MC22 und ihr besch....Accu

moin

sagt mal alle ausser rudolf, habt ihr auch so eine super anleitung extra für den akku bekommen ???. also irgendwie komm ich mir jetzt ganz nackig vor. ausser der anleitung (für die anlage selbst)habe ich nur einen c19 empfänger einen 4-fach batteriehalter und einen ein/ausschalter, die beiden lezteren habe ich aus sicherheitsgründen entsorgt, bekommen.
[offtopic]
warum entsorgt?: zu dem battriehalter muß ich wohl nix sagen, und seitdem sich ein verbrenner auf dem weg zur startbahn mit viertelgas selbständig gemacht hat weil der einschalter (genau dieses spitzenprodukt aus dem hause graupner) beschloss dem flieger den saft abzudrehen bin ich von derlei 'hitec' kuriert. nur damit hier nicht mehr fragen aufkommen als beantwortet werden. :)
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gruß michael

ps. @rudolf: wo?? kann man den bericht den abrufen.

[ 06. Juli 2002, 20:57: Beitrag editiert von: Lindbaergh ]
 
:( Schlechtwetter, daher ausnahmsweise kurz beim Host-PC

:) Hallo Alle

Habe natürlich angenommen, dass der SAFT-Hinweis bei jeder Senderlieferung samt Akku beigepackt sein wird. Besonders weil so eindringlich auf diverse Probleme mit NiMH hingewiesen wird und Graupner sich dann ggf. auf die Nichtbeachtung der SAFT-Vorschriften berufen könnte. Heißt im Klartext:
Ich bin nicht sicher, ob ich den A5-Beipackzettel behalten habe und wenn ja, ob ich ihn in meinem modellfliegerischen Powidlbergwerk :D zu Hause (Morgen!)finde. Werde suchen.
 

Hans Rupp

Vereinsmitglied
Hallo,

in meiner MC24 werkelt auch der besagte Saft-Akku. Wegen unbefriedigender Kapaziät hatte ich den auch schon beim Service. Dort wurde er mit einer Kapazität von rd. 2,8Ah als normal befunden und mir der Rat gegeben, mit max. 1A und zeitgesteuert zu laden, besser die gute alte 1/10C Technik (wegen Überladung), da manche Computerlader mit dem Teil ihre Problem hätten.

Seither wird mit 500mH (passendster Strom meines Heimkonstantladers) geladen und ich habe keine Kapazitätsprobleme mehr. Was geblieben ist, ist die unbefriedigende Spannungskurve. Vom Beginn des Unterspannungsalarms bei 9,4V bis zu 8,4 Volt verbleiben nur 2-3 Minuten, weshalb ich bei Gefahr eines Absaufers nur fliege, wenn ich über den Ladezustand sehr genau Bescheid weiß und noch genug Reserve habe. Die Laufzeit berechne ich mit einem angenommenen Verbrauch von 500mA bei einer angenommenen Kapazität von 2.500mAh, so habe ich immer genug Reserve.

Ein Beipackblatt lag meinen Set nicht dabei, nicht mal ein Hinweis darauf, dass es sich um einen NiMH-Akku handelt. Der Kauf erfolgte aber in der Phase, als Graupner gerade auf den Akku wechselte.

Hans
 
:p Hallo Akkuinteressierte,

ich habe den Beipacktext zum Saft-Akku doch noch gefunden und muss gleich Asche auf mein Haupt streuen!

Er stammt nämlich nicht von SAFT sondern von Graupner, heißt "Sicherheitshinweise
und Behandlungsvorschriften für Nickel-Metall-Hydrid-Akkumulatoren" mit der Blattbezeichnung SHW 15.
Sollte einer von Euch selbigen Zettel auch haben, könnte er ihn ja ergänzend einscannen.

Unabhängig davon bleibt mein früheres Statement, dass ich mich nach diesen Infos eigentlich fast veranlasst fühlte, den Sondermüllweg zu beschreiten, aufrecht. Möglicherweise wird er jetzt deswegen nicht mehr zum Senderset beigepackt. (Keine böswillige Bemerkung, sondern eben "Denkbar ist Alles!" Und das Meiste davon stimmt auch irgendwann, wie diverse Vergangenheitsereignisse zeigen.)

Folgende Zitate aus dem Zettel; Hervorhebungen und Klammerbemerkungen von mir:

- ... Beachtung ... der ... Behandlungsvorschriften für .....ungefährlichen Einsatz unerlässlich. (UNERLÄSSLICH!!)
-....
-....
-....
-....
- In Geräte eingebaute Batterien immer aus den Geräten entnehmen
wenn das Gerät gerade nicht verwendet wird.........

- Die zu ladende Batterie muss während des Ladevorgangs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und nicht leitenden Unterlage stehen! ...... Batterien dürfen nur unter Aufsicht geladen werden.

- Erwärmt sich die Batterie während des Ladevorgangs über 50 GradC, Ladevorgang
sofort unterbrechen und.......

- Niemals ...... oder nicht völligentleerter Batterien aufladen. (Anmerkung: Bei NiMh-Akkus ohne angebl. Memoryeffekt eine interessante Forderung)

- Batterien die in ein Gerät eingebaut sind oder gleichzeitig mit anderen Teilen elektrisch in Verbindung stehen, sind vor dem Aufladen aus dem Gerät zu entnehmen.

-....
-....
-....

- Laden ist nur mit den spezifizierten Strömen,Ladezeit, Tempberaturbereich .....und ständiger Aufsicht zulässig. Steht kein geeignetes Automatic-Ladegerät zur Verfügung an dem sich der Ladestrom (WELCHER??) genau einstellen läßt, so ist die Batterie durch Normalladung nach der C/10-Methode aufzuladen.

Beispiel: Akku 3 Ah: ..... 300 mA Ladestrom. Die Ladezeit beträgt etwa 12 Std. Danach Ladevorgang sofort unterbrechen
.

Jetzt folgt noch Richtiges zu Lagerung und Entsorgung.

Fazit: Wenn jemand NICHT weiß, wie man mit NiMH-Akkus wirklich umgeht, auch wenn sie im Gerät, sogar elektrisch angeschlossen, bleiben, was hier oben ausdrücklich als schlecht hingestellt wird, bleibt doch logisch folgend nur die Entsorgung als verantwortungsvolle Konsequenz. ODER?

Vermute, dass mein emotionales Sondermüll-Posting jetzt ausreichend begründet ist.

Dass ich nur mit offenem Sender und mit Zeitbegrenzung lade (habe keinen Thermofühler-Schalter, wäre aber wenn notwendig auch kein Problem, ist sogar die empfehlenswerteste
Methode für NiMH), habe ich schon mehrmals gepostet.

[ 08. Juli 2002, 08:04: Beitrag editiert von: Rudolf Fiala ]
 
Hallo Rudolf,

ich habe mich gerade köstlich amüsiert über die tollen Auszüge aus Deiner Akku-Anleitung. Bei meiner mc-22 war die nicht dabei :( .
muss während des Ladevorgangs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und nicht leitenden Unterlage stehen! ......

nur unter Aufsicht

- Erwärmt sich .. über 50 GradC, Ladevorgang
sofort unterbrechen und.......
... klingt wie die Arbeitsanweisung für das Veranstalten offener Lagerfeuer im Wohnzimmer :D .

Gruß,
Frank
 

Penzi

User
Just for Info,
hab eben, ohne Berechnung, einen neuen Empfängerakku von Graupner geliefert bekommen.
Dem lag allerdings nur eine allgemeine Bedienungsanweisung bei. Der Akku durchläuft jetzt erst mal ein Testprogramm meines ALC7000.
Werde nachher berichten.
Bis denne,
Penzi
 
Hallo Freunde :)

nur zur sprachlichen Sicherstellung gegen Gerüchte von allf. Schnelllesern:

Das ist nicht MEIN Beipackzettel, sondern der von GRAUPNER. :(

Grüße, Rudolf
 

Penzi

User
Hi Leute,
ersten Messungen zur Folge hat der "Neue" eine Kapazität von 3060mAh. Das wäre ja nicht schlecht.
Auf jeden Fall gab der erste Akku nie so viel her.
Bin mal auf die Selbstentladung nach einer Woche liegen lassen gespannt.
Werde weiter berichten,
bis denne,
Penzi
 

Penzi

User
Soo,
eine Woche Lagerung und Nutzung sind rum und der Neue benimmt sich außerordentlich gut.
Nach 5 Stunden Betriebszeit und einer Woche Lagerung hat der Akku noch 1450mAh Füllung gehabt.
Nicht schlecht, dürfte das doch ersten Schätzungen zur Folge fast 10 Stunden Dauerbetreib ermöglichen.
Ich bin zufrieden,
bis denne,
Penzi
 
moin

also ich habe letzten sonntag mal einen 2400 mAh nicd akku eingesetzt und bis jetzt hat der sender noch 10,4V von 11,0V nach dem laden im display der mc-22, der saft akku hatte nach der selben zeit noch 9,8V. also bleibt der nicd akku drin und der saft kommt in meinen e-segler.

gruß michael
 

Gerd

User
Heute ist endlich das Akku Problem bei meiner MC 22 beseitigt. Nachdem ich bei Graupner auf Grund der alten SAFT NiMH Zellen (43/99) reklamiert habe, ist heute ein neuer Akku kostenlos ins Haus getrudelt. Besten Dank an das Graupner Service.

Gruß Gerd

[ 19. August 2002, 17:39: Beitrag editiert von: Gerd ]
 

Gerd

User
Hallo Frank,

den Schrumpfschlauch aufschneiden, dann kommt alles zu Tage. Mein 3 Monate alter Senderakku (glaubte ich!) war eigentlich nur mehr zum Entsorgen. Durch einen Tip in diesem Bericht schaute ich dann genauer nach. Auf jeder Zelle ist die Wochen- und Jahreszahl aufgedruckt. Ich finde das übrigens sehr Konsumentenfreundlich. Alte Zellen werden nämlich oft genug an den Mann gebracht!

Gruß Gerd

[ 21. August 2002, 11:52: Beitrag editiert von: Gerd ]
 
Danke Gerd!

Dann darf ich mich erst mal unter die Kategorie "Glück gehabt" einsortieren. Ich habe GMVIS 3000 von KW 40 '01. Meinen Sender habe ich übrigens im März von Ellen Schwab bekommen.

Aber auch mit meinem Akku hatte ich nach ca 3 Monaten das Problem, dass durch das ständige Nachladen ohne komplette Zyklen die Spannungslage immer niedriger wurde und sich nach Ausschalten des Senders wieder erholte. Das führt zum Reset der Betriebszeituhr.
Man kriegt das in den Griff, indem man ab und zu nach einer langsamen Ausgleichsladung (mit 100 mA) die Batterie entlädt, zunächst mit höherem und zum Schluss mit mit möglichst kleinem Strom auf 8,5 V. Dann Schnelladen.

Gruß,
Frank
 
Hallo,

ich habe vor 1 1/2 Jahren den 3000er Akku meiner MC24 durch Sanyo Twicell 1600 ersetzt.

Die Gewichtsersparnis beträgt ca. 300g gegenüber den 3000ern, die Betriebszeit des Senders liegt bei ca. 5 Stunden, auch jetzt nach ca. 100 Ladevorgängen. Der Ladestrom beträgt zwischen 1A und 1,5A, die Selbstentladung dieser NiMH-Zellen bei längerem Lagern (mehrere Wochen) ist nahezu nicht merkbar. Für mich die ideale Zelle für Sender- oder Empfängerakku.

Grüsse
Ernst

http://www.awebs.at/straka
 

Penzi

User
Hi Leute,
letzte Info zum neuen Akku:
Nachdem der geladene Akku jetzt den gesamten August wegen Urlaub gelegen hat, habe ich an diesem Wochenende ohne Nachladen 8 Betriebsstunden auf dem Betriebszähler und die Spannung liegt noch immer bei 9,7 Volt.
Nicht schlecht mein ich, bin mal auf die Haltbarkeit gespannt.
Bis später,
Penzi
 

Penzi

User
So,,,
allerletzte Info zum Akku:
max. Betriebszeit bis zum Abschalten des Senders:14,2Stunden
Den fliegt wohl kaum einer an einem Tag leer.
Bis denne,
Penzi
 
ich hol mal den thread wieder hervor um meine erfahrung zu posten. ich bekomm in mein mc22 akku nur 2400 mAh rein. (liegt wahrscheinlich am ladegerät)

hier der spannungsverlauf.

zeit bis zum warnton: 09:42
zeit bis zum abschalten: 10:31



.flo
 
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