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Maximus

Moin Wilfried,

Du hast vollkommen recht. Es ist in diesem Fall ein Tongue Muffler von Brodak , aber man könnte ihn in der von Dir skizzierten Weise gut selber machen. Und dabei gleich metrische Gewinde und Schrauben vorsehen...

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Er ist schön leicht (der Original OS Dämpfer wiegt über 50 g), und ich finde den Klang angenehm.
Diese gute Empfehlung verdanke ich übrigens Peter/Shoestring.

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Im Prinzip ähnlich ist der "Universal Muffler" von DuBro, den man sich aus entsprechend vielen Lagen Fensterblech mit U-Scheiben zusammensetzen muß. Der Abschluß ist dann das Blech ohne Fenster. Das könnte man sicher auch selbst herstellen.

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Er ist aber auch recht schwer und die Befestigung mit Schellen eher unelegant.

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Viele Grüße aus Hohenlohe - Albrecht
 
Ja, es war schade, diesen schönen Maximus zu verlieren, und vielen Dank für Eure mitfühlenden Beiträge. Man erlebt es nicht gern, auch nicht wiederholt. Von derselben Piste ging vorher der Scimitar einwandfrei, ebenso Martins elektrische Flieger. Aber noch vorher die Airacobra eben auch nicht. Dafür habe ich jetzt wohl meinen vorläufigen Avatar redlich verdient, oder?
Und Platz im Hangar!

Zugegeben, meine Wiese ist holperig, wellig und abschüssig, deshalb lege ich ja immer Blechplatten aus und bin trotzdem heilfroh, wenn ein Flieger "irgendwie" in der Luft ist. Und zwar je kleiner, desto mehr. Aber diesen Hinweis auf "Aktiven Start" will ich gern beherzigen, ich finde auch, daß das toll aussieht, wenn es klappt!

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Tatsächlich hängt immer noch Kleinzeug herum, mehr oder weniger fertig.
Koala, Marvin, Meteor und Swallow. Die haben aber alle Diesel, und das möchte ich mir für nächstes Jahr aufheben.

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An Glühzündern der Rubrik "mittelprächtig, stockfleckig etc." gibt es Banshee und Ringmaster, beide für FOX .35. Und einen Pinto mit COX Tee Dee .051 – also, der ist jetzt wirklich zu winzig, oder?

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Meine Banshee hat aber, glaube ich, einen abnehmbaren Alu-Motorträger. Gleich mal nachschauen. Und wenn, würde ich glatt demnächst einen neuen Thread anfangen. Womöglich mit einem OS Max .40 FP? Was meint Ihr?

Viele Grüße - Albrecht
 
Mensch, da hast du ja eine schöne Auswahl.
Ich mag den Mercury Marvin sehr.
Als nächster Flieger bietet sich meineserachtens der Ringmaster an. Hast du einen 4-5ccm Motor ? Ansonsten ist der Banshee mit dem leichten OS aus dem Maximus sicher auch nicht verkehrt.
Viele Grüße,
Sebastian

P.S.: hast du da auch einen Monarch ?
 

SHOESTRING

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Zitat Albrecht:
Meine Banshee hat aber, glaube ich, einen abnehmbaren Alu-Motorträger. Gleich mal nachschauen. Und wenn, würde ich glatt demnächst einen neuen Thread anfangen. Womöglich mit einem OS Max .40 FP? Was meint Ihr?
Zitatende.


Der SIG Banshee ist ein SUUUPER Flieger mit einem Fox.35 + Tongue Muffler , und OHNE Aluträger.
Durch die rel. lange Schnautze wird der B. mit einem schwereren OS FP 40 Kopflastig
was wiederum Blei am Heck erfordert.
Quasi eine Verschlimmbesserung , zu viel Power + mehr Abfluggewicht.
Der B. fliegt z.B. auch mit einem OS LA/FP .25 an der 17m Leine SUUUPER.

Auszug:

The SIG Banshee was designed in the days of 6 1/4 ounce Fox 35s, w/out mufflers, on light wood props. Most modern engines weigh more, plus the weight of the muffler. (The nose is too long for today's power!)

By the way, the Banshee and Twister use the same basic wing. Both fly well, and can be tweaked to fly better with today's gear. Differences are in the wingtips and fuselage...

Adding weight to balance the modern power systems, and using a tamer engine runs into practical limits on the wing and tail layout. Best advice I see in other posts so far is to move the wing forward, Not simple, but keeps a good relationship with the tail. As long as there's room for a 3.5 or 4 ounce tank, most problems are answered.

It is still a simple profile, so dumping extra power into it is a sort of answer, but not (IMO) optimum. The location of the prop is not a major concern, except as it relates to the weight of the engine and room for the necessary tank. The wing is good - strength, airfoil and structure work. Weight overall is a concern...

{Personally. I don't care for the side view.) That gives you the opportunity to "kit-bash" to something you'd rather see at the other end of the lines. Very little would be needed - different "cockpit", different fin, etc. Just keep the flying surfaces near the original, given that you may move the wing further forward...

Good flier as stock, with a light engine and possibly going to 57.5' lines (eye-to-eye) instead of 60' eye-to-eye. Shouldn't need shorter...

Build light and straight, and don't weigh it down with a heavy finish. You'll enjoy!

O.T.
Meine Vector 40 - OS LA46 Combo benötigt 35gr Blei am Heck.
Im Winter baue ich auf den leichteren BRODAK .40 um.
Damit am Heck ---Blei Ade ist.
Durch den Umbau steht ein neuer ungeflogener TOP-FLITE ARF Nobler zur Verfügung.
Bei Interesse p.n.

Gruß
Peter
 
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Hallo !
Meiner Ansicht nach ist ein Banshee mit einem OS LA 25 was für weiter fortgeschrittene, da das Setup gut passen muss damit es funktioniert und das Modell auch schon dementsprechend leicht aufgebaut werden muss.
Gerade wenn das Modell an sich schon ein bisschen schwerer ist würd ich einen stärkeren Motor empfehlen. Der 40er FP aus dem Maximus ist doch ok dafür. Mit dem Zungendämpfer auch noch relativ leicht.
Es wird auch gut fliegen, habe schon zwei Twister mit OS FP 40 fliegen dürfen, da geht eigentlich alles damit. Banshee geht auch mit Raduga 7 :)

Viele Grüße,
Sebastian
 

SHOESTRING

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SHOESTRING

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Zitat Rennsemmel:
Meiner Ansicht nach ist ein Banshee mit einem OS LA 25 was für weiter fortgeschrittene, da das Setup gut passen muss damit es funktioniert und das Modell auch schon dementsprechend leicht aufgebaut werden muss.
Zitatende.

Die Fox .35/OS LA25 Leistung ist gleich.
Auch bei einem Fox .35 muss/sollte das Setup stimmen.
Daran scheitern viele Neulinge wegen falschen Sprit mit Synth./ Sündöl , Prop und Kerze.

Zitat Rennsemmel:
Gerade wenn das Modell an sich schon ein bisschen schwerer ist würd ich einen stärkeren Motor empfehlen. Der 40er FP aus dem Maximus ist doch ok dafür. Mit dem Zungendämpfer auch noch relativ leicht.
Zitatende.

Verstehe ,......du montierst einen schwereren Motor auf ein bereits schweres Modell ?.
Für mich kontraproduktiv und nicht zielführend.....weil das Gesammtgewicht / Flächenbelastung unnötig steigt.
Der leichte Zungenschalldämpfer / kontra OS Stock Muffler ist bei den meisten Lesern UNBEKANNT.

Den Frank Banshee mit Raduga 7 habe ich vor zig Jahren hin und zurück transportiert und LIVE gesehen.
Das war allerdings auch ein "Frank Wadle Special" ,
mit ALLEM RESPEKT solch einen Banshee hat Albrecht wohl NICHT.

Gruß
Peter
 
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SHOESTRING

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Aus dem Nähkästchen.

Ich kannte einen Banshee FP40 Piloten , Trauer an , "RIP" , Trauer aus,
der all mit diesen Gewichts und Flugperformance Nachteilen Wochenlang mit Blei am Heck laboriert hatte.
In einem neuen Leben , .........heute ,......würde Peter P. einen anderen "Langschnautzen Banshee Motor" verwenden.

Hatte einen Fox .35 dafür und nicht verwendet ! warum auch immer ? who knows ??.

Gruß
Peter
 
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Wilf

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Zugegeben, meine Wiese ist holperig, wellig und abschüssig, deshalb lege ich ja immer Blechplatten aus und bin trotzdem heilfroh, wenn ein Flieger "irgendwie" in der Luft ist. Und zwar je kleiner, desto mehr. Aber diesen Hinweis auf "Aktiven Start" will ich gern beherzigen, ich finde auch, daß das toll aussieht, wenn es klappt!

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Hallo Albrecht,
der Quax als Avatar steht Dir gut! Momentan passt er vielleicht sogar. 😉

Ok, die Idee mit den Blechplatten als Startbahn ist wirklich innovativ. Ich sehe aber, Du hast Helfer, die Dir den Flieger per Handstart in die Luft befördern könnten. Warum tust Du Dir den mühseligen Bodenstart unter diesen Bedingungen überhaupt an? Ein Handstart wäre doch beim Leistungüberschuss eines Fesseflugmodells viel sicherer.
 

Rudi T

Vereinsmitglied
Einspruch Euer Ehren!!!

Nach meiner Meinung:

Kontrollierter Bodenstart ist meiner Meinug nach immer besser als Handstart (natürlich nur für Modelle mit Fahrwerk und freilaufenden Rädern)

Handstart bedarf eines "gewissen Könnens" beider Aktionäre - der Werfer (Modellhalter) sollte wissen wie das Fesselfliegen geht, der Pilot sollte auf "kürzestfristige Lagezustände" und "in den Kreis schmeissende Starthelfer" reagieren, aber sooooowas von blitzartig.......speziell bei F2B Fliegern...

No no no lieber Wilf ,

Bin ein paar Jahrztehnte Fessel-geflogen.....aber Handstart mit einer F2B Mühle ---das machst du nur, wenn sich beide auskennen.....Sorry!!

Komm nach Weikersdorf, da können wir weiter diskutieren;)

Zum Verlust-thema des Modells:
Es könnte auch durchaus eine Rolle gespielt haben, dass das innere Rad des verunfallten Modells etwas mehr geklemmt hat als das äussere - Das Problem Lötung war ja ein Thema (leider keine Antwort) Bei der rel. großen Spurweite ist es durchaus denkwürdig, das das Modell ein wenig nach innen abgebogen ist, da braucht es nicht viel......mit den dann üblichen Folgen, vielleicht auch weil Pilot nicht ganz so schnell wie ein erfahrener Pilot gerannt ist...
 

Wilf

User
... Bin ein paar Jahrztehnte Fessel-geflogen.....aber Handstart mit einer F2B Mühle ---das machst du nur, wenn sich beide auskennen.....Sorry!!
Komm nach Weikersdorf, da können wir weiter diskutieren;)
Das wird schon so sein. Ich habe halt noch keinen missglückten Handstart miterlebt/ selber fabriziert.

Überhaupt hatte ich den Start beim Fesselfliegen bisher nicht als kritische Flugphase erlebt. Zwei Meter Rollen und ab die Post.
Deshalb überrascht es mich umso mehr, dass es den Maximus scheinbar beim Startvorgang zerbrezt hat. Da wäre ich wohl ziemlich ratlos, wenn das Modell beim Abheben plötzlich auf mich einkurvt. Zurück gehen tut man in dieser Phase sowieso und zum rückwärts Rennen bräuchte man Zeit zum Umdrehen.

Weikersdorf? Ist das nicht knapp vor dem Pass, wo dahinter der Balkan beginnt?
Da will ich jetzt noch nicht zusagen. Das fällt in meinen Urlaub und da brauche ich vorher die Genehmigung von höherer Stelle.
 
Du hast sicher recht Rudi,

daß ein bremsend angelötetes Innen-Rad zwangsläufig einen Bodenstart Richtung Kreismitte induziert, zumindest begünstigt. Es war in dem Fall nicht so, sondern das Modell hat ok abgehoben und ist dann nach ca. 1/4 Runde schwungvoll nach innen abgebogen.
Tatsächlich bin ich ein gar nicht so ungeübter "Renner", aber das ging mir echt zu schnell - und ist jetzt ohnehin sozusagen rum ums Eck.

Deine Methode, das Rad beim Löten zu schützen, ist gut! Ich hebe mir schon immer bestimmte Kartonteile von meinen Zigarrettenpapieren auf, weil sie sich dafür so gut eignen, und habe es auch hier so gemacht. Trotzdem wurde das Leichtrad beschädigt, und zwar von innen, durch die Erwärmung der Achse, nicht von außen, wo ja die Vorlage schützt.
Waren das nicht irgendwie auch schöne Zeiten, als Modellräder sebstverständlich Naben aus Alu oder gar Holz hatten?

Und Deine Skepsis zum Handstart teile ich vollauf. Ich habe das früher schon mal probiert, gewissermaßen "mit" Erfolg. So bin ich ja auf die Idee mit den Blechtafeln verfallen, und wenn ich denn Helfer habe, bitte ich sie lieber dabei um Mitwirkung.

Viele Grüße aus Hohenlohe - Albrecht
 

Wilf

User
Da fliege ich mit meinen Akromaster also die ersten Einstellrunden und sinniere, was das Ding bewegen könnte, plötzlich zur Kreismitte hin, auf mich zu, einzukurven:
Der Luftwiderstand biegt die Steuerleinen kreisaußen weit nach hinten durch. Kein Wunder, wiegt der Flieger doch nur ein halbes Kilo, da kommen im Kreisflug maximal eineinhalb Kilo an Fliehkraft zu Stande. Die Steuerfolgsamkeit ist mager, eh' klar.

Wenn ich jetzt noch auf ein Plus an Sicherheit geachtet und statt der 7x0,1 eine 19x0,1 Diamantlitze eingehängt hätte, würde durch den erhöhten Luftwiderstand ein absolut tödlicher Leinendurchhang entstehen: Die Leinen biegt es noch stärker nach hinten, die Innenfläche wird zurück gezogen und der Flieger kann gar nicht anders, als auf mich loszubolzen.
Verstärkt würde der Effekt noch, wenn die Leinenführung am kreisinneren Randbogen zu weit vorne montiert wäre.

Könnte einer dieser Effekte (zu geringe Rücklage der Leinenführung oder zu massive Steuerleinen) Deinen Flieger aus der Bahn geworfen haben? 🤔
 

SHOESTRING

User gesperrt
Zuwenig oder gar kein Blei in der Außenfläche ?.
Bei dieser Modellgröße dürfen das schon 20-25gr sein.
Ohne "dieses" bedingt durch die Masse der Leinen, kann sich der Außenflügel aufstellen und
der Flieger dreht Richtung "Kreismitte/Pilot" ab.
Meine Nachfrage nach dem "Maximus Außengewicht" ,@ post #17 ,blieb bisher unbeantwortet.

Gruß
Peter
 
Moin Wilfried und Peter,

die Frage #17 nach dem Außengewicht hatte ich zunächst verdrängt, weil ich sie nicht beantworten kann. Ich weiß es nimmer und kann's nicht rekonstruieren. Wie werde ich's schon gemacht haben? Wie im Plan natürlich, auch die Lage der Leadouts etc.

Aber jetzt kommts: im Plan gibt es keinerlei Hinweis auf Außengewicht!
Ob eine (möglicherweise ergänzende) Bauanleitung o.ä etwas dazu enthält, weiß ich nicht, denn die habe ich nicht.

Es ist also denkbar, daß ich versucht habe, den Maximus ohne zu fliegen. Und hier wäre dann auch eine plausible Erklärung, warum er das das nicht wollte/konnte, selbst wenn ich "bloß" .015 x 60 Leinen verwendet habe.

Zerknirscht - Albrecht
 

SHOESTRING

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Zitat Albrecht:
die Frage #17 nach dem Außengewicht hatte ich zunächst verdrängt, ......
Zitatende.

Genau bis dahin hatte ich zuerst gelesen und plötzlich bekam ich Luftnot und einen Hustanfall.
Sekunden später gings mir wieder besser.

Hatte ich mir so gedacht.
Schade um den Maximus , R.I.P. , wahrlich ein unnötiger Absturz.

Äääähm ........hat dein Banshee ein Außengewicht ?,
sollte eigentlich wie beim Maximus-Plan im Plan eingezeichnet sein ??.

Gruß
Peter
 
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Wilf

User
Entschuldige Albrecht, dass ich keine Ruhe gebe und weiter bohre. Ich will wirklich verstehen, was die Ursache für den Verlust des Maximus ist. Einige von uns können ja noch was dazulernen.

An Fesselflugleinen fliegt normalerweise jede Klobrettl. Und da soll ein nach einem bewährten Plan und in bester Handwerkskunst gebautes Modell einfach so herunter fallen? 😢
... die Frage #17 nach dem Außengewicht hatte ich zunächst verdrängt, weil ich sie nicht beantworten kann. Ich weiß es nimmer und kann's nicht rekonstruieren. Wie werde ich's schon gemacht haben? Wie im Plan natürlich, auch die Lage der Leadouts etc.
Mit der Frage nach der Gewichtsverteilung hätten wir schon einmal eine heiße Spur. Ein kräftiges Indiz dafür ist das Foto von Deiner Schwerpunktwiegung (das gezeigte Verfahren ist echt genial!) in Beitrag #11: https://www.rc-network.de/attachments/bild-9-jpg.11818296/

Das muss ich morgen doch gleich bei meinem Flieger (Außengewicht bei der Generalüberholung entfernt) probieren. Ich kann Dir aber jetzt schon sagen, dass das Ergebnis von der Seite her betrachtet ziemlich ähnlich, von vorne her gesehen aber gaaanz anders aussehen wird. 🤓
 
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