(mal wieder) ne Piper...

Angefangen hat das alles Ende November 20 mit dem Anruf eine befreundeten Wildfliegerkumpels. „Du fliegst doch immer diese alten Schrottkisten. In „Nachbarort“ liegt ein alter Flieger. Wenn der nicht wegkommt, wandert er in den Ofen. Ruf schleunigst „Kumpel 2“ an.

Dazu noch das:

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Aha.

„Kumpel 2“ angerufen. „Ja, das Ding liegt da. Hat mal einer vorbeigebracht der uns auf der Wiese fliegen gesehen hat. Ist sicher 40 oder 50 Jahre alt. Ich kann das nicht brauchen und wills loshaben. Hols ab.“



Hingefahren. Kurz geschwätzt und den Flieger eingeladen.

Daheim hab ich mir das Modell näher angeguckt. Der Flieger ist wirklich steinalt. Perlonscharniere., 1 variopro CL Linearservo mit Torsionsanlenkungen. Vollbeplankte Rippenfläche, Holzrumpf, alles top gebaut und kaum verzogen / beschädigt. Allein die ausgeschliffene Aussparung für den Dämpfer ist ein Kunstwerk. Wüsste ich nicht wie ich das mit meinen Möglichkeiten machen könnte…

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Also damit muß irgendwas gemacht werden. Wegschmeißen wäre zu schade…Nur haben wir aber eigentlich genug Modelle im Keller. Und ne Piper auch schon. Also von daher erfolgte der Entschluß den Flieger zum Verkauf anzubieten. Vielleicht würde sich ja jemand finden der das wertschätzt und fertig machen will. Obwohl ich eigentlich nicht damit gerechnet habe. Das alte Geraffel will ja niemand…
https://www.rc-network.de/threads/r...te-optional-mit-motor.11826913/#post-11885847


2 Wochen später ohne Interessenten bei RCN und nur Blödsinn bei ebay Kleinanzeigen hab ich entschieden daß da nichts sinnvolles mehr kommt und dementsprechend selber angefangen. Auch wenn ich den Flieger nicht brauch...

Die Arbeiten beliefen sich auf

Herstellung Servobrett und Akkuhalterung im Rumpf

Anbringung Ruderhörner und Anfertigung Innenzüge der Anlenkung

Fertigstellung der Spornradlenkung

Ausbau des varioprop CL Servos am QR, Anpassung der Halterung/ Anlenkung und Ersatz durch ein nur 20 Jahre altes C508

Verschließen der schon vorhandenen Bohrungen im Motorspant, Anpassen eines vorhandenen Motorträgers und eines anderweitig als Beifang erwischten Webra 61 Blackhead, Tank und Drosselanlenkung. Epoxyversiegelung.

Komplettlackierung. Hab ich mit 2K Autolack gemacht. Gepinselt. Hab kein Spritzequipment. Und kanns auch nicht. In Anbetracht dessen ists echt gut geworden. Ich bin mir relativ schnell klargeworden daß ich das transparent machen werde. Einerseits würde ich es farblich nicht schön hinkriegen. Transparent verzeiht viel. Andererseits bringt die transparente Lackierung diesen Retro/ Antik Charme voll zur Geltung. Es sieht echt toll aus.

Freimachen des blockierten Motors, Probelauf, Einstellung auf Prüfstand (und dann leider notwendiger) Ersatz des Kolbenrings und erneutes Einlaufen.

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Ein schwieriger Punkt war die Herstellung und Anbringung der Kabinenverglasung aus Vivak Plattenmaterial. Aber auch das konnte bis auf ein bischen Schmiererei an der Frontscheibe zufriedenstellend gelöst werden.
https://www.rc-network.de/threads/p...erkzeug-vorrichtungen.11827160/#post-11921392


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So. Und gestern abend kam der eingelaufene Motor rein und und das finale Auswiegen. Leider bedingte der schwere Blackhead hinten am Heck für eine Stabilitätsreserve von 10%MAC 60g Blei…Der Flieger kommt jetzt auf 3860g leer, bei 1,8m Spannweite und Flächenbelastung von 74g /dm² FAI bzw 61g/dm²gesamt.

Aussehn tuts jetzt so:

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All Systems go. Ich find die toll. Auch wenns nur was für Käserundflüge sein wird..



Wenn morgen gutes Wetter ist gibt’s Erstflug…


Schöne Grüße


Martin
 
Der Flieger ist wirklich steinalt. Wüsste ich nicht wie ich das mit meinen Möglichkeiten machen könnte…
Feuerstein! Drum auch die Bezeichnung "Steinzeit".

;-)

[..] Ersatz durch ein nur 20 Jahre altes C508
Aus der Bronzezeit. Wegen der Lagerung des Abtriebhebels.

Ein schwieriger Punkt war die Herstellung und Anbringung der Kabinenverglasung
Ja:
Klebstreifenwall.JPG


Das ist das Zeugl, das Stefan Dir im dortigen Thread empfohlen hatte:
Tesa_4965-Band_k.jpg


Der Dateiname enthält die Bezeichnung. Es gibt etliche Plagiate, für die meist gilt "You get what you pay for!". Mit dem Pendant von 3M (#4910) klebe ich Servos in Ferranleitwerke vor die Ruder. Das ist dort die richtige Wahl, eben weil das dick ist und so die Spritzputzstruktur der Rumpfinnenseite ausgleicht = die Klebefläche vergrößert.


Aber ich find's toll, daß Du aus einem Mülltonnenflieger wieder sowas gemacht hast!

servus,
Patrick, grüßt aus der Altsteinzeit den Martin aus der Bronzezeit mit einem Material aus toten Dinosauriern ;-)
 
Nee. Beim C508 ist der Abtriebshebel ganz neumodisch in Kunststoff gelagert

Bzgl des Segelklebebands statt Klebstoff weiß ich jetzt nicht was Du mir sagen willst. Der Tip kam wie dort lesbar NACH meiner Fertigstellung...Den hätt ich sofort umgesetzt weil er echt überzeugt. Aber da wars schon zu spät...Das schwarze Tape ist nur optische Abdeckung der rausgequollenen Klebers
 
Hallo Martin,
Nee. Beim C508 ist der Abtriebshebel ganz neumodisch in Kunststoff gelagert
Ooch ... ich fand meine Abstufung besser: "Altsteinzeit" - "Bronzezeit" - "die letzten gut hundert Jahre, in denen die Menschheit alle Dinos von vor 65 Mio. Jahren verbraucht" So rein anthropologisch ;-) Das 507er kenne ich mit PA-Lagern am Hebel. Drum hatte ich gewünsch^h^angenommen, daß die folgende Zahl 508 ein "besseres" Servo bezeichnet.

Bzgl des Segelklebebands statt Klebstoff weiß ich jetzt nicht was Du mir sagen willst. Der Tip kam wie dort lesbar NACH meiner Fertigstellung...
Das habbich schon so mitbekommen. Aber Du hattest das Bild mit dem Abdeckband reingestellt, wo ich das so schön übertreiben konnte ;-)

Mein obiges ist das o.e. Tesa in 6mm, ich hatte das aus Neugier mit meinem 50g-Japanpapier mitbestellt. Eigentlich ist das für dessen deutlich schwerere Qualitäten gedacht, daß man die in manierlicher Zeit auf Paravents und ähnliches japanisch anmutendes Mobiliar aufgebracht bekommt. Ich hatte das damals auch noch schmaler gefunden, jetzt grad suchen müssen: #225053 > hier < Für Deinen näxten Flieger.

servus,
Patrick
 
Schön das du dem alten Flieger ein Zuhause gewährst!
Leider hat die Fläche eine Mörder V-Form. Diese PA18 reagieren sehr stark auf’s Seitenruder-wenn das eine Styro-Abachi Fläche ist würd ich auf 4° je Seite reduzieren.
Das sieht auch besser aus.
0° V-Form sieht immer doof aus.
Viel Spaß beim Fliegen.
Gruss Stefan
 
Leider hat die Fläche eine Mörder V-Form.... würd ich auf 4° je Seite reduzieren.
Das sieht auch besser aus.
Jo. Mit der aktuellen V Form würd der Flieger auch als 2 Achser durchgehen. Ich frag mich auch warum der Erbauer das so gemacht hat und dann noch Querruder verbaut. Unsere J3 hat 0° und fliegt einwandfrei.

Ich mach da aber nichts dran. Mit den Flugeigenschaften werd ich klarkommen. Das Fass, die Fläche zu zersägen und neu zusammenzuharzen mach ich nicht auf. Auch wenns eigentlich blöd aussieht - andererseits macht diese V Form zum Teil auch den Antik Charme des Fliegers aus...Denk mal an die Graupner Piper aus den 70ern oder die Hegi Auster Aiglet...Die waren genauso. An die Dinger hab ich mich erinnert als ich den Flieger das erste Mal zusammengebaut hatte. Auch das biringt mich zu der Vermutung daß das Ding 50 Jahre alt sein könnte. Da war das normal.

Man wird sehn wie sich das fliegt.

Schöne Grüße
 
Kann ich verstehen, wär ‘n großer Aufriss.
Lass mal hören wie das Teil fliegt.
Zum Glück ist aufgrund der Größe eine gewisse Massenträgheit vorhanden.
Gruss
Stefan
 
Hi in die Runde,

möcht hier auch mal was dazu sagen. So wie das ganze aussieht ist das eine alte Piper Super Cub von Graupner aus den 70-80ern. Die ist original nur Seite Höhe und Motor gesteuert. Tragflächen waren Styro Abachi mit ca. 1.2m Spannweite.
Ich hatte das Modell früher. Allerdings muß man gleich sagen diese Piper ist nicht einfach zu fliegen weil sie für die SPW ein ganz schöner "Brocken" ist. Meine ist geflogen, fast wie damals ein RC1 Modell. Hab sie nach einigen Flügen geerdet und Totalschaden.
In den 2000endern hab ich sie nochmals gebaut aber nur als Ausstellungsstück, zum anschauen ist das Modell echt eine Augenweide.

Ich will Martin da nicht vorgreifen aber er sollte sich schon mal auf Knüppeln einstellen.

LG Kalle
 
Hab grad mal die Bilder so durchgeschaut......hast du da nen 10er Webra drin?
Das Modell war für 2,5er OS oder ASP ausgelegt.....da kannst ja senkrecht aus der Hand starten🤣

Ich finds aber toll dass hier so alte Modelle gepusht werden und nicht in Vergessenheit geraten.
 
Hallo.

@Segelpilot:
Ähh, 1,8 m Spannweite und dann ein 2,5er Motor?? Büschen schwach oder??

Ich denke mal eher, das ist/war mal eine BURDA-Piper von Hegi. Jedenfalls die Spannweite kommt hin. Da ist der 60er Blackhead gerade gut genug!

Gruß
Willi
 
die Motorhaube der Hegi war anderst.....bei der Graupner sind ursprünglich zwei Holzzungen unter der Feuerwand herausgestanden weil der Motor seitlich liegend eingebaut wurde und der OS Motor mit Schalldämpfer brauchte auf der rechen Seite des Rumpfes eine Ausbuchtung so wie auf den Bildern zu sehen. Es gab noch einen HP Motor bei dem diese Ausbuchtung nicht nötig war.
Kann ja auch sein dass ich da falsch liege....
 
Das ist weder die Hegi noch die kleine Graupner. Wie geschrieben 1,8 m SPW. 30cm Flächentiefe. Vollbeplankte Rippenfläche. Vermutlich Kompletter Eigenbau. Keinerlei Zahlen oä. auf dem Holz. Der 10er Blackhead paßt schon. Das Ding wird etwas schneller fliegen als mein alter 1,8m Telemaster mit 3,1 kg. Aber Welten liegen da vermutlich nicht dazwischen. 70 g/qdm (FAI) liegen auch noch im Rahmen

Man wird sehen
 
Ok, 30cm Flächentiefe wär für die kleine sehr viel.....
Dann hab ich mich getäuscht und möchte hier meine "Klugscheisser" sprüche zurücknehmen.
Trotzdem finde ich es toll dass so alte Modelle wiederbelebt werden und nicht einfach "verholzt" werden.
Freue mich vom geglückten Erstflug zu hören.
Ich drück aber schon mal die Daumen!👍

Kalle
 
Gestern hab ichs, nachdem das Wetter einigermaßen gut aussah, kurzentschlossen gewagt. Zum Platz gefahren, den Flieger aufgebaut und dann erstmal etwas im Schnee/Taueis bedeckten Gras rumgerollt. Es zeigte sich relativ gleich folgendes:

Der Flieger will fliegen. Wird nach ein paar Metern schon leicht, beinah zu früh.
Spurhalten im halbgefrorenen Schneematsch ist ein Glücksspiel, mehrere Ausbrecher mit nur mit Glück vermiedenem Überschlag.
Motor hat zwar gefühlt genug Schub, läuft aber nicht sauber bzw lässt sich nicht wiederholgenau einstellen...

Nochmal Schwerpunkt kontrolliert, solang am Motor rumgedreht bis er zumindest brauchbar durchläuft (ja, ich weiß wie das geht. Aber mit verschlissenen Düsennadel / Düsenstock Passungen der beiden probierten TN Vergaser bleibt das ein Glücksspiel...)

Zur Asphaltbahn getragen, Rudercheck und los. Die ca. 50 Jahre alte Piper beschleunigt zum ersten Mal,, schwänzelt etwas, lässt sich mit beherztem Gegenlenken in der Spur halten, stabilisiert sich und wird leicht, etwas ziehen und hebt ab...Fliegt einigermaßen gerade, nur will sie zu sehr nach oben weg. Also den vorprogrammierten Mischer Gas auf tief aktiviert und zusätzlich, nach Leerlaufgleittest, auch noch tiefgetrimmt. Etwas links trimmen auf QR. Brutales negatives Wendemoment. Kein Wunder bei dem Profil und der V Form, also den vorprogrammierten Mischer QR auf SR aktiviert. Jetzt wird's besser und die Piper dreht, nachdem das Herzklopfen etwas nachlässt, problemlos, gutmütig und angemessen langsam ihre Runden. Wenn man sich jetzt noch drauf verlassen könnte, daß der Motor durchläuft, wäre es beinah langweilig...Aber die alten Methanoler bringen ja immer etwas Abwechslung rein :D. Konsequenterweise geht der Blackhead im Flug aus - und die Piper beendet den Erstflug gezwungenermassen im Gleitflug und schaffts aufgrund ausreichender Sicherheitshöhe problemlos auf den Platz zurück.

Uff. Ich bin erleichtert und freu mich. Die Arbeit hat sich gelohnt, der Flieger wirkt toll in der Luft, richtig stimmig antik. Super. Fliegt problemlos. Und ist noch heil...

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Nachtanken, nochmal etwas an den Nadeln "rumdrehen", nächster Start. Jetzt geht's an die Erprobung der Einzelfunktionen

Ich hatte vorn vornherein Dual Rates und etwas Expo programmiert. Raus stellt sich, daß die Piper die großen Ausschläge jedes einzelnen Ruders nicht braucht. Selbst auf 60% wirken die Ruder völlig ausreichend, das SR sogar einiges zu krass...Der Flieger würde ohne weiteres als 2 Achser durch gehen...Also da geh ich dann daheim nochmal ran und pass das mechanisch an. Abreissverhalten ist unkritisch, Schwerpunktlage auch ok, der Flieger könnt als Trainer herhalten. Wenn nicht die durch die V Form verursachten unzeitgemäßen Reaktionen wären.. So will heut niemand mehr das Fliegen lernen...

Der Motor läuft diesmal durch, und so beendet die Piper ihren Zweitflug, eingeleitet vom Piloten und nicht durch "engine off". Leider endet der mit einem Dreher...und die von mir schon vorher kritisch beäugte, aber trotzdem so gelassene Spornradanlenkung der Erbauers gibt irreparabel nach :(.

Nach kurzer Überlegung bau ich das alles komplett weg und entscheide, weitere Starts komplett ohne Sporn zu machen. Ja, ich weiß, nicht fein. Aber die möglichen dadurch entstehenden Schäden am Seitenruder und Rumpfende sind kalkulierbar...So macht die Piper noch 3 Flüge (davon einer mit dead stick im Durchstarten -> Aussenlandung im Acker...), bis es dann bei der dritten Landung nochmal einen Dreher gibt, der dann erwartbarerweise das Seitenruder in Mitleidenschaft zieht. Egal. Das ist daheim dann schnell geklebt und zufrieden bau ich ab und geh heim.

Alles in allem hat sich die Arbeit wirklich gelohnt. Aus einem eigentlich dem Ofen geweihten Rohbau ist ein super authentischer Antik/ Retroflieger geworden. Mit zeitlich passendem Antrieb und technisch im Rahmen des notwendigen aktualisiert.

Ich optimier da noch etwas weiter, Ausschläge, starrer Sporn statt der vorher verbauten Lenkung. Geht erfahrungsgemäß auch. Oder ich bau ein aktuelles stabiles lenkbares Spornrad ein. Vor allem muß ich mir mit dem Motor was überlegen. Der Vergaser ist Schrott., der zweite von dem Ersatzmotor nicht besser. Und ein probeweise verbauter passender Fremdvergaser gab zwar in Vollast einen gut einstellbaren wiederholgenauen Lauf, im Leerlauf lässt der sich aber nicht so mager stellen wie es nötig wäre und wie es mit dem TN problemlos geht.. Also fällt der auch aus.

Also - da muß ich nochmal bei. Ich wäre Abnehmer für einen nachweisbar guten unverschlissenen TN oder TN2 mit 8 mm Bohrung und 13er Hals 😉. Oder ein passendes Fremdfabrikat

Ich meld mich wieder wenns was neues gibt.

Schöne Grüße

Martin
 
Hallo Martin,
ich war ja am Samstag dabei als Du die Piper geflogen bist. Das Modell gibt ein wirklich sehr schönes Flugbild ab.
Allerdings zu Deinem Problem mit dem Motor.
Ich bin mir sehr sicher, dass der Vergaser noch nicht optimal (Übergang Leerlauf-Vollgas) eingestellt ist. Die Webra TN Vergaser sind eigentlich nicht tot zu bekommen. ABER, ein großes Problem ist, was ich Dir ja auch schon gesagt habe, diese lange Feder auf der Hauptdüsennadel die als flexible Verlängerung dienen soll.
Diese Feder vibriert herum und das Feingewinde des Düsenstockes schlägt dabei mehr und mehr aus. So kann die Hauptdüsennadel keine gleichmäßige Spritzufuhr gewährleisten. Entferne erst mal diese Feder und Du wirst sehen, es wird bestimmt schon besser werden. Dann noch die Leerlaufnadel sauber abstimmen und der Blackhead läuft.
Evtl. auch noch das axiale Spiel des Drosselkücken überprüfen, wenn das zu groß ist, dann gibt es auch Probleme. Ich glaube, da ist sogar eine Feder, die zum Spielausgleich gegen das Drosselkücken drückt, im Vergaser eingebaut. Ist die noch da?
Zu guter letzt dem Motor vielleicht noch eine neue passende Glühkerze (z.B. Webra 3) spendieren.

Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

die Feder ist weg, Küken hat kein Spiel. Hatte ich eh eingestellt. Axialdruckfeder wie bei OS gibts da bei Webra keine. Kerze ist eh neu.
Mit "Vergaser ist Schrott" meine ich eben die ausgeschlagene Passung Nadel / Düsenstock. Wenn man da seitlich drückt, ändert sich die Drehzahl...Egal. Das kaputte Spornfahrwerk ist auch weg, ein starrer Sporn dran, Ausschläge und die Mischer angepasst.

Letztes Wochenende und auch heute wieder mit der Piper auf dem Platz gewesen.
Heute 5 Flüge gemacht, da von wieder ein Absteller. Aber diesmal wegen vergessenem Tanken...Sprit war alle. Der Rest war ok.

Jetzt fliegt sie toll. Das Ding sieht echt super aus in der Luft, und macht total Spaß. Auch wenn es tatsächlich nicht für mehr geeignet ist als Rundflüge...Ich seh schon. Dies Jahr bin ich mit neuen alten Fliegern versorgt :-)

Die Pik As, die Piper. Und im Keller wartet auch noch eine Prettner Pilot/ EZ Supra Fly 45 auf Wiederinbetriebnahme. Wenn ich mich trau.

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Schöne Grüße

Martin
 
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