MC4000 programmierung

Hallo Ralf,

so ganz auf die Schnelle würde ich sagen, dass du folgenden Weg beschreiten kannst:

Menü 1 >Servos >Weg/Kurve, dort das entsprechende Servo auswählen, dann den Anteil <Quer> wählen und den Zustand von <Ein> wechseln auf einen Schalter.

Die Klappen kannst du über einen Geber/Schalter ansteuern und die Slow-Funktion zuweisen. Der selbe Geber/Schalter schaltet dann auch die Querfunktion (s. o.) ab. Im Falle eines zugeordneten Gebers musst du natürlich noch einen Geberschalter definieren.

Alternativ kannst du einen Analogschalter wählen, der den Queranteil mit zunehmendem Klappenausschlag ausblendet.

Dabei das zweite Servo nicht vergessen.
 
Hallo, bin erst kurz in Besitz einer MPX MC4000 und habe ein Problem mit der Programmierung.Ist wahrscheinlich garnicht so schwer, aber es funktioniert bei mir nicht.
Motorflieger mit geteiltem Querruder( 2 Servos pro Fläche). Beim Landen sollen die inneren Querruder über einen Schalter,langsam(slow)nach unten fahren.Habe aber auch in diesem Zustand immer noch Querruderwirkung, was ich nicht will.
Auch mit eingestelltem Festwert.
Bin für jede Hilfe dankbar.
Gruß Ralf
 
Hallo Ralf

Ich habe jetzt den Sender nicht zur Hand, aber so müsste das funktionieren:

Modellvorlage UNIVERSAL wählen.
Z.B. Geber C = Quer zuordnen
Z.B dem 2 Stufen-Schalter G = Landeklappen (LK) und nach Bedarf noch Slow zuweisen (z.B. 3 sek. für ausfahren und 2 sek. für einfahren).
Den vier QR-Servos SERVOMIX zuweisen (damit stehen für die 4 Servos je 8 frei wählbare Geberanteile zur Verfügung).
Bei den inneren Servos Anteil 1 = Landeklappen zuordnen.
Nun Anteil 2. = Querruder und den Geber G als Schalter festlegen .
G dient somit einerseits als Geber für die LK mit Slowfunktion, anderseits als Schalter für Ein-und Ausschalten des QR.

Zusätzliche Optionen:
Zusätzlich QR aussen als Flaperon einsetzen:
Bei Bedarf kannst du gleichzeitig und mit dem selben Geber G auch die QR aussen etwas nach oben fahren:
Bei den äusseren Servos Anteil 1 = Querruder und Anteil 2 = LK zuordnen. Nun den Anteil LK mittels Vorzeichen ± so festlegen (z.B. 50%) dass die Querruder bei Betätigen von G sich mit den LK bewegen (in unserem Bsp. somit 3 Sek. nach oben und 2 Sek. nach unten).

Da das Modell vermutlich wegsteigt, kannst du zusätzlich das Höhenruder automatisch anpassen (=nachtrimmen):
Dem HR-Servo ebenfalls Servomix zuordnen. Dazu Anteil 1 = Höhe und Anteil 2 = LK zuweisen. Nun gleich verfahren wie vorhin, d.h. dem oder den HR-Servo(s) mittels Vorzeichen ± Laufrichtung bestimmen (z.B. 7% nach unten), bei Betätigen von G bewegen sich die HR Servos synchron (slow) mit den LK in die neue Trimmposition.

Anmerkung zu Slow:
Du kannst sowohl dem Geber als auch dem Servo Slow zuweisen. Letzteres ist in diesem Falle aber ungünstig, da die Servos ja hauptsächlich als schnelle QR agieren müssen. Slow ist hier nur im Zusammenhang mit LK also dem Geber G erwünscht. Deshalb hier slow zwingend G zuweisen, dann laufen alle von Geber G beeinflussten Servobewegungen synchron in die vorbestimmte Position.

Gruss
Kurt

[ 09. Juni 2005, 13:41: Beitrag editiert von: Kurt Wächter ]
 
Es geht auch ohne Servomix.
Mit dem Schalter ( sagen wir S4 ) kannst Du die Querruder hochstellen und zeitgleich die Funktion Querruder im Menü Servo ausschalten.
 
Hallo Sunnywelt
Mit der MC4000 gibt es meistens mehrere Wege um zum Ziel zu kommen.
Jedem der sich mit dem Sender vertraut machen möchte rate ich jedoch, beim Aufbau eines Modells die Vorlage UNIVERSAL zu verwenden, weil man so alles nach seinen Vorstellungen einrichten kann. Zudem lernt man damit gleich zu Beginn, wie die Mischer (auch die fertigen) aufgebaut sind, was meines Erachtens die wichtigste Voraussetzung darstellt, um diesen extrem felxiblen Sender zufriedenstellend nutzen zu können.
Gruss

Kurt
 
Hallo,

da hat der Kurt 'wahr gesprochen'. Ich verwende ebenfalls regelmäßig das Universal-Programm. Hier musst man zunächst alles definieren/einstellen, dafür kannst man aber auch alles einstellen.

Frei nach dem Motto: Geht nicht, gibt's nicht!

Tipp:
Einen alten Empfänger (häufig liegen größere ältere Exemplare ungenutzt irgendwo herum) und diverse arbeitslose Servos mal anschließen und einen Speicherplatz als Testspeicher zum Üben verwenden. Vorher die Bedienungsanleitung zweimal langsam lesen, danach kann man selbige eigentlich abheften.
 
Kann da meinen Vorrednern nur beipflichten was man vor allem mit der und oder Verknüpfung anstellen kann ist schon gigantisch oder die Trimmung als Geber verwendet bei Canard flieger eine geniale Funktion da ich bei der Turbine keine Trimmung brauch kann ich damit die Canards zusätzlich Trimmen! Aber mann kann sich auch gewaltig verlaufen wie es mir mal passiert ist hab die Trimmung entgegen der Wirkrichtung programiert! Fragt mich bitte nicht wie es ging, es ging aber!!
 
...hab die Trimmung entgegen der Wirkrichtung programiert! Fragt mich bitte nicht wie es ging, es ging aber!!
Hallo Peter

ja, das geht leider zu gut und ist der Preis dafür, dass man die 4 Trimmhebel bei Bedarf als eigenständige Proportionalgeber definieren kann.

Du hast schlicht und ergreifend Reverse beim Geber angewandt und dabei vergessen, dass Trimm dadurch nicht automatisch auch reversiert wird!! Trimm musst du separat reversieren. Das ist meines Erachtens eine Sicherheitslücke des Senders zugunsten des erwähnten Zusatzfeatures (das sicher nur wenige brauchen). Deshalb hier mein Tipp: Revers immer servoseitig durchführen. Gibt etwas mehr Arbeit aber geht immer noch sehr schnell (wobei mit "servoseitig" gemeint ist, dass die Einstellungen beim Sender im Menu SERVO vorgenommen werden, und nicht etwa die Programmierung der realen Servos ). ;)

Gruss

Kurt

[ 10. Juni 2005, 21:42: Beitrag editiert von: Kurt Wächter ]
 
Hallo Ralf
Mit dieser Methode sagst du ja dem Servo, dass es jetzt plötzlich nicht mehr als Querruder, sondern als LK dient.
LK geht von x% nach y% sobald LK aktiviert und QR deaktiviert wird. Deshalb muss ja das Servo auch in die Ausgangsposition fahren. Eine Möglichkeit diesen Übergang weniger abrupt zu machen besteht darin, das ganze als eigenen Flugzustand zu definieren. Die Umschaltung zwischen Flugzuständen kann man weich (mit Zeitverzögerung bis 10 Sekunden ) gestalten. Für die Umschaltung kannst du wiederunm den selben Geberschalter zuweisen.

Gruss
Kurt

[ 11. Juni 2005, 08:20: Beitrag editiert von: Kurt Wächter ]
 
Original erstellt von Kurt Wächter:
Hallo Sunnywelt
Mit der MC4000 gibt es meistens mehrere Wege um zum Ziel zu kommen.
Jedem der sich mit dem Sender vertraut machen möchte rate ich jedoch, beim Aufbau eines Modells die Vorlage UNIVERSAL zu verwenden, weil man so alles nach seinen Vorstellungen einrichten kann. Zudem lernt man damit gleich zu Beginn, wie die Mischer (auch die fertigen) aufgebaut sind, was meines Erachtens die wichtigste Voraussetzung darstellt, um diesen extrem felxiblen Sender zufriedenstellend nutzen zu können.
Gruss

Kurt
Streite ich ja auch alles nicht ab, aber warum soll ich über 1000 Berge gehen, für eine kleine Funktion?
Ich habe schon zig. Modelle auf meinen Sender programmiert - keine Angst - der Sender begleitet mich nun 10 Jahre!
 
Danke für die Hilfe, funktioniert jetzt auch fast alles wie ich es wollte, aber nur fast.
Habe das mit Servomix und Geberschalter eingerichtet, innere Querruder laufen jetzt bei Betätigung schön langsam als Landehilfe nach unten.Aber nur wenn Querruder in Neutrallage sind, ist z.B. das linke innere Querruder noch mit dem Knüppel leicht nach unten gesteuert und ich schalte dann die Landeklappen passiert folgendes: Inneres Querruder läuft schnell in Neutalposition um dann langsam als Landeklappe nach unten zu fahren. Warum???
 
hai sonnige World

Jo mei, war ja nur ein Tipp mit Begründung aber selbstverständlich kein Befehl. Jeder kann es machen, wie ihm beliebt.

Guss
Kurt
 
Hallo Kurt,
ja da hast du vollkommen recht ich finde das Featurte aber nützlich weil ich dadurch bei einem Canard Flieger mit der Trimmung des nicht gebrauchten Gasknüppels dieseleben unabhängig Trimmen kann und zusätzlich auch noch mit der Höhe trimmen kann!
 
Hallo Peter
Lob an für den MPX-Sendertitanen:
Der Sender ist ein Universalgerät mit allen postiven und negativen Aspekten, die immer mit so etwas verbunden sind. Ich bin jedenfalls nach wie vor fasziniert von der MC4000. Will man die Möglichkeiten des Gerätes ausreizen, muss man sich konzentrieren können. bzw. daran Freude haben, sonst nutzt man besser vorwiegend die vorgegebenen Modellvorlagen, welche ja auch schon eine ganze Menge abdecken.

Lob aus:
Gruss

Kurt
 
Hallo Kurt,
wie du schon gesasgt hast der 4000 ist echt ein Titan wen nman bedenkt wie lange die Anlage schon am Markt ist und was für Features schon damals angeboten wurden, kann man nur sagen alle Achtung! :)
 
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