MADJET EDF-Racer von Wolfgang Werling

Hallo Markus,
vielen Dank für die bereitgestellte .STL-Datei. Ich habe sie mir mal runtergeladen. Ich habe die Impellereinheit als Komplettset bestellt. Also incl. der Einlauflippe. Brauche ich dann trotzdem diesen Einlaufring. Hatte mit Impeller bisher noch keine Erfahrung. Ist mein erstes EDF-Modell.

Viele Grüße
Lothar
 
Hallo Lothar,

mit dem Einlaufring ersparst Du Dir die Modifikation der Einlauflippe. In den Plänen der Modelle ist ja vorgesehen, die serienmäßige Einlauflippe zu halbieren und dann den Impeller mit Balsa zu verkleiden und entsprechend zu verschleifen. Mit dem 3D-Druckteil ist das nicht nötig und vor allem muss man den Impeller nicht zukleistern, der bleibt im Originalzustand.

Grüße
Markus
 
Hallo Markus,
das klingt einleuchtend. Welches Filament hast du für den Druck genommen? Sobald ich meinen Impeller habe, werde ich es mal drucken.

Grüße
Lothar
 
Hallo Lothar,

ich habe das mit ganz normalem PLA gedruckt. Es wird ja nicht besonders warm an der Stelle, ganz im Gegenteil, dort ist es eigentlich ganz gut gekühlt ;).

Wichtig ist, dass Du das Teil aussen schön glatt machst. Ich habe zuerst mit 240er geschliffen, dann Filler aufgesprüht und mit 600er nass glatt geschliffen. Dann lackiert. Das gibt eine schöne glatte Oberfläche. Ich könnte mir vorstellen, dass die "Rohoberfläche" des gedruckten Teils zu rauh ist und das bedeutet dann Leistungsverlust an der Stelle.

Grüße
Markus
 
Hallo,

Und wieder hat der "Will haben" Reflex zugeschlagen; Frästeilesatz und Impeller sind bestellt.

Grüße
Gerhard
 
Hallo,

Frage an die Experten: Wolfgang Werling beschreibt im FMT Artikel, dass der Kollege Tim Kleinschmidt einen Nachbrennerring in sein Modell eingebaut hat. Wo müsste sowas rein damit es den gewünschten Effekt hat und den Luftdurchsatz im Impeller nicht zu sehr behindert? Ich würde im Bereich der Düse das ganze montieren. Bin mir aber nicht sicher wie weit drinnen vom Auslass entfernt sinnvoll ist.

Grüße
Gerhard
 
Hallo, Gerhard,

auf gar keinen Fall den Ring IN die Düse! Die kommen außen auf das Düsenende, sollten dann aber mit verkleidet werden. Auf dem Bild in der FMT sieht es so aus, als hätte Tim Kleinschmidt ein Rohr komplett über die Impellereinheit (inclusive Düse) gesteckt. Jedenfalls sehe ich keine Querschnittsverjüngung. Könnte mir gut vorstellen, dass das mit einer 90mm Schubrohrverlängerung von WeMoTec gut gehen sollte.
Alternativ zum Ring könntest du 1-3 Emitter hinten auf den HET-Motor kleben und die Verdrahtung mit den Motorkabeln hinausfüren. Die Düse innen dann mit Chromfolie belegen.

Grüße
Willi

@Markus: Schicke Lippe und tolles Jetpfeil-Design!
 
Hallo Willi,

auf gar keinen Fall den Ring IN die Düse! Die kommen außen auf das Düsenende, sollten dann aber mit verkleidet werden. Auf dem Bild in der FMT sieht es so aus, als hätte Tim Kleinschmidt ein Rohr komplett über die Impellereinheit (inclusive Düse) gesteckt. Jedenfalls sehe ich keine Querschnittsverjüngung. Könnte mir gut vorstellen, dass das mit einer 90mm Schubrohrverlängerung von WeMoTec gut gehen sollte.
Danke für Deinen Hinweis. Hatte irgendwie schon beim betrachten der Bilder das Gefühl, da ist was anders ist (ausser dem Design); aber die fehlende Verjüngung ist mir nicht aufgefallen. Bei Unilight gibt es eh Nachbrennerringe die nur um 4 mm auftragen. Dann bleibt sogar minimal Verjüngung übrig.

Grüße
Gerhard
 
Hallo

mal eine Frage zu dem Plan.
Der ist als beilage in der FMT, soweit so gut
man kann den aber auch für irgendwas um 30 Euro kaufen, Gibt es da dann mehr fürs Geld?
wo ist der Unterschied?

Gruss uwe
 
Hallo Uwe,

beim Beilagenplan ist, aufgrund der Größenbeschränkung, der Rumpf geteilt dargestellt.

Gruss
Gerhard
 
Hallo,

ja, im Beilagenplan ist der Rumpf geteilt. Allerdings gibt es auch eine 1:2 Ansicht der Rumpfseitenteile, die ist ungeteilt. Muss man dann halt einscannen und entsprechend vergrößern.

Wenn man den Plan per CAD nachzeichnen möchte, um z. B. Fräsdaten zu generieren, ist es eine gute Option, den Plan als PDF beim VTH zu erwerben. Kostet zwar leider genauso viel wie die ausgedruckte Version, hilft aber beim Übertragen ins CAD dahingehend, dass man sich das Einscannen und umständliche Ausrichten spart, denn im PDF-Plan sind horizontale Linien auch wirklich horizontal und vertikale vertikal. Somit ist das Nachzeichnen sehr viel einfacher.

Grüße
Markus
 
Hallo Markus,

den PDF-Plan habe ich als Abonnement kostenfrei bekommen. Wer bei VTH ein ABO hat kann diesen über seine Mitgliedsnummer in den Warenkorb legen und bekommt dann per eMail einen Downloadlink zugeschickt.

Viele Grüße
Lothar
 
den PDF-Plan habe ich als Abonnement kostenfrei bekommen. Wer bei VTH ein ABO hat kann diesen über seine Mitgliedsnummer in den Warenkorb legen und bekommt dann per eMail einen Downloadlink zugeschickt.
Ja, das stimmt. Ich habe mir auch tatsächlich schon überlegt, aus diesem Grund die FMT zu abonnieren. Kaufe sie eh fast jeden Monat und wenn man 2 Modelle im Jahr nach Plan baut, hat sich das Abonnement alleine wegen der PDF-Pläne schon gelohnt und man bekommt die Zeitschrift kostenlos dazu ;). Noch schöner wären natürlich gleich die Pläne als DXF, dann bräuchte ich bezgl. des Abonnements nicht mehr nachzudenken ...
 
Hallo,
die hintere Rumpfhälfe ist nun auch dran. Sie fluchtet und hoffentlich stimmt auch die EWD wie sie soll (hatte mich an den Rumpfgurten orientiert). Mit den Leitwerken sind die großen sichtbaren Bauerfolge nun fertig. Jetzt folgt Tüdelkram...

Grüße
Willi
 

Anhänge

Danke nochmal, an Markus. Die Lippe passt perfekt.
Um den Impeller aussen nicht zu bekleben, um einen sauberen Übergang, Lippe zur Düse zu bekommen, habe ich denn mal eben eine Hülse gedruckt. Saugend, schmatzend. Ich glaube, die Nase werde ich, wie bei der Corsair, auch drucken
 

Anhänge

Danke nochmal, an Markus. Die Lippe passt perfekt.
Es freut mich, dass Du damit was anfangen konntest!

Ich habe übrigens auch vor, beim Bau des MadJet einige Teile im 3D-Druck zu erstellen. Geplant sind:

- Rumpfspitze
- Kabinenhaube
- NACA-Einlauf
- Nasenleiste!
- Randbögen!

Die beiden letztgenannten sind ein Experiment. Bei der Nasenleiste verspreche ich mir eine größere Haltbarkeit (wer kennt sie nicht, die Dellen in der Nasenleiste, hauptsächlich vom Transport oder auch mal von Landungen im höheren Gras) sowie eine höhere Profiltreue. Die Randbogenform bekommt man gedruckt auch besser hin und vor allem auf beiden Seiten exakt gleich. Für die Nasenleiste habe ich schon einen Testtragflächenteil (2 Rippenfelder) gebaut um zu schauen, wie sich das ganze kleben und bügeln lässt.

Ausserdem bekommt der Mady spezielle Rumpfseitenteile. Sie werden aus einer Art verstärktem Balsa-Sperrholz gefräst. Der Aufbau ist: 1 Lage 1,5mm Balsa, 1 Lage 80g Glasmatte 45° diagonal, 1 Lage 1,5mm Balsa gesperrt. Ist nur wenige Gramm Mehrgewicht aber macht den Rumpf deutlich stabiler, insbesondere im Übergangsteil Vorderrumpf zum Leitwerksträger. Der sieht mir aufgrund des Hebelarms des Leitwerksträgers doch etwas gefährdet aus. HLG-Rümpfe, welche ich früher mit dieser Bauweise hergestellt habe, waren extrem stabil.

Man kann das übrigens nicht Sandwich nennen, obwohl sich durch das rechte und linke Seitenteil im Verbund eigentlich ein solches ergibt. Der Vorteil, nicht für jede Rumpfseite ein echtes Sandwich zu nehmen (Balsa beidseitig mit GfK beschichtet), ist, dass sich das so hergestellte Balsa-Sperrholz noch sehr gut biegen läßt (für ein Rumpfseitenteil wichtig) und es läßt dich auch gut schleifen und bebügeln.

Ich werde ab und zu mal hier berichten, es ist für mich aber nur ein Nebenprojekt, deswegen kann es immer etwas dauern.

Grüße
Markus
 
Schönes Teil, wiedermal.
Da die Spw. sehr identisch zum Jetbrett ist bleibe ich lieber beim Brett, ist eine Glaubensfrage.😇
Gruß
Andreas
 
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