten.

Am Tag 4 hat sich der Wind weiter nach Süden gedreht, sodass der Hang gewechselt werden musste. Hier wurden die Zeiten sogar noch schneller (nicht meine :confused: ). Es war wiederum Kevin der mit einer 35.90 die schnellste Zeit des ganzen Eventes realisieren konnte.

Tag 5 war dann - zumindest bei mir der Entdeckung der Insel gewidmet.
Neben dem F3F gab es natürlich auch viel "Sportsflying" und einige heftige Combat-Sessions mit EPP Teilen im Stile von Zagis, Wildthings etc.

Für die welche es Intressiert: Die eingesetzten Modelle im F3F waren alles bewährte Konstruktionen. Ceres, Skorpion, Ascot, Sting, Pike, Race-M etc. Vielleicht ist erwähnenswert dass kein Freestyler auf der Insel geflogen wurde. Ebenfalls lobend erwähnt werden muss der Vikos. Richard Bago und Paul Middelton flogen diesen Flieger wirklich brilliant und konnten mehrmals in den Bereich von 40 Sek und z.T. auch Sub 40 erreichen.

Da ich Fototechnisch noch analog unterwegs bin gibt es noch keine Fotos von meiner Seite (werden folgen). Für die welche nicht warten können (und meine Qualität wird wohl auch nicht weltbewegend sein) hier erste Bilder.

Bevor Fragen kommen wie teuer der Spass gewesen ist einige Antworten. Der Flug nach England war mit gut 30 kg Gepäck (Ich war alles in allem 2 Wochen drüben) nicht billig. Auch für die Automiete müssen ein paar Franken bzw. Euro gerechnet werden. Die 5 Tage Insel waren jedoch verhältnismässig günstig (rund 300£ für 2 Personen ohne Mahlzeiten aber mit Schiffsfahrt). Ich für mich kann jedoch sagen, dass sich jeder Franken gelohnt hat, und ich sicher wiedereinmal gehen werde.

Gruss
Stefan
 
Schoener Bericht Stefan:)

war auch am ueberlegen ob sich die Reise lohnt, aber die verfuegbaren Plaetze waren ja innerhalb kuerzester Zeit vergeben.


Erstaunlich auch das bei dem Wind von ~ 60 km/h nicht viel bessere Zeiten als >40 s machbar waren.


Gruss
Thomas
 
Unter 40 Sek.

Unter 40 Sek.

Hallo Thomas
Merci.
Ich möchte noch anfügen, dass es gab doch diverse unter 40 Sekunden Zeiten gab. Noch bessere Zeiten wurden wohl jedoch vom Wetter verhindert. Das mag ein Fluch oder auch Segen sein.
Der Nachteil: Es gab keine "Thermikgewinner"
Der Vorteil: Es gab keine "Thermikgewinner"
;)

Ich habe auf unserer Pocketkamera doch noch ein Fliegerfoto gefunden

Gruss
Stefan
 

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