Mega FAI im Flug auseinander gefallen

Hi,
ich wollte mal nachfragen ob mein Motor ein Einzelfall ist.

Beim letzten Flug hat sich mein Motor selber zerlegt. Die Verklebung des Frontflansches mit dem runden Gehäuse hat sich gelöst.
Dabei hat der Motor keine 20 Flüge auf dem Buckel.

Befeuert wird das gute Ding mit 5S 2200er und 80A Castle Creations Regler. 4.7x4.7" Prop und Graupner präz. Spinner.
Gekühlt wird das arme Ding in meiner Viper von Fraundorfer nicht wirklich. Aber ich fliege relativ sparsam mit den Gas ;-)

Die Kevlar Ummantelung sieht noch sehr gut aus. Hat sich kaum gescheuert. Wieso ist aber "nur" einseitig die grüne Plaste?

megafai.jpg

Danke für eure Ideen.

Netten Gruss

Roman
 
Zuletzt bearbeitet:
motor

motor

Hallo

Das ist ganz normal bei diesem setup max 70 sek laufen lassen. Wenn der rotor nichts hat dann einfach das lagerschild unddenmotor sauber reinigen undmit dem hochfesten loctite verkleben.

Mfg
Christian
 
Ciao Christian

Danke für deine rasche Antwort.
Nein sieht sonst sehr gut aus. Was ist mit der einseitigen grünen Plaste? entfernen oder lassen?
Schätze mal die war ursprünglich umlaufend.

Netten Gruss

Roman
 
Plaste dran lassen!!

Plaste dran lassen!!

Die Plaste ist das Gewicht zum Auswuchten!
Wenn nichts davon abgeplatzt ist, einfach lassen. Falls doch, solltest du einen neuen Rotor besorgen, oder falls die Möglichkeit besteht, neu wuchten lassen.

Grüße
Philipp
 
Sowas dachte ich mir anfangs auch.
Komischerweise sehe ich an kleineren Stellen Verfärbungen am Metall, so wie da mal was geklebt hat.

Mal schauen ob ich das Ding auf meiner Turbinen-Wuchtwage getestet bekomme.

Besten Dank an alle für die rasche Hilfe

Gruss Roman
 
Hi,

vergiss den Hochfesten Loctite, das hält nicht und wenn dann höchstens ein paar Flüge.

Entfette das Ganze und klebe den vorderen Flansch mit Uhu Endfest 300 ein, sichere den vorderen Deckel mit Kapton klebeband damit er beim Aushärten nicht nach vorne wegrutscht und lege den Motor bei 100°C in den Backofen für 10Min.

das hält dann sehr gut.....hab ich selber schon bei vielen Mega motoren gemacht......

grüße
Franz
 
Hi,

vergiss den Hochfesten Loctite, das hält nicht und wenn dann höchstens ein paar Flüge.

Entfette das Ganze und klebe den vorderen Flansch mit Uhu Endfest 300 ein, sichere den vorderen Deckel mit Kapton klebeband damit er beim Aushärten nicht nach vorne wegrutscht und lege den Motor bei 100°C in den Backofen für 10Min.

das hält dann sehr gut.....hab ich selber schon bei vielen Mega motoren gemacht......

grüße
Franz

Hallo Franz,

100° im Backofen erbringen eine optimale Verklebung.

Aber schadet diese Temperatur noch nicht den Magneten?

Gruß Heinz
 
nein, die Magneten fangen erst so gegen 150 °C an die Magnetkraft zu verlieren, manche erst ab 180°C.


also keine Angst wegen den 100°C...das hab ich schon zigmal durch und die Motoren funktionierten immer ohne Einbussen wie vorher....


Magneten werden von mir mit der gleichen Prozedur auch eingeklebt, z.B in Außenläufern usw......
 
nein, die Magneten fangen erst so gegen 150 °C an die Magnetkraft zu verlieren, manche erst ab 180°C.

Ich habe schon mit Magneten (nicht bei Elektromotoren) zu un gehabt die bei 80 °C ihre Wirkung verloren haben.

Es gibt von UHU eine Datenblatt wo genau drinnen steht, wie lange bei welcher Temperatur ausgehärtete werden soll, damit optimale Ergebnisse entstehen.

LG Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
...Gekühlt wird das arme Ding in meiner Viper von Fraundorfer nicht wirklich. Aber ich fliege relativ sparsam mit den Gas ;-)
...

Spare nicht mit dem Gas, lieber 70sek volle Leistung und dann abschalten und abgeschaltet lassen (außer ggf. zum Durchstarten), dass ist für den Motor viel angenehmer.
Gell, Bratmaxe ;)
 
Es gibt von UHU eine Datenblatt wo genau drinnen steht, wie lange bei welcher Temperatur ausgehärtete werden soll, damit optimale Ergebnisse entstehen.

Sollte nicht überbewertet werden. Das Tempern beschleunigt die Härtung, bringt erhöhte Festigkeiten und er wird schön dünnflüssig (greift besser in die Oberfläche des Metalls). "Optimale Ergebnisse" gibt es nicht.
Wichtig ist eine gute Reinigung, ordentliche Dosierung und die von Franz angesprochenen 100°C für einige Minuten. Wenn das dann nicht hält, ist was faul.

Sollten die Magnete bei 80°C schon versagen, würde der Motor in der Viper auch nichts mehr bringen...
 
Hallo,

Ich weiß gehört nicht ganz zum Thema, aber wenn ihr schonmal das Thema Magnete einkleben anschneidet....

Ihr Klebt die Magnete mit Endfest ein, soweit klar, mach ich auch ... Aber ich rotiere meine Glocken beim aushärten .... Damit eben Der Kleber nicht verläuft. Wenn ihr das ding dann aber in den Ofen haut, dann wird der Endfest erstmal richtig dünnflüssig und verläuft, wie habt ihr dann das Problem gelöst, dass es verläuft? Oder Lasst ihr es außerhalb des Ofens anhärten ( die 90 minuten) und erst dann bei 100 °C im Ofen backen? Oder wie macht ihr das ? Kann mir das mal bitte einer erklären ? :)

Grüße

Andrej
 
Hallo,

an sich geht es hier um eine Gehäuseverklebung...

Magnete mit Endfest ist ganz falsch. Das Zeug hat nicht die Temperaturstabilität, es sei denn es sind ferritische Magnete. Von Loctite gibt es Acrylatkleber (z.B. den 334 http://tds.loctite.com/tds5/docs/334-DE.PDF), der bei Hitze weitaus bessere Eigenschaften als Epoxyd aus dem Baumarkt hat. Man sollte aber beim Preis für eine kleine Spritze voll nicht erschrecken. Mit dem Aktivator erreicht 334 eine Anfangsfestigkeit nach wenigen Sekunden, womit sich schwenken und drehen beim Aushärten erübrigt.

Gernot
 
an sich geht es hier um eine Gehäuseverklebung...

Weiß ich, aber da das Thema hier schon angerissen wurde, will ich nicht nen neuen Fred aufmachen..

Wieso ganz falsch? Also bisher Hällt das bei mir super, auch ohne 100 °C Tempern ... ( 40°C tuns eigentlich auch )
Mir wurde sogar mal Uhu Endfest extra dafür Empfohlen ;)

Dann hats der 334 ja in sich , Aber der Preis auch :eek::eek: 20 € für 25 ml ..... Das langt doch grademal für eine Glocke oO

Grüße

Andrej
 
Wieso ganz falsch? Also bisher Hällt das bei mir super, auch ohne 100 °C Tempern ... ( 40°C tuns eigentlich auch )
Mir wurde sogar mal Uhu Endfest extra dafür Empfohlen ;)

Und dabei bleibts auch. Du kannst gerne wechseln, wenn es dir die Verarbeitung leichter macht, aber ansonsten ist Uhu Endfest vollkommen ok.

Einige Daten zeigen, dass Endfest nicht sehr gut hitzebeständig ist, aber die Realität ist immer noch eine andere. Gerade in Außenläufern, die du vorrang meinst, ist es vollkommen ok. Auch bei 100°C Belastung versagt der Klebstoff noch nicht und wäre genauso "schlecht" wie so manche Loctite-Produkte, die von Doktoren empfohlen werden.

Eine ordentlich geschliffene Oberfläche, gute Reinigung und gute Klebstoffverteilung sind das A und O. Darauf kommts an...

Gruß
Martin
 
Hallo,

klar, beim Aussenläufer werden die Magnete durch die Fliehkraft in die Glocke gedrückt. Wenn man dann noch Taschen für die Magnete hat, muß man sie eigentlich gar nicht verkleben. Dann geht natürlich auch "Endfest" oder die anderen, höherwertigen Epoxyd Kleber.

Der 334 ist halt ein ausdrücklicher "Magnetkleber" und da kommt man nicht dran vorbei. Doktor hin oder her. Ich war vom 334 jedenfalls sehr angenehm überrascht.

Gernot
 
Hi Martin, ich werde auch bei Endfest bleiben, vorerst.
Den 334 will ich aber trotzdem mal testen, vllt an nem Motor wos nicht ganz so drauf an kommt... ich hab da vllt ne gute bezugsmöglichkeit gefunden ^^

Grüße

Andrej
 
Hallo,

nicht vergessen, daß man zum 334 einen Aktivator braucht z.B. den 7387. Und reinigen und anrauen gehört beim 334 auch zum guten Ton. Und nicht enttäuscht sein: Die Beschichtung der Magnete aus Nickel oder Gold hält am Magneten schlechter als der 334 an der Schicht...

Gernot
 
Mir wurde gestern gesagt, da tuts jeder Aktivator, selbst der Sekundi Aktivator ... Ich muss gestehen, mit dem Thema Aktivator und Klebetechnik hab ich mich bisher noch nicht so außeinandergesetzt wie ich eigentlich sollte ^^
Aber das beste ist eh erstmal ein paar Versuche zu machen, am besten testen ;)
Unbeschichtete Magnete sind mir sowieso die Liebsten ... meine Magnete müssen nich Glänzen :)

Naja .... kannst du was zu Scherbelastungen sagen? Wie belastbar ist da der 334 ? ( ich weiß die treten im Motor nicht auf, aber es wäre mal ganz interressant zu wissen, wegen Magnete wieder rauspopeln ;) )

Grüße

Andrej
 
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